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am 19. Januar 2013
Seit 4 Jahren betreibe ich sehr leidenschaftlich und aus reiner Freude die Fotografie von Menschen, seit einem Jahr im eigenen Fototudio.

Ich besuchte viele Workshops und las viele Bücher zum Thema, und habe mir so eine recht solide Basis erarbeitet.
Ich wollte aber mehr, nämlich ein fundiertes Lehrbuch, dass Wissen auf klassische Weise vermittelt. Bis ich dieses Buch fand, suche ich vergeblich danach. Z.B. Scott Kelbys Ansatz ist für einen furchtlosen Start recht gut: "Machen sie dies und das, drücken sie ab, vertrauen sie mir - aber fragen sie nicht nach den Details".
Nach einiger Zeit wollte ich aber mehr und tiefer in die Welt der Studiofotografie tauchen und die Hintergründe und Techniken des Lichtsetzen verstehen lernen.
Genau hier setzt dieses Buch an, volle Konzentration auf Licht und Schatten! Keine Topmodels und keine Kameratechnik, kein Photoshop-Zauber sondern pures Wissen klar und verständlich erklärt, trotzdem präzise und mit viel Tiefe.
Was soll ich sonst noch sagen, außer: Bravo Oliver Rausch!
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am 4. April 2017
Eine gute und nachvollziehbare Erläuterung, worauf es bei der Ausleuchtung von Personen (Motiven jeder Art) ankommt. Anhand vieler Beispielfotos werden die verschiedenen Hauptlichtarten ausführlich besprochen und dem Leser gezeigt, wie man diese systematisch angeht, um das Ziel zu ereichen. Dabei benutzt der Autor abweichend von dem sonst immer verwendeten Begriff "weiches Licht" eigene Definitionen, die die Erläuterung wesentlich einfacher verstehen lassen und die Nachvollziehbarkeit verbessern.
Das Buch hätte ich schon viel früher haben müssen!
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am 16. Februar 2013
Wer ein wirklich gutes Buch über Lichtgestaltung in der Fotografie sucht, dem sei dieses hier empfohlen. Gemessen an praktischen Tipps, verständlich aufbereitetem Fachwissen und klarer Sprache, ist das sicherlich eines der besten Bücher, die mir zu dem Thema bisher in die Hände gefallen sind. Außerdem gespickt mit QR-Codes zu Beispielen und mehr Wissenswertem und mit Zugang zu drei -sonst kostenpflichtigen - Videotrainings von fototv.de
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am 12. August 2013
Sehr übersichtlich, auch für Freizeitfotografen gut verständlich. Super Anleitung. Buchformat ist zwar ungewöhnlich, Buch bleibt dadurch aufgeklappt, wenn man die Hände nicht weiter frei hat.
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am 21. März 2013
„Licht: Lernen und Beherrschen“ so steht es auf dem Buchdeckel und ist der Anspruch des Autors Oliver Rausch.
Somit richtet sich das Buch an jeden, der von der Pike auf Licht steuern und perfekt einsetzen möchte und zwar nicht nur bei Portraits - so wie es das Buchcover erwarten lässt - sondern auch bei jedem anderen Objekt.
Der Autor, als Gründer der Fotoschule-Köln und der Fotoakademie-Köln, nutzt die Arbeiten der Schüler als Praxisbeispiele zum Abschluss eines jeden Kapitels. Das ist sehr schön anschaulich und zeigt auch sehr schön die Kreative Umsetzung der Anleitungen.

Was erwartet den Leser im einzelnen?
1. Grundlegendes, bevor es losgeht - warum mit Porträts starten?
Inhaltlich geht es daher auch mit Portraits los und der Autor erklärt auf 17 Seiten warum man den Einsatz von Licht anhand von Personenaufnahmen am besten zeigen und üben kann. So geht es nicht nur darum was eine lange und eine kurze Seite bei einem Modell ist, sondern auch wie diese wirken und was die Schokoladenseite ist. Einfache Bildbeispiele helfen beim Verständnis ebenso wie Richtungsangaben, die der Autor in der folge des Buches immer wieder verwendet.

