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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
16
4,6 von 5 Sternen
Die Geister, die uns folgen: Eine wahre Geschichte von Liebe und Krieg
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:5,98 €+ 3,00 € Versandkosten


am 13. April 2013
...unwahrscheinlich anrührend und ehrlich......und allzeit schonungslos.

Ein Buch, das mich sehr bewegt hat - nicht aufgrund des Dramas, das erlebt wurde und das man wohl sieht, wenn man als Reporter zwischen den Kriegsfronten sitzt.
Nein - es ist so bewegend, weil die Art und Weise, wie es erzählt wird, ganz besonders ist. Sie ist leise, sie ist unaufgeregt. Man hat das Gefühl, mit der Autorin in einem Cafe zu sitzen und sie beginnt, ohne ein bestimmtes Ziel, ihren Lebensweg zu erzählen. Mit kleinen Sprüngen hier und da, mit Nebenanekdoten dort, über Einsätze, über die Familie, die Liebe...und langsam, ganz langsam, beginnt alles, einen Sinn zu machen. Die gesehenen und erlebten schrecklichen Dinge sind im Einzelnen nicht mehr wichtig, denn das Gesamtbild ist es, was den Atem nimmt und fassunglos macht. Und daraus wird auch klar, wie jedes kleine Stück in Summe dann dazu führt, daß ein Mensch sich verändert und Dinge, die einst wundervoll waren, sich bewegen, zu anderem werden, den Zauber verlieren, wieder aufgebaut werden, zerfallen.

Ein ergreifendes Buch, daß man jedem (!) nur ans Herz legen kann.
Eine Autorin, vor deren Ehrlichkeit über das Leben man sich verbeugen darf.
Eine Reportage über den Krieg, den jeder von uns in der Tiefe seines Lebens mal mehr, mal weniger führt...
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am 4. April 2016
Wer von uns spinnt nicht mehr oder weniger? Beim Lesen dieser außergewöhnlichen Lebensstory ist man immer wieder zur Selbstreflektion gezwungen. Der gewährte Einblick in die psychischen Intimitäten der Autorin verlangt Hochachtung für den Mut, solches zu veröffentlichen. Auch bekommt man viele historische Informationen einmal von einer völlig anderen Perspektive als der "öffentlich-rechtlichen". Mein Dank.
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am 27. September 2012
Janine di Giovanni schreibt sehr leise ohne langweilig zu werden! Ihre gesammelten Eindrücke sind teilweise sehr heftig, aber kommen ohne gewalttätige Beschreibungen aus, was sie oftmals noch schlimmer machen! Das Buch ist nichts für Menschen mit schwachen Nerven! Es ist sehr persönlich und eindringlich!
Sie erlebte zuviel im beruflichen, wie auch im privaten Leben um es nicht in einem großartigem Buch zu verfassen!
Für alle die Autobiographien mögen ein absolutes Muss!
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am 2. März 2015
Ein Buch, das unglaublich beeindruckend geschrieben ist und dieThematik auf besondere Weise bearbeitet, sehr zu empfehlen, habe es deshalb gekauft.
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am 28. August 2012
In ihrem autobiografischen Buch schildert die Autorin ebenso eindringlich wie drastisch ihr Leben als Kriegsreporterin und wie sie im bosnischen Bürgerkrieg ihren Mann, einen französischen Kameramann, kennen und lieben lernt; wie sie getrennt jeweils ihrem gefährlichen Job in allen möglichen Krisengebieten der Erde nachgehen, sich hin und wieder und ganz unregelmäßig an einem vom Krieg heimgesuchten Ort treffen, um sich jedoch bald wieder zu trennen. Sie sind süchtig nach dem jeweils anderen, aber sie sind auch süchtig nach ihren lebensgefährlichen journalistischen Einsätzen. Als sie sich eingestehen, dass ihre Sucht sie kaputt macht, ziehen sie die Reißleine und gehen nach Paris, wo sie heiraten und eine Familie gründen mit ihrem Sohn Luca. Was sie sich nicht eingestehen können, ist ihr desolater neurologischer Zustand, in den die traumatischen Kriegserlebnisse sie unvermerkt versetzt haben. Die Autorin beginnt in Paris Dinge des täglichen Bedarfs zu hamstern, von latenter Angst getrieben, eine mögliche Belagerung überstehen zu müssen. Ihr Mann beginnt immer stärker gegen die Geister der Vergangenheit anzutrinken, was ihre Ehe zusehends zerrüttet. Noch einmal zieht sie die Reißleine, trennt sich von ihrem Mann und kehrt in ihren Beruf als Kriegsberichterstatterin zurück. Dass Janine di Giovanni ihre Geschichte aufschreibt, ist verständlich, sinnfällig und wichtig. Was man freilich dem Buch doch arg anmerkt, das offenkundig geschrieben ist zur persönlichen Aufarbeitung gelebter leidvoller Erfahrungen. Das ist nicht jedermanns Sache, aber für viele ein authentisches Leseerlebnis und ein gewichtiger Beitrag zur Kriegsliteratur; aber vielleicht doch nur eine Ergänzung zu Kriegsreporter- bzw. Kriegsromanen in neuerer Geschichte z. B. über Golfkriege, Bosnien-Bürgerkrieg oder Afghanistan-Einsatz, in denen durch Verdichtung und Fiktion womöglich einiges mehr an Aussagekraft steckt als in den Memoiren einer Einzelperson. Nicht hoch genug anrechnen dagegen kann man der Autorin, dass sie sich als Kriegsreporterin nie in die jeweilige Heerschar hat einbetten lassen, sondern sich stets auf eigene Faust und eigenes Risiko in die Konfliktregionen dieser Welt begeben und dabei ihre Glaubwürdigkeit stets bewahrt hat. Sie musste einen sehr hohen Preis für ihre außergewöhnliche Courage zahlen und ihr am nächsten stehende Menschen mit ihr.
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am 14. September 2012
Diese wahre Geschichte von Krieg und Liebe hat es in sich.

