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am 18. Juli 2015
Durch eine Schach-App kam ich wieder zu einem längst vergessenen Hobby aus der Jugend, musste jedoch erst einmal bittere Niederlagen einstecken (einerseits haben die heutigen Handys weit mehr Rechenpower als meine Schachcomputer aus den 80ern, umgekehrt liegen meine Fähigkeiten weit unter dem Niveau von damals).
Da ich dies nicht auf mir sitzen lassen wollte, kaufte ich mir entsprechende Lehrbücher (meine Bücher von damals sind längst vergilbt aussortiert worden, da sie allesamt noch aus dem Besitz meines Großvaters stammten).

Zum Buch...
Das Bauerndiplom führt lediglich die Spielregeln ein. Notwändig für ein Buch, das als Lehrbuch des Schachbundes gilt, unnötig für mich. Ich habe es dennoch gern gelesen, da es eine nette Einführung war und einige lustige Annekdoten enthält. Den Beispielen konnte man aus dem Kopf folgen und die Übungen stellten kein Problem dar (sollten auch für Anfänger leicht lösbar sein).

Das Turmdiplom zeigt nun erst einmal einzelne Techniken und Gefahren (Drohungen, Gabeln, Fesselungen). Es war aber schon nicht mehr so einfach ohne Hilfsmittel. Ich würde zum Folgen der Beispiele kein Schachbrett empfehlen sondern eine App, bei der man mit einfachen Klicks in den Stellungen vor und zurück gehen kann. Ganz wichtig ist, dass die App die Nummer des jeweiligen Zuges anzeigt, da in den Beispielen oft auch Varianten angesprochen werden, man also immer wieder zu einem bestimmten Zug zurückspringt und von dort aus weiter geht. Das ist auf dem Brett etwas schwierig (als App für Lumia ist ChessGenius sehr zu empfehlen).
Sehr lobenswert sind die Aufgaben, die nicht stur weitere Varianten oder Fehler herunterkauen sondern meist als Frage "warum darf ... nicht gezogen werden" oder "wie spielen Sie wenn der Gegner statt x nun y gezogen hätte".
Insgesamt ein Kapitel für den Fortgeschrittenen. Als Ergänzung zu einer Schach-AG oder zur Auffrischung absolut klasse. Jemand, der sich das Bauerndiplom selbst beibrachte oder dort schon Probleme hatte, wird hier sicher hart auf die Probe gestellt (allerdings ist das auch nötig, es geht schliesslich um Schach und nicht um Mau-Mau...).

Wer das Turmdiplom bestand, sollte mit dem Königsdiplom keine Probleme mehr haben. Hier geht es nun etwas detaillierter zum Spiel selbst (Eröffnung, Mittelspiel, Endspiel) mit Beispielen einiger Eröffnungen (Italienisch, Spanisch, Französisch, Sizilianisch), zeigt aber immer auch, dass es anders geht (Englisch, Indisch). Sehr gut geschrieben, nie langweilig, immer verständlich.
Allerdings merkt man beim Königsdiplom, dass diese Kapitel nicht so häufig gelesen werden (es mehren sich die Tippfehler, speziell in Zug- und Aufgaben-Nummerierung, die in den ersten Kapiteln durch zahlreichere Leser eher korrigiert werden). Viele Anfänger, die sich nur kurz für Schach interessieren, werden in den Kapiteln davor aufgegeben haben. Diejenigen, für die das Buch nur eine Begleitlektüre einer Schach-AG ist, werden sich zu dem Zeitpunkt lieber der Spielpraxis widmen. Wer insgesamt theoriefaul ist, wird spätestens die längeren Beispiele in den hinteren Kapiteln nicht mehr nachvollziehen wollen. Und wer das alles kann, der wird das eh nicht mehr so genau betrachten...

