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am 22. August 2013
Kurzgeschichen etablierter Romanautoren sind immer ein relativ zweischneidiges Schwert und das vorliegende Bändchen beinhaltet eigentlich weniger Kurzgeschichten als literarische Essays im klassischen Sinne, was bei Margaret Atwood natürlich bedeutet, dass den Leserin-nen und Lesern so einiges abverlangt wird. Wie man nach dem Lesen ihrer Sammlungen „Good Bones“ und „Murder in the Dark“ – aber auch einiger ihrer Romane – bereits weiß.

In drei großen, thematisch voneinander abgetrennten und doch irgendwie verbundenen Bereichen, demonstriert die Autorin hier 35 Texte unterschiedlicher Länge zu eigentlich allen Themen, die man sich vorstellen kann. Sie beginnt dabei mit Fragen zur eigenen Identität und wie sich diese bei Menschen allgemein ausdrücken kann – und wie sie auf den kleinsten defi-nierenden Moment reduzierbar ist – oder auch nicht. Dabei beschäftigt sie sich auch mit der Frage des Älterwerdens und dem Kontakt zwischen den Generationen – was schon ein wenig gallig daher kommt.

Zwischen erschreckend, traumhaft, amüsant und schwer durchdringlich wechseln diese Geschichten, die man sicherlich mehr als einmal in seinem Leben lesen wird und regen sowohl von ihren Themen, wie auch von ihrer Sprache – wie sollte es bei Margaret Atwood auch an-ders sein? – ständig zum Nachdenken an. Das einzige Problem ist für Atwood-Fans vielleicht, dass man von ihr Herausragendes so gewohnt ist, dass es einen hier kaum noch überrascht – obwohl das literarische Essay schon eine bei ihr eher ungewohnte Form ist, schließlich ist ihr Ruf besonders auf ihre Romane begründet. Neulinge werden auf jeden Fall eine gute Einführung in ihre Art zu Schreiben – und zu Denken – bekommen. Besonders, wenn sie sich als Erstes auf die Titelgeschichte stürzen. Die Zeichnungen zwischen einigen der Geschichten zeigen im Übrigen einen anderen schöpferischen Aspekt der Autorin, der auch beachtenswert ist.
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am 24. Januar 2008
atwood s worte berührten mich. ihre sicht zum leben, im leben stehend, wahrnehmend, versinnbildlicht und verdeutlicht sie ihre beobachtung und erkenntnis durch hohe sprachkunst vernetzter metaphern. charlotte schwab gibt dem ganzen bodenständig stimme. weise literatur an der saugen spaß macht. sb
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