Hier klicken Sale Salew Salem Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Sonderangebote studentsignup Cloud Drive Photos Learn More TDZ Matratzen Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedEcho Autorip longss17

Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen
543
3,2 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:19,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 12. August 2014
Ich kenne die David Hunter-Thriller von Simon Beckett nicht und war deswegen völlig unvoreingenommen und ohne jegliche vorgefertigte Erwartungen an diesen Roman. Zum Glück, denn so konnte ich nicht, wie andere Rezensenten, enttäuscht werden.

Mich reizte der Plot: Der junge Engländer Sean landet bei der Flucht aus seiner Heimat auf einem abgelegenen, ziemlich heruntergekommenen Hof in Südfrankreich, auf dem der tyrannische Bauer Arnaud mit seinen Töchtern Mathilde und Gretchen lebt. Da Sean in eine von Arnaud aufgestellte Eisenfalle getreten ist, muss er gegen seinen Willen eine längere Zeit auf dem Hof verbringen. Er merkt schnell, dass hier irgendwas nicht stimmt und versucht, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen, was nicht ganz ungefährlich ist.

Der Romananfang ist gelungen und veranlasst zum Weiterlesen: Der Engländer Sean ist auf seiner Flucht in Südfrankreich gelandet und hat kaum noch Benzin im Tank. Mit letzter Kraft lenkt er den Wagen von der Straße auf einen holperigen Weg, damit er genügend Deckung hat. Der Leser erfährt nicht, warum Sean aus England geflohen ist, aber es werden genügend Andeutungen gemacht, die vermuten lassen, dass irgendetwas Schlimmes passiert ist ("Ich muss von der Straße runter ... in Deckung ... ich habe keine Zeit, mich auszuruhen ...Nichts davon könnte mich verraten ... meine Hände zittern ... zu erschöpft, um diese neue Komplikation zu begreifen ... Bluterguss ... meine Abschürfungen ...").

Gefallen haben mir auch die düstere Atmosphäre, die Beckett erzeugt, sowie die überzeugende Charakterisierung der Hauptfiguren (Sean, Arnaud, Mathilde, Gretchen, Chloe), aber auch von Nebenfiguren wie den Bewohnern des Dorfes, das in der Nähe des unheimlichen Einödhofs liegt.

Die Handlung ist spannend: Der Leser möchte zum einen wissen, warum Sean auf der Flucht ist (Was ist mit Chloe, seiner englischen Freundin, passiert?) und er möchte ebenso wie Sean das dunkle Geheimnis des Hofes mit seinen seltsamen Bewohnern ergründen. Dabei führen oft falsche Spuren in die Irre, zum Beispiel ein verdächtiger Riss in einem Betonboden der Scheune, in der Arnaud dem Engländer widerwillig erlaubt hat, bis zu seiner Genesung zu wohnen.

Leider lässt die Spannung im Mittelteil etwas nach, nimmt dann aber im Finale wieder deutlich an Fahrt auf: Es kommt zu einem äußerst spannenden Countdown und einer Überraschung am Ende.

Der Roman wird aus der Ich-Perspektive (Sean) erzählt, und zwar auf zwei Zeitebenen: Zum einen handelt es sich um die Gegenwart (Sean in Südfrankreich auf Arnauds Hof), zum anderen gibt es Rückblenden in die Zeit vor seiner Flucht (London). Mir persönlich gefällt der Wechsel zwischen verschiedenen Zeitebenen sehr gut, da Hintergründe und Motive somit besser veranschaulicht werden können.

Weniger gefallen haben mir das Tempus (Präsens), das ich sehr gewöhnungsbedürftig fand, und die doch recht einfache Sprache und Syntax, vor allem die kurzen und abgehackten Sätze. Ebenso fand ich den Grund, der Sean zu seiner Flucht veranlasst, nicht überzeugend genug.

Trotz dieser negativen Kritikpunkte hat mir der Roman gut gefallen. Deshalb vier von fünf Sternen!
0Kommentar| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. April 2017
In Simon Becketts Roman "Der Hof" geht es um den Engländer Sean, der sich auf der Flucht befindet. Als er in einem Wäldchen in eine Eisenfalle tritt, lernt er den unsympathischen Arnaud und dessen verwahrlosten Hof kennen. Seine attraktive Tochter Mathilde pflegt ihn gesund. Schließlich nimmt er ihren Vorschlag an, Mauerarbeiten gegen Kost und Logis durchzuführen.

