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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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4,4 von 5 Sternen
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am 3. September 2014
Die Idee für das Buch ist ganz nett, wenn auch nicht ganz neu - wir erinnern uns an Cecilia Ahern. Deren Erstling wurde immerhin auch ein Bestseller und sogar verfilmt - da kann man schon mal auf den Zug aufspringen.
Der Einstieg ist immerhin gut gelungen, man möchte es nicht weglegen und der angenehme Schreibstil macht einem das Weiterlesen leicht.
Allerdings wird die Story mit zunehmender Dauer immer flacher, je mehr man sich über die Buchmitte hinausbewegt. Die Handlung wirkt dann doch oft sehr konstruiert und es müssen allerhand arg zufällige schicksalhafte Fügungen zusammenkommen, um nicht nur den Wandel Brett Bohlingers vom Saulus zur Paula zu vervollkommnen, sondern auch, um mit deren neu- oder wiederentdecktem, vollkommenen Gutmenschentum noch jede denkbare Randgruppe in weiche Zuckerwatte zu packen: Obdachlose, Behinderte, Homosexuelle, Drogenabhängige, Farbige, alleinerziehende Väter, schwer erziehbare Kinder, herrenlose Hunde...
Das ist im wahrsten Wortsinn des Guten zuviel und lässt ein anfangs gutes Buch zum Ende hin zu einem allenfalls noch durchschnittlichen zusammenschmelzen.
44 Kommentare| 141 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Format: Broschiert|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Brett ist 34 Jahre alt, als ihre über alles geliebte Mutter stirbt.
Sie hinterlässt bei Brett eine riesengrosse, schmerzende Lücke.
Zusammen mit ihren Brüder und Schwägerinnen steht sie vor der Testamenteröffnung;
denn ihre Mutter hinterlässt einen grossen, florierenden Kosmetikkonzern.
Da Brett seit Jahren für diese Firma arbeitet, rechnet sie fest damit, dass
ihr nun die Leitungsposition zufällt. Doch dem ist nicht so.
Stattdessen hinterlässt die Mutter ihrer Tochter eine Lebenswunschliste.
Diese Liste wurde von Brett selbst in Jugendzeiten verfasst.
Nun soll sie diese Lebenswünsche- und Ziele verwirklichen.
Verwirrt und oft ängstlich und mutlos macht sich Brett an die Arbeit...

Zugegeben...die Handlungsidee dieses Romans ist nicht neu.
Doch für mich wurde diese Idee auf ein neues wunderschön umgesetzt.
Die Lebensziele der Protagonistin wurden nicht einfach nur nacheinander "abgearbeitet",
sondern in einer wunderschönen und emotionalen Gesamtgeschicht miteinander verwoben.
Auch der Ausgang der Handlung war schnell vorhersehbar, doch auch diese Tatsache
störte mich nicht.
Tolle Charaktere machen die Geschichte rund. Charaktere, die ich am Ende mit einem
leichten Kloss im Hals, ungerne gehen ließ.

Der Roman handelt von Selbstverwirklichung. Den Mut zu haben, seine Stärken zu
erkennen und sie vor allem auch zu leben. Nicht immer den leichteren und bequemeren
Weg zu gehen, sondern etwas in seinem Leben zu riskieren und umzumodeln. Eben den
richtigen Weg für sich selbst zu finden. Er führt nicht immer geradeaus, manchmal
biegt man auch falsch ab. Aber mit dem Glauben an sich selbst und einer Portion
Mut, wird man schliesslich glücklich sein eigenes, erträumtes Lebensziel erreichen.

"Wenn Du Angst hast, dann pack Deinen Mut am Kragen und hol ihn hervor, denn er
gehört zu Dir" (S.112).

Es geht aber auch um Liebe in diesem Roman. Bedingungslose und ehrliche Liebe.
Um eine Mutter-Tochter-Beziehung, die inniger nicht sein könnte und die mich
manchmal vor Rührung schlucken liess.

