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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
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Der Archäologische Kalender 2014
Preis:14,85 €+ Versandkostenfrei

TOP 500 REZENSENTam 7. Juli 2013
Ein Museumsbesuch in wie eine Reise in eine andere Zeit. Zwei Besuche sind dann schon zwei Trips. Achtundzwanzig Museumsbesuche in Museen, die fast die komplette Kulturentwicklung der über den gesamten Erdball verteilten Menschheit abbildet, ist fast schon ein unmögliches Unterfangen – nicht nur finanziell. Mit diesem Kalender – zwei Wochen pro Kalenderblatt – wird dieser unmöglich erscheinende Traum Wirklichkeit. Ein Museumsbesuch dauert in der Regel ein paar Stunden. Man schaut sich die Exponate an, liest den einen oder anderen Text auf Tafeln und geht wieder. Am nächsten Tag ist die Hälfte der Informationen im Nirvana des Alltags untergegangen. Der Archäologische Kalender vom Philipp von Zabern-Verlag besticht nicht nur durch seine exzellente Auswahl der Exponate, sondern auch durch die rückseitige und nachhaltige Beschreibung der Abbildungen. 365 Tage Museum, inklusive Führung.
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HALL OF FAMETOP 1000 REZENSENTam 20. Juli 2013
Der alljährlich seit 1959 erscheinende "Archäologischer Kalender" des Darmstädter Verlages Philipp von Zabern lässt bereits vor Ende der ersten Jahreshälfte nicht nur an das kommende Jahr denken. Bei einem, an Archäologie und Geschichte interessierten Publikum weckt er zugleich die Neugier danach, welche Motive für die 27 Monatsblätter ausgewählt wurden. Man kann natürlich bis Neujahr damit warten, den Kalender von seiner Plastikfolie zu befreien und sich auch danach vierzehntäglich immer wieder aufs Neue überraschen zu lassen....

....dem Rezensenten ist es jedoch erlaubt, diesen Schleier vorzeitig, zumindest teilweise, zu lüften.

Zur technischen und praktischen Machart des Wandkalenders gehört eine Spiralbindung, die einerseits den Vorteil bietet, dass kein Kalenderblatt abgerissen werden muss, um einzelne Abbildungen oder den Kalender als Gesamtkunstwerk betrachten zu können. Dies entspricht sicherlich auch der Philosophie, welche die Kalender als komplette Sammelobjekte betrachtet. Andererseits würde bei manchen Bildern am oberen Bildrand ein ca. 1 cm breiter Streifen in Verlust geraten, wenn man das Foto herausnähme, um es einzeln zu exponieren. Der am unteren Rand angebrachte Textstreifen mit Monat, Wochentagen und Zahlen macht ein Sechstel des gesamten Kalenderblattes aus. Auf jeder Seite hat der Textstreifen eine andere Farbe, welche harmonisch auf die jeweilige Abbildung abgestimmt ist.

Wie gewohnt, birgt auch die Jahresausgabe 2014 eine Auswahl qualitativ hochwertige Fotografien. Abgebildet wurden zumeist unbekanntere archäologische Exponate. Die Rückseite jedes Kalenderblattes bietet Informationen über Werkstoff, Größe und Zweck des jeweiligen Artefakts sowie über seine Herkunft, mit zeitlicher Einordnung. Dem Fund- und Ausstellungsort folgt jeweils noch ein Essay eines namhaften Autoren aus dem wissenschaftlichen Arbeitsbereich von Museen, Universitäten und Forschungsinstitutionen. Wie bereits im Jahre 2013 liegen auch diesmal wieder die Schwerpunkte des Kalenders bei der Kunst des alten Ägypten und des griechisch-römischen Raumes. Mehrere Kalenderblätter gibt es auch zum Alten Orient, Fernost und den Kelten. Zu Byzanz, Indien, das präkolumbische Amerika und das europäische Mittelalter finden sich Einzelbeiträge. Die Entstehungszeit der Fundstücke recht vom 3. vorchristlichen Jahrtausend bis ins frühe 16. Jahrhundert nach Christus.

Eine historische Besonderheit stellt das für die letzten beiden Novemberwochen gewählte Foto des britischen Fotografen Harry Burton (1879 - 1940) dar, denn es dokumentiert die Öffnung der vergoldeten Holzschreine im Grab Tutanchamuns. Die Aufnahme zeigt, wie der Ägyptologie Howard Carter (1874 - 1939), der Archäologe Arthur R. Callender und ein ägyptischer Vorarbeiter erstmals den aus gelbem Quarzit gefertigten Sarkophag des Pharaos erblicken. (Das Foto kann jedoch nicht wie angegeben vom 4. Januar 1924 stammen, weil die Grabkammer bereits am 16. Februar 1923 geöffnet worden.) Die meisten der diesmal abgebildeten Artefakte werden in Großen Museen, wie den Staatlichen Museen zu Berlin, dem Paris Musée de Louvre der Ny Carlsberg Glyptothek in Kopenhagen ausgestellt. Erfreulicherweise sind daneben auch Ausstellungstücke aus kleineren und lokalen Museen, z. B. dem Historischen Museum der Pfalz oder der Keltenwelt am Glauberg (Schnabelkanne mit Figurengruppe) vertreten.

"Zaberns Archäologischer Kalender 2014" bietet sicherlich nicht nur timediver® visuelle Erinnerungen an bereits besuchte Stätten, Museen und Sammlungen, sondern auch eine Vielzahl von Anregungen für künftige Ausflüge und Reisen.

5 Amazonsterne.
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