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am 19. April 2018
Poppers zweibändiges Werk durchleuchtet den Philosophenstaat, in dem der große Philosoph den wichtigsten Feind offener Gesellschaften auf dem Weg zur Diktatur sieht. In Band 1 beschäftigt er sich mit einem der Urväter aller Philosophen, und dem Schöpfer dieses Denkkonstrukts selbst, Platon.
Der Philosophenstaat Platons ist Traumgebilde und Paradoxon zu gleich: Traumgebilde, weil es den wohlmeinenden Diktator – genauer: eine Gruppe Intellektueller, die für sich den Anspruch auf die Macht erhebt und aus ihrer Ideologie heraus begründet - nicht gibt. Paradoxon: Menschen, die zum Schlechten fähig sind, können in ihrer Gesamtheit, ausgestattet mit letztlich diktatorischer Gewalt, durch Macht alleine nicht gut werden. Kurz: Philosophen-Staaten werden auch nur von Menschen regiert.
Kein Wunder, dass Popper diesen Grundgedanken dann in Band 2 auf Karl Marx und den Marxismus anwendet. Das Ergebnis ist intellektuell ebenso brillant wie Augen öffnend, erliegen diesem Philosophen doch auch heute noch viele Menschen.
Augen öffnend auch, weil immer wieder deutlich wird, dass der Philosophenstaat letztlich den Machtanspruch einer intellektuellen Elite manifestiert, die sich über den Demos, das Volk, erheben will. Damit ist die „offene Gesellschaft“ auch ein Buch für unsere Zeit, denn offene Gesellschaften, Gesellschaften also, die Widerspruch, politischen Wettbewerb und Machtkontrolle zulassen – Demokratien also – müssen immer wieder aufs Neue verteidigt werden.
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am 2. September 2010
Karl Raimund Popper zählt zweifellos zu den herausragenden Philosophen des zwanzigsten Jahrhunderts und sein doppelbändiges Hauptwerk ,Die offene Gesellschaft und ihre Feinde' übt seit mehr als 60 Jahren großen Einfluss auf Politik und Gesellschaft aus. In dem zeitkritischen, durch Faschismus und Diktatur geprägten Werk findet Popper "harte Worte über große geistige Führer". Den scharfen Ton seiner Worte entschuldigte Popper später mit den Umständen der Zeit, doch in der Sache ist er sich ein Leben lang treu geblieben.

Dem die Zukunft voraussagenden Historizismus, den orakelnden Philosophen, den falschen Propheten, welche den Himmel auf Erden versprechen, aber die Erde in eine Hölle verwandeln, sagte er den Kampf an. Zugleich will er die Menschen wachrütteln und sie von Autorität und Bevormundung befreien. Den Weisen aus Königsberg, Immanuel Kant, nimmt Popper als Vorbild. Sapere aude - wage es, dich deines Verstandes zu bedienen, hat Kant den Menschen zugerufen und damit dem Individuum auch die Verantwortung für seine Freiheit und eine aktive Rolle im täglichen Geschehen aufgebürdet. Wir dürfen nicht passiv dem Willen Gottes vertrauen und auf die Rückkehr des Goldenen Zeitalters warten, sondern müssen den Dingen kritisch auf den Grund gehen und Theorien hinterfragen.

Poppers Suche nach den Feinden der offenen Gesellschaft beginnt an den Wurzeln der westlichen Kultur. Sokrates, Platon und Aristoteles sind das hellenische Dreigestirn, auf das sich Denken und Wissenschaftler aus aller Welt sich bis zum heutigen Tag berufen. Während Popper Sokrates Einsatz für Demokratie und Individuum sowie seine bescheidene Lebensweise lobt, bezeichnet er Aristoteles als "nicht originell" und klagt ihn aber insbesondere Platon der Demokratiefeindlichkeit an. Wie das, wird sich mancher fragen, verdanken wir nicht Platon die Gedanken seines Meisters Sokrates? So einfach ist die Sache nicht, entgegnet Popper, der in Platons Werk Widersprüche entdeckt, die einerseits Sokrates als humanitären Individualisten darstellen, andererseits aber auch totalitäre Tendenzen erkennen lassen. Vielleicht ist "dieser innere Konflikt das Hauptgeheimnis des Zaubers, den Platon auf seine Leser ausübt".

Platon, der aus adligem Hause stammte und in der Jugend politische Erschütterung und Krieg erlebte, gewann die Einsicht, dass jede Veränderung schädlich sei und zum Verfall der Gesellschaft beitrage. Alles von Menschenhand geschaffene ist falsch und schlecht, alles Natürliche hingegen gut. Bereits Heraklit hatte die Menschen als schlecht bezeichnet. Sein Spruch vom gerechten Krieg machten sich viele Scharlatane zu nutz.