Ich danke der Autorin Lori Nelson Spielman, für diesen wunderschönen, mutmachenden
Roman.
Sie bedankt sich am Ende des Buches bei ihren Lesern, weil wir sie und ihren Roman
in unser Leben lassen.
Ich danke nun ihr, für einige wunderschöne Lesestunden, die leider viel zu schnell
vorbei waren !!!
11 Kommentar| 214 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Februar 2016
Ich bin wie schon oft in letzter Zeit auf die vielen guten Bewertungen hereingefallen. Und leider habe ich erst jetzt festgestellt, dass man den Bewertungen nicht trauen kann. Ich habe mir die Bewertungen von einzelnen "Personen" angesehen: Wenn eine einzige Person innerhalb kürzester Zeit so viele Bücher liest und dann noch sehr ausführliche Bewertungen schreibt, kann es nicht mit rechten Dingen zu gehen. Es ist zeitlich einfach nicht möglich. Und dann habe ich zufällig den Artikel im Focus zum Thema „Bewertungsagenturen“ gelesen. Ich denek also, dass es bei den Buchbewertungen oft genauso läuft. Schade.
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am 23. September 2015
Der vielgelobte Schmachtfetzen wird durch die nette kleine Plotidee auch nicht gerettet. Ich finde es toll, wenn sich quasi jeder Statist unsterblich in die Protagonistin verknallt, und auch deren rasanter Wandel vom Luxusweibchen mit Chauffeur zur edlen Adoptivmutter eines Waisenbabys mit sozialromantischem Lebensentwurf ist natürlich an sich klasse, aber mir war es dann doch deutlich zu viel zu realitätsfern, kitschig und vorhersehbar, da lese ich lieber andere Erweckungsromane. Leider konnte mich auch die sehr schlichte Sprache der Autorin nicht überzeugen. Aber wer auf platte Klischees abfährt und gerne davon träumt, ein besserer Mensch in einem anderen Leben zu sein, sollte sich diese Brett gerne vor den Kopf halten. Mein Testsatz für Interessenten: "Ich fahre mit dem Finger über ihre Handschrift, die nicht so regelmäßig war, wie man es von einem so schönen Menschen erwartet hätte."
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am 12. Juni 2014
Ich hatte mit einem netten, leisen, tiefen Buch gerechnet. Gelesen habe ich eine komplett vorhersehbare Geschichte, mit einer ausgesprochen unsympathischen Akteurin. Naiv, jammernd und in Abhängigkeit zu ihrer Mutter lebend. Es macht ihr nichts aus, dass "Mama" über ihren Tod hinaus ihr Leben leitet und lenkt und am Ende dürfen wir alle erkennen, dass sie es nicht nur gut gemeint hat, sondern dies der einzige Weg zum Glück war.
Wirklich schlimm!
33 Kommentare| 82 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. August 2014
Boah... ich hätte es wissen müssen!
Diese Ami-Romane nerven mich total! Frau, Mitte dreißig und Marketing-Chefin, Cartier-Armand, Freund: Anwalt, Bruder Architekt, angehende Direktorin eines Kosmetik Imperiums usw usw... darunter gehts in solchen Romanen nicht.
Aber egal.
Die Geschichte: vorhersehbar.
Aber viel schlimmer: ich finde die Geschichte einfach total konstruiert und brutal!
Mal im Ernst: die Mutter stirbt, hinterlässt ihren beiden Söhnen ein ansehnliches Erbe, so dass diese sich bis ans Lebensende keine Sorgen mehr machen müssen und ihrer Tochter hinterlässt sie NICHTS. Nichts. Nichts!!! Naja, einen Brief halt. TOLL!
Und das, wo die ganze Zeit betont wird, welch innige Beziehung und Verbundenheit die beiden gehabt haben!!!
Welche Mutter würde denn sowas machen???
Ihrer Tochter einen Brief hinterlassen und sagen: Pass mal auf Süße, ich weiss, was gut für dich ist. Kohle, gleich gar nicht. Der Job im Familienunternehmen auch nicht, also bist du gefeuert, dein Freund ist S*******, und dein ganzer Lebensentwurf sowieso!
Wenn: dann würde man das ja mal zu Lebzeiten besprechen, erst recht, wenn man ja so einen (vielbeschworenen) guten Draht zueinander hat! Und als Mutter möchte man doch nicht nur die zwei Sohne und Schwiegertöchter (auch finanziell) gut versorgt wissen, sondern auch die Tochter (der man ja soooooo nahe steht).
Was für ein Quark!
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am 13. April 2014
Nach einer schweren Krebserkrankung stirbt Bretts Mutter. Brett ist deshalb am Boden zerstört, denn sie hat sie nicht nur durch ihren Kampf begleitet, sondern auch über alles geliebt. Bei der Testamentseröffnung kommt für Brett der nächste Schlag. Während ihre Brüder jeder ein großes Erbe erhalten und ihrer Schwägerin statt ihr die Leitung der Firma erhält, bekommt Brett nur eine Liste überreicht. Diese hat sie mit 14 Jahre geschrieben und in den Müll geworfen. Die Liste enthält Lebensziele, die ihre Mutter für ziemlich sinnvoll hielt und deshalb von ihrer Tochter wollte, dass sie diese nun innerhalb eines Jahres vervollständigt, um an ihr Erbe zu kommen. Einige Sachen klingen für Brett mehr als unmöglich, weshalb sie sehr sauer auf ihre Mutter ist. Aber durch unterstützende Briefe ihrer Mutter findet Brett in ein völlig neues Leben.
Die Handlung des Buches ist sehr interessant und mitreißend. Vor allem zu Beginn leidet man sehr mit Brett und nimmt ihren Verlust deutlich wahr. Man lässt sich förmlich hineinziehen in das Geschehen und möchte mit Brett versuchen, die Liste, die ihrer Mutter so wichtig war, zu erfüllen, auch wenn es manchmal noch so unrealistisch klingt.
Ich fand das Buch sehr gut, dennoch möchte ich einen kleinen Kritikpunkt anführen. Für mich ist leider einiges offen geblieben, was die Autorin mit ein paar Seiten mehr noch hätte vervollständigen können. Aber nichts destotrotz kann ich das Buch wärmstens empfehlen.
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am 14. April 2014
„Morgen kommt ein neuer Himmel“ ist die berührende Geschichte einer außergewöhnlichen, jungen Frau aus Chicago, deren Mutter an Krebs stirbt, ihr aber ein ganz besonders wertvolles Erbe hinterlässt. Nicht etwa einen Haufen Geld, teuren Schmuck, prunkvolle Immobilien oder ihre eigenen Kosmetikfirma, sondern eine Liste mit unerfüllten Lebenszielen. Selbst verfasst im Alter von 14 Jahren und längst vergessen, bemüht sich Brett nun mehr oder weniger widerwillig den letzten Wunsch ihrer Mutter zu erfüllen. Eine emotionale und tiefgründige Suche nach sich selbst und nach den wirklich wichtigen Dingen des Lebens beginnt. Sich einen Hund anschaffen, sich innerhalb eines Jahres in einen Mann verlieben, schwanger sein oder einen Liveauftritt wagen, sind dabei nur einige wenige Hürden. Nichts scheint schließlich für Brett unmöglich als sie über sich selbst hinauswächst und die Steine aus dem Weg räumt.

