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am 4. Februar 2015
Kapitalismus hassen, aber Bücher verkaufen, ist wie Juden hassen, aber in der Synagoge beten. Man könnte sich nicht mehr widersprechen.
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am 11. Januar 2015
Eine sehr einseitige Betrachtung der Marktturbulenzen der letzten Jahre. Im Prinzip kann man das Buch mit nur zwei Sätzen zusammenfassen:
1) Der Kapitalismus ist böse
2) Der kleine Mann ist gut
Richtig davon ist weder das Eine noch das Andere.

Um die Mißstände in der Marktwirtschaft (i. e. Kapitalismus) zu beseitigen, wird ein reformiertes Modell des Sozialismus propagiert. Seltsamerweise wird hierbei auf Ludwig Erhard Bezug genommen, der ein vehementer Verfechter der sozialen Marktwirtschaft war.
Der Ansatz von Frau Wagenknecht, dass Änderungen nötig sind, dass Leistung und Ertrag und Chance und Risiko neu justiert werden müssen, ist durchaus richtig. Die Lösung liegt aber nie und nimmer in einer Variante des weltweit gescheiterten Sozialismus, sondern einer Reform der sozialen Marktwirtschaft.
Es gibt somit keinen Grund, das "Kind mit dem Bade " auszuschütten.

Mich erstaunt, dass auch ein Studium der Volkswirtschaftslehre mit Dissertation nicht dazu befähigt, sich differenziert mit dem Thema zu befassen und insbesondere auch andere Sichtweisen (die ihr ja bekannt sind), einzubinden.
Somit verbleibt nur als Fazit: Aus sozialistischer Sicht ein gutes Buch, aber mehr Agitation als ausgewogene Information.
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am 18. Mai 2014
Wer mit "Idealen", "Freiheit" und Ludwig Erhard den Kapitalismus ablösen will, will ihn entweder gar nicht ablösen oder hat nicht die geringste Idee, wie man das anstellen soll.

Ich gebe offen zu, dieses Buch von Wagenknecht nicht gelesen zu haben - und behaupte dennoch, dass ich weiß, warum was drin steht, falsch ist: wie alle anderen Programme von Sozialreformern und -demokraten auch, die mit viel Wind und Pose die "Missstände" des "ungezügelten" Kapitalismus anprangern, kommen die auf die Polemik folgenden praktischen und theoretischen Vorschläge so handzahm daher, dass es einen lachen macht. Wie der Name Erhard schon nahelegt, sind all diese Vorschläge auch schon recht betagt, d. h. vertreten hat sie immer irgendein Parlamentarier, Minisiter oder gar Regierungschef. Umgesetzt wurden sie selten. Wirksam waren sie nie. Warum nicht?

Weil man nicht einerseits die Eigentumsverhältnissen der bürgerlichen Demokratie, durch die das Kapital seine Macht erhält und reproduziert, unangetastet lassen - und auf der anderen Seite einige politische Schranken für diese konzentrierte Macht aufstellen kann, ohne dass das Spiel schon von vornherein entschieden wäre. Das ist als wollte man zwar einerseits einen Tiger im Wohnzimmer halten, zugleich aber irgendwie zusehen, dass dabei nichts kaputt geht... Das ist idiotisch und unwirksam, und Sarah Wagenknecht weiß das vielleicht sogar selbst. (Wenn sie es nicht weiß, ist es nicht besser.)

Aber wie alle anderen Parteipolitiker auch betreibt sie vornehmlich das Geschäft der guten Worte und der Glaubwürdigkeitsmimerei, um ihrer schneller als jede linke Partei zuvor in die Mitte gewechselten Gerechtigkeitstruppe in die Sessel diverser Parlamente zu hieven. Was die da dann konkret anstellen, weiß ich nicht, aber ich verwette meinen Kopf auf eins: den Kapitalismus zähmen, ihm auch nur einen einzigen Zahn ziehen - das sicher nicht.
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am 24. Januar 2014
...würde ich die Wagenknecht aufgrund dieses Buches NICHT direkt wählen.
Füllwort Füllwort
Wenn ich (übrigens mit größtem Interesse!)von einem(r) Kommunisten(in) lese, wie Marktwirtschaft zu funktionieren hätte, überkommt mich brachialer Lachreiz. Angesichts des besten Beispiels sozialer (Markt-)Wirtschaft, DDR, sei mir Neugier gestattet: Wer od. was wird hier hinter vorgehaltener Hand verhöhnt?
Was Kommunismus leisten könnte und konnte steht außer Frage und für wahrhaft Interessierte in dem Buch (Roman), "Der fingierte Ausbruch". In WIRTSCHAFTSANGELEGENHEITEN haben die Genossen ihre Inkompetenz wahrlich zur Genüge bewiesen!
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am 27. März 2013
Privateigentum ist mehr als die Grundlage der kapitalistischen Wirtschaftsordnung. Privateigentum ist ein bewährter Schutz gegen totalitäre Herrschaft. Gerade vor diesem Hintergrund irritiert der Titel von Sahra Wagenknechts Buch „Freiheit statt Kapitalismus“.

