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Kundenrezensionen

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am 13. April 2010
Der ausschweifende, 667 dünne Seiten umfassende Roman >Die Schwanendiebe< ist mit Verlaub kein Buch für "mal eben zwischendurch". Die fesselnde Geschichte entfaltet sich nur, wenn man beim Lesen kontinuierlich dran bleiben kann. Erst dann fühlt man die atmosphärische Dichte, lebt mit den charismatischen Personen, riecht die Farbe auf den Leinwänden und empfindet die sogartige Wirkung des Buches.

In einem Washingtoner Museum attackiert Robert Oliver, selbst ein Künstler, ein Gemälde mit einem Messer. Welche Beweggründe und welches damit verbundene Geheimnis sich hinter dieser Tat verbirgt, versucht der Psychiater Andrew Marlow herauszufinden. Da Rober Oliver beharrlich schweigt, ist die Aufklärung nur durch Spurensuche in der Vergangenheit möglich.

Aus Sicht des Psychiaters Andrew Marlow, sowie der Frauen von Robert Oliver, Kate und Mary, gespickt mit Einschüben und Briefen aus dem 19. Jahrhundert werden die jeweiligen Lebenseinblicke gewährt, und die Geschichte um Beatrice de Clerval (einer jungen Malerin im 19. Jahrhundert in Paris) erzählt, um deren Schicksal sich schließlich alles rankt.

Das Buch bereitet sicherlich all jenen Lesern besondere Freude, die selbst einen Hang zur Kunst bzw. Malerei haben. Gleichzeitig ist Elizabeth Kostova mit >Die Schwanendiebe< eine großartige Geschichte über die Liebe in ihren vielen Formen gelungen, was Leser, die psychologisch einfühlsame Bücher mögen, begeistern wird.

Für mich ist der Roman gehaltvoll, geheimnisvoll und malerisch. Die beschriebenen Bilder haben sich bei mir auf der Netzhaut eingebrannt und das Buch voller Kunst und Besessenheit zu einem außergewöhnlichen Leseerlebnis werden lassen.
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am 25. Februar 2012
Nach dem fulminanten Erstlingswerk von Elisabeth Kostova hatte ich schon hohe Erwartungen an dieses Buch.
Sprache und Stil sind absolut hochklassig - man merkt, daß die Autorin wirklich etwas vom Schreiben vesteht. Die Besessenheit des Malers von einer Frau die 100 Jahre vor seiner Zeit gelebt hat, ist packend geschrieben. Auch die Psychose, die ihn dann erwischt, kann man gut nachvollziehen. Die Schilderungen des Persönlichkeitszerfalls sind dicht und berühren einen schon.
Leider erscheint mir die Story dann aber doch ziemlich belanglos und die Spannung, die zwar immer mal wieder aufkommt, findet aus meiner Sicht keine Entsprechung in einer entsprechenden Handlung. Die Liebesgeschichte, die sich dann zwischen dem behandelnden Psychater und der Verflossenen des Malers entwickelt, ist vorhersehbar und ich empfinde sie - man verzeihe mir den Ausdruck - als ziemlich trivial.
Was mich entsetzlich gelangweilt hat, sind die ausufernden Beschreibungen künstlerischen Lebensschmerzes und des Malstils der Hauptperson. Wie man die richtige Bildkomposition findet, und daß dies einfach furchtbar schwierig ist, mag ja für einen Kunst-Studenten ganz spannend sein - mich hat das einfach genervt. Was für einen Kunstschafffenden sicher faszinierend ist, hat mich so immer wieder zum Überschlagen ganzer Abschnitte verleitet.
5 Sterne für Sprache und Stil 0 Sterne für die Handlung. Schade um die Zeit, die ich in dieses Buch investiert habe - aber es mag sicher auch andere Meinungen dazu geben, die ich natürlich akzeptiere.
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am 11. März 2010
Der Maler Robert Oliver hat eine Obsession. Der Schlußpunkt seiner Handlungen bringt ihn zu dem Psychater Andrew Marlow, in dessen Klinik er eingewiesen wird. Oliver hat versucht, in einer Washingtoner Galerie ein Gemälde zu attakieren. Marlow versucht, den faszinierenden Künstler zu verstehen, aber der verstummt nach dem ersten Gespräch und entzieht sich so einer Annäherung. Robert Oliver wird als charismatischer, sehr einnehmender Mensch beschrieben, der sich seiner Wirkung auf Menschen aber unbewusst ist und somit die Wirkung noch verstärkt. Marlow beginnt, weiter zu forschen. Vor allem, da Oliver, der ja Maler ist und wie Besessen in der Klinik weitermalt, immer nur ein Motiv malt: eine junge Frau, dunkelhaarig und sehr einnehmend, in altmodischer Kleidung. Sie malt er, aus dem Gedächtnis in verschiedenen Situationen.

