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am 8. Dezember 2014
Ich habe das Fazit an den Anfang gestellt. Wer möchte (und Zeit hat ;-) ), kann darunter lesen, warum ich so urteile.

FAZIT:
spart Euch die Ausgabe für das Buch! Seht die youtube videos zur wedding photography an, hier werdet Ihr die gleichen Tips bekommen, bessere Fotos zu sehen bekommen und viele Anregungen für Motive abseits vom Mainstream.
Posing Regeln, mit deren Kenntnis Ihr auch der übergewichtigen Braut Fotos beschert, auf denen sie sich leiden mag, findet Ihr in den youtube videos von Sue Bryce und von Jerry Ghionis. Einsatz von Blitz und der Technik für Portraitfotos zeigt Euch sehr gut auf deutsch erklärt Stefan Wiesner. Übrigens ganz und gar unaffektiert und im wohltuenden Gegensatz zu anderen Fotografen...

(Der nächste Abschnitt wird leider lang, aber ich muß meine Kritik auch belegen. Alle Zitate beziehen sich auf das besprochene Buch in seiner ersten Auflage, 2013 und stellen Seitenangaben in dem Buch dar, sofern sie in dem Format [S xx] erscheinen..

Weitere Quellenangaben im Format [x]: [...]

hier standen vor der Bearbeitung durch amazon eigentlich die Internetadressen der Seiten, auf denen ich die Informationen fand. Dies wurde durch amazon gelöscht - wohl um nicht auf externe Seiten zu verlinken wegen des rechtlichen Risikos. Ist also o.k. . Dann umschreibe ich die Fundstellen mit Worten: die Profilseiten der Trainer von Video Trainings bei Galileo Press. Und die Homepage der Obermanns. Zu Halb-/ Vollformatsensor siehe unter anderem in der Wikipedia nach "Formatfaktor".

Was mich an diesem Buch sehr ärgert:

empfangen wird man vor der Einleitung mit dem Leitmotiv der Obermanns:

"See what you feel - so wie Du bist"

Das hinterläßt mich erstmal ratlos; was soll mir das sagen? Sieh, was Du fühlst - so wie Du bist" - soll ich mir das Gesehene nach meinen Gefühlen zurechtbiegen? Auch die deutsche Übersetzung macht es nicht klarer. Schnell mal auf der Homepage der Obermanns nachgeschaut. Hier wird mir geholfen: "Was wir fühlen, fangen wir für uns und Euch ein, so dass Ihr sehen werdet, was Ihr zuvor gefühlt habt." Aha! Die Obermanns fotografieren also, was sie fühlen, um mir zeigen zu können, was ich gefühlt
habe. Ein Kommentar ist nicht nötig, oder? Nur soviel, um das besser einschätzen zu können: die gelernte Schriftsetzerin und in der Nebenausbildung Buchbinderin, Nicole Obermann betreibt auch eine Werbeagentur [1]. Und eine Werbeagentur würde einem Hochzeitsfotografen raten, ein Motto auf eine Fahnen zu schreiben, das die Themen Gefühl, Selbstverwirklichung und so weiter gut nach außen transportiert. Also jetzt wird es klar. Verstehen muss man das Leitmotiv nicht. Es soll lediglich positive Assoziationen wecken. In diesem Buch empfinde ich den Spruch allerdings als Geschwafel!

Frau Oberman hat aber noch mehr zu sagen: "Nicole würde sagen, dass ich die laufende, wandelnde, fotografierende Verkörperung des Begriffs "abschweifend" bin...", schreibt Ralf Obermann [S 10]. Und seine Frau Nicole hat recht. Flugs sind mit den Abschweifungen viele Seiten gefüllt, die das Buch anschwellen lassen.