Sanft, poetisch und zauberhaft könnte man den Schreibstil von Lori Nelson Spielman beschreiben. Wenn auch die Idee zum Inhalt nicht komplett neu ist macht die Autorin aus der Mutter-Tochter-Story etwas ganz Besonderes. Die Seiten fliegen nur so dahin und die Protagonistin Brett wirkt gleichermaßen stark und zerbrechlich.

Fazit: Ein sehr gefühlvoller, tiefer, kurzweiliger Roman zum Schmunzeln, Wiedererkennen, Weinen, Nachdenken und Nachmachen.
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am 11. Mai 2014
Wer schwarz-weiß Platitüden liebt, keinen sprachlichen Anspruch hat und sich nicht an Kleinmädchen-Hauptfiguren stört, ist bei diesem Buch an der richtigen Adresse. Alle anderen sollten lieber die Finger davon lassen.
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am 15. Mai 2014
Format: Broschiert|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Als ihre Mutter stirbt, ist Brett am Boden zerstört. Sie hatte sie in den letzten Wochen begleitet und ist völlig vor den Kopf gestoßen, als sie bei der Testamentseröffnung erkennen muss, dass ihre Mutter vor ein Erbe eine große Hürde gesetzt hat: Brett soll sich die Wünsche erfüllen, die sie als junges Mädchen aufgeschrieben hat und als Belohnung erhält sie nach jedem erfolgreich erledigtem Punkt einen Brief ihrer Mutter – Worte, die ihr helfen, mit ihrem Leben und ihrer Trauer umzugehen.

Mein erster Gedanke, als ich den Klappentext las war „P.S.: Ich liebe Dich“ mit Mama und Tochter.
Und es ist auch tatsächlich ähnlich, da hilft es wenig, wenn die Autorin eine von ihr selber als Kind geschriebene Wunschliste als Inspiration angibt. Aber gut, das muss ja nicht heißen, dass das Buch schlecht ist.
Und das ist es auch nicht.
Aber richtig gut ist es auch nicht.

Fangen wir mit Brett an. Brett ist sehr naiv, was noch nicht per se schlimm ist, aber sie ist zudem ziemlich oberflächlich und wird nie so richtig sympathisch. Warum immer alle sie gleich so toll finden, verstehe ich zumindest leider nicht.
Die Nebenfiguren sind absolut stereotyp, vorhersehbar, keine Überraschung. Langweilig.

Der Schreibstil ist in Ordnung, ziemlich einfach gehalten, aber man kann es dadurch auch sehr schnell weglesen.

Das größte Problem ist die Handlung.
Mal davon abgesehen, dass die Idee, die Bretts Mutter da hatte, ziemlich grausam ist (und ich bezweifle, dass das besonders realistisch ist). Ich frage mich aber vor allem, warum die Autorin genau diese Gründe ausgesucht und dann so dermaßen platt umgesetzt hat.
Am Anfang dachte ich noch, zumindest die Kinderfrage und das mit dem Pferd wäre irgendwie anspruchsvoll, aber die Lösungen werden Brett ja permanent auf dem Silbertablett serviert.
Lernt sie etwas über ihr Leben? Vielleicht.
Lernt der Leser etwas? Nur, dass die Autorin das deus-ex-machina-Prinzip liebt.
Ich tue das aber nicht und mich nervt es beim Lesen, wenn SCHON WIEDER irgendein Zufall Brett die Sache erleichtert (und sei es nur im Nachhinein, wenn sie nochmal an der Entscheidung zweifelt).
Nein, das hat die Autorin sich definitiv zu leicht gemacht.

Das über dem gesamten Buch vergossene Moralin macht die Sache nicht besser. Ein noch erhobenerer Zeigefinger wäre kaum möglich gewesen und so kann nur noch eines das Grauen toppen:
Der Schluss, bei dem sich vor lauter „es muss sich irgendwie ausgehen“ mir die Zehennägel hochrollen.

Schöne, heile Welt!

Ein Buch, das mir trotzdem es sich sehr gut lesen ließ, leider gar nicht gefallen hat, weil die Story sehr einfach und unglaubwürdig umgesetzt wurde und der Zufall einfach eine zu große Rolle spielt.
0Kommentar| 30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden