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am 31. Mai 2009
Aufgrund der überwiegend positiven Rezensionen habe ich mich kürzlich dazu hinreißen lassen, dieses Buch zu kaufen - auch um mein Vorgehen im Rahmen meiner Promotion kritisch prüfen zu können.

Zunächst einmal möchte ich festhalten: Auch im Nachhinein bewerte ich den Erwerb des Buches nicht als Fehlkauf. Die Analogie zum Backen eines Gugelhupfs ist gut gewählt; sie trägt auch über weite Teile. Die besondere Stärke des Buches zeigt sich m.E. in der Betonung der Wichtigkeit von präzisem Sprachgebrauch und klarer Strukturierung eines wissenschaftlichen Dokumentes. Seine langjährigen Erfahrungen im Wissenschaftsbetrieb nutzt der Autor für durchgängig plausible Beispiele, welche die theoretischen Erläuterungen sinnvoll mit Praxisbezug unterfüttern. Kurzum: Hätte ich dieses Buch vor meiner Diplomarbeit gelesen, so wäre es ihrer Qualität sicher zuträglich gewesen.

Warum also nur eine mittelmäßige Bewertung? Nun, leider gibt es auch einige Kritikpunkte:
- Der erste, weil offensichtlichste, Punkt ist der Unterton, der einer Reihe von Formulierungen innewohnt. In Anbetracht der Tatsache, dass es sich beim überwiegenden Teil der Kundschaft um Studenten handeln dürfte, halte ich diesen für problematisch: Es entsteht bisweilen der Eindruck dass der Autor eine Reihe von Problemen beim Anfertigen wissenschaftlicher Arbeiten in erster Linie auf mangelnde Disziplin oder mangelnden Intellekt eben jener Studenten zurückführt. Dieses Problem wird u.a. dadurch problematisch, dass das Buch nicht mit ermunternden Worten zur, hoffentlich unter Einbeziehung der Ratschläge verfassten, anstehenden Arbeit endet, sondern mit der nüchtern vorgetragenen Aufforderungen, sorgsame Zeitplanung vorzunehmen und einer entsprechenden vorgefertigten Tabelle.
- Der zweite Kritikpunkt ergibt sich aus den Ausführungen zur Verwendung der deutschen Sprache: So wie auch Schneider, den der Autor häufig zitiert, erscheint manche Anleitung zur Entschlackung der Sprache doch als etwas über das Ziel hinausgeschossen. Hier spielt sicher meine persönliche Einstellung eine Rolle, aber ein wenig Milde gegen den üblichen Sprachgebrauch (bspw. bei der Verwendung von formal pleonastischen Kombinationen wie GUS-Staaten) hätte sicher nicht geschadet.
- Zum Dritten sind gerade die abschließenden Ausführungen zur Tabellen und Abbildungen eher kurz geraten und werden zudem auch noch von einem eher schlechten Beispiel eines (unnötig in drei Dimensionen dargestellten) Kreisdiagramms begleitet.
- Und viertens atmet das Buch, auch wenn es sicher fachübergreifend nützlich ist, den Geist der Betriebswirtschaft. So rekrutieren sich die Textbeispiele ausschließlich aus diesem Bereich und auch einige Aussage, wie etwa der Hinweis, Formeln nur äußerst spärlich zu verwenden, ist wohl eher im Kontext der jeweiligen Disziplin zu bewerten.

Abschließend sei auch noch angemerkt, dass der Zusatz "und Dissertation" im Untertitel mit Vorsicht zu genießen ist. Wer hier Ansätze zur Lösung der üblicherweise bei einer Dissertation auftretenden Probleme (Konflikte zwischen Projektarbeit und Dissertation; Probleme mit Ansätzen, die in der technischen Umsetzung scheitern; allgemeine Fragen der Zeitplanung) sucht, wird keine Antworten finden. Fairerweise muss man aber auch hinzufügen, dass dies nicht explizit versprochen wird.
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am 21. Oktober 2008
Zuerst habe ich mich davor gescheut, mir ein Buch zu kaufen, dass mir sagt, wie ich meine Bachelorarbeit angeblich korrekt zu verfassen habe. Punkte wie etwa Seitenabstand links und rechts oder Schriftart und -größe, für solche Informationen wollte ich nicht 30 oder 40 Euro ausgeben. Circa drei Wochen vor Abgabe bin ich dann schließlich auf das Buch von Kornmeier gestoßen, das mir vor allem auf Grund des günstigen Preises aufgefallen ist. Im Nachhinein ärgere ich mich, das Buch erst so spät entdeckt zu haben, da es bereits für die schwierigen ersten Schritte wie Themenauswahl, Literatursuche und Gliederung verständliche und praktische Tipps bietet.