Der Autor verspricht, zu vermitteln, wie man "Vom Schnappschuss zum perfekten Bild" gelangt und das schon auf dem Titelbild als Untertitel.
Die Rezepte und die blanke Technik sollen dabei im Hintergrund stehen. Das hört sich genauso gut an, wie die Aussicht Spitzensportler zu werden ohne Trainning - aber auch genauso unglaubwürdig. "Also, wenn Ihr ein Buch haben möchtet, in dem erklärt wird, dass Ihr bei einem 50-mm-Objektiv 2,5 m vom Objekt stehen müsst, damit Ihr bei Blende 4 und 1/125 s ein tolles Close-up schießen könnt,...dann ist dieses Buch das falsche für euch" [S 11]. "Auf die Frage "Wie stelle ich jetzt die Kamera ein?" antworten wir also nicht:" Nimm eine 5,6er Blende bei 1/125 s" [S 12]. "Welche Blende und welche Zeit ihr dabei wählt, ist eurem persönlichen Geschmack überlassen" [S 13]. Nach dieser Aussage auf Seite 13 folgt auf Seite 22 jedoch schon der Gegenbeweis: "..., daher fotografieren wir Gruppenbilder immer ab Blende 5,6... ." [S 22]. Zunächst viele Worte, warum es nicht konkret wird, um es dann doch zu tun?
"Das Spiel mit der Schärfentiefe ist einfach wunderbar" [S 44]. Richtig. Aber die Spielregeln müssen vermittelt werden, sonst wird aus der Spielelust ein Spielfrust bei unbefriedigenden Ergebnissen. Und immerhin, einige - für Neulinge auf diesem Gebiet - lehrreiche Tips gibt auch der fotografierende Architekt [2] Obermann.

Nonchalant gibt er jedoch zu, in der Technik der Fotografie Sachverhalte zu verwechseln: "Wenn wir uns also irgendwo im Buch vertun, wisst Ihr genau, dass wir es besser wissen,... . Dann dreht es selbst um, denn jetzt wisst Ihr es einfach viel besser als wir!"
[S 42] Auch mit den optischen Eigenheiten eines Halbformatsensors im Vergleich zum Vollformat scheint sich der Autor nicht so gut auszukennen. Vielleicht eine Folge davon, dass Ralf Obermann das Fotografenhandwerk nicht erlernte? "..., sei erwähnt, dass die Umstellung auf Vollformat doch etwas geübt werden sollte." ... "Schnell ist man bei der Offenblende von 2,8 angekommen (Macht der Gewohnheit), um dann später zu erkennen, dass Blende 4 doch besser gewesen wäre" [S 26]. Die Blende muss bei Halbformatsensoren jedoch weiter geschlossen werdenen, um mit dem gleichen Objektiv die gleiche Schärfentiefe zu erreichen. [3] Die Macht der Gewohnheit führt einen Fotografen also dazu, nach Umstellung auf den Vollformatsensor, die Blende zu weit zu schließen. Es sei denn, der Fotograf wählt ein Objektiv kürzerer Brennweite, um den selben Bildwinkel bei gleicher Entfernung aufzunehmen. Doch das wird nicht näher ausgeführt.

Dies sind Details, die unwesentlich wären, würde nicht dauernd herausgestellt werden, wie toll, cool und professionell unser Titelheld doch ist. "Wir sind Fotografen, da gehören manche coole Sachen einfach dazu" [S 18] ... "Das führt jedesmal zu großem Gelächter und dem Kommentar:"Ah, der Profi!" [S 26]. Diese Rolle als cooler Profi fördert auch das Selbstbewußtsein und eine wohlwollende Sicht auf die eigenen Werke: Abb.2.12., S 55 "...dieses fantastische Bild...". Abb. 3.1. S 57 "... damit das Essen fulminant in Szene gesetzt wird...", Abb3.3., S 60 "...einfach nur ein tolles Bild...", Abb. 6.1., S 105, "...Wir haben wundervolle Bilder bekommen...". Noch nicht genug der Selbstbeweihräucherung? Auf der Homepage gibt's mehr davon: "Unsere Hochzeitsfotografie ist Kunst im Augenblick", und "Der Sinn für den richtigen Zeitpunkt ist sicherlich eines unserer offenen Geheimnisse zu unserem Erfolg". Ist das schon anmaßend, selbstüberschätzend oder einfach nur penetrante Werbung in eigener Sache?

Seht Euch die Bilder auf der Homepage an. Meines Erachtens sind ein paar ganz gute Fotos dabei aber vieles ist Durchschnitt.