Die Anfänge des Buches erwecken schnell die Neugier des Zuhörers. Beckett verknüpft geschickt zwei unterschiedliche Handlungsstränge miteinander - zum eine Seans Londoner Vergangenheit mit seiner Freundin Chloe und zum anderen die Entwicklung auf dem Gehöft. Nur sehr langsam und sporadisch erfährt man mehr über die vergangene Beziehung zu Chloe. Genauso schleppend verläuft das Geschehen in Frankreich. Obwohl der Autor es durchaus schafft, Spannung zu erzeugen, flaut diese auch wieder schnell ab. Erst der Showdown zum Schluss des Werks konnte wirklich überzeugen. Vorher gibt es einfach zu viele Längen.

Die Charaktere des Buches sind durchaus interessant, wenn auch wenig sympathisch. Arnaud ist ein extrem launischer, aggressiver und gemeiner Mensch. Man muss sich schon fragen, wieso sich gerade Sean das so gefallen lässt. Mathildes Charakter bleibt im Großteil des Romans eher im Dunkeln. Man merkt, dass sie von ihrem Vater unterdrückt wird und sie unter der Abgeschiedenheit leidet. Gretchen zeigt deutlich eine psychische Störung. Sie will immer im Fokus der Aufmerksamkeit stehen und zeigt deutlich aggressive Tendenzen. Mit dem Ich-Erzähler bin ich leider nicht so warm geworden, da einfach zu passiv ist und meist nur die Beobachterrolle einnimmt. Ich hätte gut gefunden, wenn er des Öfteren mal die Initiative ergriffen hätte.

Alles in allem bin ich ein bisschen enttäuscht von diesem Buch. Es kann leider nicht mit der David Hunter - Reihe mithalten.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. September 2015
Kurzinhalt:
Südfrankreich. Der Brite Sean ist auf der Flucht. Warum, wird erst nach und nach in Rückblenden enthüllt.
Er tritt dabei jedoch im Wald in eine rostige Eisenfalle und verletzt sich schwer am Fuß.
Aufgestellt wurde die Falle von dem eigenbrötlerischem und cholerischem Arnaud, der mit seinem beiden erwachsenen Töchtern auf einem Hof in der Nähe lebt und Fremde am liebsten von seinem Zuhause fernhalten möchte.
Dennoch darf Sean bis zu seiner Gensesung bleiben, sofern er auf dem baufälligen Hof mithilft und Mauern ausbessert.
Dem Briten wird schnell klar, dass nicht nur er etwas zu verbergen hat.

Meine Meinung:
Simon Beckett ist den meisten wohl mit der Thrillerreihe um den Forensiker David Hunter bekannt (u.a. "Die Chemie des Todes").
Darüber hinaus hat er (vorher und nachher) noch weitere Thriller geschrieben und dazu gehört auch "Der Hof".
Hierbei handelt es sich um ein ganz anders angelegtes Werk und wer ähnliche Dinge wie bei "Die Chemie des Todes" erwartet, wird enttäuscht.
Dennoch hat auch der "Hof" eine ganz eigene Spannung zu bieten.

Bereits im Titel "Der Hof" ist die abgeschlossene Atmopshäre angelegt, in der fast die gesamte Geschichte spielt. Nur zwischendurch kommt es immer wieder zu Rückblenden, in denen so nach und nach dargeleget wird, warum es Sean nach Südfrankreich verschlagen hat.
Abgeschlossene kleine Gebiete, wie etwas auch Dörfer, bieten literarisch immer eine Menge Sprengstoff, da klar ist, dass es nicht lange dauern wird, bis solch enge Räume zum Katalysator für menschliche Gefühle werden.

Da ist der völlig cholerische Arnauld (wunderbar schnodderig gesprochen von Johannes Steck, auch wenn der mir manchmal fast zu viel ins Ohr gebrüllt hat - sollte man also nicht unbedingt abends zum Einschlafen hören :o)).
Daneben die sanfte Mathilde, die ein Baby hat, ohne dass es einen Vater dazu zu geben scheint.
Sowie ihre jüngere Schwester Gretchen, die alles daran setzt, nicht im Schatten ihrer Schwester zu stehen und Sean zu verführen.