2. Die drei Hauptlichtarten: Seitenlicht, Rembrandtlicht und Hochfrontales Licht
Wo Licht ist, ist auch Schatten und um dieses Spiel geht es in der Fotografie. Dieses Spiel mit dem Licht lässt sich auf drei Hauptlichtarten reduzieren. So geht es sehr detailliert um das Seitenlicht, das Rembrandlicht und das hochfrontale Licht. Sehr speziell geht es hier um Portraits und darum, wie man sich Stück für Stück der richtigen Ausleuchtung nähert. Sehr schön sind daher auch die Erläuterung von Fehlerquellen und wie man Modell-Regie führt um zum perfekten Ergebnis zu kommen.

3. Die Wahl der Hauptlichtquelle
Ein mit 73 Seiten recht großes Kapitel widmet sich der Wahl der Hauptlichtquelle. Damit ist neben der Größe auch der Abstand und die Eigenschaften gemeint. So wird auch hier sehr detailliert erläutert, wie sich der Abstand und der Durchmesser der Lichtquelle auf dessen Qualität und damit den Schatten auswirkt. Natürlich in Abhängigkeit der drei Hauptlichtarten. Bei den Eigenschaften geht es dann zum ersten mal um die Technik, das bedeutet die Beschaffenheit der Lampen. Welche Form hat der Reflektor, was ein Ringblitz ist und vieles mehr. Alles auch hier wieder mit einfachen Bildbeispielen. Den Abschluss bilden hier häufige Irrtümer zu Plastizität, Glanzlichtern und Farbsättigung, sowie der Hintergrundgestaltung.

4. Die Aufhellung
Nachdem man sein Modell mit dem Hauptlicht eingeleuchtet hat, muss man sich Gedanken über die im Schatten liegenden Bereiche machen. Wie diese zu behandeln sind, also der Aufhellung ohne das es störend oder dilettantisch wirkt, geht es im 4. Kapitel. So startet der Autor mit der Zangenaufhellung um dann auf eine sogenannte Verlängerung der Hauptlichtarten einzugehen. Kleine Skizzen sollen die Ausführungen des Autors unterstützen.

5. Das Gegenlicht
Eine Lichtart, die man gerne meidet ist das Gegenlicht, auch weil es als Anfänger schwer zu kontrollieren ist. Diese Kontrolle bekommt man in dem recht kurzen Kapitel 5. So nähert sich der Autor zuerst mit purem Gegenlicht und der Stimmungseigenschaft von Gegenlicht. Den Abschluss bilden dann die Varianten und die Herausforderung. Überzeugende Bildbeispiele aus der Praxis zeugen von der Faszination Gegenlicht.

6. High-key und Low-key
Eigentlich ist das kein Kapitel, sondern nur eine kurze Beschreibung ohne Beispiele.

7. Die Lichttheorie bei mehreren Modellen
Hier wird es komplizierter, wenn man ein Modell in den Griff bekommen hat, sind doch mehrere eine echte Herausforderung. Dieses Kapitel zeigt kurz und knapp, wie man mit einer frontalen und einer losen Gruppe umgeht.

8. Die Hauptlichtarten in Kombination mit Tageslicht
Eine Lampe bzw. ein Studioblitz kann man noch einfach aufstellen und ausrichten, eine ganz andere Geschichte ist das Tageslicht. Da wir die Sonne nicht verschieben können, müssen wir mit Aufhellern arbeiten um das Licht dahin zu lenken, wo wir es brauchen oder wo es zu viel ist, es Abschatten.

9. Der Systemblitz in der Lichttheorie
In einem kurzen Kapitel geht es um das Zubehör was auch viele Laien als ersten kaufen, den Systemblitz. Er suggeriert eine einfache Anwendung, nur jeder wird es schon gemerkt haben, so einfach ist es nicht. Daher geht es in dem Kapitel auch um Dinge wie dem Einsatz von Diffusoren und dem indirekten bzw. entfesselten Blitzen.