Marlow geht davon aus, das das Modell Olivers Ex-Frau ist. Er nimmt zu ihr Kontakt auf und sucht sie auf. Allerdings ist sie nicht die Frau auf den Bildern, aber sie weiss mehr von Olivers Besessenheit von dieser Frauengestalt zu berichten, vermutet eine Geliebte dahinter. Und so steigert sich Marlow selber immer mehr in die Geheimnisse um Oliver, der auf 2 Frauen tiefprägende Eindrücke hinterlies, und um die mysteriöse Frau auf den Bildern, die Oliver seid Jahren malt. Seine Suche bringt ihn nach Mexiko und schließlich Paris.

Geschrieben ist das ganze aus Marlows Sicht. Nur wenn die Ehefrau Mary und später eine andere Frau ihre Geschichte mit Oliver erzählen, steht ihre Sichtweise im Mittelpunkt. Die Kapitel tragen immer jeweils die Namen der erzählenden Person. Eingeschoben sind Briefe zwischen einem Frau und einem entfernten Verwandten aus dem späten 19. Jahrhundert, die Oliver bei sich trug und wie einen Schatz hütete und täglich las. Sie tragen nach und nach dem Verständnis der Geschichte bei.

Zwar ist der Psychater Marlow der Dreh- und Angelpunkt, aber der wahre Hauptcharakter ist Robert Oliver, auch wenn er selber so gut wie nie zu Wort kommt. Wo er hinkommt, löst er Faszination aus. Sein eigenwillige Handeln, seine Kunst, seine Besessenheit und sein später Wahn schlagen alle Beteiligten des Buches in seinen Bann. Und somit auch das, was Oliver so gebannt hat.

"Schwanendiebe" ist ruhig und schön geschrieben. Leider tritt es für meinen Geschmack zu viel auf der Stelle. Die Exfrau und auch die andere Frau in seinem Leben sprechen extrem detailliert über das Leben mit Oliver. Das bringt die Geschichte auf lange Strecken leider nicht weiter. Man erfährt immer, was für ein wahnsinnig guter Künstler Oliver ist und wie ungewöhnlich als Mensch. Die Frauen sprechen so viel über ihn, um den Leser zu verdeutlichen, wie sehr sie ihn liebten und daran scheiterten. Und auch Marlow ist von Olivers Leben und seinen Frauen fasziniert.
Das Geheimnis, wer die Dame auf den Gemälden ist, wird schon zur Hälfte des Buches gelüftet, aber nicht ausreichend geklärt, warum Oliver diese Obsession hat. Marlow entwirrt alle Geheimnisse zum Schluß, aber so dramatsich fand ich das dann leider nicht.

