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am 25. Dezember 2008
Als ich in einer Bibliothek zufällig auf dieses Buch (in älterer Auflage) stieß, war ich davon sehr angetan. Heuer kam die 4. Auflage (mit neuem Kapitel 14 "Weiterführende Modellvorstellungen, Konzepte u. Methoden") heraus und ich habe zugeschlagen.

Während bei H. Leser Zweifel nicht nur an der Verständlichkeit, sondern auch an der wissenschaftlichen Korrektheit angebracht erscheinen und in der Reihe "Geomorphologie in Stichworten" hauptsächlich auf Begriffserklärungen Wert gelegt wird, ist der Zepp ein Lehrbuch, das sowohl die Begriffe als auch die Mechanismen in den verschiedenen Bereichen der Geomorphologie gut und genau erklärt - mit verständlichem Text und einer Menge aufschlussreicher Skizzen, Diagramme und Schwarzweißfotos. Selten findet man ein wissenschaftlich korrektes Lehrbuch auf zugleich so hohem didaktischen Niveau. Leider kann ich keinen Vergleich zum Ahnert anbieten, da ich jenes Werk noch nicht kenne.

Der Zepp sieht sich als Nachfolgewerk des Busch (1986, selber Verlag), entsprechend wird viel daraus zitiert.

Auch wer bereits Lehrbücher der allgemeinen Geologie gelesen hat, wird in diesem Buch noch viel Neues finden.
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am 29. August 2012
ZEPPs Geomorphologie bietet einen guten Überblick und ist ein gutes Einstiegswerk in das Thema Geomorphologie. Die Gliederung des Buches ist sehr übersichtlich und klar, die Kapitel grenzen sich gut gegeneinander ab, so dass ein guter Überblick über die Thematik entsteht. Verknüpfungen zwischen den Kapiteln gibt es dagegen kaum. Am Ende jedes Kapitels werden zu den Überthemen jeweils weitere Literaturangaben gemacht, so dass aber eine weitere Vertiefung möglich ist.

Schreibstil & Layout
Der Schreibstil des Buches ist möglichst kurz und knapp gehalten. Daraus resultieren klare relativ unverschachtelte Sätze, was hilfreich für das Verständnis ist. Die wichtigsten Begriffe sind hervorgehoben, so dass ein Nachschlagen dieser Begriffe vereinfacht wird. Passagenweise wird durch das Hervorheben zu vieler Begriffe jedoch die Seite überfrachtet und das Lesen erschwert.

Inhalt
Inhaltlich deckt dieser "Klassiker" den Großteil des Themas ab, weswegen es sich perfekt als Einstiegsliteratur eignet. In die Tiefe kann das Buch auch aufgrund seines begrenzten Umfangs leider nicht gehen, dafür liefert es aber eine Basis und ausreichend weitere Literaturquellen zum Weiterlesen.

Abbildungen
Das Werk verfügt über zahlreiche Abbildungen, die überwiegend Zeichnungen sind. Diese sind sehr klar und vereinfacht dargestellt und dienen v.a. dazu, geomorphologische Zusammenhänge aus dem Text zu verdeutlichen was auch gelingt. Die im Buch enthaltenen Fotos sind leider nur Schwarz-Weiß, was aufgrund des sehr günstigen Preises auch ok ist, nur lassen sich so manche Sachverhalte nicht hinreichend darstellen (z.B. Gesteinsgefüge, typische Farbgebungen etc.).

Fazit
Ein sehr gutes Einstiegswerk für Studenten der Geographie, was nicht nur im guten Preis-Leistungsverhältnis begründet ist, sondern auch in der großen inhaltlichen Breite des Buches. ZEPPs Geomorphologie eigent sich meiner Ansicht daher auch sehr gut für Studienbeginner ist aber auch zum Lernen für Prüfungen aufgrund seiner Übersichtlichkeit gut geeignet.
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am 6. November 2011
Das Buch bietet dem angehenden Geowissenschaftler auf gut 300 Seiten einen guten Einstieg in die Geomorphologie. Die einzelnen Bereiche des Fachgebietes werden gut verständlich im Fließtext abgehandelt und teilweise mit Abbildungen verdeutlicht. Aufgrund der Informationsdichte ist es allerdings unbedingt Notwenig, auch für Erstsemester, weitere Literatur hinzuzuziehen, da viele Themen zu grob angerissen werden um ein Verständnisfundament für die jeweiligen Zusammenhänge zu schaffen. Der Autor gibt dementsprechend Literaturhinweise nach jedem Kapitel.
Meiner Meinung nach ein gutes Einstiegsbuch; einzig Layout, Gliederung und einige Abbildungen könnten etwas hübscher sein (Graustufen öfters suboptimal), in Anbetracht des Preises allerdings verständlich. Man kann wohl davon ausgehen, dass der dicke Diercke Wälzer grundsätzlich die bessere Wahl ist, der kostet allerdings etwa das Vierfache und ist für unterwegs eher ungeeignet.
Um sich also eine erste geistige Landkarte der Geomorphologie anzulegen und einen Überblick zu verschaffen, ist man mit diesem Buch sicher gut bedient.