10. Die Lichtarten bei anderen Motiven als Porträts anwenden
Erst im letzen Kapitel verlässt der Autor die Pfade der Portraitfotografie und der Leser merkt, das man tatsächlich das bis hierhin gelernte auf andere Objekte anwenden kann. Bei so kleinen Motiven wie einem Buch leuchtet das ja auch noch ein.

Gestalten mit Licht und Schatten ist in erster Linie ein Lehrbuch und als solches idealerweise von Anfang bis Ende zu Lesen. Wer ein Kapitel überspringen möchte muss damit rechnen, das ein oder andere nicht mehr zu verstehen. Die Beschreibungen sind sehr ausführlich, manchmal zu detailliert und dadurch gelegentlich langatmig. So kann das Lesen trotz oder gerade wegen der Informationstiefe ermüden. Das Layout ist schlicht, nichts lenkt von der puren Information ab. Kleine Exkursionen ins Web in Form von Suchanweisungen oder QR-Codes, sorgen für Zusatzinformationen, die sehr gut zum Verständnis beitragen. Ebenso ist der Foto-TV Gutschein über 19,95 ein sehr willkommenes Geschenk. So wird das Buch ein klein wenig zu einem interaktiven Erlebnis.
Als Einstieg in die Lichtmaterie ist das Buch sehr gut geeignet, man sollte sich jedoch Zeit hierfür nehmen.
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am 8. November 2012
…handelt Oliver Rauschs Buch “Gestalten mit Licht und Schatten – Vom Portrait bis zur Landschaft”.
Es widmet sich damit dem unmittelbarsten und prägnantesten Gestaltungsmittel der Fotografie: dem Licht.

Durch erschwinglichere Systeme hat sich die Fotografie in den letzten Jahren immer mehr ambitionierten Laien geöffnet, die zwar häufig Talent mitbringen, aber nur wenig wirkliches Fachwissen was kreatives Lichsetzen angeht und auch für erfahrenere Fotografen bietet dieser Fotokurs viele neue Ansätze und Ratschläge die helfen den eigenen Umgang mit Licht zu verbessern.
Der Kurs beginnt mit klassischer Portraitfotografie mit einem Hauptlicht und baut die Grundlagen der Lichtgestaltung dann Schritt für Schritt aus, mit einem festen Ziel vor Augen: der Ausleuchtung von fast allen Motiven wie Menschen, Landschaften, Architektur oder Stillleben.

Obwohl sehr viel Theorie in diesem Kurs vermittelt wird, bekommt man nie das Gefühl etwas nicht zu verstehen. Durch den sinnvollen Einsatz von Diagrammen, Beleuchtungsschemen und natürlich jeder Menge hochwertigem Bildmaterial wird die gesamte Thematik sehr gut vermittelt und man hat unweigerlich das Gefühl mit jedem der 10 Kapitel mehr von der Wirkung und dem gezielten Einsatz von Licht zu wissen. Was mich persönlich dabei besonders anspricht, ist die Tatsache das sehr selten von konkreter Bildnachbearbeitung gesprochen wird – das ganze Buch konzentriert sich sehr auf die grundliegenden Werkzeuge Kamera und Lichter. Viele Effekte die man auch mühevoll in digital erzeugen kann, lassen sich dabei viel effektiver und kreativer mit richtig eingesetztem Licht erschaffen – wobei natürlich nicht jede Situation die Möglichkeit bietet sich die Zeit zu nehmen Lichter, Reflektoren und ähnliches zu positionieren. Doch auch in solchen Situationen, fernab jedes Studios liefert der Kurs Ansätze und Lösungen zu plastischeren und besser ausgeleuchteten Bildern ohne einen großen technischen Aufwand – was mich, als Mensch für den die Kamera ein steter Reisebegleiter ist, natürlich sehr begeistert.