Im Gegensatz zum großen Staatslenker Perikles, der für eine Gleichbehandlung des Demos eintrat, hält Platon an Klassenprivilegien fest. In seinem Werk ,Der Staat' befürwortet er die Züchtung einer reinrassigen Herrscherklasse: "der Wächterstand muss rein bleiben ... Niemand, weder Mann noch Weib, soll jemals ohne Führer sein ... Vielmehr soll jeder ... auf seinen Führer blicken und ihm gläubig folgen ... wenn es ihm befohlen wird". Dass solche Worte auf einen jüdischen Emigranten wie ein rotes Tuch wirkten, bedarf keiner Erklärung.

Die Frage Platons: "Wer soll regieren?" ist falsch gestellt und muss durch die Frage: "Welche Institution ermöglicht es Schaden fernzuhalten und wie kann eine Regierung ohne Blutvergießen und ohne Revolution abgesetzt werden?" ersetzt werden. Eine Regierung sollte keine Utopien verbreiten, oder die Bevölkerung belügen. Jede Generation hat das Recht, nicht unglücklich zu leben und darf deshalb nicht ,für die gerechte Sache' oder den Staat geopfert werden. Ein Umbau der Gesellschaft sollte deshalb nur in kleinen Schritten erfolgen.

Bei allem Verständnis für Poppers Lage ist sein Sarkasmus und Hass gegen Hegel nur schwer erklärbar. Als "Clown" bezeichnet er ihn, "Aufgeblasenheit" und "Großsprecherei" wirft er ihm vor. "Wie brüllen doch die Götter vor Lachen! So ein schrecklicher kleiner Professor ... der nun die ganze Geschichte auf seiner Drehorgel spielt.", und an anderer Stelle "Was aber Hegel betrifft, so glaube ich, dass er nicht einmal talentiert war. Er ist ein unverdaulicher Schreiber". "Viele meiner Freunde haben mich kritisiert wegen meiner Einstellung zu Hegel und wegen meiner Unfähigkeit, Hegels Größe zu sehen. Sie hatten damit natürlich völlig recht, denn ich war wirklich unfähig, sie zu sehen. (Ich bin es noch immer.)", spottet Popper.

Erstaunt fragt sich Popper, wie der ungeheure Einfluss Hegels erklärt werden kann. Unter dem Eindruck der Französischen Revolution suchte die Preußische Monarchie eine linientreue Ideologie und fand sie in Hegels Philosophie. Dieser hatte die Feinde der offenen Gesellschaft wiederentdeckt und stärkte damit den Staat gegenüber dem Individuum.

Hegels Dialektik beruht auf einer stetig fortschreitenden Weltgeschichte, der ein "Plan der Vorsehung" zugrunde liegt. Übereinstimmend mit Platon postuliert Hegel einen Führer und träumt vom germanischen Nationalgeist und einem siegreichen, Welt beherrschenden Volk, das die Weltgeschichte bestimmt: "Erfolgreich sein, das heißt als der Stärkste aus dem dialektischen Kampf der verschiedenen Nationalgeister um die Macht, um die Weltherrschaft, hervorgehen", schreibt Popper.

Dem Sozialreformer Marx steht Popper durchaus wohlwollend gegenüber. Er sieht in Marx einen Wahrheitssucher und ein "brennendes Verlangen, den Unterdrückten zu helfen". Trotz der Sympathie für Marxens humanitäres Eintreten kritisiert Popper seine Theorie der Vorhersage des Ablaufs von Revolutionen. "Hütet euch vor diesen falschen Propheten!", warnt er. Marx sagte die Akkumulation des Reichtums bei wenigen und die Verelendung der Massen voraus. Popper kann keine Verelendung erkennen und vertraut auf die Lenkung der Geldströme durch Steuern und Gesetzte.

Ich stimme Popper gerne zu, dass der Lebensstandard der Arbeiter in den Industrienationen stetig gestiegen ist, aber mit seiner Verharmlosung, dass die "koloniale Ausbeutung ohne Einfluss war oder auf jeden Fall unbedeutend" versündigt er sich an Millionen notleidenden Menschen in aller Welt.

Das Verschwinden der Klassen und die klassenlose Gesellschaft, wie von Marx vorausgesagt, wurde nun leider auch in den sozialistischen Staaten nicht gelebt. Die Solidarität der Arbeiterklasse darf mit Fug und Recht bezweifelt werden; manche sind eben doch gleicher als andere.