In einem einleitenden Kapitel, das zwei großen Hauptteilen des Buches vorangeht, findet sich unter dem Titel „Das gebrochene Versprechen Ludwig Erhards“ eine im Sinne der Autorin selektive Auflistung einiger Leitgedanken liberaler Ökonomen wie Walter Eucken, Wilhelm Röpke, August von Hayek oder eben Ludwig Erhard. Danach greift die Politikerin im ersten großen Teil des Buches mit dem Titel „Unproduktiver Kapitalismus“ tatsächliche oder vermeintliche Fehlleistungen der westlichen Volkswirtschaften auf und erläutert, warum nach ihrer Auffassung die marktwirtschaftlichen Prinzipien der ordoliberalen Denker heutzutage nicht mehr gelten und auch nicht zu den gewünschten Ergebnissen geführt haben. Im Rahmen dieser Analyse kann eine Darstellung der wirtschaftspolitischen Fehlentwicklungen im Zuge der jüngsten Wirtschafts- und Finanzkrise nicht unterbleiben. Weiter meint die Abgeordnete des deutschen Bundestags zu erkennen, dass Kapital größtenteils nur noch in hochspekulative Finanzgeschäfte fließt, anstatt in Form von Realinvestitionen die Produktionskapazitäten zu erweitern. An die Stelle von echtem Wettbewerb seien außerdem Monopole und Kartelle getreten, für innovative Unternehmensgründungen gebe es daher keine wirklichen Chancen mehr. In der Folge sei die Wirtschaft unkreativ geworden, bringe keine Innovationen mehr hervor

Die Aneinanderreihung dieser und anderer Kritikpunkte an unserem Wirtschaftssystem ergänzt die Autorin durch Zahlen und Beispiele. Doch gerade angesichts der polemischen Wortwahl und der Hochstilisierung auch kleinerer Missstände vermisst der Leser die Einordnung der aufgegriffenen Phänomene in einen internationalen Vergleich. Denn schließlich gibt es kaum eine offenere Volkswirtschaft als die deutsche, und auf den Feldern Innovationskraft, Wirtschaftsleistung, Arbeitslosigkeit und anderer Wohlstandsindikatoren ist unser Land international nachweislich hervorragend aufgestellt

Im zweiten Teil des Buches beschreibt die Linke-Politikerin dann unter dem Titel „Kreativer Sozialismus“ ihre Ideen für eine sozialistische, mutmaßlich leistungsfähigere, sozialere und gerechtere Wirtschaftsordnung. Obwohl die Autorin fast durchgängig alte Ideen von kollektivierter, demokratischer und staatlicher Steuerung des wirtschaftlichen Geschehens aufgreift, bleiben die aus Wissenschaft und Geschichte bekannten Probleme der sozialistischen Wirtschaftsordnung unbehandelt. Akrobatisch umgeht die Abgeordnete Begriffe wie Sozialismus oder Kommunismus. Wo dies im Rahmen historischer Betrachtungen nicht vermeidbar ist, schreibt sie lieber von Wirtschaftsordnungen „osteuropäischer“ oder „sowjetischer“ Prägung. Spätestens bei der Lektüre dieses zweiten Teils des Buches vermisst der Leser eine Antwort auf die Frage nach dem Freiheitsverständnis der Autorin. Im Zusammenhang mit den Plänen der Linke-Politikerin von einer schrittweisen Enteignung des Produktivvermögens gewinnt die Antwort auf diese Frage dann aber an Konturen: Das freiheitskonstituierende Prinzip des Privateigentums sei nur so lange legitim, wie es zum gemeinnützigen Dienst an der Gesellschaft („sinnvoll“) eingesetzt werde (Etwa S. 314). Anderenfalls verliere Eigentum, so die Autorin, seine Legitimität. Dann müsse eine schadenersatzlose Enteignung rechtlich möglich sein. Als Richter darüber, was nun im Sinne der Gesellschaft sinnvolle Verwendungen sind, kommt offenbar nur der Staat in Frage. Dem Markt, also dem Konsument, dem nach ordoliberalem Denken ja diese Richterfunktion zukommt, traut Wagenknecht ja nicht über den Weg. Folglich versteht die Politikerin unter Freiheit die „Freiheit“ zur Einordnung der wirtschaftlichen Tätigkeit unter den Willen eines Staates. Auf der Grundlage dieses Freiheitsverständnis ist aber ihr vorgebliches Ziel, an ordnungspolitischen Ideen ordoliberaler Denker anzuknüpfen, nicht im Ansatz zu verwirklichen

Frau Wagenknechts Versuch, die heutige Wirtschaftsordnung an den Maßstäben neoliberaler Ideale abzuurteilen, scheitert also schon am grundsätzlichen Verständnis davon, was eine menschenwürdige Ordnung ausmacht. Im rein ökonomischen Bereich identifiziert die Autorin zwar treffend bestimmte Fehlleistungen der herrschenden Wirtschaftsordnung. Allerdings gehen diese Funktionsmängel eher auf einen zu großen Einfluss des Staates als auf die wirtschaftlichen Akteure zurück und lassen sich zumindest durch eine Vergrößerung staatlichen Einflusses nicht beheben. Nach ordolilberalem Verständnis bestünde die wirtschaftspolitische Aufgabe darin, die Einflussnahme des Staates auf die Ordnungsgestaltung zu beschränken und die Geldmenge wirksam zu begrenzen. Doch hinter diesen Anspruch fällt die Autorin zurück und setzt den Fehlentwicklungen unter dem irreführenden Begriff eines „Kreativen Kapitalismus“ marxistische Ideen entgegen. Walter Eucken und Ludwig Erhard würden an der derzeitigen ordnungspolitischen Ausgestaltung unserer Wirtschaftsordnung sicher auch einige Kritik üben. Doch mit Sicherheit würden sie den ordnungspolitischen Status Quo gegenüber dem wagenknechtschen Weg zur Knechtschaft vorziehen.
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am 19. Februar 2013
"Und es wird Zeit zu zeigen, wie man, wenn
man die originären marktwirtschaftlichen Ideen
zu Ende denkt, direkt in den Sozialismus gelangt,
einen Sozialismus, der (...) Leistung und Wettbewerb
hochhält."
(Sahra Hayek,
Manifest der kapitalistischen Neuererbewegung (Version 1.0, S.12)
oder
Kreativ bis in die Haarspitzen und mit Mittelstandskredit verschuldet bis zum Bersten -
der ganz neue Weg in die Knechtschaft des idealen Marktes)

