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Kundenrezensionen

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am 18. Mai 2014
Dieses Werk ist in der Szene bekannt und auch geschätzt. Es geht nicht in die Tiefe (inhaltlich), ist also nicht für Spezialisten mit großem Vorwissen, eher für Interessierte.
Sehr schöne Bilder. Eine Vielzahl an Fundorten, die bearbeitet werden.
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am 29. Januar 2012
Siziliens Antikenstätten sind weltbekannt. Die UNESCO hat die bronzezeitlichen Nekropolen von Pantalica, die imposanten Baureste des antiken Syrakus, die Tempel von Agrigent und die römische Villa del Casale zu Recht in den Rang von Weltkulturerbestätten erhoben. Auch ohne dieses Prädikat, zählen Orte wie Segesta, Selinunt, Solunto, das Theater von Taormina oder die Insel Mozia, um nur einige mehr zu nennen, gleichfalls zu den archäologischen Highlights der größten Mittelmeerinsel.

Siziliens Reichtum an kulturellem Erbe vieler Jahrtausende reflektiert die zentrale Lage im Mittelmeer, Schnittpunkt auch der antiken Schifffahrtsrouten. Sebastiano Tusa, der u.a. in Trapani Unterwasserarchäologie lehrt, lenkt den Blick folgerichtig unter Wasser und öffnet damit für viele eine weitgehend unbekannte und faszinierende archäologische Welt. Gelegentlich, wenn spektakuläre Funde, wie jene des "Satyrs von Mazzara" gelingen, schaut die ganze Welt hin.

Jetzt bietet sich die Gelegenheit in aller Ruhe den prächtig illustrierten Band zur Hand zu nehmen, nicht nur um trockenen Fußes zahlreiche Wracks zu erkunden, sondern auch um Wissenswertes zum Schiffsbau im antiken Sizilien, den großen Seeschlachten, über Häfen und Ankerplätze, Handel und Kulturaustausch zu erfahren. Des weiteren werden die antike (!) Geschichte der Unterwasserarchäologie und ihre modernen Methoden anschaulich dargestellt.

Als Reisebegleiter für unterwegs eignet sich der opulente Band leider nicht.
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am 20. Mai 2016
Das Buch enttäuscht auf der ganzen Linie.

Zunächst verspricht der Titel mehr als er hält. Es geht im wesentlichen um Funde in den Gewässern vor Sizilien. Hätte man einem Stichwort auf der hinteren Umschlagklappe entnehmen können, stand aber nicht bei der Buchbeschreibung.
Dann ist es schwierig eine wie auch immer geartete Struktur in dem Werk zu finden. Es gibt keine Karte, wo man sich gerade befindet. Keine Zeittafel, kaum eine Einschätzung zu dem Fund und seine Einordnung der zeitgeschichtlichen Bedeutung. Statt dessen "in 20m Tiefe liegt ein Wrack vor dem Ort xy an dem 30 Amphoren des Typs 1 gefunden wurden". Weiter zum nächsten Wrack. Dazu seitenfüllende Fotos von Amphoren, sizilianischer Landschaft und verschwommene Unterwasserbilder. Vorchristlichen Funden folgen mittelalterliche und kurz darauf wieder spätrömische in buntem Durcheinander.
Es eignet sich nicht als Nachschlagewerk, da es kein Schlagwortverzeichnis gibt - und selbst wenn wären die zu findenden Information so dürftig, dass es schwierig ist, sie für eigene Schlußfolgerungen zu verwenden. Das Inhaltsverzeichnis hat genau 13 Einträge. Fußnoten, Quellenangaben, ausführliche Bibliographie (1 Seite!) o.ä. Anzeichen wissenschaftlicher Arbeit sucht man ebenfalls vergebens.
Es taugt auch nicht als Bildband. Dazu sind die Auswahl und die Qualität der Fotos ungeeignet.

Es bleibt rätselhaft, mit welcher Intention das ca 300 Seiten umfassende Buch geschrieben wurde. Es wirkt wie eine fallen gelassene Sammlung von Urlaubsbildern, bei deren Aufheben der Reisende in unsortierter Folge zu jedem Bild etwas sagt und die ein oder andere detaillierte, wenn auch nicht hilfreiche Information parat hat. Als nicht Mitgereister bleibt man aber ratlos daneben stehen und kann dem in Erinnerung schwelgenden Erzähler nicht folgen, zumal sich die Worte ständig wiederholen und die Fotos gleich aussehen.
In meinen Augen stellt es eine jener Publikationen dar, die im Souvenirshop am Ausgang eines Museums angeboten werden und sich mehr durch ihre schiere Größe von immerhin 28*33cm gepaart mit bunten Bildern als durch sachdienliche Informationen zum Kauf empfehlen.

Das Buch geht zurück.
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am 1. Oktober 2011
Ein so toller Band mit wunderbaren Fotografien verdient es eigentlich, besser lektoriert zu werden. Hier springen einem schon beim in sehr großer Schrift gesetzten Vorwort gleich zwei Fehler innerhalb weniger Zeilen ins Auge ("... vor mindestens zehntausend Jahre"). Und so geht es leider auf fast jeder Seite (!) des dicken, großformatigen Bandes weiter. Leider schmälert das meine Freude an dem sonst wirklich sehr schönen (und ja auch sehr teuren) Buch ungemein. Deshalb zwei Punkte Abzug.
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Die Unterwasserarchäologie hat in den letzten Jahrzehnten einen beachtlichen Aufschwung genommen. Sensationelle Funde haben das Interesse auf die verschollenen Welten unter Wasser gelenkt. Das liegt an den häufig komplexen Funden, wie etwa vollständige Schiffe samt Ladung, alten Hafenanlagen oder versunkenen Wohnstätten.

Eine besondere Rolle spielte dabei die Unterwasserarchäologie rund um Sizilien, denn die Insel war in der Antike eine Schnittstelle des gesamten Mittelmeerraumes. So verdanken wir zahlreiche Kenntnisse über die antike Welt besonders dem sizilianischen Unterwasserkulturerbe.

Sebastiano Tusa, Professor für Kunst, Paläonthologie und Unterwasserarchäologie an verschiedenen italienischen Universitäten, hat nun in seinem wunderbaren Bildband "Versunkene Antike" aus dem Verlag Philipp von Zabern die Schatztruhe der mediterranen Geschichte und Kultur geöffnet. Zunächst führt Tusa den Leser in die lange Geschichte der Unterwasserarchäologie ein, die von Generationen von begeisterten Tauchern und Forschern mit ihren zum Teil wagemutigen Unternehmungen geprägt war.

Dann stellt der Autor einige der spektakulärsten Unterwasserfunde der letzten Jahrzehnte in Wort und Bild vor. Da ist das mittelalterliche, normannische Wrack von Mondello, das in der Bucht von Neapel entdeckt wurde, oder die Wracks an der gefährlichen Untiefe am Capo Graziano. Hier sind immerhin ein Dutzend Wracks vom 5. Jahrhundert v. Chr. bis zum Endes des 20. Jahrhunderts dokumentiert.

Auch in der berüchtigten Straße von Messina zwischen der Südspitze des italienischen Festlandes und Sizilien sind zahlreiche Schiffbrüche bekannt. Rumpf und Ladung der Wracks erzählen nicht nur von den ehemaligen Schiffen und ihren Mannschaften sondern sind auch wichtige historische Zeitdokumente.

Im Anschluss gibt Tusa einen Überblick über die Techniken und Methoden des antiken Schiffbaus, diese Erkenntnisse sind fast ausschließlich der Unterwasserarchäologie zu verdanken. In dem Kapitel "Häfen und Ankerplätze" ist der Autor auf der Spur von alten Hafenanlagen auf der Mittelmeerinsel. Da die Küsten Sizilien häufig Schauplatz von Seeschlachten war, gibt es auch dazu eine historische Betrachtung. Zum Abschluss erfährt der Leser noch Wissenswertes über moderne Methoden und Techniken der Unterwasserarchäologie.

Mithilfe eindrucksvoller und großformatiger Bilder dokumentiert Sebastiano Tusa die versunkenen Schätze rund um Sizilien, deren Entdeckung erst durch die Unterwasserarchäologie möglich wurde. Das Vorwort dazu stammt übrigens von George Fletcher Bass, der als Vater der Unterwasserarchäologie gilt.

Fazit: Ein repräsentativer Bildband mit sachkundigen Hintergrundinformationen. Den Bildern und Texten sind die Faszination für das Thema anzumerken.

Manfred Orlick
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am 28. Februar 2013
Sehr umfangreiches und reich bebildertes Werk, das vorallem für interessierte Laien gedacht ist.
Auf Grund des Titels hätte ich gern auch weitere Fundstellen außer Sizilien erwartet.
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am 9. Januar 2013
Das Buch ist informativ und enthält tolle Fotos. Für alle Schatzsucher, aber auch für Nicht-Taucher ist es interessant. Es ist sehr empfehlenswert.
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