Dabei hat mir ganz besonders gefallen, dass das Buch völlig themenunabhängig genutzt werden kann. Ich bin kein Student, der sämtliche Bücher im Studium kaufen muss und zahle zudem ungerne viel Geld für leere Worte. Dieses Buch jedoch kann ich nur weiter empfehlen. Meiner Ansicht nach ist es immens hilfreich für sämtliche Arbeiten im Studium (Seminar-, Studien-, Diplom-, Bachelor- und Masterarbeit). Für eine mögliche Masterarbeit ist es bei mir bereits auf der Literaturliste!
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am 9. Oktober 2008
Ich war überrascht: Cool kommt das Buch daher. Vergleicht gar eine wissenschaftliche Arbeit mit einem Backrezept. Unverschämt, mag auf den ersten Blick der erste (wissenschaftliche) Gedanke sein. Kornmeier zeigt, wie man wissenschaftliches Schreiben zu handhaben hat: einfach, erlernbar und für (fast jeden) machbar. Es geht um Technik und nicht um langes Grübeln, es geht um konkrete Schritte und nicht um Phrasendrescherei und es geht um Klarheit in der Arbeit, um den "roten Faden". Das Buch von Kornmeier ist für mich eines der besten Bücher zum Thema neben dem von Pospiech und Bitterlich (Cornelsen). Fazit: Es wurde Zeit für dieses Buch, ich hätte es gern selbst geschrieben.
Dr. Stephan Peters, Rhetoriker und Wissenschaftsberater
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am 22. Juni 2010
Insgesamt ist das Buch sehr angenehm und teilweise auch unterhaltsam zu lesen. In vielen Rezensionen stand, dass die Tipps auch gut für Naturwissenschaftler geeignet seien. Das ist leider nicht der Fall. Das meiste, was in diesem Buch steht, ist für einen Naturwissenschaftler selbstverständlich und bedarf keiner Erklärung. Wenn jemand bei Beginn der Bachelorarbeit noch nicht weiß, dass man die Zeit zum Schreiben der Arbeit gut planen muss, frage ich mich, wie diese Person es überhaupt ins sechste Semester geschafft hat. Auch Hinweise, wie dass alle genannten Fakten durch Quellen belegt werden müssen und dass ein wissenschaftliches Journal eine hochwertigere Quelle ist als eine Tageszeitung, sind eigentlich jedem bekannt. Dieses Buch ist aber leider voll von solchen Ratschlägen. Allein das Kapitel 6 über wissenschaftlichen Schreibstil ist sehr brauchbar. Allerdings werden insbesondere in den Naturwissenschaften immer mehr Arbeiten in englischer Sprache verfasst und es geht im Buch zu häufig um Besonderheiten der deutschen Sprache.
Ich würde das Buch hauptsächlich Wirtschafts- bzw. Sozialwissenschaftlern im ersten Semester empfehlen, nicht aber Naturwissenschaftlern.
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am 13. September 2011
Für meine B.A.-Arbeit habe ich lange nach Ratgebern gesucht, die mir helfen, strukturiert und effizient zu arbeiten. Dann fand ich dieses Buch.
Schon die Inhaltsangabe lockte mit Fragen wie

- 'Warum benötigt eine wissenschaftliche Arbeit ein präzise formuliertes Thema? Eine Forschungsfrage?"
- 'Welche Literatur ist zu bevorzugen? Wie bewertet man deren Qualität?"

Dieses Buch zielt auf Studenten, die eine umfangreichere Abschlussarbeit verfassen müssen, ist aber auch mehr als geeignet für gewöhnliche Hausarbeiten.
Der Aufbau des Buches ist sehr klar gegliedert: Wie finde ich mein Thema? Wie finde ich den richtigen Stoff für mein Thema? Wie formuliere ich diesen Stoff aus?

Der Autor vergleicht das Verfassen einer Hausarbeit mit dem Backen eines Kuchens: Ich muss mir überlegen, was für einen Kuchen ich backe, welche Zutaten ich nehme, wobei ich auf Menge und Güte der Zutaten (Literatur) achten muss etc. Dieser Vergleich lockert den schwierigen Stoff auf und prägt die richtige Verfahrensweise durch seine Bildhaftigkeit ein.