I

März 2011 - Lehren der Ökonomen aus Boom und Krise des neolibaral entfesselten Finanzkapitals gibt es schon jede Menge. Und (fast) alle etwa von der Qualität von Bauernregeln. Daß das (mitnichten "überstandene") weltweite Wackeln der vom "Finanzsektor" und "den Märkten" aufgetürmten, ordentlich "Kapitaldienst" verlangenden Kreditpyramide Ökonomen dazu gebracht hätte, wirklich was zu lernen, gar das esoterische Modelltreiben ihrer Zunft wie, davon untrennbar, ihre auffallende Unfähigkeit, auch nur irgendetwas richtig zu erklären, grundlegend zu kritisieren - das können nur kühnste Optimisten ernsthaft erwartet haben. Die scientific community der Ökonomen ist halt doch eine große und gemütlich eingerichtete Familie, da macht man sich für den kollektiv verzapften Stuß nicht ernsthaft naß. So leierte denn die Mainstream-Ökonomie wahlweise: alles eigentlich exogen, Saustaat oder, most sophisticated, würden sich doch die Leute endlich mal daran halten, was wir ihnen mit unseren Blödsinnsmodellen vorschreiben wollen. Kurzum also: es war mal wieder die falsche Wirklichkeit zum richtigen Modell. Und die "kritische" Ökonomie ist mit ihren Auskünften auch ziemlich matt: wieder mal (wie oft denn noch ?) möchte man besser rechnen, neue Makro-Modelle zusammenschustern, dies und das verbieten, dies und das besteuern und wenn der kritische Quark die politische Herrschaft nicht allzu sehr interessiert bei ihren Steigbügelhalterdiensten für die Renditediktatur, gut, dann geht`s auch hier irgendwie weiter bis zum nächsten Crash. Kann man sich ja dann wieder als einsamer "Mahner in der Wüste" stilisieren und so wieder was für`s "nebenbei" betriebene Anlageberatungsgeschäft tun...

II

Ziemlich heruntergekommen also, nicht der Kapitalismus (der geht munter einfach weiter), sondern seine theoretischen Dolmetscher. Aber da hätten wir, was für ein bunter Farbfleck in der ökonomischen Ödnis, ja noch die ambitionierte, frisch VWL-promovierte Fachfrau Dr. Sahra Wagenknecht. Die hat das, was ihr unter Walter Ulbrichts Wirtschaftsreformen in den 60er Jahren - (das und seine richtige Ahnung, dass die Falle der "Entspannung" der Anfang vom Ende des realen Sozialismus war, beförderten ihn mit Moskauer Nachdruck damals aufs Altenteil) - als "Neues Ökonomisches System des Sozialismus" (also die teilweise Privat-Rekapitalisierung der DDR) so gefiel, als "Neues Ökonomisches System des Kapitalismus" facegeliftet reloaded. Herausgekommen ist dabei ein medienwirksam ordoliberal (1) kostümierter Talk Show- und Boutiquen-Sozialismus, der auch den CSU-Betonkopf Peter Gauweiler (fast) einzunehmen vermag (Paradebürger wie Max Otte sowieso). Dann nämlich, wenn die Herrschaft des Immer-Mehr individuiert auch in der Erbschaft - die Stabweitergabe im Rattenrennen der ewigen Akkumulation - unangetastet rechtlich institutionalisiert bleibt (2).