Kriegsreporterin trifft Kriegsreporter. Immer wieder kreuzen sich die Wege von Janine di Giovanni und ihrem späteren Ehemann Bruno Girodon. Die beiden lernen sich in Sarajevo kennen. Um sie herum tobt der Bürgerkrieg. Diese erste Begegnung verläuft stürmisch. Wer weiss schon, was morgen ist. Ob es überhaupt ein morgen gibt. Begegnungen beginnen und enden. So ist das nun einmal. Auf Sarajevo folgen Treffen in Kabul, Dakar, der Elfenbeinküste und in vielen weiteren Krisengebieten dieser Welt. Bis klar wird, dass sie nicht mehr ohne einander leben wollen. 2004 bricht Janine di Giovanni ihre Zelte im Heimathafen London ab und zieht nach Paris. Bruno und sie bauen ein Nest. Sie möchten endlich zur Ruhe kommen. Sie heiraten und der langersehnte Sohn kommt zur Welt. Mit ihm gerät Janine di Giovanni's Welt aus ihren Fugen. Panikattacken und Alpträume lähmen sie förmlich.

Aber dieses wirkliche Leben mit seinen scharfen Ecken und Kanten, das war fürchterlich schwierig für mich.

Während Bruno all seine Kräfte bündelt und übernimmt, was er nur kann, kämpft Janine die Giovanni sich langsam aus dem Dunkel wieder ans Licht. Als sie wieder halbwegs funktioniert, bricht ihr Ehemann zusammen. Denn die Geister sind auch ihm gefolgt.

