find Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Hier Klicken Storyteller Unlimited AmazonMusicUnlimited Fußball longss17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 30. Oktober 2016
Ich hab's schon einmal gesagt, ich werd's wieder sagen: Ich LIEBE die Welten, die Jasper Fforde kreiert! Die sind immer so absurd und witzig, DER HAMMER! So originell, gut durchdacht und absurd. Der Schreibstil reißt einen mit, Lacher sind vorprogrammiert!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Februar 2016
Mit "Grau" erwartet den Leser ein typischer Fforde. Dieser Autor kredenzt seinen Lesern zuverlässig kreative Ergüsse fern der gängigen Norm.

Hier nimmt er uns mit in eine Zeit weit nach dem Homo sapiens. Doch statt fliegender Autos und anderer technischer Visionen, entdecken wir eine Welt zurückgeworfen in der Entwicklung. Keine Elektrizität, keine Bücher, keine Freiheiten. Die Gesellschaft besteht aus einem "Kollektiv", dem jeder bestmöglich zu dienen hat. Spitzel, Lug und Trug sind allgegenwärtig. Und: Jeder Mensch kann nur noch eine bestimmte Farbe wahrnehmen. Der gesellschaftliche Stand hängt von der Farbsichtigkeit ab. Es besteht eine strikte Hierarchie. Ganz unten stehen die Grauen, ganz oben die Purpurnen.

Eddie Russett ist unser Mann in dieser seltsamen Zeit. Er gehört einer roten Familie an und versucht durch eine gute Partie spektralaufwärts zu heiraten. Da er ein Freidenker ist, fällt er der Gesellschaft negativ auf und wird zu einer Demutsübung in einem Kaff am Rande der bekannten Landkarte verdonnert. Dort entblättert sich nicht nur die volle Absurdität der Regeln des Kollektivs, sondern auch eine brisante Verschwörung.
Mehr möchte ich nicht vorweg nehmen. Am besten liest man selbst was es mit dem Apokryphen Mann, der Löffelknappheit und dem Ishihara auf sich hat.

"Grau" lebt nicht gerade von atemberaubender Spannung oder überraschenden Wendungen. Was einen beim Lesen so fasziniert, ist diese absurde Welt in der sich unsere fernen Nachfahren bewegen. Man möchte immer mehr wissen darüber, wie sich diese Gesellschaft entwickelt hat, was der Auslöser war, wie die Strukturen sind. Unterhaltsam sind durchweg die gut ausgearbeiteten Charaktere, die sich durch ihren Witz und ihre, für uns schräge, Weltanschauung den Weg ins Herz des Leser bahnen.

Leider ist das Buch als erster Teil einer Trilogie angesetzt und bisher ist kein weiterer Band erschienen. 2016 soll wohl endlich Teil 2, ein Prequel, erscheinen. Bis zur Übersetzung dürfte es dann noch eine Weile dauern. Dieses Buh funktioniert zwar auch als Einzelband mit halboffenem Ende, aber man brennt wirklich darauf mehr zu wissen. So ganz zufrieden lässt "Grau" den Leser nicht zurück.

Insgesamt aber ein fantastischer Lesegenuss von einem Autor, den ich immer wieder gerne empfehle.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Juni 2015
Ein tolles Buch. Jeder der es verschroben mag und der ein Faible für Phantasie hat, wird hier sein rotes/blaues/gelbes/grünes und graues Wunder erleben! Dank und bitte, bitte noch mehr Bücher dieser Qualität!!!!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. April 2015
Das Oz-Denkmal ist an einigen Stellen als unklar erwähnt worden. Ich gehe davon aus, dass damit der Zauberer von Oz gemeint ist. Zum einen evtl. deshalb, weil der Film mit Farben spielt. Reales Leben ist schwarz/weiß, die Welt in Oz ist bunt. Da Jasper Fforder in den Thursday Next Büchern gezeigt hat, wie viel Spaß ihm das "Spielen" mit Literatur macht, sind sicher auch in Grau einige Anspielungen auf die Literatur zu finden.
Leider schaffe ich es nicht in dieses Buch reinzukommen. Irgendwie ist die Handlung für mich fade - vielleicht soll das dem Titel entsprechend so sein.
Die Idee ist natürlich genial, für die Ausführung hätte sich JFF aber mehr Zeit nehmen sollen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. März 2015
Erst war ich hin und her gerissen - einerseits ein genialer Entwurf einer Welt ohne Farbe, andererseits die eine oder andere (scheinbare) Inkonsistenz. Brillant und mutig, dass der Leser mitten ins kalte Wasser einer grauen Welt geworfen wird und erst mal so gut wie nichts erklärt wird - und dennoch funktioniert es! Dafür Chapeau, Herr Fforde.
Der Anfang war furios, zwischendrin war ich streckenweise etwas gelangweilt, gegen Ende zu wurd's dann wieder mitreißend. Naiv wie ich war, hatte ich gehofft, ein Buch mit einer Geschichte in einem Band gekauft zu haben, aber irgendwann musste ich feststellen, dass ich auch hier einer vielleicht unendlichen Geschichte wie dem unfertigen "Song of Ice and Fire/Game of Thrones" aufgesessen bin. Kann denn niemand mehr ein Buch schreiben, das nur ein einziges Buch ist? Muss denn jeder Autor gleich ein Franchise mit Einnahmequellen bis ins nächste Jahrhundert aufsetzen?? Und warum kommt dann der zweite Band frühestens 2016 raus? Nachdem der erste Band von 2011 ist? Ob den dritten Band erst die Enkel erleben dürfen??
Aus lauter Ärger über die Veröffentlichungsstrategie des Autors nur zwei Sterne.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. April 2014
Anfänglich hatte ich Schwierigkeiten mich in das Buch einzufinden, aber dann machte zunehmend Spaß meine Augen über die spannende Geschichte und die schönen Seiten schweifen zu lassen.
Ich liebe Jane auch wenn sie mir zum Schluss hin etwas zu weich wird. Das zentral Heitzungssystem (Morse)und der dörflich Charakter sind unbeschreiblich erheiternd für mich persönlich.
Leider wurde noch kein zweiter Band veröffentlich so weit ich das überblicken konnte. Eigentlich sollte es eine Triologie werden und die Danksagen ist von 2009. Da bleibt nur noch eine stille Hoffnung auf einen gebührende Nachfolgeband.