III

"Am Lob Deiner verbissensten Gegner kann Du lernen, was Du falsch gedacht hast." Sehen wir es uns also mal näher an, was der "zweitschönsten Politfrau der Republik" (Playboy) und, seit jeher und wichtiger, unverbesserlichen Hegel-Etatistin in ihrem Manifest so eingefallen ist. So fängt`s an: "Der Kapitalismus versagt nicht nur sozial. Er versagt vor allem vor seinen eigenen (!) Ansprüchen." Sakrament, kriegt er aber donnernd eine eingeschenkt, der Kapitalismus ! Er macht glatt mit seiner ebenso sturen wie unersättlichen Geldheckerei nicht das, was er halt macht und bringt genau damit einen Haufen sozialer und natürlicher "Verwerfungen" hervor. Sondern er hat sich offenbar vollmundig darüber hinaus was ganz anderes vorgenommen, an dem er kläglich scheitert. Denn genau das besagt der Vorwurf "Versagen an den eigenen Ansprüchen" ja gemeinhin. Er tut und bringt nicht das, was er verspricht. Damit dieser eigenartige Anwurf - der schon die ganze Wagenknechtsche Kritik ist - die nächsten rd. 300 Seiten so richtig funktioniert, trennt die Frau schlicht all das, was ihr am ganz alltäglichen Kapitalismus nicht so gefällt, von ihm ab, um sich einen Kapitalismus mit "an und für sich" höchst edlen Ansprüchen stricken zu können und daran den, den es real existierend gibt, an seinem "wahren eigentlichen" Wesen zu blamieren. Aber wieso "versagt" er vor "eigenen Ansprüchen" (die er sich gar nicht stellt, sondern die nur eine Polit-Idealistin als ein Mit-Regierungsprogramm aus den modernden Archiven der herrschenden großen Parteien herausgekramt und als Standpunkt ihrer Partei besetzt hat) ? Die durch und durch etatistisch denkverdorbene Antwort lässt nicht auf sich warten: Die Regierenden haben "kein Konzept", hätten glatt versäumt, aus dem Kapitalismus die "Wohlstandsmaschine" zu machen, die er "eigentlich" sei.- wenn denn nur ordentlich regiert würde und diese oder jene "Abwege" der Geldgeierei von ihrem "an und für sich" guten Wesen unterbunden. Damit hat Wagenknecht die institutionalisierte Herrschaft des Geldes und die dazugehörige staatliche Gewalt - wenn die den "Rahmen" absteckt, was ist dann wohl der INHALT des "Rahmens" ?. - bereits von jeder wirklichen Kritik ausgenommen.

Um "gute" Herrschaft geht`s der Frau, die "fachkompetent" "Leadership" beansprucht, und sonst nix. Ihre ziemlich fundamentalistische Schelte in Richtung der "Regierenden" ist: He Leute, aus dem kapitalistischen Laden kann man doch viel mehr "Kreatives" rauskitzeln als ihr grausamen Stümper und kriecherischen Lobbyisten zustande bringt ! Und die Liste des "Versagens", das sie entdecken will, ist natürlich fast unendlich und doch so einfältig: vor allem "unproduktiv" nämlich isser, der real existierende Kapitalismus. Warum ? Das (große) Kapital haben doch glatt immer weniger Interesse an den "Kernaufgaben eines Wirtschaftsunternehmens", womit sich das ganz dumme kurzsichtige Kapital selbst kaputt mache, denn es untergrabe "in zunehmenden Maße seine wirtschaftliche Basis". Um ihm bescheinigen zu können, was für ein kurzsichtiger Blödmann er ist, der nicht alles, was kreucht und fleucht, sondern sich selbst ruiniere, verfabelt Fachfrau den Zweck, um den sich im Kapitalismus nun mal ALLES dreht, Geldhecken, einfach in ein verfehltes "Geschäftsmodell", das sie NEBEN die ganz alltägliche Geldgeierei, in der diesem Zweck alles und jedes subsumiert ist, stellt, als hätte "eigentlich" das eine mit dem anderen nichts zu tun. Der Polit-Idealismus der Fachfrau, die in den Kapitalismus allerlei "Wohlstandsverpflichtungen" hineinliest, die dieser nicht kennt, wird so zum monotonen Geleier des "anstatt", "anstelle","statt", mit dem Wagenknecht dem Kapitalismus seine "eigenen Ansprüche" vorhält .Und entsprechend fällt auch die "Kritik" an den Praktiken des Finanzkapitals, des Versagers aller Versager, aus: "statt Maschinenbauer oder Waschmaschinenproduzenten kreditieren die Ackermänner lieber andere Banken; zum Kerngeschäft gehören Finanzwetten statt Firmenkredite." Wie unzweckmäßig gegenüber dem "eigentlichen" Auftrag ! Da vergisst Wagenknecht denn auch gleich, was sie gerade noch feststellte: dass sowohl "Real-" als auch "Finanzwirtschaft" DERSELBEN kaufmännischen Leidenschaft anhängen. Wieder sortiert sie in "gutes" und "schlechtes" "Geschäftsmodell" auseinander, was halt nur Weisen, ein und denselben Zweck zu realisieren, sind. Das ist ihre von der ersten Seite an mit bornierter Sturheit beibehaltene Leitlinie, mit der sie sich alles, was die schöne Welt von "Freiheit und Gleichheit" an geldgeilem Wahnsinn so aufzubieten hat, zurechtlegt.