Entlarvend ist auch der Tip, bei der Bearbeitung in Photoshop das Bild zweimal zu speichern. Einmal als Original und einmal die Veränderung. Als jemand, der von sich behauptet, sich "...sehr gut..." [S 260] mit Photoshop auszukennen, weil er mit diesen Produkten schon jahrelang arbeitet, sollte man wissen, daß schon seit vielen Versionen Einstellungsebenen in Photoshop implementiert sind, die eine Bearbeitung ohne Antasten des Ursprungsbildes ermöglichen! Auch das Wählen des Stempelwerkzeuges zum Retuschieren roter Flecken zeugt nicht von profunden Kentnissen.

So. Genug gemeckert. Positives gibt es auch:

Ralf Obermann kann auch seine Regeln brechen und handfeste Tips geben: "Eine bevorzugte Blende ist natürlich die 4.0."..."Und ich versuche vor allem bei den Bildern draußen nicht unter 1/125 zu kommen, ..." [S 202].

Es werden nützliche Merklisten z.B. für die (nicht nur fototechnische) Ausrüstung in der Fototasche oder die üblicherweise erwarteten Gruppenbilder und weitere Listen, aufgeführt.

Die sinnvolle Vorbereitung und fotografische Begleitung der verschiedenen Abschnitte des Tages der Hochzeit, z.B. Ankleiden/ Schminken, Weg zum Standesamt/ zur Kirche, etc.) wird jeweils in einem eigenen Kapitel für jeden Abschnitt besprochen und es werden Beispiele für Fotomotive dargestellt. Dies nimmt den größten Teil des Buches ein.

Mein Fazit habt Ihr bereits gelesen. Daumen runter.
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am 25. Juli 2013
(Update: 21.05.2014)

Meine Einleitung/Erwartungen:
Hatte die Möglichkeit mir dieses Buch von einem Bekannten auszuleihen und war sehr gespannt, weil eine Hochzeit in der Familie bevorstand. Noch nie habe ich mich derart auf ein Buch gefreut.
Das Inhaltsverzeichnis spiegelt den Eindruck wieder, dass die Themen wirklich perfekt ausgearbeitet wurden. Die Autoren sollen zwei sehr bekannte deutsche Hochzeitreportage-Fotografen sein. Auch die Bilder machten im ersten Blick einen guten Eindruck, aber es kommt ja vor allem auf den Text und dem „was“ geschrieben wurde. Die anfängliche Euphorie schlug sehr schnell in absolute Enttäuschung um…dazu später mehr.

Vorkenntnisse:
Ich fotografiere seit ca.27Jahren analog, ca.20Jahre davon mit einer analogen Spiegelreflex und seit ca.3Jahren mit einer digitalen Spiegelreflex (mit Cropfaktor) und kann mich daher als ambitionierten Fotografen bezeichnen.
Durch meine Vorkenntnisse wurde ich daher gefragt auf einer Hochzeit „mal wieder“ zu fotografieren und wollte mein Wissen noch vertiefen, nachdem ich schon ein Kapitel in „Digitale Fotografie: Das Geheimnis professioneller Aufnahmen“ (Scott Kelby) gelesen hatte (sehr empfehlenswert).

Warum schlechtestes Fotobuch?
Man kann über den Schreibstil eines Buches unterschiedlicher Meinung sein, aber am Ende sollte gerade in einem Sachbuch der Inhalt stimmen. Vor allem sollte in einem Sachbuch das „fachliche“ Wissen korrekt dargestellt werden. Dies tun die beiden Autoren leider nicht.
Es fängt auf den ersten Seiten an, dass immer von kleiner Blende in Kombination von geringer Schärfentiefe gesprochen wird. Mit entsprechenden Vorkenntnissen weiß der Leser, dass der Autor eine kleine Blendenzahl meint (=große Blende). Viel später im Buch wird dann die Blende kurz erklärt mit dem Hinweis (sinngemäß) „Wenn ich mich später mal vertan habe, dann wissen sie es jetzt und können es durch Ihr Wissen ersetzen.“ So etwas geht meiner Meinung nach überhaupt nicht…

Auch relativ am Anfang wird eine Packliste zusammengestellt. Bei der Beschreibung des Weißabgleiches wird ein Tipp gegeben, drei Gegenstände zu der Packliste hinzugefügt mit den Worten…sollte ich es vergessen haben, fügen sie dies noch zu der Packliste hinzu (diese Gegenstände fehlten dort).
Ein guter Lektor hätte dies hier bemerkt und diese Punkte der Packliste hinzugefügt und an der Stelle Weißabgleich dann begründet, wieso diese Gegenstände in die Packliste gehören.