In diesem Buch wird in simpler Sprache all das prägnant und pointiert erklärt, was Dozenten einem bis zum Abschluss oft nicht verständlich machen können. Hier nur zwei Beispiele:
- Forschungsfrage: Will ich einen Sachverhalt beschreiben, erklären, Voraussagen für zukünftige Entwicklungen machen oder Methoden und Gestaltungsmaßnahmen zum Erreichen eines Zieles erörtern?
- Literatur: Allgemeine Lehr- und Handbücher dienen zur Orientierung, taugen aber nichts für die Literaturliste. Am besten sind Journals und Fachzeitschriften, Arbeitspapiere, Dissertationen...
Fazit: Für kleines Geld wird das gesamte Thema klar und konzise dargestellt. Eindeutige Kaufempfehlung!
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am 30. Januar 2009
Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern wird hier die - doch sehr dröge - Thematik des wissenschaftlichen Schreibens interessant und anschaulich vermittelt. Der Vergleich mit dem Backen eines Kuchens ist genau so einfach wie genial! Denn dadurch wird es möglich, die einzelnen Arbeitsschritte und Anforderungen nicht nur zu verstehen, sondern sie auch im Kopf zu behalten.
Ich verwende das Buch sowohl als Nachschlagewerk für meine eigene Arbeit als auch als Grundlagenliteratur in der Lehre - und es hat sich bewährt. Das Buch beschreibt den gesamten Prozess des Erstellens einer wissenschaftlichen Arbeit, angefangen von der Themensuche bis hin zur Abgabe. Dass es dabei bei einigen Punkten oberflächlich bleibt (z.B. Analyse empirischer Daten), kann kaum als Kritik vorgebracht werden.
Was allerdings ein großer Kritikpunkt ist: sobald man anfängt zu lesen, bekommt man Lust auf Gugelhupf...
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am 5. Dezember 2012
Dieses Buch kann ich nur empfehlen. Genau das was dort beschrieben wird, hat mir immer gefehlt um das wissenschaftliche Arbeiten und Schreiben wirklich zu verstehen. Außerdem ist das ganze nicht so trocken beschrieben sondern sehr lebendig, sodass es Spaß macht dies zu lesen. Die Texte sind absolut auf den Punkt gebracht ohne viele Fachbegriffe (nur die, die man eben wissen sollte, aber es werden auch alle erklärt), mit vielen erklärenden Tabellen, Beispielen usw. Das wissenschaftliche Schreiben wird hier anhand des Kuchenbackens erklärt. Doch folgen auch immer wieder die "normalen" theoretischen Erklärungen, trotzdem wiegesagt einfach beschrieben und gut zu lesen. Ein perfektes Buch für alle, die sich vorher extrem durch dieses Thema durchgequält haben, und trotzdem nichts verstanden haben. Hier versteht man alles, alles macht Sinn, wird super erklärt und hilft einem sehr weiter.
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am 18. Juni 2012
Auch ich habe mich für dieses Buch entschieden, um eine Hilfestellung beim Verfassen von Seminararbeiten zu erhalten.

Bei der ersten Orientierung macht dieses auch einen gut strukturierten, übersichtlichen Eindruck.
Generell sind alle wichtigen Stützpfeiler zum Vorgehen angesprochen und reflektiert behandelt worden, es wird wirklich sehr eindringlich auf die einzelnen Stationen bis zur fertigen Arbeit eingegangen. Allerdings hat dieses Buch ganz entscheidende Schwachstellen:

1. Die ständigen Beispiele aus der Betriebswirtschaftslehre würde ich als größtes Manko aufführen. Für mich, als Studierende der Geisteswissenschaften, hat dies im schlimmsten Fall zur Verwirrung im besten Fall zu einem verständnislosen Kopfschütteln geführt.
Es ist natürlich offensichtlich, dass der Verfasser sein Kernfach verwendet, um seine Hypothesen zu untermauern. Allerdings führt das bei gänzlich gegensätzlichen Studiengängen doch eher dazu, dass diese Beispiele nicht zu verwenden bzw übertragen sind. Vieles nicht so angewendet werden kann, wie er es beschreibt und man oftmals nicht möglich ist, einen Bezug zur eigenen Problematik zu finden.
Für BWl-Studierende sicherlich ein riesiger Plus Punkt, für Studenten anderer Fachrichtungen einfach nicht zu gebrauchen.
Dieses ständige Filtern und Überfliegen waren auch Punkte, die meiner Meinung nach einfach nicht sein dürften. Dazu ist der Anspruch des Buches zu allgemein gehalten.

2. Manche Kapitel fallen zu ausschweifend aus, manche sind zu knapp umrissen.
Dass Herr Kornmeier in allein Einzelheiten auf die korrekte Verwendung der deutschen Syntax eingeht, ist sicherlich für den Ein oder Anderen ganz hilfreich und an sich nicht zu bemängeln.
Sieht man sich allerdings den Umfang des sprachlichen Kapitels an und vergleicht das mit dem Inhalt, kommt Letzteres eindeutig zu kurz.
Für mich persönlich steht der Aufbau und die Heransgehensweise an eine Seminararbeit im Vordergrund eines solchen Buches, sollte zumindest.
Für Alldiejenigen die mehr zur deutschen Grammatik, Funktionsverbgefügen oder Infinitivkonstruktionen erfahren möchten, gibt es sicherlich anderweitig hochwertiges Material. Kapitel, die Aussagen zu inhaltlichen Beschaffenheiten treffen (zb. zum Hauptteil) kommen meiner Meinung nach im Vergleich zu kurz (Besonders im Hinblick auf die Beispiele aus der BWL, die für viele sowieso sinnentleert sein dürften).