Wie schon beim (großen) industriellen Kapital, werden auch die heutigen Eigenarten des (mitllerweile auch ziemlich groß gewordenen) speziellen Gewerbes, in dem die soziale Funktion des Geldes einer eigenständigen Vermehrung subsumiert ist, von Fachfrau also zu einer einzigen Zweckverfehlung.erklärt.(außer des Kontrats wegen ziemlich hinrissig idealisierte Sparkassen und Volksbanken). Skandalöses "Versagen" allerorten, was mit einem ordentlichen, seinen "eigenen Anspüchen" genügenden Kapitalismus alles nichts zu tun haben soll. Der kenne vielmehr doch nur den "Wohlstand aller" - und hier kommen ihr eben Erhard und die Ordoliberalen zum Facelifting ihres erz-realsozialistischen Glaubens an eine gute volksfreundliche Herrschaft gerade recht -, was auch das "wahre Wesen" der "Marktwirtschaft" sei (das man nur herbeiregieren müsse). Man kann da nur ironisch werden: je weniger von dem konkret bei der verwertungsflexibilisierten oder als verwertungsun-tauglich aussortierten Masse "der Vielen" zu sehen ist, umso fanatischer reitet Fachfrau darauf herum, der sei doch "an und für sich" versprochen. Dieser verrückte Idealismus leuchtet einem in der Tat nur ein, wenn man sich "die Volkswirtschaft wie einen großen Kuchen vorstellt". Und damit hat Wagenknecht sich dann ebenso endgültig wie konsequent von einem vernünftigen Urteil über den real existierenden Kapitalismus verabschiedet. Denn nun hat sie nur mehr damit zu tun, den Kapitalismus als ein "an und für sich" "gelungenes" Verfahren, eine Volkswirtschaft in ein "Gleichgewicht" zu bringen bzw. als wunderschöner Kreislauf für die "richtigen Proportionen" von Kuchenstücken zu sorgen, zu goutieren - Lohn- und Staatsstück am Kuchen sind in Ordnung, das Profitstück dagegen bereitet ihr ein gewisses Missfallen. Denn das will irgendwie dauernd wachsen, ohne dass die von Fachfrau bewunderte "Investitionsdynamik" den "Teig für die anderen Stücke" anschwellen lässt. "Anstatt" sich "langfristiger" Pflege der Grundlage ihrer Geschäfte zu widmen, geht`s den Kapitalfraktionen doch glatt "kurzfristig" um ihren Erfolg mit der den etatistischen Konditor betrübenden Konsequenz, dass da eine Wirtschaft mit schrumpfenden "Lohnstück und Staatsstück" bei rüberkomme. "Immer mehr Einkommen aus dem Profitstück fließt in den virtuellen Kreislauf der Finanzsphäre.", um "immer mehr Profiteinkommen" "ohne reale Käufe und Verkäufe" zu "beziehen". Und das ist dann auch schon alles, was Fachfrau zum modernen Kredit hier einfällt: "ohne", ein leerer Begriff. Wir sind damit etwa auf Seite 175 der ersten Auflage (3) von FsK angelangt. Zeit auszusteigen. Wirklich nur ein einziger Grundgedanke, und der ist grundlegend falsch. Man hält es wirklich nicht mehr aus und Fachfraus "Reload"-Programm, das diesen bodenlosen VWL-Befunden sinnfällig folgen MUSS, kann jeder, der auch nur ein bisschen mitgedacht hat, nun selber hinschreiben; man nehme dazu nur die "Positiv- und Negativliste" zur Hand, die bei Fachfraus phänomenologischen Befunden zu "guter" = "dynamischer" = "wertkreativer" Real- und "böser" = "wertfiktiver" = "nullwertiger" Finanzwirtschaft (mitsamt den ihren "Auftrag" vergessenden Großunternehmen) zusammengekommen ist.

IV

Was für ein überaus ödes und, als Kapitalismuskritik, theoretisch unwürdiges Zeug also. Muß einfach ein Bestseller werden. Bei denen zumindest, denen seit Jahr und Tag zum Kapitalismus nur einfällt - seine Geldlogik dabei souverän ignorierend und ihm "an sich" als "Realwirtschaft" allerlei volksfreundliche Absichten andichtend -, dass er angeblich immer seinem "eigentlichen" VWL-Auftrag (4) gemäß nicht ordentlich funktioniert und die deshalb meinen, er müsse dringlich von einem Sozialismus beerbt werden, der darin besteht, ihn - ausgerechnet - "effizienter und leistungsgerechter" hinzumodeln - für die ist Wagenknechts neckisch invertierte Neuauflage der einstigen "Freibier statt Sozialmus"-Propaganda der C-Gruppen - copyright Heiner Geißler - selbstverständlich unverzichtbar. Kann man dafür doch sogar einen stockbürgerlichen Ökonomen wie Schumpeter reklamieren, der ja einst auch schon befand, dass der Kapitalismus mit managergeführten Großunternehmen an "unternehmerischer Dynamik" schwer eingebüßt habe und auf "dekadente" Abwege geraten sei. Also ab und sackweise heimholen, gibt`s ja für jedes Exemplar vielleicht eine Wirtschaftswunderzigarre von Erhard als Wohlstandssymbol noch gratis dazu.

Wer dagegen (so ein paar davon soll`s ja geben), schon etwas ernster und weniger Talk-Show- und Bürger-Otte-kompatibel, die Herrschaft des Geldes wegen der massenweise mit ihr einhergehenden sozialen und natürlichen "Kollateralschäden" glatt im ensemble nicht unbedingt für das Gelbe vom Ei (wie deshalb die Akkumulationsbewegung des Finanzkapitals diesem Zirkus auch nicht für "entartet wesenfremd" und als davon einfach abziehbar) hält, der braucht so einen zusammengeflickten Wiedergänger aus der ordoliberalen Gruft bloß wegen dem medialen Rummel darum jetzt nicht wirklich auch noch. Es ist schon arg genug mit dem sonstigen Hokuspokus der Ökonomen. Kleiner Trost wenigstens: mit diesem Manifest der kapitalistischen Neuererbewegung wird es sich absehbar nach der kommenden Bundestagswahl schnell erledigt haben. Dann wird auf dem Pamphlet verdientermaßen nur mehr genauso viel Staub lagern wie jetzt schon auf dem programmatischen SPD- und CDU-Archivmaterial aus der BRD-Gründerzeit, aus dem Frau Wagenknecht (mit Beimengung von illustrativem Material aus der Jetztzeit) seitenweise - natürlich kreativ - abgekupfert hat. Reload ? Nein Danke. Delete *.*. Denn die "Ideale" wurden nicht "vergessen" - sie haben sich vielmehr schlicht längst erledigt. Dafür hat der Neoliberalismus, das muß man ihm lassen, wirklich fundamentalistisch gesorgt.

