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Kundenrezensionen

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am 20. Januar 2005
Der junge Gerard will die Familiengeschichte erforschen und stößt dabei auf die störrische Ablehnung seiner Mutter. Dieses Thema wird zu seiner Manie und ein ewiger Streitpunkt zwischen den beiden. Unverstanden und in der Schule als Außenseiter abgestempelt findet Gerard die ersehnte Zuneigung in dem Briefwechsel mit Alice. Sie stammt aus England, ist gleichaltrig und sitzt im Rollstuhl. Über Jahre hinweg bleibt die Freundschaft bestehen und Gerard verliebt sich mehr und mehr in die unbekannte Freundin. Ein Foto, wohlgemerkt, hat er nie bekommen.
Ein Kurztrip nach England in der Hoffnung Alice zu begegnen und den alten Familienlandsitz ausfindig zu machen erweist sich als Pleite. Nur stößt er auf rästelhafte und schaurige Kurzgeschichten, die eine seiner Vorfahrinnen geschrieben hat.
Diese Kurzgeschichten haben es dann in sich. Hatte ich mich bis zu diesem Zeitpunkt gefragt, was an dieser obskuren Jugendliebe denn bitte schön so unheimlich sein soll, beendeten die schaurigen Geschichten mein Grübeln und mir verschlug es etwas die Sprache. Wohlgemerkt: blutiger Horror ist hier nicht zu finden. Eher schleichend unbehaglich krochen mir die Geschichten ins Unterbewußtsein und ließen mich doch tatsächlich nachts die Leselampe brennen. Das ist schon einige Jahre nicht mehr vorgekommen.
Wie dem auch sei: nach dem Tod seiner Mutter und allmählich in den besten Jahren, reist Gerard dann endgültig nach England. Dort finden die scheinbar komplett zusammenhanglosen Erzählebenen endlich zusammen und das überraschende Finale erstaunt einen nicht schlecht.
Fazit: hier und da etwas holprig zu lesen, aber spannend und englisch schaurig. Kein Sommerschmöker, sondern was für die dämmrige Jahreszeit. Der Kauf der gebundenen Ausgabe muss vielleicht nicht unbedingt sein, es reicht auf das Taschenbuch zu warten.
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am 11. November 2008
"Das Haus der vergessenen Bilder" bleibt bis zum Schluss spannend, und mehrere hübsche "Geschichten in der Geschichte" erhöhen das Lesevergnügen. Auch wenn, je weiter mensch liest, die Zweifel an einem "Happy End" zunehmen, bleibt trotzdem bis zuletzt die Hoffnung auf ein solches. Dann aber ein Schluss, der so sinnlos, traurig, verstörend ist, dass ich das Buch lieber nicht gelesen hätte und auch nicht an meine Freundinnen weitergeben werde,wie ich das sonst mit guten Büchern gern tue.
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am 26. Februar 2008
Eine interessante Hauptfigur in einem ungewöhnlichen Plot mit einigen überraschenden Wendungen. Wunderschön zum abendlichen Schaudern: die in die Handlung eingebauten Kurzgeschichten (die einen stattlichen Teil der Seitenzahl ausmachen) im Stil viktorianischer Schauergeschichten, die für sich allein bereits lesenswert wären, aber durch ihren Bezug zur Haupthandlung erst richtig unheimlich und verstörend wirken.
Auch die Liebesbeziehung der Hauptfigur ist wunderbar absurd und essenziell für die Handlung (und entbehrt zum Glück jeglicher Soft-Erotik-Kitsch-Szenen).
Fazit:
Für Liebhaber gruseliger Geschichten und verstörender Romane sehr zu empfehlen - wohl eher nichts für Suchende nach Liebesromanen oder blutigem Horror. Schreibstil flüssig und nicht banal, adjektivlastig oder platt.
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**Wenn dich grundlos ein kalter Schauer überläuft, ist jemand über dein Grab gegangen. So jedenfalls erzählte die alte Mrs. Noonan von nebenan. Sie war dünn und gebeugt und hatte knorrige, papierene Hände, deren Gelenke seltsam geschwollen waren. Sie roch nach schalem Lavendel und fror sogar im Sommer, vor allem, wenn sie den ersten Schluck Tee trank ...
Wenn ich gerade mal nicht ungezogen war, stellte ich mir vor, jemand hätte das Grab meiner Mutter gefunden, ein Mann in dunkler Kleidung und mit leichenblassem Gesicht, der sich hinter einem Grabstein duckte, wenn er einen kommen sah.**
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Zum Inhalt: Gerard wächst in Mawson, Australien auf. Als kleiner Junge entdeckt er im Schreibtisch seiner Mutter ein altes Manuskript und das Foto einer unbekannten Frau. Gerards Mutter weigert sich, darüber zu sprechen. Er gibt jedoch den Versuch, das Geheimnis zu lüften, nicht auf. Bei seinen Nachforschungen, die ihn zur Vergangenheit seiner Mutter und ihrer Familie in England führen, stößt er auf weitere Manuskripte: Ungefähr hundert Jahre alte Erzählungen, die indirekt ein Familiendrama beschreiben ...
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**Mein Leben außerhalb des Hauses war ähnlich eingeschränkt wie ihres, vor allem durch die pathologische Angst meiner Mutter vor dem, was geschehen könnte, wenn ich vom Weg abwich, der vom Haus zur Schule (und zum Postamt) führte ...**
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Fazit: Ein unheimliches Frauenporträt, das zum Leben erwacht; die weit aufgerissenen Augen einer Porzellanpuppe - wie Albträume erscheinen die Geistergeschichten, die Viola Hatherley um 1900 in London schrieb.
John Harwood präsentiert eine moderne Geistergeschichte in bester englischer Schauerroman-Tradition.
Zugegeben: Ein wenig Muße und Konzentration fordert dieser Roman ein - Aber dann ...
Empfehlenswert - meint - Reinhard Busse
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am 30. April 2013
Gerard Freeman lebt mit seiner übervorsichtigen Mutter in Australien und lernt dort über eine Vermittlungsagentur für Brieffreunde Alice kennen. Die beiden verbindet eine enge Freundschaft und bald auch eine innige Liebe. Nicht nur viele tausend Meilen hindern die beiden daran sich zu treffen, sondern auch der Wunsch Alice’, dass er sie nie sehen soll, um sein Traumbild von ihr nicht zu zerstören, da sie im Rollstuhl sitzt.
Als er eines Tages auf eine Gruselgeschichte stößt, die seine Großmutter geschrieben haben soll, wird seine Neugier geweckt und er beginnt seine Mutter über ihre Vergangenheit auszufragen. Jedoch erhält er nur ausweichende Antworten und außerdem ist er sich sicher, dass sie ihn jedesmal belügt. Besonders wenn sie ihm erzählt, dass ihr altes Haus in England niedergebrannt ist.
Auf ihrem Sterbebett erzählt seine Mutter ihm mehr von dem alten Haus und das es noch in London steht. Er beschließt nach London zu reißen, um seine Wurzeln zu entdecken und endlich seine Große Liebe Alice zu treffen.