Auf über 300 Seiten liefert Oliver Rausch Hilfe zur Selbsthilfe für alle ambitionierten Fotografen und kreative Ansätze für Profis. Egal ob im Studio oder bei der nächsten Städtereise, dieses Buch hilft besser zu fotografieren, nicht zuletzt da es einen aufmerksamer werden lässt was die Position und Intensität direkter und indirekter Lichtquellen angeht. Auch wenn es zu einer relativ anspruchsvollen Klasse der Fotobücher gehört, ist es eine Empfehlung für jeden, der sein fotografisches Talent ausbauen möchte.
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am 28. Dezember 2012
Wie schaff(t)en es die großen Virtuosen der Fotografie, ausdrucksstarke, emotionale, ikonische Bilder zu gestalten? Wenn man Fotografie als „Malen mit Licht“ versteht, welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang das Licht? Wie setzen die großen Künstler Licht und Schatten ein, um ihre Gedanken, Gefühle und Geschichten in zwei Dimensionen festzuhalten und mitzuteilen?

Und nicht zuletzt: was bedeutet das für uns „normale“, vielleicht ambitionierte, (Hobby-) Fotografen? Können wir die grundlegenden Prinzipien selbst anwenden lernen, um unseren Bildern eine ganz neue Qualität zu verleihen?
Nach der Lektüre von Oliver Rauschs Gestalten mit Licht und Schatten - Vom Porträt bis zur Landschaft (Pearson Photo) gibt es darauf nur eine klare Antwort: JA.

In prägnanter und einprägsamer Sprache vermittelt Oliver Rausch gut strukturiert die grundlegenden Lichtarten, ihre Wirkungen und natürlich ihre Anwendungsgebiete. Anhand umfangreichen Bildmaterials zeigt er – gewissermaßen Schritt für Schritt – welche Aussagekraft durch welches Licht entsteht, wie Schattenlinien Gestaltungsvarianten anbieten und vieles mehr. Er führt an ein Verständnis von Licht für die Fotografie heran, die es ermöglicht, die eigenen gewünschten Aussagen umsetzen, quasi in „ein neues Licht zu rücken“. Nach eigener Erfahrung kann ich sagen, es funktioniert - sowohl für Urlaubsbilder oder Familienfeste als auch bei eigenen fotografischen Projekten.

Der Charme des Buches besteht in Oliver Rauschs unkonventioneller, dabei intuitiv nachvollziehbarer Darstellung, die das Verinnerlichen der wesentlichen Prinzipien ermöglicht. Er beweist ein tiefes Verständnis des Phänomens „Licht“ und der Möglichkeiten, die es für die Fotografie bietet. Mehr noch: er gehört zu den wenigen guten Lehrern, die dieses Wissen gut verständlich aufbereiten können und in seinem vollen Umfang vermitteln und angewendet sehen wollen.

Jedenfalls habe ich dieses Buch regelrecht „verschlungen“. Als Hobbyfotografin und Fan großartiger Fotografen und deren Werke empfinde ich es als ein Glück, meine eigenen Arbeiten weiter entwickeln zu können, aber auch mein Sehen anderer Werke zu vertiefen und zu erweitern. Dafür hat in jüngster Zeit Oliver Rausch mit Gestalten mit Licht und Schatten - Vom Porträt bis zur Landschaft (Pearson Photo) einen entscheidenden Beitrag geliefert. Dieses Buch sollte in jedem Fotokurs zum Einsatz kommen, mehr noch: in jeder Fotografie-Ausbildung zum Standard werden!
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am 18. August 2014
Ein tolles Buch dass auch mal endlich ins Detail geht.
Zum verstehen der Grundlagen bestens geeignet um Fachwissen an die Hand bzw ans Auge zu bekommen umd dann
zu -verstehen- was man mit Licht machen kann und warum es heißt "mit Licht gestalten".