Wagenknechts noch ganz ordentliches (weil erkennbar bemüht, am Phänomen zu bleiben) Crash-Buch aus 2008 war, da das politische Programm auf die letzten Seiten verbannt war und so nicht weiter störte, durchaus mit Erkenntnisgewinn lesbar . Dieses ist es nur insofern, als endlich und ein für allemal klargestellt ist, dass Sahra Wagenknecht überhaupt nichts mit Rosa Luxemburg zu tun hat. Das waren immer nur ganz dumme (linke Playboy-) Männerphantasien. "Die Vielen" spielen bei der Etatistin Wagenknecht jedenfalls nur eine Rolle: die eines funktionalen Stückes an einem Gesamtkuchen. Dafür will sie ihnen denn auch in ihrer "neuen Eigentumsordnung" Belegschaftsanteilsscheine zur "kreativen" Selbstausbeutung ausstellen.

Anmerkungen:

(1) Pointiert: der Unterschied zwischen den Neoklassikern/Neoliberalen und den von Wagenknecht dagegen wieder hochgefahrenen Ordoliberalen besteht darin, daß sie ganz DASSELBE ökonomische Modell des sog. "vollkommenen Wettbewerbs" im Kopf haben (und wozu man allerlei absurdes Zeugs annehmen muß, nach dem der Kapitalismus garantiert nicht funktioniert). Die einen (Neoklassiker) sagen nur, daß dieses admirable "wahre Wesen" der "Marktwirtschaft" je schon immer da sei - weshalb man sie nur blindwütig herummachen lassen soll -, die anderen (Ordoliberalen) dagegen sagen, dies müsse mit allerlei Ordnungspolitik, zumindest approximativ, erst hergestellt werden; ABER auch ein "unvollkommener" Markt sei natürlich allemal besser als kein Markt, weshalb man sich mit dem Ordnen gefälligst zu bremsen habe (Setzen eines "Rahmens" des Marktgehackels, NICHT dessen "Inhalt", denn den kenne nur "der Markt" allein). BEIDE sind also marktgehorsam bis in die Knochen und bewundern "den Markt" als einen "Mechanismus", dem sie göttliche Attribute zuschreiben. Der Versuch Wagenknechts, den Ordoliberalen IHREN Etatismus unterzujubeln ("Säule Sozialstaat"), ist Nonsens.

Aber ohne diese Unfug könnte sie nicht ihre Märchen über die Wohlfahrts-Wonnen in der BRD bis zu Anfang der 80er Jahre erzählen und meinen, damit anwanzend "faire Marktwirt-schaftler" in ihren "Sozialismus" "mitzunehmen". Was insbesondere die Säule Sozialstaat" bei den Ordoliberalen betrifft hat sich Wagenknecht zur völligen Ignoranz entschlossen. Denn schon 1952 hatte "Vater Wirtschaftswunder" betont, "dass der unter sozialen Vorzeichen eingeleitete Wohlfahrtsstaat aus sozialen Gründen schnellstens wieder abgebaut werden muß" (Schäfer/Nedelmann, Der CDU-Staat, 1969, S. 367) Und der Erhard Berater Altmann, von dem die (verwertungs-)"formierte Gesellschaft" (heute heißt`s: "flexibel") herstammt, meinte in den 60er Jahren im HaBla, dass es sich darum handle, "dass diese Gesellschaft lernen muß, die Härte ihres ökonomisch-technischen Leistungskampfes zu akzeptieren, ...dass alle Programme, die die Wirtchaft der Sozialordnung unterwerfen ... wollen, Illusionen sind." (a.a.O., S. 444) Ja, Leistung muß sich eben lohnen - für`s Kapital (jenes "scheue Reh", das man nicht schrecken darf, so Ökonomen wie Sinn, die einem Kapitalismus als Walt Disneys kulleräugiges Bambi verkaufen wollen). Die Geschichte der "sozialen Marktwirtschaft" war dementsprechend wesentlich ein beständiger aggressiver Abbau von Schranken der Verwertung und erkämpfter sozialer Sicherungen, die sich Staat und Wirtschaft nicht mehr leisten (bzw. von denen sie sich nicht mehr behindern lassen) wollten und, dank auch einer im vollwertigen Staatsbürgerdasein zu ihrem sang- und klanglosen Ende gekommenen Arbeiterbewegung, das auch nicht mehr brauchten. Mit der Kapitulation des Systemgegners hatte sich schließlich auch die hohle Phrase selbst erledigt. Der Kapitalismus konnte dann unangefochten einfach sans phrase sein, was er ist: Gleichgültig und entsprechend rücksichtslos gegen alles und jedes. Denn es interessiert nur eines: ob es sich rechnet. All das muß Wagenknecht bei ihrem Reload natürlich weglassen, um mit ihrem Zu-Ende-Denk-Programm der "originären" Marktidealisten auf ein Neues Großbanken zu verstaatlichen, Monopole zu schurigeln, die neoliberale Staatsausplünderei ("Privatisierung") zu annullieren usw. und damit der ECHTEN Marktwirtschaft auf die Sprünge zu verhelfen. Man könnte es aber - angenommen einmal, Wagenknechts ökonomischer Idealismus würde tatsächlich mal juniorpartnerschaftlich zum Bundes-Mitregieren ermächtigt - wohl erwarten, bis sie sich mit ihrer "kreativen" Marktwirtschaft (pardon: Sozialismus natürlich) genauso "realistisch" marktgehorsam den "Sachnotwndigkeiten" anbequemt wie einst die tönensten ordoliberalen Drachentöter und Giftzahnzieher. Denn die verrückte Geldleidenschaft, das leere Immer-Mehr prinzipiell als DAS Vergesellschaftungskonstituens anzuerkennen heißt schon vor den inhärenten" Konsequenzen zu kapitulieren. Diese zerstörend-umgrabende Leidenschaft - darin ist sie in der Tat sehr kreativ - fand und findet immer ihren Weg, "vollendete Tatsachen" zu schaffen, koste es Gesellschaft und Natur, was es wolle.