Dennoch kann ich jedem nur empfehlen, das Buch bis zum Ende durchzulesen. Ein guter Schachspieler wird schliesslich nur derjenige, der nicht zu früh aufgibt (das gilt für das Spiel selbst, wie auch für das Erlernen dessen)
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am 19. Januar 2017
nach vielen Jahren Schachabstinenz seit der Gymnasialzeit suchte ich einen Titel für Wiedereinstieg und Auffrischung des leicht angestaubten Grundwissens.
Das Buch von Pfleger ist hierfür wie für den absoluten Neuanfänger ausgezeichnet geeignet, zahlreiche Übungen mit Lösungen motivieren, die
Erklärungen sind eindeutig und klar verständlich. Als Kritikpunkt bleibt der Seitenaufbau, oft wird nicht auf den ersten Blick klar welches Diagramm gemeint ist da sich meist mehrere auf einer Seite befinden, häufig muss geblättert werden, auf Dauer sehr lästig. Hier sollte der Verlag Abhilfe schaffen.
Fazit: unbedingt empfehlenswert für Anfänger und solche mit geringem Grundwissen.
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am 2. März 2017
Ich habe das Buch für einen Schachneuling bestellt. Nach einigen neugierigen Blicken ins Buch fand ich er so überzeugend, dass ich es sofort für mich nochmals bestellt habe. Alles Wissenswerte über das Schachspiel in konzentrierter Form, da wird selbst das eigene Wissen wieder aufgefrischt, in leicht verständlicher Form. Es wird der Ehrgeiz zum erwerben eines Diploms geweckt, zur Bestätigung des Gelernten, bzw. des eigenen Wissens. Auch wenn ich eigentlich ein Fan des Schachproblems bin, aber spielen gegen einen lebendigen Gegner macht auch Spaß.
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am 23. Mai 2017
Das Buch ist für alle Schachinteressierten und Anfänger des königlichen Spiels geeignet.
Es wird die Grundlage des Spiels vermittelt und erste Kontakte mit dem Stellungsspiel, Zugfolge, Kombinationen usw. werden hergestellt.
Durch gelungene Illustrationen ist es leicht, den Erklärungen zu folgen.
Wenn man das Spiel allerdings bereits auf einen dementsprechenden Level beherrscht, sollte zu spezifischeren Buch greifen.
Trotzdem ein sehr gelungenes und informatives Einsteiger Buch.
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Wenn man ein Lehrbuch schreibt, sollte man wissen welches Ziel man erreichen will. Nun zuerst sollte man versuchen, wie geht man die Aufgabe an, um den Leser bzw. hier den Lernenden für die Aufgabe zu begeistern. Dies gelingt mit diesem Buch nicht!
Für den Anfänger ist es fast unmöglich nach ca. 20-30 Seiten noch die Übersicht zu haben.
Schach ist ein Spiel mit einfachen Regeln, die Schwierigkeit des Spiels liegt in der Komplexität der Konstellation der Figuren und den daraus resultierenden Möglichkeiten, die daraus entstehen.
Wenn man alles behandeln will, was in diesen Buch geschieht, kann man nicht in die Tiefe gehen. Aubauend auf oft völlig verwirrenden Diagrammen werden dann Zugkombinationen dargestellt und die Erklärung dazu fehlt, ist unvollständig oder befindet sich auf den nächsten Seiten. Das ist eine didaktische Todsünde. Didaktische Mängel gibt es zu Hauf in diesen Buch. Der Rezensent CodeFlatter hat viele davon aufgezählt. Dem kann ich mich nur anschließen.
Natürlich ist dies kein schlechtes Buch, aber es nicht nicht besser oder schlechter als die vielen Schachbücher, die es gibt.
Welche Zielgruppe spricht das Buch an?. Meines Erachtens ist das Buch für Anfänger kaum geeignet. Schach im Selbststudium auf der Basis dieses Buches zu lernen, halte ich für extrem schwierig. Ganz gut eignet sich das Buch für Fortgeschrittene.
Um die Grundlagen dieses Spiels zu erlernen muss man das Buch aufschlagen, die Konstellation des dargestellten Diagramms auf seinem Schachbrett nachstellen und dann die aufgezeigten Züge nachspielen. Wer dies lieber am Computer tut, kann sich ein virtuelles Schachbrett herunterladen, da sind die Figuren schon aufgestellt und dann mit der Maus das ganze Szenario nachvollziehen.
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am 6. Mai 2017
Gutes Buch für Schachanfänger wie für jene, die nach Jahren ihr Schachwissen wieder auffrischen möchten. Das Buch ist unterhaltsam geschrieben und steigert den Schwierigkeitsgrad mit fortschreitendem Lesen doch beträchtlich. Die Unterteilung in die drei Abschnitte Bauern-, Turm- und Köngisdiplom ist sehr gelungen und fördert die Motivation, die vorgegeben Spielszenen am Schachbrett nachzustellen. Klare Kaufempfehlung!
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am 27. Juni 2011
Bei dem Buch handelt es sich um eines der Standardwerke, welches für Einsteiger empfohlen wird. Nachdem ich selbst aus Interesse das Buch einmal weitestgehend durchgearbeitet habe muss ich feststellen, dass dieses Buch seinem guten Ruf durchaus gerecht wird.

