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am 7. Mai 2003
Gábor Paáls Buch ist sehr anregend für Leser, die Freude an Grenzüberschreitungen auf den Wissenschaftsfeldern haben. Das Buch erfordert keine philosophischen oder fachwissenschaftlichen Vorkenntnisse. Hier wird kein „Schnellschuss" angeboten, sondern fundiert erarbeitete Thesen.
Mein positives Urteil wird durch folgende Bemerkungen erhellt:
„Wenn immer beklagt wird, dass das Interesse der jüngeren Generation insbesondere an den Naturwissenschaften nachlässt, so könnte eine Chance darin bestehen, realphilosophische Themen wesentlich stärker als bisher zu nutzen, um ein Verständnis für wissenschaftliche Zusammenhänge und wissenschaftliches Denken zu vermitteln.""(S. 213)
Zur Erarbeitung einer ganz persönlichen „Denklandschaft" ein Beispiel für individuelle Lernerfahrung: „Mit der Idee des Foucaultschen Pendels wurde ich vertraut, als ich im Segelurlaub das gleichnamige Buch von Umberto Eco gelesen habe. Als ich mich näher damit beschäftigt habe, hab e ich auch das Prinzip der Coriolis-Kraft kapiert, und warum die Luft in Tiefdruckgebieten auf den Wetterkarten immer gegen den Uhrzeigersinn strömt - das ist beim Segeln ja auch wichtig. Überhaupt: Wetterkunde, ein Gebiet, das mich von diesem Moment an zu fesseln begann ..." (S. 143f.)
„Hobbyforscher sind lebende Beispiele dafür, wohin uns unsere Neugier führen kann, wenn sie nicht von extrinsischen Motiven geleitet ist; wenn keine Karriere auf dem Spiel steht, und wenn keine Institution, kein Lehrplan und kein Forschungsauftrag festlegt, wofür man sich gefälligst zu interessieren hat." (S. 145)
Ist es nicht merkwürdig, dass sich unsere Kinder verhalten wie Wissenschaftler, ganz in eine Aufgabe versunken, engagiert, neugierig und unbefangen? Aber sobald unsere „Erziehung/Pädagogik" wirksam wird mit „Schau mal, wie Mama das macht!" oder „Was werden die Nachbarn sagen?" werden sie passiv, angepasst und leben lieber „aus zweiter Hand" - mit Handy und MTV.
Was ist schön? Ist es für Leser nicht „schön", wenn „ ... Vertreter der dritten Kultur versuchen ... , ihre tiefsten Gedanken so auszudrücken, daß sie jedem intelligenten Leser zugänglich sind". (S. 212)?
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