Das Buch ist wirklich gut geschrieben und oft fühlte ich eine gewisse Spannung und wollte wissen, wie es weiter geht. Allerdings wurde es dann oft nicht erfüllt, weil die Autorin dann doch noch eine Handlungschleife mehr einlegte und Marlow auch noch eine Liebesgeschichte erleben lässt.
Die Story an sich hätte sich wahrscheinlich spannender auf der Hälfte der Seiten erzählen lassen. Man erfährt nebenbei einiges über Malerei, über die Impressionisten, über Museen. Langsam entfalten sich die Obsessionen der Personen des Buches. Diese Langsamkeit nimmt ihnen aber jedwede Dramatik. Man muss sich auf ein ruhiges Buch einlassen, will man "Schwanendiebe" lesen. Ich wünschte, ich hätte es zügiger lesen können, denn so kam es mir ewig lang vor, länger, als ich tatsächlich dran las.
Deswegen bin ich etwas zwiegespalten, wie ich es bewerten soll. Es ist ein schönes Buch, ruhig, langsam, gut erzählt, aber Handlungsarm und sehr Ausschweifend bei seinen Personen. Und manchmal auch ein wenig langweilig. Aber das auf hohem Niveau ;-)
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Andrew Marlow ist zwar Psychiater mit Leib, doch seine Seele gehört der Malerei. Aus diesem Grund erscheint er auch als der am besten geeignete Arzt für den berühmten Maler Robert Oliver. Der Künstler wurde bei dem Versuch, das Gemälde der Leda in der National Gallery of Art in Washington mit einem Messer zu attackieren, verhaftet und befindet sich nun in psychiatrischer Behandlung. In der Privatklinik malt er wie besessen eine einzige Frau. Immer wieder und unterschiedlich in Szene gesetzt. Mehr als 100 Jahre zuvor veranlasste Olivier Vignot die junge Malerin Béatrice de Clerval dazu, eines ihrer Gemälde unter Pseudonym in einer Salon-Ausstellung der Impressionisten zu zeigen. Andrew Marlow muss nun herausfinden, wie das Schicksal Robert Olivers mit dem von Béatrice über die Zeiten hinweg verbunden ist, doch noch dringender muss er erfahren, wer die geheimnisvolle Unbekannte ist, die der Maler immer wieder auf seine Leinwand bannt.

"Die Schwanendiebe" ist keine leichte Lektüre. Man muss viel Geduld mit sich bringen, denn die Geschichte entwickelt sich zunächst sehr langsam. Marlow erfährt von dem schweigsamen Robert Oliver nichts, weshalb er in dessen Umfeld eindringen und dessen Exfrau Kate und Freunde befragen muss. Weitere Indizien liefern ihm die Briefe von Béatrice de Clerval an ihren Onkel und Mentor Olivier Vignot. Sehr elegant verflechtet Elizabeth Kostova hier die unterschiedlichen Erzählperspektiven. Einmal aus der Sicht Marlows, dann wieder aus der von Kate. Unterbrochen von den Briefen, um wiederum zu einer anderen wichtigen Person zurückzuschwenken oder gar kurz im ausgehenden 19. Jahrhundert zu verweilen. Der Leser ist immer genauso schlau wie Andrew Marlow und so lösen sich die Knoten des Fadens kontinuierlich, aber doch sehr langsam.

An dem Buch werden vor allem Menschen mit einem Gespür für Malerei ihre wahre Freude haben. Ich muss zugeben, dass mir dieses Gespür bei der Lektüre öfter fehlte und ich einen langen Atem zeigen musste. Oft verlieren sich die Protagonisten in ihren Geschichten und man gewinnt den Eindruck, dass sie sich selbst gerne reden hörten. Vielleicht wirkt aber auch Andrew Marlow als Psychiater auf andere "redestromfördernd". Oft haben diese Lebensgeschichten zwar direkt etwas mit Robert Oliver zu tun, manchmal erscheinen sie jedoch eher überflüssig, ermüdend und die Handlung aufbauschend.

Die amerikanische Autorin Elizabeth Kostova, die mit ihrem Debüt "Die Historikerin" bereits einen Bestseller vorgelegt hat, überzeugt durch einen sprachlich ausgereiften Schreibstil und es ist ein Genuß, das Buch zu lesen. In "Die Schwanendiebe" schildert sie nicht nur das Schicksal des gescheiterten Künstlers Robert Oliver, sondern auch verschiedene Formen der Obsession. Die Besessenheit von der Kunst, der Malerei, der Schönheit - und der Liebe.