Sämtliche elementaren Teile des Schachspiels werden in diesem Buch vermittelt und im jeweiligen Diplom (Bauer, Turm, König) aufgegriffen und vertieft. Besonders anschaulich wird das Thema "Eröffnung" behandelt. Als "alter Hase" darf man hier jedoch nicht zu viel erwarten, da dies ein Buch ausschließlich für die Anfängerausbilding ist, dafür aber sehr gute Dienste leistet.

Ebenfalls sehr gut behandelt wird die Thematik "Endspiele", wobei sich hier ebenfalls auf die elementaren Aspekte konzentriert wird, diese aber sehr gut vermittelt werden.

Ein Manko hat dieses Buch aus meiner Sicht jedoch:

Die Zugbeispiele und Varianten werden teilweise etwas konfus dargestellt. Ursprung bildet in der Regel ein Diagramm, gefolgt von der Zugfolge (Notation). Aus der Notation ergibt sich oft nicht, welches die
"Hauptvariante" und welches "Nebenvarianten" sind. Diese werden auch nicht sauber durch Klammern getrennt. Die Notation endet plötzlich und man springt wieder einige Züge zurück und folgt einer anderen Variante. Diese endet dann oftmals ebenso plötzlich und man springt wieder zurück zu einem bestimmten Zug und folgt einer weiteren Variante. Hierzu werden teilweise mitten in den Varianten Aufgaben gestellt, welche es zu lösen gilt. Will man die Züge eins-zu-eins mit einem Schachbrett nachspielen, braucht man ab und an gute Nerven.

Deutlich wird dies z.B. auf Seite 151 des Buches (Turmdiplom, Endspiele).