Auch wenn Marxens Prophezeiungen fehlgeschlagen sind und der Sozialismus gescheitert ist. "Sein Gefühl für soziale Verantwortlichkeit und seine Liebe für die Freiheit müssen weiterleben".

"Hat die Weltgeschichte einen Sinn?" Popper verneint die Frage, weil die Geschichte der Menschheit fälschlicherweise mit der Geschichte der Macht und des Verbrechens gleichsetzt wird. Man kann der Weltgeschichte aber Sinn verleihen, indem wir stets wachsam sind und für die offene Gesellschaft kämpfen. Denn der Fortschritt ist kein Naturgesetz und jede Generation kann das verlieren, was die Generationen zuvor erkämpften.
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am 26. April 2009
Platon und seine am kontinuierlichen Verfall der Ideen orientierte Lehre von den Wesenheiten und seine Überlegungen diese metaphysischen Annahmen auf den Bereich der Gesellschaft anzuwenden, setzt einen Mythos von Ursprünglichkeit und Schicksalshaftigkeit fest, die ihm die philosophische These entlockt, dass jegliche soziale Veränderung degenerativ sei (siehe Platons 1. Verfassungslehre). Platons Konzept gegen diesen
gesellschaftlichen und damit staatlichen Verfall ist eine auf (scheinbarer) Natürlichkeit beruhende Einteilung der Menschen in drei gesellschaftliche Gruppen, wobei die führende, königliche Gruppe, die der Philosophen sei, welche nur zur gesellschaftlichen Reflexion und Veränderung fähig, mit der Lenkung des Gemeinwesens beauftragt sein sollte. Da nur die Philosophen in der Lage seien, die Ideen zu erkennen und die Gerechtigkeit zu schauen, müssen sie privilegiert sein gegenüber den anderen Bevölkerungsgruppen, die ihre Arbeit zu verrichten haben und gemäß der Gleichnislehre an ihrem gesellschaftlichen Platz zu verbleiben haben.
Platons Begründung für diese Sozialkonstruktion sind die berühmten Gleichnisse der Politeia, die wesentlich die Privilegien der denkenden und damit herrschenden Klasse absichern.
Geschlossene Gesellschaften zeichnen sich also durch ihre biologistische Einteilung der Menschen in Klassen, Rassen oder Gruppen aus, intendieren eine Sozialtechnik, ein Führerprinzip und propagieren radikale Stammesherrschaft auf der Grundlage eines kollektivistischen Mythos.

Popper entlarvt nun die grundsätzlichen politischen Ideen Platons als "antihumanistische Propagandatricks", die u.a. auf der Gleichsetzung von Individualismus und Egoismus beruhen. Er macht darüberhinaus darauf aufmerksam, dass gerade die Emanzipation des Individuums zum Aufstieg der Demokratien geführt habe, wohingegen Platon für totalitäre Klassen-
herrschaft und zweifelhafte Gerechtigkeitsprinzipien einsteht.
Als dichotomisches Ideal setzt Popper den Philosophen Sokrates, welcher einen originalen und vernunftmäßigen Typus eines Denkers vertreten habe, der vorallem durch die Tugendhaftigkeit seines Nichtwissens auf eine intellektuelle Redlichkeit verwiesen hat, die sich besonders durch eine Fähigkeit auszeichnet: Lernen !
Die Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft zur Selbstkritik in der Form, dass man die Begrenztheit seines eigenen Wissens anerkennen muss, (Ich weiß, dass ich nichts weiß) die aber nicht zur Untätigkeit, sondern zu einem Kontinuum des Fragens und Wissenwollens führt.
Wahrheit, insofern sie als Entität überhaupt vorstellbar, ist keine Frage des Besitzens, sondern des Lernenwollens unter der Voraussetzung, dass mit jedem eine vernünftige Unterhaltung, eine intellektuelle Verbindung zwischen Mensch und Mensch, möglich sei. Dieser menschlichen Fehlbarkeit gerecht werdend, kann wohl niemand auf eine prophetische Sozialtechnik mit dem Imperativ des "Übermorgen" bestehen und so schlägt Popper nicht nur methodisch den schrittweisen Umbau von Gesellschaftsordnungen vor, sondern verweist überhaupt auf die Wichtigkeit von sozialen Institutionen, die zumindest die Herrschaft schlechter Führer abdämpfen könnte, wenn sie u.U. auch nicht ganz verhindert werden kann.
Methodisch folgt daraus, dass Einzelprobleme Vorrang haben vor holistischen Ordnungsvorstellungen und utopischen Sozialtechniken, da die sukzessive Reformierung und damit stückweise Verbesserung von sozialen Institutionen dem "göttlichen" Wissen Einzelner vorzuziehen sei.

