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Kundenrezensionen

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am 12. Juli 2003
Wie auch schon bei der Ramses - Reihe, beweist Christian Jacg auch hier erneut, dass er es bestens versteht historische ereignisse in hochspannende Romane zu verwandeln, die jeder lesen kann, ohne sich vorher ausgiebig mit der Geschichte
Ägyptens zu befassen.
In die Herrscherin vom Nil behandelt Jacq auch endlich mal ein Thema, worüber vorher nicht schon 1000 andere Autoren einen Roman verfasst haben, welches aber trotzdem für jeden Ägyptenbegeisterten interessant ist : Die Zeit zwischen der Fremdherrschaft der Hyksos und dem Neuen Reich und die dort vorkommenden wichtigen Persönlichkeiten (Ahhotep, Apophis, Ahmose, Seqenre, Kamose..)
Beim Lesen des Romans kommt man auch nicht umhin eine große Sympathie zu Ahhotep, der Hauptfigur, zu entwickeln, der man besonders als Frau immer wieder Bewunderung schenken muss, wurde ihr auch als einzige Frau in Ägypten das Ehrengold verliehen.
Auch gibt der Roman einen guten Einblick in das Alltagsleben der Ägypter, während einer so schweren Zeit und Jacq schönigt dabei keineswegs.
Ins Besondere schätze ich auch die Unvorhersehbarkeit des Romans, dessen Handlung immer wieder zu überraschen vermag und dadurch durchgehend spannend bleibt.
Dieses Buch ist ein absolutes Pflichtbuch für jeden der an der Geschichte Ägyptens und den großen Ägypterinnen interessiert ist.
Ich konnte es erst wieder weglegen, als ich feritg war.
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am 23. April 2006
Sequen-en-re, Ahoteps Mann ist tot. Der Widerstand gegen die Hyksos dagegen lebt weiter. Während Apophis, der Hyksoskönig sich lieber mit den Piraten im Mittelmeer herumschlägt, festigt Ahotep ihre Grenzen und lässt ihren Sohn Kamose zum Pharao krönen. Anstatt jetzt weiter gegen die Hyksos vorzudringen, entscheiden die Thebaner, sich erst mal den Rücken freizumachen und ziehen gen Nubien. Die Festung Gebelein, Elephantin und schließlich Buhen werden eingenommen. Danach wenden sie sich endlich gegen die Hyksos und ziehen über die Front von Cusae weiter bis sie sogar Memphis zurückerobern können und am Ende der erste Angriff von Pharao Kamose gegen Auaris, die Hauptstadt der Hyksos, stattfindet.

Die Geschichte ist sehr anschaulich geschrieben, große Vorstöße werden oft von kleinen Rückschlägen begleitet, doch der Siegeswille der Ägypter ist nicht mehr zu stoppen, auch wenn jeder Sieg einem noch wie ein Wunder vorkommt.

Erzählerisch bleibt es so spannend, wie man es von Christian Jacq erwartet und dadurch, dass es zumindest in der zweiten Hälfte des Buches auch mal Verwundete auf Seiten der Ägypter gibt, wird es ein wenig realistischer. Was aber wie immer den Realismus bei Christian Jacq trübt, sind die ganzen übernatürlichen Dinge, die im Laufe der Geschichte eingeflochten werden. Aber es wäre natürlich auch kein Chrisian Jacq Roman, wenn man nicht mit wenigstens 10-20 % Übernatürlichem rechnen müsste. Fehlende historische Fakten füllt er ja (leider) immer mit "Mystischem" auf.

Wenn wir also mal wieder von den übernatürlichen Dingen absehen, die meiner Meinung nach nicht in einen historischen Roman gehören und wenn dann nicht in solcher Masse, bleibt das Buch trotzdem eine spannende Geschichte. Tatsächlich wäre ohne Ahotep, ihren Mann und ihre beiden Söhne wohl niemals ein Neues Reich in Ägypten entstanden und die bekanntesten Pharaonen wie Ramses II, Thutmosis III, Hatschepsut, Echnaton und Tutenchamun hätte es nie gegeben.
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am 12. März 2009
Ich habe ernsthaft überlegt, dieses Buch bei Seite 28 wegzulegen und nie wieder in die Hand zu nehmen. Das ist mir bislang noch nie passiert, ich lese viel zu gern, um so schnell aufzugeben. Inzwischen habe ich mich bis auf Seite 86 vorgekämpft, muss aber immer wieder den Kopf schütteln und bereue diesen Kauf mit jedem Kapitel mehr.

Da ich dieses Buch zusammen mit den Ramses-Romanen blind bestellt hatte, weil ich so gut wie alles lese, was ich über Ägypten in die Hände bekomme, hatte ich mich gefreut, eine alternative fiktionale Bearbeitung (neben Herrscher der Zwei Länder von Pauline Gedge) zur Entstehung des Neuen Reichs zu lesen.

Jacqs Schreibstil ist aber der gleiche wie in seinen Ramses-Seifenopern. Apophis, der Hyksos-König und Ahoteps Widersacher, ist ein hässliches Monstrum. Er und seine gierigen und brutalen Weggefährten metzeln alles nieder, was sie auch nur im Geringsten stört - beispielsweise einen Priester, der Apohis mitteilt, dass es gewittert. Diesen Unmenschen macht es natürlich auch unglaublich Spaß zu töten.

Es wird alle paar Seiten zwischen den kurzen, oberflächlich und langweilig beschriebenen Handlungen hin und her gesprungen, es vergehen auch mal eben 3 Jahre, ohne dass viel passiert, und man erfährt von diesem Zeitsprung auch nur, weil Kamose plötzlich 17 statt 14 ist.

Auch die Mystik kommt mal wieder nicht zu kurz; immer, wenn Probleme nicht durch Mut, Kampf oder Überredungskunst gelöst werden können, kommt eine übernatürliche Fähigkeit zum Einsatz.

Ansonsten gelingt es Jacq überhaupt nicht, die Charaktere lebendig erscheinen zu lassen. Man sieht absolut oberflächliche Eigenschaften, aber Schwächen, Zweifel oder Ängste kommen überhaupt nicht zum Vorschein. Dieses ganze Heldentum ist unrealistisch; ebenso wie diese Andeutungen, dass die Hyksos fiese Meuchelmörder sind, die Ägypten überrannt haben und es in ihren Klauen halten.

Monsieur Jacq als Ägyptologe sollte in der Lage sein, das etwas differenzierter darzustellen.
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