Fazit: Spannender, bewegender und sehr authentisch wirkender Bericht eines Lebens im Ausnahmezustand. Absolute Leseempfehlung!
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am 28. August 2012
In ihrem autobiografischen Buch schildert die Autorin ebenso eindringlich wie drastisch ihr Leben als Kriegsreporterin und wie sie im bosnischen Bürgerkrieg ihren Mann, einen französischen Kameramann, kennen und lieben lernt; wie sie getrennt jeweils ihrem gefährlichen Job in allen möglichen Krisengebieten der Erde nachgehen, sich hin und wieder und ganz unregelmäßig an einem vom Krieg heimgesuchten Ort treffen, um sich jedoch bald wieder zu trennen. Sie sind süchtig nach dem jeweils anderen, aber sie sind auch süchtig nach ihren lebensgefährlichen journalistischen Einsätzen. Als sie sich eingestehen, dass ihre Sucht sie kaputt macht, ziehen sie die Reißleine und gehen nach Paris, wo sie heiraten und eine Familie gründen mit ihrem Sohn Luca. Was sie sich nicht eingestehen können, ist ihr desolater neurologischer Zustand, in den die traumatischen Kriegserlebnisse sie unvermerkt versetzt haben. Die Autorin beginnt in Paris Dinge des täglichen Bedarfs zu hamstern, von latenter Angst getrieben, eine mögliche Belagerung überstehen zu müssen. Ihr Mann beginnt immer stärker gegen die Geister der Vergangenheit anzutrinken, was ihre Ehe zusehends zerrüttet. Noch einmal zieht sie die Reißleine, trennt sich von ihrem Mann und kehrt in ihren Beruf als Kriegsberichterstatterin zurück. Dass Janine di Giovanni ihre Geschichte aufschreibt, ist verständlich, sinnfällig und wichtig. Was man freilich dem Buch doch arg anmerkt, das offenkundig geschrieben ist zur persönlichen Aufarbeitung gelebter leidvoller Erfahrungen. Das ist nicht jedermanns Sache, aber für viele ein authentisches Leseerlebnis und ein gewichtiger Beitrag zur Kriegsliteratur; aber vielleicht doch nur eine Ergänzung zu Kriegsreporter- bzw. Kriegsromanen in neuerer Geschichte z. B. über Golfkriege, Bosnien-Bürgerkrieg oder Afghanistan-Einsatz, in denen durch Verdichtung und Fiktion womöglich einiges mehr an Aussagekraft steckt als in den Memoiren einer Einzelperson. Nicht hoch genug anrechnen dagegen kann man der Autorin, dass sie sich als Kriegsreporterin nie in die jeweilige Heerschar hat einbetten lassen, sondern sich stets auf eigene Faust und eigenes Risiko in die Konfliktregionen dieser Welt begeben und dabei ihre Glaubwürdigkeit stets bewahrt hat. Sie musste einen sehr hohen Preis für ihre außergewöhnliche Courage zahlen und ihr am nächsten stehende Menschen mit ihr.
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am 27. August 2012
Die Geschichte der Kriegsreporterin Janine di Giovanni beginnt 2004 an jenem Tag, als sie mit ihrem Mann Bruno in Paris eintrifft. Sie will ein neues Leben beginnen. Kennengelernt hat sich das Paar etwa zehn Jahre vorher im Bosnienbürgerkrieg, wo Bruno im belagerten Sarajevo als Kameramann für einen französischen TV-Sender arbeitete. Die beiden verlieben sich, reisen jedoch weiterhin rastlos um den Globus. Wenn sie sich treffen, in Dschalalabad, Dakar, Kabul oder anderswo, sind ihre Begegnungen kurz aber intensiv, man trennt sich und findet wieder zusammen. Wann immer Janine di Giovanni im Fernsehen einen auflodernden Konflikt sieht, kontaktiert sie ihre Redaktion mit der Bitte, sie dorthin zu schicken. „Es war wie eine Sucht“, erklärt sie ihr Verhalten im Nachhinein. Ein harter Schnitt ist angesagt: Das Paar heiratet, gründet eine Familie, lässt sich in Paris nieder. Was Janine di Giovanni nicht ahnen kann: nach der Geburt von Sohn Luca wird sie von Panikattacken befallen. Sie hat mehr Kriegsgräuel mit eigenen Augen beobachtet und am eigenen Leib erlebt als viele ihrer Kollegen, und nun kann sie ängstlich die einfachsten Herausforderungen des Alltags kaum mehr bestehen. Von Alpträumen heimgesucht fängt sie an, Nahrungsmittel, Wasser und Medikamente zu bunkern, um auf eine potentielle Belagerung vorbereitet zu sein. Sie schreibt: „Dieses reale Leben mit seinen scharfen Kanten war furchtbar schwer.