Kurz, die Absage an kollektivistische, magische, stammesgebundene Vorstellungen von Gesellschaft mit dem Ziel eines Paradieses auf Erden macht die offene Gesellschaft aus. Auch wenn sie den Traum von Einheit, Schönheit und Vervollkommnung zerstört, so kann sie die individuelle Initiative befördern und den Mensch einen Menschen werden lassen und nicht nur ein Mitglied eines vagen Kollektivs.
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am 9. November 2001
Aus beiden Bänden Poppers wird klar, in welcher Vielfalt und Intensität sich totalitäre Vorstellungen von richtig und falsch, von Gut und Böse sich in den allen Gebieten des öffentlichen Lebens auch in der freien Welt breit gemacht haben. Popper plädiert eindeutig und eindringlich für die Freiheit der Menschen in Verantwortung für sich und andere, für die Pflicht des Einzelnen, kritisch selbst zu denken und sich nicht von vorgefertigten Ideologien und Prophezeihungen leiten zu lassen. Seine Maxime ist es, im persönlichen wie im gesellschaftlichen Leben Schritt für Schritt voranzugehen und aus Erfahrungen und Fehlern stets neue Schlüsse zu ziehen. Seine Botschaft ist unspektakulär, aber gerade deswegen ist sie für jeden praktikabel. Es gab (und gibt?) viele Philosophen, die ein Muster für eine optimale und endgültig perfekte Welt dargestellt haben. Popper kommt diesem tief in der menschlichen Seele ruhenden Wunsch nicht nach. Nach den Erfahrungen, die Europa mit den einflußreichsten philosophischen Theorien (Hegel, Marx u.a.) der letzten beiden Jahrhunderte machte, ist es an der Zeit, Karl Popper zu lesen.
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am 3. September 2001
Karl Popper stellt kühn die Behauptung auf, der große Philosoph Platon sei ein Faschist gewesen und versucht sie dann auf 400 Seiten (von denen knapp die Hälfte Anmerkungen enthalten!) zu belegen. Das tut er durchaus packend und interessant, mit einigen netten Bonmots. Am Besten ist Popper dort, wo er andere unbarmherzig fertigmachen kann. Wenn seine Philosophie mir auch insgesamt etwas wenig Substanz hat, dieser Band ist äußerst lesenswert.
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am 27. Juli 2004
Popper's "Offene Gesellschaft" kann nach wie vor als ein ungemein wichtiger Beitrag zum politischen Diskurs des 20. Jahrhunderts (und nicht nur diesem) gewertet werden. Die Kritik des Österreichers macht sich an undemokratisch-totalitären Ideen der vergangenen 2000 Jahre fest und umfasst somit ein Personenspektrum das von Platon über Hegel bis hin zu den Diktaturen des vergangenen Jahrhunderts reicht.
Bisweilen etwas negativ macht sich jedoch meines Erachtens die allzu konsequente Verurteilung des Marxismus bemerkbar.
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am 21. Mai 2002
Endlich rechnet einer mit denjenigen ab, die uns über Jahrhunderte geblendet haben. Poppers Platon-Analyse ist bis auf das kleinste Detail perfekt! Er zeigt uns allen den rechten Weg in der griechischen Philosophie. Jetzt wissen wir, wer der Weise war: Sokrates der zugegeben hatte nichts zu wissen. Auch heute, nach fast 2500 Jahren wissen wir nichts. Danke Popper, dass Du uns das noch ein mal deutlich gemacht hast!
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am 21. November 2001
Wer Platon für totalitäre Greueltaten eines Hitler oder Stalin zur Verantwortung ziehen will oder in ihm einen Ahnen sehen will, der macht ein gewaltiges Fass auf. Popper gelingt es auch nicht, mit Ausnahme von Polemik, wissenschaftlich sich Platons "Politeia" zu nähern. Da Popper nicht erkennt, dass es sich bei Platons Staatskonzeption um einen "Idealstaat" handelt, welchen Platons Hauptfigur Sokrates im selbigen Dialog ebenfalls nicht für realisierbar hält, erübrigt sich jegliche Haftbarkeit für Despotien und Tyranneien, welche Platon in seinen gesammten Dialogen ebenfalls scharf ablehnt. Man muss Platons Idealstaat in Analogie zur "Idealseele" sehen, dies tut Popper jedoch nicht, sondern geht billig gegen ihn vor. Aber an anderer Stelle ist Platon für ihn "der grösste Philosoph aller Zeiten". Wie passt das zusammen?
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