Überhaupt passiert es häufiger, dass zwischen den Texten eine Doppelseite Fotos eingefügt wird und man sich im Anschluss fragt, was der folgende Text mit dem vorherigen zu tun hatte. Nichts, denn sie beziehen sich auf die Bilder. Auch hier hätte ich als Lektor eingegriffen…

Als die Ausrüstung vorgestellt wird, hat man das Gefühl der Autor ist ein Werbetexter von Nikon. Fast mehrere Seiten werden die Vorteile von Nikon aufgezeigt und wie zufrieden man damit wäre usw. Im Nebensatz wird dann erwähnt, dass man vorher auch Canon hatte und man die SLR nehmen sollte, mit der man am besten klar kommen würde.
Natürlich handelt es sich bei dieser Nikon um eine Vollformat-Kamera, wo von der Autor zwei Stück besitzt. Gute Hochzeitsfotografen haben immer zwei Bodies dabei. Es geht eher darum, welchen Anspruch der Fotograf hat und wie wenig er auf „Alternativen“ eingeht. Auf Crop-Faktor SLRs wird so gut wie gar nicht eingegangen…auch im späteren Verlauf des Buches nicht.

In einem weiteren Kapitel werden kurz die Formate JPG und Raw angesprochen und empfohlen in RAW zu speichern. Hat man dieses Kapitel nicht gelesen oder übersprungen, weil man sich mit RAW nicht anfreunden kann oder weil man es mangels Vorkenntnisse nicht weiß, kommt die nächste „Überraschung“ im Kapitel über Schwarzweiß Fotografie. Dort steht nämlich, dass man ruhig an der Kamera Schwarzweiß einstellen kann, denn die Kamera speichert sowieso alle Informationen und man kann später wieder in Farbe umstellen.
Mit keinem Wort wird jedoch erwähnt, dass dies nur beim RAW-Format der Fall ist.
Wer Schwarzweiß im guten Glauben einstellt und lediglich im JPG Format speichert, wird spätestens nach der Hochzeit von der Braut gelyncht, wenn sie alles nur in Schwarzweiß bekommt…es sei denn sie ist ein absoluter Nostalgiker.

Der Autor schreibt selber zu Beginn, dass – was ich prinzipiell eine gute Idee finde – er sich nicht zu sehr auf die technische Umsetzung versteift, sondern eher auf die Emotionen, die mit dem Bild eingefangen werden.

Liest man jedoch das Buch durch stellt man leider fest, dass es eher „Organisation eines Hochzeits-Alltages eines Fotografen“ heißen, denn der fototechnische Inhalt ist minimal.

Der angesprochene Schreibstil hätte von der Art auch aus einem gut geschriebenen Blog aus dem Internet kommen können. Sehr locker geschrieben und wie der Autor selber sagt…immer mal wieder abschweifend. Aber wie gesagt, kann man über den Schreibstil streiten…
Allerdings finde ich den vermittelten Inhalt sehr dürftig. Kann es schwierig beschreiben, dafür mal die Leseprobe lesen.

Die Bilder sind zwar inhaltlich gut, jedoch spätestens hier wird der Einsteiger Probleme bekommen, wenn er die Einstellungen bei derselben Situation so anwenden würde. Bei jedem Bild steht die Brennweite ebenso wie Objektiv, Verschlusszeit und Blende…und der ISO-Wert. Der liegt in den meisten Fällen deutlich über ISO1600…oftmals bis ISO4000.
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Update: Ende 2013 (weiß es nicht mehr genau) wurde in "Colorfoto" ein Vergleich von Crop-Faktor Kameras zu Vollformatkameras gezogen und u.a. war eine Erkenntnis, dass Vollformat gegenüber Crop-Faktor Kameras lediglich 1 bis max.2 ISO-Stufen besser sind (also auf VF ISO400 hat noch die selbe Qualität wie CF ISO100).
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Für eine Vollformat Kamera wäre über ISO1600 noch ein vertretbarer Wert (habe keine), jedoch für eine semiprofessionelle bis Einsteiger-Kamera eine Herausforderung. In aktuellen Tests der Zeitschrift Colorfoto wird z.B. von Mittelklasse APS-C (Crop-Faktor) SLRs von einem merkbaren Rauschen ab ISO800 bzw.ISO1600 (!) berichtet.