Die Geschichte ist sehr verworren und scheint mir ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Natürlich ist es wichtig, das Zufälle, Ereignisse und Schicksale am Ende miteinander verknüpft werden, jedoch finde ich hier das Ende ein wenig zu seltsam.
Ich bin mit Gerard nicht wirklich warm geworden und konnte sein Verhalten gegen Ende nicht wirklich nachvollziehen. Vielleicht trägt auch dies zu diesem „unechten“ Eindruck bei, der mir ein richtiges Einleben in die Geschichte verweigerte.

Die Grusel - Geschichten seiner Großmutter Viola, die in der eigentlichen Handlung immer wieder vorkommen, sind interessant und phantasievoll, jedoch nicht unbedingt gruselig. Leider unterscheidet sich ihre Schreibweise auch in keinster Weise von der normalen Schreibweise John Harwoods, sodass die Geschichten sich nicht vom normalen Handlungsstrang abheben. Dadurch geht ihnen eine persönliche Note und ein individueller Charakter der „eigentlichen“ Schreiberin Viola leider völlig verloren.

Ich fand das Buch weder gruselig noch fesselnd und würde es nur bedingt weiterempfehlen. Liebhaber der damaligen Epoche empfinden die detailreiche und langatmige Erzähltechnik bestimmt angebracht und interessant und können dem Buch damit mehr abgewinnen als ich.
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Gerard wächst in Mawson, Australien, auf. Als kleiner Junge entdeckt er im Schreibtisch seiner Mutter ein altes Manuskript und das Foto einer unbekannten Frau. Gerards Mutter weigert sich, darüber zu sprechen. Er gibt jedoch den Versuch, das Geheimnis zu lüften, nicht auf.
Bei seinen Nachforschungen, die ihn in die Vergangenheit seiner Mutter und ihrer Familie in England führen, stößt er auf weitere Manuskripte: Hundert Jahre alte Erzählungen, die indirekt ein Familiendrama beschreiben.
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Ein unheimliches Frauenporträt, das zum Leben erwacht; die weit aufgerissenen Augen einer Porzellanpuppe - wie Albträume erscheinen die Geistergeschichten, die Viola Hatherley um 1900 in London schrieb.
Sprache und Aufbau der Geschichte wirken noch etwas roh und ungeschliffen - oder liegt es nur an der etwas ungelenken Übersetzung?
Ansonsten: Eine moderne Geistergeschichte in bester englischer Schauerroman-Tradition!
Mit besten Grüßen - Reinhard Busse
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am 13. August 2006
Zugegeben: es handelt sich nicht um große Weltliteratur. Aber es liest sich flüssig, hat mich in Atem gehalten und richtig schön gegruselt. Ich hab das Buch in einem Zug gelesen. An manchen Stellen wird die Geschichte etwas unlogisch, aber das darf eine Gruselgeschichte ja auch! Unbedingt zu empfehlen für ein verregnetes Wochenende!
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am 27. März 2014
Selten hab ich mich so zum Lesen zwingen müssen. Ich habe jetzt über 200 Seiten gelesen und NICHTS ist passiert. Man wartet dauernd, dass ENDLICH etwas passiert - aber es passiert rein gar nichts.
Die Story windet und windet sich, man kommt vor lauter Namen kaum noch mit und hofft nur auf ein bißchen Spannung - aber diese bleibt aus. Nichtmal eine durchgehende Geschichte weist dieses Buch auf. An einigen Stellen geht es nur darum wie der/die Protagonist/in ein Buch liest und nun wird die Story aus dem Buch erzählt - während man sich von der eigentlichen Geschichte entfermdet.
Vielleicht schließt sich der Kreis auf den letzten Seiten oder die versprochene Spannung setzt endlich ein, aber diese Hoffnung hatte ich jetzt 200 Seiten lang und gebe endgültig auf.
Das wird das erste Buch, das ich unfertig gelesen direkt zum Altpapier gebe...
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am 4. August 2015
Dieser geheimnisvolle Roman ist einer der besten, die ich je gelesen habe!!!! Geheimnisvoll und wunderbar geschrieben, ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.
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am 5. Januar 2014
Das Buch ist einem sehr guten Zustand eingetroffen und entsricht voll und ganz meiner Erwartung. Sehr spannend und gut geschrieben!
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