Danke für diese faszinierende Welt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Februar 2014
Am Anfang macht es einem Fforde in diesem gewohnt abgedrehten Roman nicht leicht: Die aus der Ich-Perspektive beschriebene Welt ist ungewohnt und erschließt sich erst nach und nach. Erzähler Eddie hält sich nicht lange mit Erklärungen auf, sondern fällt im wahrsten Sinn des Wortes direkt in die Handlung. Doch nach ein paar Kapiteln ist man schließlich drin in der Welt, und die zunehmend spannende Handlung nimmt Fahrt auf.
Während Fforde mit den Thursday Next Romanen eher eine turbokapitalistische Gesellschaft kritisierte, wird hier eine Utopie des hierarchischen Kollektivs aufs Korn genommen. Dieser Ansatz, wo unter den Gleichen einige gleicher als andere sind - und zwar legitimiert durch eine auf Farbwahrnehmung festgelegte Rangfolge, ist interessant und bietet dem Autor viele Ansätze für ein perfides Gesellschaftsspiel, in das der Held Eddie hineingezogen wird. Dabei gerät er ungewollt und eigentlich fast stets aus gutem Willen in einer immer ausweglosere Situation, sodass er sich am Ende auf eine fast aussichtslose Mission einlassen muss. Gewürzt wird das ganze durch eine Liebesgeschichte, die gerade durch ihre scheinbare Hoffnungslosigkeit und harsche Erzählweise sehr zu berühren vermag.
Fforde war nie der Schenkelklopf-Humorist, doch in diesem Roman ist der Humor noch weiter zurückgenommen. Skurril ist fast alles in der Geschichte, doch krachende Pointen sind Mangelwahre, weil eben der Grundtenor ernster ist. Vielleicht kann man das an dem Buch etwas kritisieren, denn es ist nicht so ganz klar, was es eigentlich sein will; als ernsthafte Gesellschaftskritik kann es nämlich auch nicht dienen, dazu ist die Welt uns zu fremd.
Die Behauptung, das Buch ende deprimierend, kann ich allerdings nicht teilen: Es ist ein halboffenes Ende, das Anknüpfung für Fortsetzungen schafft, die hoffentlich kommen mögen!
Fazit: Mehr Romantik und Spannung, weniger Humor als bei Thursday Next, alles in allem aber ein echter und sehr guter Fforde!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Oktober 2013
Ein rundum gelungenes "Science Fiction" Buch: intelligent, phantasievoll, abgedreht... dazu eine stimmige Welt wie man sie noch nie zuvor erlebt hat.
Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten!!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. September 2013
Da es hier schon reichlich Inhaltsangaben gibt, werde ich darauf nicht weiter eingehen.

Hier nur so viel, dass "GRAU" ganz anders ist andere Fforde-Romane, und endlich mal die Möglichkeiten des Fantasy-Genres ausreizt. Denn statt den 1001-Herr der Ringe-Abklatsch (gähn), oder den 500-sten zaubernden Jüngling, bekommt der Leser hier eine Welt, die wirklich neu ist: sehr skurril, sehr bunt (trotz des Titels) und mit einer ganz eigenen Logik. Ich tauchte sofort ein und war am Ende regelrecht traurig, diese Welt verlassen zu müssen (was bei mir selten ist).

Fforde schrieb, dass er sehr dankbar sei, dass sein Verlag ihm dieses Projekt ermöglicht hätte. Ich wünschte, mehr Verlage hätten diesen Mut, sich einmal abseits der ausgetretenen Pfade zu bewegen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. März 2013
Als Fan der Thursday Next-Reihe war dieser neue Roman von Jasper Fforde für mich ein Muss.
Das Cover ist schön gestaltet und macht neugierig auf den Inhalt.
Jedem Kapitel folgt eine kleinere zweite Überschrift, die meist mit den Regeln des im Buch vorherrschenden Kollektivs zu tun haben.

Eddie Russett ist der Hauptcharakter und lebt in einer Zukunft, in der die Farben alles beherrschen. Normalsehende wie uns gibt es in dieser Zukunft nicht mehr. Die Menschen sehen nur eine Farbe besonders ausgeprägt. Eddie sieht beispielsweise sehr viel Rot. Sogar Krankheiten können durch Farbeinspeisungen durchs Auge geheilt werden.
Die Farberkennung regelt die Hierarchie und das Ansehen in der Gesellschaft. Komplett Farbenblinde werden "Graue" genannt,werden von der Gesellschaft gerade so geduldet und müssen niedere Dienste erbringen.
Die Regeln des Kollektivs müssen unter allen Umständen befolgt werden, sonst droht der "Reboot". Von dort kehrt jedoch nie jemand zurück.
Eddie ist trotz seiner 20 Jahre äußerst naiv und kommt eher wie ein 13-jähriger rüber.

Die Welt ist ziemlich komplex und die Regeln sind nicht immer klar.
Es ist ein dystopischer Roman, keine Frage, und erst gegen Ende begreift Eddie, dass nicht alles so farbenprächtig scheint, wie es das Kollektiv ausschmückt.

Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen, auch wenn es nicht ganz an die Next-Reihe heranreicht.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

8,49 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken