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am 11. April 2011
Mir hat auch die Beschreibung der aktuellen Marotten und Zuhilfenahme des Rückblicks gefallen.
Hätte ich den Journalisten des Mainstreams gar nicht zugetraut.
*Frühling, Sommer, Herbst und Winter
*früher: Die vier Jahreszeiten, heute: Beweis der Klimakastastrophe
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am 23. September 2010
Die Beobachtung der Autoren ist stimmig, spätestens in der zweiten Lebenshälfte neigen Menschen dazu, die Vergangenheit in warmen Farben zu betrachten und die Gegenwart mit kritischen Augen. Doch bei aller versuchten Verklärung von "Früher", benötigen die Autoren nur ein Wort, um diesen verklärten Blick gründlich zu entzaubern, "Zahnheilkunde".

Wer will wirklich noch einem Zahnarzt beim Betätigen seines Tretbohrers vom Folterstuhl her zuschauen müssen und wissen, dass dieser sich langsam drehende Bohrer mitsamt der mageren Betäubung gleich für erhebliches Unbill im Mund sorgen wird?

Früher war alles nicht besser, soweit geht es somit nicht, es war einfach anders und, für die entsprechende Generation, prägend und kann mit einer gehörigen Portion Ironie, aber auch Nostalgie nun ohne weiteres von den vier Journalisten in Form eines kleinen Lexikons von A bis Z einer höchst vergnüglichen Betrachtung zugeführt werden.

Von A wie Adenauer bis Z wie Zigarettenspitze reicht der Reigen des Blickes in die Vergangenheit. Der Wohlstandsbauch wird ebenso einer zuspitzenden (oder wörtlich umfangreichen) Betrachtung zugeführt, wie wir Perlon Strümpfen, Käseigeln und der Raumpatrouille Orion in auf den Punkt gebrachter Weise wieder begegnen. Dass Bonanza aufgrund seiner Brutalität 1962 von der ARD nicht mehr gesendet wurde und ein nackter Busen zu Zeiten durch schwarze Balken abgedeckt werden musste ist umgehend wieder der Erinnerung präsent, folgt man den mal kurzen, mal breiteren Einlassungen und oft humorvoll zuspitzenden Betrachtungen der Autoren.

Autofreie Sonntage, Gammler, Muckefuck, Margarine, Petticoat, das Lebend er 50er, 60er und 70er Jahr (im Schwerpunkt) tauch in bunten Farben wieder auf und bietet Grund für Vergleiche, Nostalgie, Erinnerung, aber auch Freude über viele Fortschritte bis zur Gegenwart hin. Gut, dass der Club of Rome letztlich nie Recht hatte mit seinen Untergangsprophezeiungen und entspannend, die statistischen Betrachtungen vor Augen zu haben, dass heut zu Tage tatsächlich vieles besser ist, als es damals war.

Alle vier Journalisten verstehen ihr Handwerk des Schreibens (eine Wohltat in Stil und Ausdruckskraft) und setzen je persönlich stilistisch nuanciert ihre Beobachtungen mit Ironie und Sprachwitz in den Raum, ohne dabei in allzu simple Strukturen abzufallen (erfreulich).

Mit Humor, sprachlicher Qualität und einer auf den Punkt bringenden Klarheit der Beobachtung und Erinnerung bietet das Buch eine nicht nur unterhaltsame, sondern auch informative und, in Teilen, nostalgische Reise in die Vergangenheit der Republik und damit auch in die persönliche Erlebniswelt der über 40jährigen.
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oder "Die Zukunft war früher auch besser" (Karl Valentin)

Und genau dieser Spruch war die Absicht der Autoren, denn sie blicken nicht wehmütig, sondern rücksichtslos zurück und genau das macht mir dieses Buch so sympathisch.

Ich werde demnächst sechzig und sehne mich wahrlich nicht mehr nach der guten alten Zeit zurück. Als ich vierzehn Jahre alt war bekamen wir Telefon und Fernseher ins Haus und alle fanden es sensationell. Aber im Vergleich zu damals komme ich mir vor wie eine Königin mit isdn und dsl.

Die Aufklärung damals erschöpfte sich in Ehehygiene, aber es ist jetzt noch witzig, darüber zu lesen.

Alles in allem ist das Buch ein wirklicher Lesespaß für die Kinder und Enkel des Wirtschaftswunders!
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am 29. März 2011
Schon mit ihrem Buch "Schöner Denken - Wie man politisch unkorrekt ist" haben die vier Autoren Josef Joffe, seines Zeichens immer widerborstiger Herausgeber der ZEIT und die drei Vertreter der grundsätzlich unkorrekten "Achse des Guten" (vgl. die täglich lesenswerte Webseite unter gleichem Namen) Michael Miersch, Dirk Maxeiner und Henryk M. Broder mehr als nur Aufmerksamkeit erregt.

In ihrem neuen Buch unter dem Titel "Früher war alles besser" haben die vier in bewährter Teamarbeit alphabetisch geordnet hunderte von Begriffen von "Adenauer" bis "Zigarettenspitze" liebevoll- ironisch beschrieben, die vielen Leser, vor allem denjenigen, die vor 1960 geboren wurden, noch guter Erinnerung sein dürften.

Es sind teilweise böse und bissige Kommentare, die manchmal so treffend sind, dass einem vor Schreck das zunächst einsetzende Lachen vergeht.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. September 2010
Maxeiner und Miersch sind Journalisten, die etwas zu sagen haben, die mutig sind, aber nicht dumm-unverschämt, die es wagen, gegen den Stachel zu löcken - aber das heißt ja richtig "nicht dem Mainstream folgen" - also alles in allem immer Grund zu lesen, was von ihnen auf den Markt kommt. Wenn sich dann noch der freche, aufsässige Broder dazugesellt, dann ist Lesespaß zu erwarten. Und das ist ihnen - und J. Joffe - rundherum gelungen. Schlichte Beschreibungen abgelaufener Begriffe: das kann richtig lustig sein, bringt einen aber auch wieder zurück in vergangene Zeiten. Mehr als ein Mal hält man inne - besinnt sich - und stellt fest, daß man diesem oder jenem gläubig zugestimmt hat: aber außer 'Glauben gleich Nichtwissen' war da nichts. Hilfreich bei der Beurteilung heutiger Glaubenssätze ist das immerhin. Also ein unterhaltsames Buch, ein Buch zur Besinnung, ohne schwermütig zu werden und ein wunderbares Kaffeegeschenkbuch, sozusagen statt Blumen. Es passt in jede Gesellschaft - in manche natürlich ein bißchen zum Ärgern, aber zugegeben: das macht ja auch Spaß!
Brigitte Babbe
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am 26. April 2011
Auch als Österreicher, der in diesen Zeiten die Umwelt anders wahrnahm, da einfach andere Dinge im Vordergrund standen als beim Nachbarn...aber sogar als Österreicher habe ich beim Lesen des Buches gelacht, gelächelt und teilweise auch einen melancholischen Gedanken gehabt.
Aber - auch Dinge gefunden, über die ich wirklich froh bin, dass es diese nicht mehr gibt.

Das Buch ist wie ein Lexikon aufegbaut - von A bis Z. Und mit wirklich nostalgischen Begriffen geschmückt. Es zeigt, dass die "gute alte Zeit" beim näheren Hinschauen doch nicht sooo gut war und wir heute eigentlich oft auf hohem Niveau jammern.

Für Leute, die dem Gestrigen stark nachhängen eine sehr empfehelnswerte Lektüre. Und für überkritsche Zeitgeister erst recht!
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am 16. September 2010
Vielen Dank an die vier Musketiere (Broder, Joffe, Maxeiner & Miersch) für das große Lesevergnügen. Noch schöner als die zauberhaften Texte finde ich die eingebaute Migränegarantie für alle politisch korrekten Nostalgiker - schenkt ihnen dieses Buch, wo immer ihr sie trefft. Mein offizieller Buchgeschenktipp für den Herbst.
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am 30. Mai 2011
Ein kurzweilig zu lesendes Buch mit köstlichen Formulierungen und großem Erinnerungsfaktor (ich bin Jahrgang 1935). All' denen zu empfehlen, die Sinn für den feineren Humor haben. Man hat immer wieder während der Lektüre das Bedürnis daraus laut vorzulesen. Macht rundum Spaß!
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am 10. September 2010
Ich selber gehöre noch nicht der Generation an, von der in dem Buch gesprochen wird. Aber da man von seinen Eltern und ich besonders von meiner Schwiegermutter höre, wie doch alles früher war, muste ich mir dieses Buch bestellen. Es ist sehr gut geschrieben, zieht viele Sachen, die anscheinend besser waren oft durch den Dreck, behält dabei aber immer die Objektivität.

Den einzigen Mangel, den ich sehe ist, dass es zu schnell durchgelesen war. Naja, dann reich ich es gleich an die Eltern weiter. ;)
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am 26. Januar 2011
Da ist selbst 1 Stern noch zu viel und jede Rezension eigentlich auch - das Buch ist einfach nur langweilig, aus dem Thema hätte man was machen könne - "hätte"...........
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