Trotzdem ist dieses Buch für Einsteiger oder Eltern, die das Spiel ihren Kindern beibringen wollen, eine durchaus lohnenswerte Investition.
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am 27. Dezember 2010
Ich hatte als Kind Schach gelernt und spielte dann und wann mal........bin also keine Fanatikerin oder so, jedoch durchaus an diesem herrlichen Spiel interessiert und wollte mich nun, auch weil ich zur Verkürzung von Wartezeiten auf diversen Flughäfen oftmals mit meinem Mann eine Partie (Reise)Schach spiele einfach mehr in die "Materie" stürzen.......auch für mich als nur mit den Grundregeln Betraute, tat sich mit diesem Buch ein kleines Universum auf.......die Autoren vermitteln hier-sehr motivierend- grundlegendes Wissen, das sie gut aufbereitet haben und sich gut in die Praxis umsetzen läßt. Die Erlangung von Bauerndiplom, Turmdiplom und Königsdiplom macht die Sache noch interessanter........Ich konnte mich durch das Buch beim Antritt gegen meinen Mann, der ein sehr guter Schachstratege ist, schon ein bißchen verbessern........und der "Schachvirus" hat seine Klauen nach mir ausgestreckt...:-)
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am 6. Mai 2003
Gute Lehrer zeichnen sich auch dadurch aus, dass sie ihre Begeisterung für die Sache vermitteln können. So auch hier. Den Autoren Pfleger, Kurz und Treppner gelingt es, das wesentliche Schachwissen für die Zielgruppe Breitenschach, also blutige Anfänger bis hin zu durchschnittlichen Vereinsspielern, zu bündeln und dabei mit Anekdoten durchsetzt so locker und motivierend vorzustellen, dass der Funke wirklich überspringen kann.
Im ersten Teil (Bauerndiplom) lernt man, eine korrekte Partie zu spielen. Im zweiten Teil (Turmdiplom) geht es erfolgsorientierter zu und beginnt richtig Spaß zu machen. Schäfermatt, Seekadettenmatt, Narrenmatt werden ebenso gezeigt wie die wichtigsten taktischen Elemente, also Fesselungen, Gabeln und typische Mattbilder. Grundwissen über die Partiephasen Eröffnung, Mittelspiel und Endspiel wird vermittelt. Wer sein Spielniveau weiter erhöhen will, bekommt im dritten Teil (Königsdiplom) vertiefendes Material zu typischen Eröffnungen, strategischen Ansätzen und praxisrelevanten Endspielen geboten.
Ursprünglich handelte es sich um ein dreibändiges Werk. Durch die Zusammenfassung hat das Ganze gewonnen und ist außerdem noch preiswerter geworden. Für einen guten Preis erhält man ein gut gebundenes Buch, das auch ohne Gewaltanwendung aufgeschlagen liegen bleibt. Zweispaltensatz und viele gute Diagramme verbessern die Lesbarkeit.
Im Vergleich zu der Software Fritz & Fertig ist dieses Buch konventioneller, aber inhaltlich umfassender und zwei- bis dreimal so gehaltvoll. Die beiden Produkte ergänzen sich aber aus meiner Sicht hervorragend.
Kritik und Fazit: Die Formulierung "zwischen dem jetzigen Weltmeister Anatoli Karpow" (S. 220) stimmt heute nicht mehr, eine Hinweis auf das Erscheinungsdatum der Originalausgabe wäre hier angebracht. Ein Schlagwort- und Personenregister würden sich gut machen in diesem Buch, das aber auch so ein herausragendes Standardwerk ist.
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am 16. November 2003
Dieses Buch zeichnet sich durch eine ganze Reihe von Vorteilen aus:
- Es beginnt beim Anfänger; Inhalt des ersten Teils sind die Schachregeln, die gründlich und eingängig erklärt werden
- Eine kurze Darstellung der verschiedenen Eröffnungssysteme ist da, wo sie hingehört: Am Ende des Buches, nachdem schon die Grundsätze von Mittel- und Endspiel erklärt sind. Andere Schachbücher verwirren den Laien schon früh mit Varianten wie "Königsindisch" und "Schottisch".
- Der Stil ist konsequent am normalen Sprachgebrauch und nicht an der oft sehr knappen "Schachsprache" orientiert.
- Es gibt zu jedem Kapitel ein knappes Dutzend Aufgaben, die z.T. in den Text eingebunden sind. Die Lösungen sind gut verständlich.
- Das Buch ist von Format und Gestaltung her gut lesbar.
Ich selber spiele seit Jahren in einem winzigen e4-e5-Dorfverein Schach und wollte meine praktisch nicht vorhandenen Theoriekenntnisse ausbauen. Mir haben die späteren Kapitel einiges gebracht, vor allem einen Einstieg in die Eröffnungstheorie, die in anderen Büchern meist schon ein ziemlich hohes spielerisches Niveau voraussetzt.
Fazit:
Wer Schach lernen will,
wer Jugendliche in seinem Verein ans Schach heranführen will, ohne selber Trainer zu sein,
wer sein schachliches Grundwissen komplettieren will,
wer mal gerne Schachaufgaben auf einem Niveau unterhalb dessen der Aufgaben, die man in Zeitungen findet, lösen will,
dem sei dieses Buch vorbehaltlos empfohlen.
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