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am 6. Dezember 2003
Elisabeth Göbel gelingt eine sehr gelungene Einführung in den Bereich der Neuen Institutionenökonomik (NIÖ). Nach einem einführenden und einem Überblickskapitel handelt sie die drei Hauptströme der NIÖ ab: Verfügungsrechteansatz, Prinicipal-Agent-Ansatz und Transaktionskostentheorie. Diese drei Ansätze werden sehr eingängig und verständlich dargestellt. Die Autorin verzichtet völlig auf formale Theoriedarstellung. Unter diesem Aspekt halte ich Göbels Buch für besser als vergeichbare Lehrbücher (z. B. Richter/Furubotn oder Erlei/Leschke/Sauerland). Allerdings ist die Analyse nicht so umfassend und geht nicht so tief wie bei den Konkurrenzwerken.
Das folgende Kapitel über Anwendungen der NIÖ in der Betriebswirtschaftslehre macht den Hauptteil des Buches aus. Dieser Abschnitt dürfte für BWL-Studierende oder Praktiker den meisten Nutzen bringen.
Eine kritische Bewertung der NIÖ findet sich im Schlusskapitel. Die Analyse fällt sehr ausgewogen aus. Positiv fällt aus meiner Sicht auf, dass Göbel auch sieht, wo die NIÖ durch Aspekte anderer wissenschaftlicher Disziplinen ergänzt werden muss.
Fazit: Als einführendes Lehrbuch sehr geeignet, wer sich tiefer mit der NIÖ beschäftigen will/muss, ist auf die Lektüre weiterer Literatur angewiesen.
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am 29. Oktober 2011
E. Göbel ist es gelungen, ein sehr spannend zu lesendes Einführungswerk in die NIÖ zu veröffentlichen. Verfügungsrechteansatz, Prinicipal-Agent-Ansatz und Transaktionskostentheorie werden sowohl in ihrer inhaltlichen Interdependenz als auch in ihrer jeweiligen Spezifik der Perspektive differenziert.

Das Buch kann sehr gut als Nachschlagewerk genutzt werden, weil sich - je nach Fragestellung - in den einzelnen Abschnitten schnelle und umfassende Transfers finden. So findet sich beispielsweise ein gelungener und inspirierender Ansatz, wie der Prinicipal-Agent-Ansatz und der Transaktionskostentheorie im Marketing interpretiert werden können. Im letzten Buchteil geht die Autorin auf die Einschränkungen der NIÖ ein und liefert zudem einen spannenden Beitrag zu der Frage, ob sich die BWL durch ihre verhaltenswissenschaftichen Ansätze zu sehr von der Ökonomik entfernt hat. Diese Fachdiskussion wird von manchen Autoren erstaunlich pointiert geführt (vgl. z. B. die Aussage, die BWL solle nicht in der Psychologie dilettieren).

Ein ganz besonderes Lob verdient die Srachqualität des Buchs. Göbel beweist, dass wissenschaftlich fundierte Texte flüssig und spannend geschrieben sein können.

Leider ist die aktuelle Auflage nahezu vergriffen. Der Verlag sollte in Kürze über eine Neuauflage nachdenken, das Buch schließt eine Lücke!
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am 23. November 2005
Für den Einstieg in jedem Fall zu empfehlen. Darüber hinaus eignet es sich auch prima als Nachschlagewerk im eigenen Bücherregal, da alle wesentlichen Modelle und ihre Strukturen im dem Buch gut strukturiert abgebildet werden.
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