In dem Buch wurde in einem Fall mit 640stel Sekunde, bei Offenblende (2.8) mit ISO2500 eine nicht sehr aktive Braut fotografiert (es war sehr hell im Raum). Bei einer Crop-Faktor-SLR hätte ich eher mit 250stel Sekunde bei Offenblende und ISO800 fotografiert, als den ISO-Wert so hochzuschrauben.

Update (Mai 2014): Hatte die Möglichkeit Bilder einer Vollformat Canon 5D Mark III bei 4000ISO anzuschauen (von RAW entwickelt), bei Offenblende und konnte deutliches Rauschen feststellen. Was meine obigen Aussagen untermauert. Wenn man dies als Stilmittel einbringen möchte, würde ich das Rauschen lieber über Software einfügen, als das Rohmaterial sofort verrauscht zu erhalten.

Gerade wenn man später von sehr gelungenen Fotos später DINA3 oder größere Abzüge machen möchte, wird man über jede weniger verrauschte Aufnahme dankbar sein.

Die Aussage man wäre kein Freund von Diffusor-Aufsätzen etc. (und wird daher auch nicht weiter thematisiert), halte ich ebenfalls für kritisch. Man kann ja diese Meinung vertreten, sollte aber Alternativen durchaus auch aufzeigen. Gerade wenn man in der leeren Kirche mit dem Brautpaar gestellte Fotos machen möchte und die hohen Decken eine Reflexion des Blitzlichtes nicht zulassen, ist ein Diffusor eine sinnvolle Alternative…man kann natürlich auch den ISO-Wert hochschrauben, aber erstens sinkt dadurch die Qualität und auch dieser stößt nun mal auf seine Grenzen.

Der Autor ist zudem der Meinung zu einem Objektivwechsler zu gehören und das 2.Kamera-Gehäuse im Auto liegen zu lassen. Jedem das seine, aber wenn ich schon zwei gleichwertige SLRs habe, kann ich diese doch auch einsetzen. So würde man mit zwei Colt-Taschen das Zusammenschlagen der Cams vermeiden (wurde von ihm als Grund genannt) und hätte viel schneller die Kameras zur Hand, als immer die Gläser zu tauschen.
Ebenso gibt es Gurtsysteme, die eine Kamera rechts und die andere links vom Körper hängen lässt.

Wenn man sich die Bilder anschaut, wird man feststellen, dass viele Bilder als Weitwinkel fotografiert wurden. Soweit kein Problem, nur muss man wissen, dass selbst die hochwertigen Weitwinkel mit Verzeichnungen im Randbereich zu kämpfen haben.

(Update Mai 2014: Auch hier hatte ich letztens Fotos einer Canon 5D Mark III mit einem Canon EF 4.0 IS L USM Ofjektiv gesehen, welches optisch korrigiert die Verzeichnungen durch Verzerrung versucht auszugleichen (kann es nicht besser beschreiben). Dies lässt dann bei Gruppenfotos die Personen im Randbereich sehr flach und breitgezogen aussehen. Eine Nachbearbeitung und damit Zeitaufwand über die Bildbearbeitung ist hier unabdingbar.)

Im Übrigen wird bei der Ausrüstung auch empfohlen ein flexibles Tele-Zoom mit guter Lichtstärke (2.8) zu verwenden. Leider wird dem Interessierten nicht mitgeteilt, dass ein solches Glas locker mal 1,5-1,9kg auf die Waage bringt. Dies versuchen sie dann mal 12-18Stunden (Alltag bei den Autoren) auf der Hochzeit neben den anderen Objektiven mit rumzutragen und am langen Arm ruhig zu halten. Meistens haben diese Gläser auch eine extra Stativschelte…allerdings Stative mögen die Autoren nicht wirklich.

Am Ende verstärkt sich für mich der Eindruck, dass dieses Buch für Profis geschrieben wurden, welche in den Bildern neue Anregungen suchen und von einem Profi beschrieben bekommen wollen, worauf sie so „organisatorisch“ und außerhalb der Fotografie achten sollen.