Das Inhaltsverzeichnis gibt es übrigens, etwas übersichtlicher, auch bei GoogleBooks.
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am 18. April 2006
Ich habe mir das Buch zum Geographie-Studium gekauft. Primär, weil damals in meinem ersten Semester der Autor einer der Prüfer am Ende war. Allerdings konnte ich das Buch im Studium zu unglaublich vielen Sachverhalten wieder hervorholen, es streift gut erlärend die wichtigen Bereiche der Physischen Geographie und Geomorphologie.

Als Nachschlagewerk oder gar einzige Literatur (es soll ja Studenten mit nur einem Buch geben...) in diesem Bereich ist es jedoch ungeeignet, teilweise blieben wichtige Fachbegriffe unerläutert. Als Ergänzung jedoch ist es zu empfehlen!

... Irgendwann versteht man auch, warum es in Norddeutschland keinen Bodentyp Pararendzina gibt und in der schwäbischen Alb keinen Pseudogley!
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am 27. Mai 2009
Eins der Standartwerke für Studenten. Viele Fakten und anschauliche Graphiken, allerdings etwas "steif" und trocken geschrieben. Für Einsteiger schwer zu verstehen, da viele Fachbegriffe nicht erläutert werden.
Zum Vorbereiten auf Klausuren jedoch gut geeignet, da es ein schnelles Nachschlagen und Nacharbeiten der Themen ermöglicht.
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am 6. November 2002
Der Leser bekommt mit diesem Buch einen guten Überblick über die verschiedenen Bereiche der Geomorphologie. Die zahlreichen Abbildungen sorgen für Anschaulichkeit. Dennoch fehlen im Text oft Erklärungen für einfache Fachbegriffe. An einigen Stellen würden ein paar Worte mehr für einfacheres Verständnis sorgen. Daher halte ich das Buch für den Einsteiger nur bedingt empfehlenswert und würde doch zu einem etwas umfangreicheren Werk raten.
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am 11. August 2007
Der Zepp war bei uns _die_ Empfehlung der Fachschaft. Kaum bestellt und angesehen wurde er reihenweise weiterverkauft. Vielleicht hätte man uns zuerst sagen sollen, was der Zepp nicht ist: Ein Fachbuch indem man etwas lernt oder sich das Gebiet erarbeiten kann. Der Stil ist wirklich grauenhaft und erinnert an ein Vorlesungscript, indem nun die einzelnen Stichpunkte (fett) mehr schlecht als Recht mit Füllwörter verbunden wurden. Das ist bei einem Gebiet wie der Geomorphologie fatal, denn gerade hier sollte der Student an die Hand genommen und für die großen Prozesse und Zusammenhänge hinter dem Formenschatz sensibilisiert werden. Vom Zepp erfährt man stattdessen, das die Natur eben so ist, wie sie ist.

Gibt es Vorteile?
Möglicherweise lässt sich der Zepp zur Klausurvorbereitung benutzen, dann allerdings auch nur für stumpfes Büffeln und Auswendiglernen von Fakten. Für Leute die wenig Text lesen wollen oder einen kurzen Rückblick brauchen ist er vielleicht mehr geeignet.

Alternativen:
* Der Ahnert - Auch nicht das Optimum, aber um Längen besser als der Zepp
* Press & Siever Allgemeine Geologie - eher was für Geologen und für manche Themen nicht ausreichend, dafür motivierender und anschaulicher.
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am 12. August 2003
Ich bin auf dieses Buch im Rahmen einer Arbeit über den glazialen Formenschatz gestoßen.
Das passende Kapitel bei ZEPP (Formung durch Gletscher und Schmelzwässer) stellt bis auf wenige Zeilen eine WÖRTLICH ZITIERTE ÜBERNAHME von BUSCH (1996): Geomorphologie - Grundriss Allgemeine Geographie, Teil III dar!
Neues Standardwerk? Für mich nicht!
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am 8. Januar 2003
Harald Zepp ist drauf und dran, Ahnert's Einführung in die Geomorphologie als Standartwerk in den Universitäten zu verdrängen.Zepp's Darstellung ist noch kompakter, ohne Abstriche bei der Erklärung geomorphologischer Prozesse zu machen.
Die oft fehlerhaften Erklärungen Ahnert's zu den äolischen Prozessen sind bei Zepp besser erläutert.
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