Sehr zu empfehlen!
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am 23. September 2013
Man wird zwar durch die Lektüre eines Buches nicht automatisch zum Profi. Ohne die theoretische Grundkenntnisse hat man jedoch einen viel längeren und beschwerlichen Weg bis zum Ziel. Für die Fotografen ist nun mal Licht (und natürlich auch die Schatten) das wichtigste Element, ohne dieses kann kein einziges Foto realisiert werden. Das Problem ist jedoch, dass Licht nicht gleich Licht ist und es arbeitet nicht immer im Sinne des Fotografen, sondern auch gegen seinen Vorstellungen. Schuld ist an so einer Situation nicht das Licht selbst, sondern das fehlende Wissen und der falsche Umgang damit. Um solche Frustrationen zu bekämpfen , habe ich zum Beispiel in unzähligen Zeitschriften und in Youtube. Videos Abhilfe gesucht. Zum Teil habe ich Licht- Set up's wie empfohlen 1 zu 1 übernommen. Zwar konnte ich hier und da gute Ergebnisse erzielen. Doch bei geringsten Änderungen der Bedingungen kam es zur falschen Beleuchtung und zu unschönen Ergebnissen. Das o.g. Buch von O. Rausch war genau die richtige Investition. Nach seiner Lektüre und praktischer Umsetzung seiner zahllosen Beispiele bin ich nun wirklich auf dem richtigen Weg, das Licht immer gezielter und entsprechend meinen Wünschen zu nutzen. Meiner Meinung nach gehört dieses Buch zur Pflichtlektüre eines jeden ernsthaft an Fotografie interessierenden Menschen.
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am 18. Oktober 2013
Ich hatte gar nicht gewusst, das mir so ein Buch gefehlt hat – umso besser, dass ich es entdeckt habe!

Die Vorstellung der grundlegenden Arten von Licht ist sehr umfangreich, die Übersicht über die verschiedenen Lichtformer plus Zubehör ist ebenso detailliert und die Schlussfolgerungen aus den Tests am Modell sind erhellend und manchmal ungewöhnlich bis lustig – wie etwa, wenn dargestellt wird, dass ein (viele Tausend Euro teurer) Parabolschirm das gleiche Licht macht wie eine Gardine, die zwischen zwei Holzlatten getackert wird und von einer weit entfernten Lichtquelle durchschienen wird (und dass das Licht der Gardine sogar noch variabler ist – der Parabolschirm aber einen größeren Eindruck auf den Kunden macht). Wenn man bei manchen Aussagen denkt »ja, aber«, wird oft im nächsten Satz auf dieses »aber« eingegangen, oder ein Diagramm unterstreicht die Aussage.

Die Lektüre erspart dem Leser sicher viele eigene Tests. Ausprobieren muss natürlich jeder selbst, aber auch der geübte Fotograf profitiert bei Testaufbau und Beurteilung der Ergebnisse von den hier aufgezeigten Grundlagen und den klar voneinander abgegrenzten Kriterien.

Einzige, aber unbedeutende Kritikpunkte sind, dass die »analytischen« Beispielportraits in den Schatten relativ dunkel gedruckt sind, so dass man den Beschreibungen, was welches Licht auf dem Hintergrund macht, manchmal schlecht folgen kann. Und die »praktischen« Beispielbilder werden manchmal im Text mit Bedeutungen aufgeladen, die sie vielleicht nicht immer haben.

Ich bin noch gar nicht durch mit dem Buch, greife aber in jeder freien Minute gerne dazu und kann es daher jedem empfehlen, der sich detaillierter für Licht in der Fotografie interessiert! Der engagierte Anfänger zieht daraus das befreiende Gefühl, auch ohne Parabolschirm von Broncolor (s.o.) gutes Licht setzen zu können, der Profi setzt seine Ausrüstung, die er vorher vielleicht intuitiver verwendet hat, nun bewusster ein.
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