“ Sich in Paris einzurichten, gelingt ihr indes nicht. Auch ihr Mann Bruno verändert sich zusehends, beginnt immer mehr zu trinken, um seine quälenden Depressionen zu bekämpfen. Der Traum vom bürgerlichen Leben zerbricht. „Die Geister der Vergangenheit verfolgten uns“, beschreibt sie das rückblickend. Ihre schrecklichen Erfahrungen verdrängend werden beide gerade, als ihr Leben in sicheren Bahnen zu laufen scheint, jäh von ihren Erinnerungen eingeholt. „Der Krieg hatte uns beschädigt, ja in gewisser Weise zerstört.“ Doch gegen alle Widrigkeiten schafft Janine es langsam, sich von ihren Ängsten zu befreien. Sie beschließt, in ihren Beruf zurückzukehren, und berichtet neuerlich aus den Kriegs-, Konflikt- und Krisenregionen der Welt. Sie hat sich von ihrem Mann getrennt und lebt nun zwischen den Reportagereisen mit Sohn Luca in Paris. Ihre Lebensgeschichte hat sie aufgeschrieben, um wieder ihre innere Ruhe zu finden. Die bewegende Beschreibung ihrer physischen und emotional-mentalen Gefechte ist mit das Beste, was sich unter den Kriegsreporter-Büchern und -Romanen finden lässt.
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am 20. August 2017
Die Autorin erzählt von ihren Einsätzen in Krisengebieten und wie sie und ihre Kollegen mit dem Erlebten umgingen. Der Versuch, das private Glück fernab von Kriegsschauplätzen zu finden, ist schwer bis unmöglich und sie schildert ihn sehr bewegend und gut nachvollziehbar. Ein neues Buch auf meiner persönlichen Lieblingsliste!
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am 27. August 2012
Die Geschichte der Kriegsreporterin Janine di Giovanni beginnt 2004 an jenem Tag, als sie mit ihrem Mann Bruno in Paris eintrifft. Sie will ein neues Leben beginnen. Kennengelernt hat sich das Paar etwa zehn Jahre vorher im Bosnienbürgerkrieg, wo Bruno im belagerten Sarajevo als Kameramann für einen französischen TV-Sender arbeitete. Die beiden verlieben sich, reisen jedoch weiterhin rastlos um den Globus. Wenn sie sich treffen, in Dschalalabad, Dakar, Kabul oder anderswo, sind ihre Begegnungen kurz aber intensiv, man trennt sich und findet wieder zusammen. Wann immer Janine di Giovanni im Fernsehen einen auflodernden Konflikt sieht, kontaktiert sie ihre Redaktion mit der Bitte, sie dorthin zu schicken. „Es war wie eine Sucht“, erklärt sie ihr Verhalten im Nachhinein. Ein harter Schnitt ist angesagt: Das Paar heiratet, gründet eine Familie, lässt sich in Paris nieder. Was Janine di Giovanni nicht ahnen kann: nach der Geburt von Sohn Luca wird sie von Panikattacken befallen. Sie hat mehr Kriegsgräuel mit eigenen Augen beobachtet und am eigenen Leib erlebt als viele ihrer Kollegen, und nun kann sie ängstlich die einfachsten Herausforderungen des Alltags kaum mehr bestehen. Von Alpträumen heimgesucht fängt sie an, Nahrungsmittel, Wasser und Medikamente zu bunkern, um auf eine potentielle Belagerung vorbereitet zu sein. Sie schreibt: „Dieses reale Leben mit seinen scharfen Kanten war furchtbar schwer.“ Sich in Paris einzurichten, gelingt ihr indes nicht. Auch ihr Mann Bruno verändert sich zusehends, beginnt immer mehr zu trinken, um seine quälenden Depressionen zu bekämpfen. Der Traum vom bürgerlichen Leben zerbricht. „Die Geister der Vergangenheit verfolgten uns“, beschreibt sie das rückblickend. Ihre schrecklichen Erfahrungen verdrängend werden beide gerade, als ihr Leben in sicheren Bahnen zu laufen scheint, jäh von ihren Erinnerungen eingeholt. „Der Krieg hatte uns beschädigt, ja in gewisser Weise zerstört.“ Doch gegen alle Widrigkeiten schafft Janine es langsam, sich von ihren Ängsten zu befreien. Sie beschließt, in ihren Beruf zurückzukehren, und berichtet neuerlich aus den Kriegs-, Konflikt- und Krisenregionen der Welt. Sie hat sich von ihrem Mann getrennt und lebt nun zwischen den Reportagereisen mit Sohn Luca in Paris. Ihre Lebensgeschichte hat sie aufgeschrieben, um wieder ihre innere Ruhe zu finden. Die bewegende Beschreibung ihrer physischen und emotional-mentalen Gefechte ist mit das Beste, was sich unter den Kriegsreporter-Büchern und -Romanen finden lässt.
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