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Kundenrezensionen

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am 20. November 2014
...fängt dieses Buch an mein Gesprächspartner und Zuhörer zu werden. Bin selber seit kurzem Betroffene und erlebe meine Umwelt mir freundlich und hilfsbereit zugewandt, mich aber nicht verstehend.In diesem Buch zu lesen ist so, als wenn mir jemand zuhören würde. Situationen die nicht in Worte zu fassen möglich sind, unsagbar sind, bekommen hier Raum und Gefühl.Ich selber lerne mich nun neu kennen und möchte mich ganz herzlich für dieses Buch bedanken.
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am 26. Dezember 2012
In diesem Buch gelingt der Autorin aus eigener Betroffenheit ein Werk, das die vielfältigen Bereiche des "Jung-Verwitwet-Seins" beschreibt - die eigene Trauer, die Trauer der evtl. Kinder (und Jugendl.) verstorbener Elternteile, mögliche Unterschiede der Trauer bei Männern und Frauen, Reaktionen der Umwelt, Berufswelt, Finanzen etc. Auf sehr einfühlsame und differenzierte Weise werden diese Aspekte beleuchtet und macht auch mir als ebenfalls Betroffene "junge Witwe" Mut, die Situation anzunehmen, zu bewältigen, neue Wege zu gehen, aber auch die Notwendigkeit des Fallenlassens in traurige Phasen als Teil der Bewältigung zu akzeptieren - um irgendwann neu aufzubrechen. Dabei helfen ganz besonders auch die vielfältig einfließenden Berichte von Betroffenen, verwitweten Frauen und Männern sowie Halbwaisen. Dies wiegt soviel mehr als Beschwichtigungen nicht betroffener Freunde und Angehöriger oder auch Therapeuten, die bislang lediglich theoretisch in das Thema involviert sind.
Ein gut strukturiertes, unbedingt wertvolles und bereicherndes Buch!!!
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am 23. Mai 2013
Der Tod ist bei uns noch immer ein Tabu. Dabei kann es so schnell passieren, dass der geliebte Partner früh verstirbt! Es existieren zahlreiche Klischess über Trauer wie der Spruch "Die Zeit heilt alle Wunden" oder "Lieben heißt loslassen". Mit solchen Vorstellungen räumt Ulla Engelhardt in ihrem Buch gründlich auf. In einer sensiblen Ich-Form statt des nüchternen "man" reflektiert sie Trauer und Verlusterfahrung in allen Facetten. Sie beschreibt Trauer nicht in "Phasen", sondern als einen lebendigen Wechsel von Gefühlen und Zuständen. Jeder Mensch reagiert auf den Tod seines Partners individuell. Er muss eine Balance finden zwischen dem Aushalten und Vermeiden von Schmerz, zwischen Ablösung und Erhalt der Bindung.

Witwen und Witwer gelten landläufig als Menschen in einer ausweglosen, endgültigen Situation. Auch solche Klischees werden von Engelhardt ermutigend in Frage gestellt. Einfühlsam beschreibt sie das Eingehen einer neuen Partnerschaft, obwohl man noch in Trauer ist. Den "schicklichen Zeitpunkt" gibt es nicht. Sie würdigt die Beziehungsfähigkeit von Witwen und Witwern. Verwitwete Menschen werden oft besonders mutig, weil sie durch die Trauerarbeit eine starke Persönlichkeitsentwicklung durchlaufen und sich vor weniger fürchten, weil sie das Schlimmste ja schon durchgemacht haben.