NICHT kaufen!
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am 2. Mai 2015
Ein Leitfaden für angehende Fotoamateure für Hochzeitsshootings. Ein guter Ausbau, der vielen Lesern entspannte Sicherheit verbunden mit der Freude den schönsten Tag eines Brautpaars fotografisch zu begleiten vermitteln kann. Einzig der Teil für das Standesamt hätte ich mir ergänzend etwas umfassender gewünscht. Anregungen für Bildideen habe ich zahlreich, doch wird etlichen Fotografen viele Motivvorschläge kostenlos mitgeliefert. Außerdem liest sich das Buch sehr angenehm, fast wie bei einem Workshop unter guten Freunden. Daher greif zu.
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am 17. Dezember 2012
Dieses Buch ist unglaublich: es liefert jede Menge Inspiration. Nicht nur für "echte Hochzeitsfotografen", sondern auch für Hobbyfotografen, welche besondere Bilder machen wollen.

Besonders gelungen ist die Strukturierung: jeder Abschnitt eines Hochzeitstages wird separat thematisiert. Somit bietet das Buch sehr viel mehr als die klassischen Brautpaar- und Gruppenbilder. Es geht jedoch auch auf diese Standardsituationen ausführlich ein. Durch die Darstellung des gesamten Tagesablaufes wird die Lust geweckt, Reportagen zu schaffen, welche den Tag in seiner ganzen Magie einfangen.

Was mir besonders gefällt ist die Mischung aus Technik und flüssigem Erzählstil: es reiht sich nicht nur eine Verschlusszeit an den nächsten ISO-Wert sondern es wird auch berichtet, worauf bei der Bildkomposition geachtet werden sollte und praktische Erfahrungen geteilt. Somit kann das Buch tatsächlich gelesen werden. Eigene Beispielbilder runden das Gesamtwerk ab.

Dadurch das der gesamte Tag dargestellt wird, können die Tipps auch für alltäglichere Situationen als eine Hochzeit angewendet werden: wie kann man ein tanzendes Paar gut in Szene setzen? Wie schafft man auch bei schwierigen Lichtverhältnisse einfühlsame Portraitaufnahmen? Wie kann die besondere Stimmung zwischen zwei Menschen eingefangen werden? Wie können Gruppen so fotografiert werden, dass es nicht zum "Schulklassenfotoeffekt" kommt?

Ich hatte schon einige Bücher zum Thema Fotografie und nahm zunächst an, dass das Thema Hochzeitsfotografie für mich als Hobbyfotograf keine Relevanz habe. Welch Irrtum: wer es lernt die Magie des schönsten Tages des Lebens einzufangen, der kann auch die Magie des Alltags besser einfangen. Und genau dazu inspiriert dieses Buch.
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am 20. Juni 2014
Hat mir wahnsinnig weiter geholfen vor meiner ersten Hochzeit als Fotografin.

Es ist anders als jedes andere Buch, man liest und ist aufeinmal 20 Seiten weiter. Es ist sehr interessant geschrieben und vorallem sehr Lehrreich im Bezug auf das Equipment und Bildieen

Jeden Cent wert !!!
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am 27. Februar 2013
Zitat Kurzbeschrteibung:
"Der schönste Tag im Leben muss natürlich authentisch und eindrucksvoll festgehalten werden. Es liegt in der Verantwortung des Fotografen die Emotionen und Freude der Hochzeitsgesellschaft so gut wie möglich abzulichten..."

Die Kurzbeschreibung zu diesem hervorragenden Buch trifft es bereits voll.Die Autoren Nicole und Ralf Obermann verstehen es vorbildlich, dem ratsuchenden Fotografen auf verständliche und anschauliche Weise sein beabsichtigtes Handwerk nahezubringen. Der Leser wird an die Hand genommen und fühlt sich, als würde er die verschiedenen Shootings mit begleiten, als würde er sich auf einem Workshop der Autoren befinden.

Ich habe das Buch für mich als ratsuchenden Fotografen als sehr informativ, verständlich und erfrischend empfunden . Dieses Buch macht Mut, weit entfernt von den Kommentaren angeblich erfahrener Profis, die in diversen Internetforen dem ratsuchenden Beginner oft raten, sich erst gar nicht zu trauen,und die dort ihre Kommentare mit Erfordernissen an eine möglichst teure Ausrüstung spicken, an Mittel, die auch noch in der Kirche von Stativen leuchten und blitzen (etwas boshafte Anmerkung des Rezensenten).