(2) Zu Wagenknechts Werben um "faire Marktwirtschaftler": die ahnen den Braten natürlich. Wagenknechts penetrantes Hochhalten der "vergessenen Ideale", das als vorgeblich phänomenologische Analyse, die dann "zu Ende" gedacht stangengrad in den Sozialismus führe, daherkommt, gefällt ihnen schon, ist ja schließlich ganz ihre Denkform. Sich darin wiedererkennend spenden sie dem denn auch höchstens Lob. Das "zu Ende Denken" dagegen will sie nicht so recht überzeugen. Denn zweifelsohne würde es auf ein Herummodeln an der "Eigentumsordnung" hinauslaufen, das PRIVAT-Eigentum für Wagenknechts Gesamtkuchen-Staatsidealismus zu funktionalisieren. Deshalb wiederum monieren die Umworbenen, bei allem Lob für die "richtige Richtung", bei Wagenknecht, sie ihrerseits habe (noch) nicht "zu Ende" gedacht und solle als letzten Schritt zur "Gesellschaftsfähigkeit" doch dann auch ihren etatistischen Idealismus sausen lassen.

(3) Mi der um den spekulativen Beschuß, unter den "die Märkte" seit 2011 dann Staatskredit und darüber die Einheitswährung der EU genommem haben, fortgeschriebenen Version 2.0 ihres Pamphlets liefert Wagenknecht keine auch nur in einem Jota veränderte Sicht der Dinge. Deshalb kann man`s dabei belassen, was schon 2011 dazu zu sagen war.

(4) Zu Wagenknechts VWL Künsten: zu den schönsten Erfindungen dieser Weltsicht gehört, sich, mit aufgesetzter etatistischer Makro-Brille, das wechselseitig beschränkende Konkurrenzgerangel der Geldsubjekte als ein "Kuchenverteilungsproblem" vorstellen zu wollen. Die wollen und brauchen aber alle keinen "Kuchen", sondern sowas höchst vertracktes wie GELD. Als (vormals so halberte) Marxistin hat Wagenknecht vielleicht einmal gewußt, daß, wo alles Eigentum ist, auch immer schon verteilt ist. Da liegt nichts apart getürmt auf einem Haufen rum, wo man nun schauen müßte, wer da was und wieviel davon abkriegt (und wofür doch gottlob "der Markt" so ein glänzender "Verteilungsmechanismus" wäre). Selbst ein entflogener "herrenloser Bienenschwarm", so ist liebevoll detailliert im BGB nachzulesen, bleibt nicht lange ohne Subsumtion unter die Ausgrenzungs- und Beschränkungsweise des Eigentums. Aber all das ist nicht Fachfrau Wagenknechts Sache. Sie will ja als VWLerin "kompetent" OBEN in den elitären Sphären mitreden und reklamiert "Leadership". Also hat sie sich inzwischen nicht nur den Jargon, sondern auch die mechanistische Modell-Denkweise und alle Vor-Urteile dieser "Wissenschaft" angewöhnt. Eine echte etatistische Sozial-Ingeneurin halt. Von "Kritik der Politischen Ökonomie" bleibt dann natürlich nichts mehr übrig. Sondern nur der Unfug, ausgerechnet am real existierenden Kapitalismus (der Kreativität für das monton-leere Immer-Mehr des Geldes instrumentalisiert) ausmachen zu wollen, er genüge seinen eigenen Ansprüchen nicht. Welche, - wirklich mal "originär" zu Ende gedacht -, außer eben, "daß alles und jedes sich rechnen muß", wären denn das ? .- Wagenknechts VWL-Zeugs kommt im übrigen durchaus an. So wurde ja ihre Forderung, das Finanzkapital habe dem industriellen Kapital wieder zu dienen (bzw. "volkswirtschaftlich sinnvolle" Investitionen zu begleiten statt sich, Kreditkartenhäuser zusammenzimmernd, im Finanzcasino herumzutreiben) - wofür sie exponiert das "Geschäftsmodell" der Sparkassen als "good bank" in den höchsten Tönen lobte - zumindest schon mal in auf Mittelstandsklientel zielenden Bankenwerbespots aufgegriffen: "Braucht Deutschland noch eine Bank, die so weiter macht wie bisher...?".
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am 25. September 2012
Liebe Sarah von der Wasser Predigen, Hummer Essen Partei. Hätte Bettina W. nur ein bisschen von Dir abgeschaut wie man das mit dem Geld und den Männern so macht. Den ersten (reichen) Mann behalten (der bekanntlich aus steuerlichen Gründen in Irland lebt) und den zweiten (reichen) Mann für die Karriere. Toll gemacht! Die Presse hält sich auch schön brav bei diesem Gammelfleischskandal zurück.
Du hast das mit dem Kapitalismus wirklich gut kapiert: Fleissig darüber schimpfen und richtig schön kassieren. So machen das nur die echten Genossen.
Auch der Kollege Schröder hätte sich nie mit einem umsonst Bobbycar zum Auto zufrieden gegeben. Der hat sich einen lupenreinen Job durch seinen Kanlzerposten gemauschelt. So geht Amtsmissbrauch richtig, nicht so kleinkarriert wie der Exbundespräser und seine peinliche Betty.
Und wenn wir erstmal endgültig die DDR 2PunktNull haben, gibt es den Kapitalismus auch nur noch für die Funktionäre. Mit der Freiheit hat auch keiner mehr Probleme, die gibt es nämlich nicht mehr. Und Du liebe Genossin Sarah bist dann Staatsratsvorsitzende. Die Stasi kann dann, solchen Leuten wie mir, wieder richtig eine reinhauen.
Danke für Dein Buch.Jenseits des Protokolls
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am 22. September 2012
Sehr geehrte Leser dieses Buches!
Ich muss vorweg nehmen, das ich dieses Buch "Freiheit statt Kapitalismus" von Sahra Wagenknecht nicht gelesen habe.
Nun bin ich auch schon bei der Rezension oder besser gedeutet, bei meiner Kritik.
Mich bringt die Überschrift dieses Buches zum nachdenken, weil es keinen rationalen Sinn gibt, ein Buch "Freiheit statt Kapitalismus" zu nennen, ausser Sahra Wagenknecht will mit unterschwelligen Phrasen, Einfluss auf jemandes Einstellungen ausüben der die Begriffe Freiheit und Kapitalismus nicht kennt oder treffsicher begreift.
Da mir "Freiheit" und "Kapitalismus" als Verständniss-Begriffe wichtig sind, versuche ich kurz zu erklären, weshalb ich kein Verständniss bei Begriffsverdrehungen habe.

