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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
7
Marx lesen: Die wichtigsten Texte von Karl Marx für das 21. Jahrhundert
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:19,95 €+ 3,00 € Versandkosten


am 25. Januar 2014
Ein tolles Buch und toller Autor, der wunderbar zeigen wie modern und wichtig die Marx-Lektüre zum Verstehen unserer Krisenepoche ist. Es liegt auf der Hand: Strukturelle Probleme lasssen sich nicht leicht auflösen. Wir brauchen einen Neustart mit neuen nachhaltigen Strukturen, eine postkapitalistische Gesellschaft.
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am 16. Oktober 2010
Wer als Kind jeden Tag Steckrüben- oder Kohlsuppe essen musste, der wird später diese Gerichte meiden wie die Pest. Wer als junger Menschen ständig aufgefordert wurde, seine Haltung zu Marxismus laut, deutlich und vor allem selbstkritisch vor linientreuen Genossen vorzutragen, dem blieben nur zwei Wege offen, entweder die Thesen von Marx auswendig zu lernen und in der Interpretation der herrschenden Partei fehlerfrei zu zitieren, oder sich zu verweigern, koste es was es wolle. Für die einen wurde Marx mit seiner Philosophie zum Relgionsersatz, für die anderen wurde er so ungießbar wie Steckrüben und Kohlsuppe. Bei der einen Gruppe wird Robert Kurz mit seinen Ausführungen wohl auf ziemlich harten Widerstand stoßen, während er mit seiner veränderten Sichtweise bei der zweiten Gruppe auf Interesse stoßen wird. Für die Skeptiker sowie für Neueinsteiger vermittelt er ein Marxbild, das weniger absolut dahier kommt. Diese Leser regt das Buch zum Mitdenken an. Keine leichte Literatur, aber faszinierend für Menschen, die es lieben sich an Althergebrachtes und Überliefertes einmal von einer ganz anderen Seite aus anzunähern. Mit seiner Auswahl an Marx-Zitaten hat er meine Neugier an Marx zu entfachen verstanden. Für mich ein interessantes Buch, ob es ein gutes Buch, muss jeder Leser für sich selbst entscheiden.
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am 3. August 2007
und der Herausgeber dokumentiert es hier sehr eindrucksvoll. In den Zeiten des wiederkehrenden Manchester-Kapitalismus und der vollständigen Ökonomisierung unserer Gesellschaft im Zeichen einer auf den "shareholder value" ausgerichteten sogenannten Globalisierung sind einige der Texte geradezu verblüffend aktuell und man fragt sich manchmal, ob man hier nicht einen Autor unserer Zeit vor sich hat. Robert Kurz hat nicht die "üblichen" Texte gesammelt, sondern hat solche Marxsche Aussagen gezielt gesammelt, die nicht jeder Altlinke zitieren kann. Sie zeigen Marx als wirklich tiefen Denker und Wirtschaftstheoretiker, der er auch war. Und - wie gesagt - die Aktualität der Texte ist erschreckend. War Marx im 19ten Jahrhundert einfach zu früh?
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am 7. März 2004
R. Kurz beschäftigt sich in diesem Werk mit dem esoterischen Marx, jenem Marx also, der den Kapitalismus fulminant und grundlegend (in Bausch und Bogen) zu Boden kritisierte und in diesem Zusammenhang viel eindeutiger die systemimmanenten Schwächen des Kapitalismus benannte als der uns wohlbekanntere Arbeiterbewegungs-Marx.
Kurz erläutert in seinen treffend-analytischen Aufsätzen, die den Originaltexten vorangestellt sind, jene Marxsche Doppelköpfigkeit und macht deutlich, dass Marx alles andere ist als überholt.
Man reibt sich die Augen angesichts der Klarheit, mit der Marx z. B. das Ende der Arbeitsgesellschaft bereits vor sich sah. Die Dritte Industrielle Revolution gibt Marx - wie so häufig - vollkommen Recht.
Dass die die Originalquellen stimmig ausgewählt wurden, versteht sich bei einem Autor wie R. Kurz fast von selbst.
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am 11. Januar 2009
Die Textsammlung, die Robert Kurz in diesem Reader zusammengestellt hat, ist sehr gut geeignet, sich in philosophischem, ökonomischem, aber auch unmittelbar politischem Interesse mit Karl Marx' Denken auseinanderzusetzen. Die scharfsinnigen Analysen werden in den ausgewählten Textteilen vortrefflich gebündelt und führen die Absurdität des kapitalistischen Profitmechanismus vor Augen.
Wer keine Schwierigkeiten mit den durchaus (und berechtigterweise) polemischen Einleitungstexten hat, der wird neben der lehrreichen Lektüre der Primärtext-Auszüge auch sein echtes Vergnügen an diesem Buch haben.

Statt sich, wie die vielen neuen Lesekreise, mit dem "Kapital" selbst auseinanderzusetzen, das ungeübte Leser leicht überfordert, lege ich jedem Neueinsteiger - wie ich selbst einer bin - dieses Buch wärmstens ans Herz!
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am 20. Juni 2009
Marx Lesen, ist es wert zu lesen, für all jene die sich für die Kritik am Kapitalismus interessieren.
Zu Beginn wird die Werttheorie, der Waren/Wertzyklus von Marx befriedigend erklärt um später die Historie und das festsetzen der freien Marktwirtschaft im europäischen Raum, im besonderen England zu erläutern. Mir gefiel dabei die Darbietung der Lage der Arbeiter im industriellen England im 19 Jh. und die Entwicklung des Unternehmertums des transnationalen Finanzkapitals.
Jede Seite des Buchs ist gespickt mit interessanter Information, die Kapitel werden mit gutem Kommentar eingeleitet, summa summarum ist es Wert zu lesen, wobei man stets mit bedacht über das Gelese sich ein eigenes Urteil bilden sollte und sich nicht sehr vom (durchaus berechtigten) Hass Marx und Engels gegenüber der kapitalschaffenden Struktur und der wirtschaftlich/industriell orientierten Gesellschaft, die in ihren Texten Ausdruck finden, durchdringen lassen.

Man sollte rhetorisch gewappnet sein, da dies keine direkte Einführung ist sondern eine Zusammenfassung darstellt die mit intellektuellem Kommentar, für den Laien auf diesem Gebiet der Kritik durchaus eine Hürde werden könnte. Wer aber einen Einblick in die Werke des Kapitals, welche im Umfang groß sind, haben möchte für den scheint dieses Buch unerlässlich. Verknüpfung mit der Gegenwart, wie der "Ausbeutung" des wirtschaftlichen/progagandistischen Potenzials des world wide web, sind gelungen. Bin sehr zufrieden mit dem Erwerb des Buchs.
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am 6. Dezember 2009
Dass Marx langweilig zu lesen ist weiss man ja. wENN DANN EINE aUSWAHL AUS SEINEN sCHRIFTEN KOMMT, denkt man, es ist etwas interessanterer Text. War aber ein Fehlschluss. Ändert natürlich nichts am Inhalt, der ist aktueller denn je.
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