Ein großartiges Buch, das nur leider zu viele Längen hat, um perfekt sein zu können.
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am 28. Dezember 2012
An sich ist das Buch ganz nett, die Geschichte an sich ist auch nicht schlecht, allerdings ist die Erzählung etwas langatmig und irgenwie fehlt ein wenig Substanz. Um es abends vor dem ins Bett gehen zu lesen ist es aber durchaus gut zu lesen.
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am 20. Oktober 2015
Das Erscheinen dieses Buches erfüllte mir nicht nur den lang gehegten Wunsch nach einem weiteren Roman der Autorin, die mich bereits mit „Der Historiker“ absolut begeisterte, sondern ließ auch mein Herz als langjähriger Antonia S. Byatt Fan Purzelbäume schlagen! Ein großartiger psychologischer Roman, rund um Obsession, Kunst und Liebe, der Sie nicht so schnell loslassen wird. Mein Buchtipp für kommende Winterabende mit einem schönen Glas Rotwein!
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am 23. Juni 2015
Die Schwanendiebe, ein einzigartiger Roman aus der Feder von Elizabeth Kostova. Wie schon ihr Erstlingswerk, "Der Historiker", brillant erzählt, erstklassig recherchiert und spannungsgeladen. Jeder der sich ein wenig im Künstlermilieu auskennt, wird erinnert an Zola, "Das Werk".
Ich wünsche mir weitere Romane von Frau Kostova!
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am 9. Dezember 2010
Um drei Hauptpersonen herum entwickelt und entfaltet Elizabeth Kostova ihre Geschichte, in der die Malerei eine zentrale Rolle spielt.

Da ist einmal der Psychiater und Liebhaber von Bildern, Andrew Marlow, bei dessen neuestem Patienten seine beiden Kompetenzen zusammen gefordert werden. Robert Olivier hat in der National Gallery of Art einen Anschlag verübt. Nicht auf einen Menschen, sondern auf ein Bild ist der bekannte Künstler und Mahler mit dem Messer losgegangen. Seitdem ist der Patient der Psychiatrie und malt unentwegt nur ein Motiv, ein unbekannte, junge Frau.
Beatrice de Clerval, die dritte Hauptperson ist eine Figur des 19. Jahrhunderts, Malerin in Paris.

Was diese drei Personen miteinander verbindet ist lange Zeit nicht klar, dass es aber eine Verbindung geben muss, dass ist schon auf den ersten Seiten zu erahnen. Zumindest eines ist klar, der verwirrte Künstler hat eine innere Bindung zu der jungen Malerin, denn einige ihrer damaligen Briefe finden sich in seinem Besitz. Briefe, die noch eine Rolle spielen werden, denn immer wieder lässt Kostova einzelne der Briefe in ihre Geschichte einfließen, eine Geschichte, die in verschiedenen Erzähllinien aus der Perspektive der verschiedenen Protagonisten erzählt wird.

Langsam erzählt wird, muss bemerkt werden. Viel Sorgfalt legt Elizabeth Kostova auf die Entfaltung ihrer Figuren, wie in einem farbenfrohen Gemälde werden, bildlich gesprochen, langsam die Farben angerührt und gemischt und ebenso langsam erst ergeben sich im Laufe der fast 670 Seiten Konturen eines Gesamtbildes, Einblicke in die inneren Verbindungen der Protagonisten untereinander. Verbindungen, die geprägt sind von der Leidenschaft zur Malerei, aber auch von geheimen und hintergründigen Leidenschaften, die, wie sollte es anders sein, starken Einfluss auf das Geschick zumindest der jungen Malerin Beatrice nehmen werden.

Elizabeth Kostova schreibt ohne Aufregung, ohne Falltüren und Gefahren für die Protagonisten, das Buch lebt alleine aus der sich langsam verdichtenden Ursache für die zunehmende Besessenheit Oliviers heraus und aus der Neugier des Lesers auf das Verstehen der intensiven Verbindungen der Figuren heraus. Zudem noch aus dem ästhetischen Genuss des hochwertigen Sprachstils der Autorin.

Nicht immer reicht dies aus, selbst wenn man als Leser eine eigene Affinität zur Malerei besitzen sollte. So manche Strecken des Buches sind zu weitläufig und zu langatmig und wirken für den Fortgang der Geschichte damit eher hinderlich denn förderlich.