"Freiheit statt Kapitalismus" ist genau so absurd wie "gross statt weit weg", es ergibt nunmal keinen Sinn.

Freiheit ist zwanglos,uneingeschränkt,eigenmächtig,autark,selbstbestimmend,herrschaftslos ect.
In der Österreichische Schule der Nationalökonomie ist sogar der Kapitalismus der freie Markt,es ist sozusagen das gleiche.

Es gibt 2 Seiten von Kapitalismus-Erklärungen, sie sind auf der einen Seite von den oben beschriebenen Ökonomie der österreichischen Schule als der freie Markt erklärt, der seit jeher als freies Handeln zwischen 2 Personen oder mehr funktioniert, frei nach dem Motto "Angebot und Nachfrage" bestimmen den Preis von haben und nicht haben wollen.

Auf der anderen Seite gibt es die Sozialisten bzw. Kollektivisten, die sehen im Kapitalismus etwas schlimmes, weil sie ihn nicht kontrollieren können. Wirtschaft funktioniert aber nicht mit Befehl und Zwang, weil jeder einzelne Mensch andere Interessen hat und Vorlieben. Vor allem auch Abneigungen und Antipathie. Man muss sich nur die wirtschaftlichen Umstände der Länder in den Sinn rufen die sich Sozialismus schimpfen.

Kurz: Kapitalismus ist für den Sozialisten schlecht und für den Ökonomen der Österreichische Schule etwas gutes.
(Guckt mal nach Büchern von Roland Baader, Mises, Hayek)
Also man merkt an der Einstellung dem Kapitalismus gegenüber, mit wem man es wirklich zu tun hat.
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am 17. September 2012
... weil Kapitalismus eigentlich nur "Marktwirtschaft" bedeutet!
Und eigentlich ist Kapitalismus auch kein "ismus" ... es ist ein Schlachtruf von Sozis und Linken.
Kapitalismus bedeutet Vertragsfreiheit! Jetzt müsste jeder eigentlich sofort begreifen, dass dieses System in dem wir leben gar kein Kapitalismus ist, sondern Korporatismus oder Geldsozialismus heißt.

Das eine Linke überhaupt den Begriff "Freiheit" in diesem Zusammenhang verwendet, ist schon anmaßend!

Das Buch erklärt Symptome des kranken Systems teilweise richtig - aber deren Ursachen überhaupt nicht - und noch schlimmer, es schlägt brutale Lösungen vor, die zum Untergang der gesamten Zivilisation führen können.

Gebt den Mensch Ihr Geld zurück! Kein Staat sollte das Recht besitzen, Geld herauszugeben.
Das haben schon die amerikanischen Gründerväter erkannt - wacht auf !
Sie auch Frau Wagenknecht - ach blödsinn, Sie sind ja Etatist und leben somit auf Kosten des Volkes, aufwachen unerwünscht.

Setzen, 6 ! Grausames Buch!
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am 9. Mai 2012
Mit dem Märchen vom Reichtum für alle wurden schon Generationen von Menschen betrogen. Es kann und wird niemals funktionieren. Außer für die Märchenerzähler. Für sie hat es immer gereicht. Der Rest des Volkes wird dann so lange wie es geht ausgebeutet. Schlimmer als in jedem Kapitalismus.
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