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1-5 von 5 Rezensionen werden angezeigt(2 Sterne). Alle 26 Rezensionen anzeigen
am 22. März 2017
Mein Ärgernis ist neben dem oft unwichtigen Geschwafel die Frauenfeindlichkeit des Romans.
Junge und schöne Frauen erfüllen die Ansprüche der äußerlich unscheinbaren Männer - wohl
die Männerphantasie des Autors. "Alte" sind ein unerträglicher Rotstift. So kann man die Männerperspektive auch vermitteln!!!
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am 6. Dezember 2011
"Wo die Löwen weinen" ist der erste Roman von Steinfest, den ich gelesen habe und ich habe das Buch wegen des vielversprechenden Themas und Titels gekauft. Der Autor war mir unbekannt. Es erstaunt mich, wie sehr dieses Buch gelobt wird. Trotz einer Überfülle an witzigen Ideen, treffenden Beschreibungen, originellen Begebenheiten, bleibt das Lesevergnügen aus. Mir kommt es vor, als kommentiere der Autor lehrerhaft seine eigenen Pointen, als erkläre er dem Leser den Sprachwitz, das Skurile, die Polemik und als suche er krampfhaft nach Originellem, weil die story eben nicht trägt. Im elften Kapitel schreibt Steinfest, dass sich hilflose Autoren des Deus ex machina bedienen, wenn sie sich in ihren Geschichten verheddern und dann als Lösung redende Hunde erfinden. Ich finde, diese treffende Formulierung passt auf den vorliegenden Roman perfekt und es hätte mich nicht gewundert, wenn der Hund Kepler just an dieser Stelle zu sprechen begonnen hätte. Wenn das kein Roman wäre, sondern man aus den gelungenen Passagen eine Aphorismensammlung erstellt hätte, vergäbe ich 5 Sterne. Dem Kriminalroman zu Stuttgart 21 gebe ich allerdings nur 2 und keinen davon für die Handlung.
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am 25. Juni 2011
Das Buch hat mich enttäuscht. Es braucht etwa 150 Seiten (also über die Hälfte), bis der Plot in Fahrt kommt. Der mich auch nicht hingerissen hat, obwohl das Ganze bestimmt originell ist. Aber mir fehlte die Brisanz - und das bei so einem brisanten Thema. Es kam mir fast vor, als hätte der Autor die S21-Thematik unbedingt weg vom Alltäglichen ins Philosophische ziehen wollen. Dazu noch ein etwas beliebiger Schuss Esoterik ... aber was mich noch mehr enttäuscht hat, ist die Sprache. Steinfest wird so sehr als Erzähler gefeiert, da hatte ich viel mehr erwartet als diese letztlich doch recht artigen, zuweilen selbstgefälligen und verschnörkelten Ergüsse, die aus den diversen handelnden Personen irgendwie kein Leben herausholen. Ein Kriminalroman ist das kaum und auch als Roman nicht ganz rund, sondern irgendwie schlampig. Schade.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 17. September 2011
Heinrich Steinfest stellt auch in "Wo die Löwen weinen" wieder unter Beweis, dass er ein Ausnahmeautor ist und über eine überaus scharfe aber auch poetische Sprache verfügt. Wie auch in seinen bisherigen Werken versteht es Steinfest auch hier den Leser von der ersten Seite an zu fesseln und an seinen manchmal auf den ersten Blick etwas krude wirkenden philosophischen Erkenntnissen über den Alltag und das Leben an sich teilhaben zu lassen. Von dieser Warte aus gesehen ist das Buch ein absolutes Lesevergnügen und absolutes Muß für den sprachlich anspruchsvollen Leser.

S21 ist aufgrund der bisherigen Ereignisse und Medienpräsens ein hochsensibles Thema mit viel Zündstoff, dass auch leicht nach hinten losgehen kann, aber wer wenn nicht Steinfest könnte sich diesem hochemotionalen Thema annehmen, hat er doch einige Zeit in Stuttgarter gelebt und kennt die hiesigen Verhältnisse. Doch weit gefehlt! Steinfest zeichnet hier weder ein objektives Bild von der Stadt Stuttgart und den Geschehnissen um den Bahnhofsbau noch setzt er sich kontrovers mit dem Thema und dem Für und Wieder des Projektes auseinander. Vielmehr zeichnet er ein Schwarz-Weißbild um das Bahnprojekt und seine Befürworter und Gegner und spart dabei weder mit Vorurteilen noch Plattitüden. So werden die Gegner und der alte Kopfbahnhof als die absoluten friedfertigen und intellektuell überlegenen Gutmenschen und als ein Bau- und Kulturdenkmal dargestellt während die Gegner und der neue Bahnhof als das personifizierte Böse, als absoluter Schandfleck und als der steingewordene Willen einiger wenigen korrumpierten aber dafür geistig umso retardierter Subjekte dargestellt wird.
Steinfest betreibt auf 300 Seiten übelste Polemik und wird mitnichten den Ereignissen und der wirklichen Situation und dem tatsächlichen Meinungsbild in und um Stuttgart gerecht. Ich denke Steinfest hätte es besser zu Gesichte gestanden sich objektiv mit allen Vor und Nachteilen von S21 auseinnander zu setzen, und in seinem Buch dem Willen der gesamten Stuttgarter Rechnung zu tragen, statt nur dem einiger weniger dafür aber umso lauter Schreiender. Leider handelt es sich bei "Wo die Löwen weinen" um eine, wenn auch handwerklich perfekt ausgearbeitete, Hetzschrift, aber eben doch nur um eine Hetzschrift, die der Realität gerecht wird.

Um es hier nochmal deutlich zu sagen, ich bin einer dieser Stuttgarter Bürger, und ich habe mich sehr lange und intensiv mit dem Projekt S21 und seinen Nachteilen und auch Vorteilen auseinander gesetzt und erlebe täglich hautnah jegliche Geschehnisse und deren Auswirkungen auf eine Stadt, deren Verkehrssituation Aussenwirkung und vor allem Lebensqualität. Umso erschreckender ist die Darstellung im vorliegenden Roman.

Sprachlich und handwerklich ein Genuss, dafür fünf Sterne, inhaltlich unter aller Kritik und mehr als nur fragwürdig, somit kein Stern. Ergibt, da bei einem Roman der Inhalt mehr Gewicht hat, insgesamt zwei Sterne.
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am 5. November 2011
... als Einschlafhilfe.

Ich bin Stuttgarter, ich bin gegen S21 und ich bin Löwe. Allerdings habe ich nicht geweint, eher gegähnt.

Ein Kriminalroman zur Thematik S21? An sich ein eine gute Idee, dachte ich mir. Ich lese gerne Kriminal-, Science Fiction- oder Fantasyromane und war deshalb gespannt, wie der Autor das Thema in diese Form bringt. Dieses Buch ist allerdings weder das eine noch das andere, konnte mich nicht fesseln und hat mich deshalb enttäuscht. Die Protagonisten wirken hölzern und die Story holpert an allen Ecken und Enden. Das wirklich interessante des Buches kommt am Schluss: "Der Autor in eigener Sache". Das ist ehrlich, aber für ein Buch zu wenig.

Mein Fazit: Wiewohl er die Figur Mach einen gekonnten Drahtseilakt hinlegen lässt, stürzt der Autor bei seinem ab, das Seil war (leider) zu schlaff.
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