Abgerundet wird dieses ermutigende Buch durch Beschreibungen der Reaktionen des Freundeskreis, der Familie und am Arbeitsplatz, die dem verwitweten Menschen erleichtern, mit der oftmaligen Hilflosigkeit der anderen klarzukommen. Stark wird auch die Situation der Kinder und Jugendlichen, die ein Elternteil verloren haben, berücksichtigt. Zuletzt wird auf die Selbsthilfearbeit bei Jung verwitwet e.V. bzw. [...] hingewiesen.
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am 9. Februar 2013
Das Buch wurde mir persönlich empfohlen und obwohl ich keine Trauerarbeit leisten muss, hat es mir die Augen geöffnet. Wie oft ist man hilflos, wenn Kollegen, Freunde oder Verwandte einen Todesfall beklagen, weiß nicht, wie man sich ihnen gegenüber verhalten soll und hofft nur, dass "das" bald vorbei ist und die Beziehung wieder normal und fröhlich aufgenommen werden kann. Ich denke, die wunderbar flüssig geschriebene Lektüre ohne erhobenen Zeigefinger ist zwar stellenweise "schwere Kost" aber kann im täglichen Miteinander sehr helfen. Traurige und glückliche Menschen können von diesem Text profitieren.
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am 30. November 2012
Ulla Engelhardt beschreibt in ihrem Buch genau das Gefühlschaos und die Situationen, die auf einen Menschen einstürzen, der seinen Partner verloren hat. Alles verändert sich für den Zurückbleibenden und er muß mit jeder Menge neuer Herausforderungen klar kommen, die schon unter normalen Umständen nicht zu meistern sind. Dieses Buch tröstet, denn es zeigt allen Betroffenen, daß sie mit ihrer Situation nicht ganz alleine sind. Betroffene verstehe sofort, was gemeint ist und wie es sich anfühlt. Sie werden sich in diesem Buch wiederfinden. Ulla Engelhardt schafft es, dieses unaussprechliche Gefühl der Trauer in Worte zu fassen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen!
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am 17. Mai 2013
Dieses Buch holt ab, nimmt mit und das in einer sehr einfühlsamen und unaufdringlichen Art, die mich als Betroffener schon ziemlich berührt hat. Hier wird nicht der rechte Zeigefinger gehoben. Hier geht es nicht um richtig oder falsch. Hier findet eine Beschreibung dessen statt, was Trauernde erleben können aber nicht müssen. Angereichert mit wohl dosierten und wunderbar plazierten Erfahrungsberichten von Trauerernden ist dieses Buch einfach nur große Klasse!
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am 20. Oktober 2015
In Deutschland verlieren jeden Tag ca. 100 Menschen ihren Lebenspartner in der Mitte des Lebens - durch Krankheit, plötzlichen Herztod, Unfall, Suizid ...
Was geschieht mit den Zurückbleibenden, die ihren Partner in einem Alter verlieren, in dem man nicht damit rechnet? Wie kann in Worte gefasst werden, was völlig undenkbar ist? Wie kann dieses vielfältige Gefühlschaos bewältigt werden, das sich von allem Vorherigen total unterscheidet?
Ulla Engelhardt gelingt es, Worte für dieses Gefühlschaos zu finden und es etwas zu strukturieren. Es ist deutlich spürbar, dass sie nicht nur theoretisch aus Sicht der Trauerbegleiterin schreibt, sondern eine Betroffene ist, die ihre eigenen Trauererfahrungen einfließen lässt. Diese Realitätsnähe wird durch die vielfältigen Beispiele aus dem Internetportal "verwitwet.de" unterstützt. Dem Leser gelingt es hierdurch, sich in die jeweiligen Situationen einzufühlen.
"Jung Verwitwet" - ein Buch für Betroffene? Ja, auf jeden Fall, denn es spiegelt sehr treffend die vielfältigen Gefühle und Facetten des Partnerverlustes wieder. Vor allem macht es deutlich, dass man mit diesen zwiespältigen Gefühlen nicht alleine ist, sondern dass es anderen jung Verwitweten ähnlich ergeht. Ein Buch das auffängt, wenn an anderer Stelle Worte fehlen!
"Jung Verwitwet" - ein Buch für Nicht-Betroffene? Ja, auf jeden Fall. Durch sehr viele praktische Beispiele, vermittelt es Nicht-Betroffenen, vielfältige Einblicke in die chaotischen Gefühle nach dem frühen Verlust des Partners. Das Buch räumt auf mit Klischees wie "die Zeit heilt alle Wunden", "du musst nur loslassen", "das Trauerjahr" u.a. und verdeutlicht, dass ein solcher Partnerverlust für den Zurückbleibenden weitreichende Veränderungen in allen Lebensbereichen mit sich bringt und das nicht nur für einen kurzen Zeitraum.
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am 8. April 2014
Ulla Engelhardt beschreibt als Betroffene, aber doch mit einem professionellen Abstand, wie Menschen trauern. Sie untermauert dies mit Beispielen aus dem Leben Trauernder. Hierbei geht es nicht darum zu erfahren, in welcher Trauerphase sich Betroffene befinden, sondern es wird beschrieben, wie sie sich im Laufe eines Trauerprozesses fühlen und entwickeln. Diese Beispiele helfen zu verstehen und machen Mut. Jeder muss seinen eigenen Weg finden. Mir hat dieses sehr Buch geholfen.

Ich empfehle es auch Nichtbetroffenen, denen unaufdringlich bewußt gemacht wird, wie intensiv und dauerhaft Trauer sein kann und wie wichtig der Kontakt von Freunden/Familie für die Betroffenen ist. Es hilft zu verstehen und damit Hürden zu minimieren, aktiv auf Betroffene zugehen zu können.
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am 13. Juni 2013
Dies ist meine erste Rezension; es ist mir einfach ein Bedürfnis, sie zu schreiben.
Ich habe selten ein so kluges, klar geschriebenes Buch gelesen!
Ulla Engelhardt beleuchtet die verschiedenen Aspekte des Themas aus allen Blickwinkeln. Durch persönliche Erfahrungsberichte veranschlicht, werden die Themen eigene Trauer, Familie und Freunde, Kinder, Arbeit und Finanzen, Gesllschaft und Tod, Begleitung und Hilfe analysiert. Ulla Engelhardt unterscheidet hierbei jeweils zwischen plötzlichem Tod und dem Verlust nach längerer Krankheit.
Dieses Buch ist eine große Stütze bei der Verarbeitung des in Zusammenhang mit dem Verlust des Partners Erlebten. Es ist auch ein Leitfaden, seinen eigenen Weg des Umgangs mit der Problematik zu finden. Definitiv 5 Sterne!
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am 20. Februar 2014
Das ist -nach allem, was ich gelesen habe, und das waren nun einige Bücher- das beste, was ich gefunden habe. Es bringt das innere Chaos gut formuliert auf den Punkt. Die Ausfühungen zu etwaigen neuen Partnerschaften hätten für mich an Ende gedurft, und sich mit den Ausführungen zur Beerdigung nicht kompatibel. Die Ausführungen zur Beerdigung kommen ganz sicherlich für die meisten Leser zu spät, aber ALLES andere, trifft es, und man findet sich in der traurigen Situation in dem BUCH wieder!!!
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