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Kundenrezensionen

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am 11. April 2007
Das Buch richtet sich an Studenten, es hat dementsprechend nicht den Anspruch, leicht verständliches, oberflächliches Wissen zu vermitteln. Wer aber die Geschichte Chinas bereits in ihren Grundzügen kennt und nun gerne sein Wissen vertiefen möchte, liegt mit diesem Buch genau richtig. Gerade auch für das Verständnis des heutigen Chinas wichtige Fragen wie solche nach der Machtausübung, der Gesellschaftsstruktur oder dem Wandel der Kultur werden in der nötigen Breite behandelt. Für Leserinnen und Leser mit Interesse an China und Vorkenntnisse dessen Geschichte ein sehr gutes Buch.
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am 14. Juli 2013
Kann die Geschichte Chinas der letzten zweihundert Jahre zusammenhängend erzählt werden? Sie kann, nämlich indem man sie auseinandernimmt.
Der Historiker und Sinologe Thoralf Klein hat mit seiner „Geschichte Chinas. Von 1800 bis zur Gegenwart“ ein Werk vorgelegt, das mittlerweile in 2. Auflage bei Schöningh im UTB-Verlag erschienen ist und als „ein für Studenten und interessierte Laien benutzbares Handbuch zur Geschichte Chinas“ gedacht ist, ein Überblick also, der nicht nur informieren sondern auch unterhalten soll.
Und schon dieses 'Unterhalten' ist ein Teil der Problemstellung, denn den Anfang des Buches macht ein für Liebhaber theoretischer Grundlagen sehr erfreulicher geschichtstheoretischer Vorspann über die Doppelbedeutung von Geschichte als Geschehenes auf der einen und die Erzählung darüber auf der anderen Seite. Nachdem der Autor, der aktuell als Senior Lecturer in History an der Loughborough University in Großbritannien lehrt, die Frage, ob eine Geschichte des Riesenreiches China mit all seinen Facetten überhaupt erzählt werden kann, eindeutig bejaht, nimmt er sich die Art und Weise vor, wie chinesische Geschichte bislang erzählt wurde. Für die letzten zweihundert Jahre macht er drei sog. „Meistererzählungen“ aus, die er mit den Schlagworten „Revolution“, „Modernisierung/Moderne“ und „Nation“ benennt und unter denen er unterschiedliche Betrachtungsweisen der neueren chinesischen Geschichte erläutert.
Zwar kann Klein die Epochengrenze um 1800 nicht schlüssig erklären, macht dafür vielmehr Anleihen bei den Zäsuren der europäischen Geschichtsschreibung, doch sind in der chinesischen Geschichte des 19. Jahrhunderts so viele einschneidende Ereignisse enthalten, dass man durchaus um 1800 mit der Erzählung beginnen kann.
Für seine Arbeit wählte der Autor einen erfrischenden, von manch anderen Werken zur Geschichte Chinas abweichenden, methodischen Zugang, er schreibt „multiperspektivisch“. Dabei wird den Ausführungen eine chronologische Schilderug der Ereignisse der 200-jährigen Betrachtungszeit lediglich in knapper Form vorangestellt, um danach die Geschichte Chinas dieser Zeit nach einzelnen Themen wie 'Politische Strukturen', 'Herrschaft und Gesellschaft' oder 'Widersprüche und Spanungsfelder' unterteilt, genauer zu betrachten. Dies gelingt dem Autor ganz ausgezeichnet, zudem schreibt er zwar akademisch, aber durchaus leicht verständlich.
Durch die klare, thematische Strutur dieses Bandes kann jedes Kapitel für sich genommen gelesen werden, ein Durcharbeiten von vorne nach hinten ist nicht erforderlich. Den Kapiteln und Unterkapiteln sind thematische Zusammenfassungen vorangestellt, so dass sich der Leser einen schnellen Überblick über den Inhalt eines jeden Abschnittes verschaffen kann. Durch farbig vom restlichen Text abgehobene Textfelder werden immer wieder Exkurse und Erläuterungen eingeschoben, die hilfreiche Ergänzungen bieten. Die zahlreichen Illustrationen und Karten bieten neben hilfreichen Visualisierungen eine angenehme Auflockerung des Textflusses.
Leider haben es Autor und Verlag versäumt neben den in Pinyin-Umschrift wiedergegebenen chinesischen Bezeichnungen auch die Schriftzeichen anzugeben, was die Nutzbarkeit für Sinologen ein wenig einschränkt. Auch hätte das Glossar im Anhang gerade in einem Handbuch für Einsteiger etwas umfangreicher ausfallen dürfen. Die Hinweise zur Aussprache des Chinesischen sowie das thematisch gegliederte Literaturverzeichnis, das eine Weiterbeschäftigung mit den einzelnen Themen erleichtert, sind jedoch ausdrücklich zu loben.
Insgesamt ist diese wunderbar kompakte Einführung in die letzten zwei Jahrhunderte chinesischer Geschichte gerade für Facheinsteiger sowie für die interessierten Laien mit ein wenig wissenschaftlichem Interesse sehr zu empfehlen.
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am 3. August 2014
Dieses Buch teilt die verschiedensten Bereiche Chinas auf und sieht mit verschiedenen Blickwinkel auf diese Welt. Die voller Veränderung und teils Widerspruch ist. Das Buch ist für China Interessierte und nicht nur für Studenten geeignet. Jedoch muss man sich im Klaren sein, dass dieses Buch nicht einfach geschrieben ist.
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