3. Der Gugelhupf-Vergleich ist sicherlich nett - passend und auflockernd. Ich fand diesen zu Beginn an auch ganz amüsant. Allerdings wandelt sich im Verlauf des Buches: Es Nervt. Ohne hätte der Leser sicherlich auch verstanden, was es mit dem groben Aufbau einer Arbeit auf sich hat. Man gewinnt stellenweise wirklich den Eindruck, - wie bereits geschrieben würde - der Autor hielte Studenten für unterbemittelt oder schwer von Begriff.

Eine völlige Fehlinvestition war dieses Buch sicherlich nicht. Je nachdem was man von einer solchen Anleitung erwartet, stellt diese den Einen sicherlich zufriedener als den Anderen. Für mich war es leider nichts, außer evtl. zum kurzen Nachschlagen einzelner syntaktischer Fragen
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am 21. Oktober 2013
Das Buch richtet sich gefühlt eher an Geisteswissenschaftler. Auch der Vergleich mit Kuchenbacken ist für zielorientierte Naturwissenschaftler eher nervig. Einige Informationen fehlten mir auch (Vor- und Nachteile der verschiedenen Zitierweisen), welche Ansätze gibt es für Bildunterschriften (manche mögens kurz, manche eher lang). Allerdings hat es mir auch schon geholfen, einem Studenten, der glaubte, wissenschaftliches Schreiben gleicht Romanschreiben, auf den rechten Weg zu helfen.
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am 23. August 2011
"Ich habe schon alles im Kopf, ich muss es nur noch hinschreiben." Kennen Sie diesen Satz? Dann wissen Sie auch, dass es mit der Umsetzung vom Kopf in die Hand nicht so einfach ist, wie man es sich anfangs vorstellt. Mögliche Ursachen dafür können sein, dass man sein Thema nicht sauber eingegrenzt hat, die Gliederung keiner schlüssigen Argumentationslogik folgt oder Wichtiges mit Unwichtigem vermischt wird. Kein Wunder, wenn das Geschriebene dann nicht dem entspricht, was man im Kopf hat.

Mit dem vorliegenden Buch bietet der Autor eine Hilfe zur Lösung dieser Probleme an. Als anschauliches Beispiel vergleicht er dabei die Entstehung einer wissenschaftlichen Arbeit mit dem Backen eines Kuchens, denn auch beim Backen muss man planmäßig vorgehen, die Inhaltsstoffe richtig dosieren und das Ganze in eine schöne Form geben, damit das Ergebnis optisch und inhaltlich ansprechend ist.

Da man aus einigen Rezensionen einen etwas anderen Eindruck gewinnen kann, sei hier noch einmal erwähnt, dass es in dem Buch nicht um die Frage geht, wie man wissenschaftlich arbeitet, sondern darum, wie man wissenschaftliche Texte sinnvoll strukturiert, die Ergebnisse ansprechend aufbereitet und sich so ausdrückt, dass das Resultat in seiner Aussage eindeutig und verständlich ist. Daher treffen aus meiner Sicht auch die Anmerkungen nicht zu, dass das Buch nur für Studierende bestimmter Fachgruppen geeignet sei und der Autor zu stark aus seiner eigenen Disziplin, der Wirtschaftswissenschaft, argumentiere. Ganz im Gegenteil sind die hier angesprochenen Punkte von zentraler Bedeutung für das wissenschaftliche Schreiben in allen Fächern. Die Entwicklung schlüssiger Argumentationsstrukturen, die Erstellung von verständlichen und zugleich lebendigen Texten durch treffende Sprachbilder, präzise Formulierungen und eindeutige Definitionen, die sinnvolle Verwendung von Verben, Substantiven und Adjektiven sowie die Vermeidung von Wiederholungen und Banalitäten sind schließlich nicht auf wirtschaftswissenschaftliche Arbeiten beschränkt. Gute wissenschaftliche Texte sind vielmehr in allen Fächern das Ergebnis anstrengender Schreibarbeit. Der Autor formuliert das treffend so: "Schreiben ist ein Prozess. Kein Satz, den Sie je geschrieben haben, muss so bleiben. Im Gegenteil: Je öfter Sie Ihren Text lesen und überarbeiten, je mehr dringen Sie selbst in die Materie ein und desto kritischer wird Ihr Blick für das bereits Geschriebene." Genau das ist das Ziel wissenschaftlichen Schreibens, und eben dazu gibt der Autor viele wertvolle Tipps. Deshalb kann ich sein Buch allen angehenden Akademikern wärmstens empfehlen.
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