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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
19
4,4 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
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am 4. April 2012
Warum schmeckt der Wein, der man im Urlaub so toll fand, zuhause plötzlich nicht mehr? Weshalb können wir ein gutes Essen nicht genießen, wenn die Nase zu ist? Welches Parfüm passt zu wem und mit welchem Duft wirke ich jünger? Wie verführt uns die Industrie mit Düften zum Kaufen? Machen Kaffee und Schokolade glücklich? Und: Welche Rolle spielen Gerüche bei der Partnerwahl? Keine existenziellen aber interessante Fragen, die Regine Dee und Hanns Hatt im Kleinen Buch vom Riechen und Schmecken" beantworten. Die Lektüre macht Spaß, die kurzen Kapitel enthalten keine Alltagsweisheiten, sondern beschreiben spannende Phänomene rund ums Riechen und Schmecken. Auch komplizierte wissenschaftliche Erkenntnisse sind gut verständlich dargestellt. Mit Hilfe des Buches kann man testen, ob man Feinschmecker ist, Weinkenntnisse trainieren und Gehirnjogging durch Nasentraining kennenlernen. Das liebevoll gestaltete Buch ist ein schönes Geschenk für alle Genussmensschen.
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Die Geschichte vom mörderischen Duftgenie Jean-Baptiste Grenouille zog weltweit Millionen Leser und schließlich auch Kinozuschauer in ihren Bann. Dank seiner Supernase konnte er Ulmen- von Birnbaumholz unterscheiden oder wusste nach dem Geschmack von Milch zu sagen, von welcher Kuh sie stammte und was diese vorher gefressen hatte. Dabei ist solch eine Gabe gar nicht so weit hergeholt. Denn geübte Weintester kommen diesem Genius schon ziemlich nahe, indem es ihnen zum Beispiel gelingt, Anbaugebiet und Jahrgang zu erkennen. Allerdings entlarvt Patrick Süskind das Genie in seinem Roman "Das Parfüm" gerade in seiner besonderen Sinnlichkeit als ambivalent und destruktiv. Hanns Hatt, einer der renommiertesten Geruchsforscher von der Ruhr-Universität Bochum, legt noch eins drauf. Er fand unlängst in seinem Labor heraus, dass der typische Barrique-Geschmack eines guten Rotweins weder die Geruchs-, noch die Geschmackssinneszellen reagieren lässt. Ausschließlich der Nervus trigeminus, der unter anderem für Schmerz- und Temperaturempfindungen zuständig ist, wird gereizt.

Nun wollen Hanns Hatt und die Wissenschaftsjournalistin Regine Dee keineswegs Sinnlichkeit und Genuss beim Weintrinken in Frage stellen. Im Gegenteil. Düfte bestimmen unser Leben. Sie sind nicht nur ein fühlbarer Glücksfaktor, der uns guten Geschmack überhaupt erst ermöglicht, sondern sie beeinflussen sogar nicht unerheblich, wen wir lieben oder eben nicht riechen können. Nicht von ungefähr entstanden solche Floskeln wie: "Den kann ich nicht riechen" oder "Von dem habe ich die Nase gestrichen voll". Mittlerweile wurde das Riechen aus der Schublade des animalischen, triebhaften Sinnes, der chemischen Informationsquelle ohne Geist, herausgeholt, in das es von Wissenschaftlern und Philosophen lange Zeit gesteckt wurde. 90 Prozent des guten Aroms haben mit dem vermeintlich niederen Sinn zu tun! "Die Nase ist die Aromaspezialistin unseres Körpers", wissen Hatt und Dee. Genauso wie Buchstaben ein Wort bilden, so setzt sich zum Beispiel das Odeur einer frisch gebrühten Tasse Kaffee aus einer Mischung von verschiedenen Duftmolekülen zusammen. Mit 350 Buchstaben wartet das Duft-ABC auf und viele "Wörter" schlagen locker das derzeit längste im Duden: Grundstücksverkehrsgenehmigungszuständigkeitsübertragungsverordnung.

Die beiden Autoren haben eine kleine Schule des Riechens und Schmeckens verfasst, die zeigt, wie gut die eigenen Nase ist und wie man seinen Geschmackssinn trainieren kann. Gegliedert in sechs Kapitel mit jeweils zwei bis vierseitigen, kurzen und unterhaltsamen Lektionen gehen sie unterschiedlichen Fragen und Aspekten des "guten Geschmacks" nach. Warum packt uns plötzlich so ein Heißhunger auf Cheeseburger? Weshalb schmeckt der im Urlaub gekaufte Wein zu Hause ganz fad? Wie kann auch ich zum Feinschmecker, zum Riechprofi werden? Oder kann ich mit der Nase sogar mein Gehirn trainieren? Hatt und Dee zeigen, wie uns die Nase manipuliert und dass uns bestimmte Duftstoffe sogar älter oder jünger (Pampelmuse!), dicker oder dünner erscheinen lassen. Blumige Duftnoten fungieren sozusagen als "olfaktorisches Äquivalent zum Längsstreifen". Zudem können sie unser Wohlbefinden beeinflussen. So schläft man nachweislich mit Jasmin und Lavendel in der Luft tiefer, wenn auch nicht länger. Hopfen wiederum wirkt angstlösend und entspannend. Dabei - Männer aufgepasst! - ist es völlig egal, ob "Sie sich nun mit einem Hopfenbad verwöhnen oder sich lieber vor dem Einschlafen ein dunkles Bier genehmigen (...), abgesehen natürlich von den Kalorien", behauptet Hanns Hatt.

Fazit: "Eine duftfreie Welt gibt es nicht, und sie wäre auch für unsere Psyche und für unser Wohlbefinden gar nicht förderlich", konstatieren Hanns Hatt und Regine Dee. Vollendeter Genuss stellt sich als gigantische Symphonie aus Emotionen und Sinneseindrücken dar, bei dem das Schmecken und vor allem das Riechen einen nicht unerheblichen Einfluss haben. Vielleicht bringen die beiden Autoren noch ein GROSSES Buch vom Riechen und Schmecken heraus. Es wäre wünschenswert. Denn bei der versammelten Fülle unterschiedlichster Themen können sie zweifelsohne nur an der Oberfläche "schnuppern". Derweil stellt sich ihr vorgestellter "literarischer Geschmackstest" als unglaublich spannendes Thema dar, welches ein deutlich tieferes "Inhalieren" erfordert.
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am 26. März 2012
Hinter dem harmlosen Buch-Titel verbergen sich
äußerst lesenswerte Lese-Happen. In kurzen Kapiteln
ist Spannendes zu erfahren.
Klein ist nur das Buch-Format. Innen tut sich eine großartige Welt auf.

Dass Nelkenöl den Zahnschmerz besänftigt bis man am Montag zum Zahnarzt gehen kann,
wird wahrscheinlich dem einen oder anderen geläufig sein.
Aber Lavendelöl auf's Kopfkissen und schon schlummert man ein
und versinkt in den süssesten Träumen, wird manchem neu sein.