Doch es ist nicht nur die Technik, die Kamerawerte, die zu jeder Aufnahme erläuternd abgebildet sind, es sind besonders die vielen hilfreichen Tipps, wie man sich als Fotograf vorzubereiten hat. Das beginnt bekanntlich schon lange vor dem Termin selbst. Es geht um Gespräche mit dem Brautpaar über deren Wünsche und Ziele, ihre Erwartungen, es geht um die rechtzeitige Sichtung der Orte wie Standesamt, Kirche,Ort der Feier. Es geht um so Wichtiges, wie ein Vertrag aussehen kann. Checklisten werden geliefert, was Gesprächsinhalt sein soll, welcher Fotografiestil angewendet werden soll, klassisch, modern usw., es geht um die Checkliste über alles, was in die Fototasche gehört - und der Leser spürt auf jeder Seite die Begeisterung der Autoren an ihrer Aufgabe und auch daran, dies dem Leser nahezubringen.

Der Leser wird ermutigt,sich auf seine eigene Kreativität einzulassen, Freude an seiner Aufgabe zu entwickeln. Das zieht sich durch das ganze Buch.
Mir persönlich gefallen auch die Empfehlungen, dass der Hochzeitsfotograf soweit als möglich mit vorhandenem Licht arbeiten sollte, soweit ihm lichtstarke Objektive zur Verfügung stehen.

Ich halte dieses Buch für das zur Zeit empfehlenswerteste, das einem ambitionierten Hobbyfotografen, der die zweifellos anspruchsvolle Aufgabe 'Hochzeitsfotografie' übertnehmen will.
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am 26. Mai 2013
wirklich sehr ansprechend geschrieben, sehr unterhaltsam und zugleich informativ. Habe viele Anregungen für eigene Fotomotive erhalten. Kann es nur weiterempfehlen.
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am 26. Juli 2013
Als Hobbyfotograf sollte ich für einen guten Freund Bilder auf seiner standesamtlichen Hochzeit machen. Da ich das vorher noch nie gemacht habe, dachte ich mir, arbeite ich mich mal in die Thematik ein. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, habe ich ihn angerufen und gefragt, ob ich auf seiner kirchlichen Hochzeit auch Bilder machen darf.
Das Buch ist klar strukturiert, es waren sehr sehr viele gute Tips und Ideen, was mach machen kann und wie man was in Szene setzen kann, der Umgang mit dem Brautpaar, den Angehörigen und Gästen. Technische Dinge wurden in der Regel nur kurz angeschnitten, wobei ich sagen muss, ein wenig sollte man da auch von verstehen bevor man sich an so einen Shooting macht. Viele der Tips habe ich ausprobiert und siehe da, es klappte tatsächlich...
Ich kann das Buch nur empfehlen, es hat mir auch noch den einen oder anderen Denkanstoss geliefert für Bilder, die nicht unbedingt was mit Hochzeit zu tun haben.
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am 19. Juli 2013
Habe mir das Buch kurz vor einer Hochzeit zugelegt, an der ich fotografieren sollte,
Tipps und Hilfestellungen waren für mich super
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am 29. März 2013
habe mir das Buch gekauft, nachdem ich beim Autorenpaar ein Seminar belegt hatte. Das Wochenende bei Nicole und Ralf hat meiner Frau und mir sehr gut gefallen und wir wollten mit dem Buch etwas zum Nachlesen über die Methode Obermann haben.
Aus meiner Sicht ein absoluter Volltreffer! Das was sie schreiben paßt sehr authentisch zu dem, was sie während des Seminars vorleben. Viele der im Buch beschriebenen Hinweise und Herangehensweisen kamen wie ein Deja-Vu rüber. Ich glaube, wenn man zunächst das Buch liest - und es liest sich sehr angenehm, witzig und gleichzeitig herausfordernd - bekommt man große Lust, die beiden Obermänner kennenzulernen und das Gelesene bei einem Seminar in der Praxis auszuprobieren. Einige der Hochzeitsmodels von meinem Seminarwochenende fand ich auf Fotos im Buch wieder. Klasse.
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