Dennoch ist das Buch im Gesamten ein ruhiges und schönes Leserlebnis, dass dabei allerdings weniger der reinen Unterhaltung dient, sondern mehr der Freude an der Sprache und dem Interesse an den Obsessionen wahrer Künstler entgegen kommt.
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am 28. Juli 2013
Ein Roman über die Bessenenheit eines Künstlers, der dem Wahn zu verfallen droht. Ein Arzt, der versucht ihm zu helfen und in seine privatesten Bereiche eindringt und Menschen findet, die ihm helfen wollen ....

So viel zur Handlung, ohne zu viel zu verraten. Der Roman wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, besonders gut haben mir die Ausflüge ins 18. Jahrhundert gefallen, die die gesamte Geschichte zusammenhalten.

Was mich an diesem Buch wirklich gestört hat, war die Langatmigkeit, teilweise auch einfach gepflegte Langeweile, es wird alles ausschweifend erzählt, verzettelt sich in Kleinigkeiten, sodass ich mehrfach ganze Abschnitte nur noch quergelesen habe.

Das Buch ist durchaus interessant, aber irgendwie war ich froh, als ich es ausgelesen hatte - schade.
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am 4. November 2011
Inhalt:
Andrew Marlow ist ein Psychiater, der neben seinem Beruf auch zu Stiften und Pinseln greift, um sein Hobby als Maler nach zu gehen.Er liebt sowohl die Malerei, als auch sein Beruf und sein Leben.
Robert Oliver, ein berühmter Künstler/ Maler hat versucht ein Gemälde in der National Gallery of Art in Washington zu zerstören. Als er danach zu Andrew in Therapie gehen sollte, stellt sich dies für Andrew Marlow als schwierig heraus. Denn er spricht nicht viel über sich oder überhaupt etwas, geschweige denn von seiner Tat, bei der er versucht hatte das Bild mit einem Messer zu attackieren.
Doch wieso wollte er das Bild zerstören? Gibt es eine Gemeinsamkeit zwischen dem Bild und Robert Oliver oder hat die Künstlerin Béatrice de Clerval, die das Bild zeichnete, etwas damit ausgelöst? Wieso ist der Künstler in so einem Wahn?

Meine Meinung:
Das Buch hat mit seinen 672 Seiten zum grübeln gemacht. Am Anfang habe ich mir wie die meisten, die ein dickes Buch in die Hand nehmen die Frage gestellt, ob ich es schaffen würde alles zu lesen und mich davon begeistern lassen kann. Und ich freue mich, dass ich das Buch doch lesen wollte und es auch getan habe.

Es ist eine andere Art der Geschichte. Es wird viel von der Malerei erzählt und Gemälde beschrieben. Die, die einen Hang zur Kunst haben, werden das Buch lieben. Denn sie können durch das Buch die Farben, das Öl etc. riechen.
Doch bei denen, die keinen all zu großen Hang zur Kunst haben, werden hier eventuell enttäuscht sein.
Denn auch wenn ich einen kleinen Hang zur Kunst habe, fand ich es etwas langatmig, manchmal uninteressant und manches überflüssig, sodass es ermüdend war die Lektüre zu lesen.

Was dies ein wenig wett machen konnte, waren die sympathischen Protagonisten, wie der Hauptprotagonist Andrew Marlow.
Auch bei diesem Buch gibt es mehrere Protagonisten, deren Fokus immer wieder gewechselt wird. Mal ist er auf den Psychiater gerichtet und mal auf eine andere Person.
Der Psychiater hat sich zB. in das Mystery und Geheimnis vom Maler reinversteigert und nach der Muse gesucht, die der Maler immer wieder zeichnet. Dabei stieß er immer weiter in das Leben von Robert Oliver und seiner Vergangenheit. Die Forschungen fand ich persönlich spannend.

Trotz der negativen Kritik wie zB. die Langatmigkeit, finde ich die Lektüre dennoch ok.

Autor:
Elizabeth Kostova hat an den Universitäten von Yale und Michigan studiert. Ihr erster Roman Der Historiker gelegte den ersten Platz der UB-Bestsellerlisten und wurde in 44 Sprachen übersetzt. eine Verfilmung ist in Vorbereitung.

Fazit:
Wie bereits oben erwähnt finde ich es für ok und denke, dass es nicht nur für die Kunstliebhaber etwas sein wird.
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