Unser alltägliches Riechen und Schmecken wird in großer Bandbreite
wissenschaftlich erforscht und von den Autoren
geschickt aufbereitet und dargestellt. Ein großes Lese-Vergnügen.
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am 1. April 2012
Kurz und knapp mit vielen sehr interessanten und häufig auch überraschenden Informationen. Keine langweiligen wissenschaftlichen Abhandlungen. Das interessiert jeden. Absolute Leseempfehlung!
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am 5. Oktober 2015
Ein erkenntnisreiches, aktuell relevantes Buch - die Nase enttront die Zunge, wenn es um kulinarische Genüsse geht, zudem ist sie sicherer Ratgeber bei der Partnerwahl und bei Verhaltensweisen in ungewissen Lebenssituationen (Gefahr, z.B.). Was "Häusel" für das Thema Gehirn aufbereitet hat (Brain View, u.a.), stellt "Hatt" mit der Nase an. Sehr gut lesbar geschrieben und strukturiert.
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am 3. Dezember 2015
Ein sehr inhaltsfreudiges Buch mit viel Informationen und bester, geistiger Versorgung. Bis dato habe ich viele Details in Bezug auf das Riechen und Schmecken nicht gewusst. Oberflächlich ja, aber nicht hintergründig. Ein wunderbares Buch!
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am 7. Juli 2012
Beim Jäten und Ausreißen der wieder einmal zu üppig wuchernden Pfefferminze, dachte ich an dieses Buch, das ich gerade gelesen hatte: Mir wurde von dem intensiven Geruch so übel, das ich ganz bestimmt nichts hätte essen können. Die Rache der Pflanzen fürs Ausreißen? So möchte ich also der Dame widersprechen, die nun gerade dieses Argument als ein Negativum anführte. Ich schicke ihr gern einen oder mehr Ableger, wenn Amazon uns zusammenführt zwecks Adressaustausches, denn es mag ja an der Sorte gelegen haben.
Ich empfinde den Aufbau des Buches so angenehm: Kleine Kapitel, die das abendliche Lesevergnügen nicht überstrapazieren. Erkenntnisse, die einfach nützlich sind und noch fehlen in dem, was ich meinen Kindern mit auf den Weg gegeben hab. Also bekam zunächst meine Tochter das Buch zum Lesen, mein Sohn zum baldigen Geburtstag.
Für mich war auch die Talk-Show mit dem Autor der Anreiz, mir das Buch noch in der Nacht bei Amazon zu bestellen. Es war eine sehr gute Entscheidung!
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am 28. Juni 2012
Ganz ehrlich, ich habe mir viel mehr von dem Buch versprochen, weil ich den Autor in einer Talkshow erlebt habe und er davon sprach, wie man Heißhunger durch intensives Riechen von Pfefferminzöl lindern bzw. beseitigen kann. Noch bevor ich das Buch hatte, habe ich den Tipp ausprobiert - ohne Erfolg. Auch jetzt, nach der Lektüre desselben, ohne Erfolg.
Ja, ich bin enttäuscht von dem Werk, nicht nur, weil gegen den Heißhunger wohl kein Duftkraut gewachsen ist, sondern weil ich mir mehr Informationen erhofft habe, auf dem unbekannten Terrain der Düfte.
Statt dessen plaudert der Autor munter in Allgemeinplätzen, ein wenig davon, darum zuviel Salz ungesund ist, warum man bei Schnupfen nichts riecht und schmeckt, und dass wir uns zu viel waschen und dabei die Pheromone wegschrubben. Alles schon mal dagewesen, sowohl in der Apothekenrundschau, als auch in den Sendungen mit Hademar Bankhofer. Im locker, lustigen, flapsigen Plauderstil mäandert der Autor durch alle möglichen Themen, ohne mir als Leserin mit durchschnittlichem Allgemeinwissen etwas wirklich Neues zu erzählen.
Was ich mir erhofft habe? Nach dem Köder in der Talkshow etwas Neues auf dem Gebiet, wenn nicht sogar etwas Revolutionäres. Weit davon entfernt. Bleibt ein blöder Nachgeschmack...
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am 7. November 2016
Normalerweise schreibe ich keine Bewertungen, aber dieses Buch hat es verdient! Wirklich tolle und spannende Geschichten rund um das Thema Riechen und Schmecken! Hoffe auf eine 2te Ausgabe!
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am 19. Januar 2013
350 verschiedene Düfte können wir unterscheiden, oft kombiniert zu Aromen – für Kaffee, ein Parfum oder gar für "unser Zuhause". Die Eindrücke wandern direkt ins Hirn, ohne Umweg über das Bewusstsein. Häufig finden wir einen anderen Menschen »dufte« oder können ihn "nicht riechen", noch bevor unser Verstand ein Wörtchen mitzureden hat.

Der Bochumer Zellphysiologe Hanns Hatt widmet sich seit Jahren diesem bemerkenswerten Sinn und weiß seine Erkenntnisse zusammen mit der Wissenschaftsjournalistin Regine Dee in allgemein verständliche Worte zu fassen.

Selten hat mir ein Buch so gefallen wie dieses! Daran dürfte der journalistische Sachverstand der Mitautorin einen erheblichen Anteil haben. Dank kurzer Kapitel und einer erstklassigen Sprache kann man das Buch getrost statt eines Krimis als Nachtlektüre konsumieren – und jeden Abend Erstaunliches erfahren.

(Siehe auch: [...])
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