Simon Beckett lässt sich viel Zeit, seine Figuren so entwickeln, wobei dies vor allem aus der Perspektive von Sean passiert, der nun Teil dieses "Hofes" ist.
Obwohl lange Zeit nicht wirklich etwas im eigentlichen Thriller-Sinne passiert, hat man doch genug Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, worauf das Ganze eigentlich hinaus läuft.

Mir hat diese Form des Thrillers ohne zahlreiche Leichen, Blut und Gewalt jedenfalls ganz gut gefallen - auch wenn er so seine Längen aufweist -, da es Beckett auch wunderbar gelingt die Atmosphäre auf dem abgelegenen "Hof" in Südfrankreich aufzubauen.

Fazit:
Etwas anderer Thriller, der vor allem auf die Menschen inenrhalb einer Familie schaut und die Frage, was es bedeutet, wenn jemand von "außen" dazu kommt.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Februar 2017
Simon Beckett, mir bekannt durch die David Hunter Reihe ließ mich auch bei diesem Buch zugreifen, mit dem Gedanken wieder eine spannenden Geschichte lesen zu können, bei der man aufgeregt wissen möchte wie es weiter geht und das Buch einfach nicht weglegen kann.
Nach der Hälfte des Buches und einer zähen Handlung war ich gespannt ob endlich die Spannungschraube angezogen wird, nein!
Es plätschert so langhin und es will keine Feeling aufkommen, ich quälte mich von Seite zu Seite mit den immer wiederkehrenden Handlungen die so auf einem Bauernhof anfallen wie zb Holz machen, Schweine schlachten und ganz bleibt eine schier endlose Wand aufhübschen.
Mit eingeschlafem Gesicht beendete ich i schließlich i-wann das Buch und fragte mich was das nun war...eine extrem langatmige Story wo dem Leser nicht verborgen bleibt das der Autor keine Eingebung hatte, aber dennoch ein Buch schreiben will. Es fehlt an einem roten Faden der förmlich bebt und den Leser fesselt. Es soll ein scheußlichen Geheimnis geben oder doch nicht?
Ich bin nicht sehr begeistertvon dem Buch, hoffe aber das der nächste Roman wieder einer ist den man förmlich verschlingt.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. August 2015
Wer wie ich die Art und Weise liebt, wie Simon Beckett seine Protagonisten skizziert, wie er es meisterhaft versteht, Stimmungen zu beschreiben, dass sich einem die Nackenhaare sträuben, für den ist das Buch wieder sehr zu empfehlen. Im Gegensatz zu seinen anderen Romanen, fehlte mir hier jedoch ein bisschen mehr an Handlung. Die Hauptperson tut nicht wirklich viel und erlebt auch nicht wirklich viel. Aber die Katastrophe schwelt trotzdem die ganze Zeit dicht unter der Oberfläche. Für Beckett-Fans!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Mai 2014
Für den Preis habe ich schon was besseres gelesen, Handlung etwas verwirrend Anfang wie Ende und ein Sinn ist nicht zu erkennen
22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Juni 2017
Nachdem ich die Vorgänger der "David Hunter" Reihe gelesen hatte, bin ich mit gemischten Gefühlen in das Buch "Der Hof" gestartet. Der Titel war vielversprechend und im englischen Original heißt es auf dem Cover "You can run, but can you ever really hide". Dadurch hatte ich gewisse Erwartungen und Vermutungen über das Geschehen im Buch. Dass es dann doch ganz anders kam, war für mich sehr überraschend, sodass man einfach hinter die wahre Geschichte kommen will. Insgesamt passiert zwar nicht viel in "Der Hof", allerdings ist das was passiert clever aufgebaut und endet in einem spannenden Finale, in dem alles aufgedeckt wird. Auf dieses Finale wird zwar das ganze Buch über hingesteuert, jedoch kommt man wirklich erst am Ende hinter die Wahrheit.

Wer keinen üblichen Thriller sucht, ist mit der Hof gut bedient, eine gute Verfilmung würde ich mir auch wünschen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 17. März 2014
Der Hof, Simon Becketts neuer Roman, ist losgelöst von der Dr. Hunter Reihe und zeichnet ein Szenario, dass es so vielleicht schon gab aber trotzdem interessant sein könnte.

Die Geschichte ist schnell erzählt, ein Engländer baut scheiße und flüchtet außer Landes, wohin? Natürlich nach Frankreich, in einen abgelegenen Teil- natürlich ländlicher Art. Durch einen blöden Unfall gerät er auf den Hof, schwerverletzt wird er von einer Bewohnerin gesundgepflegt und muss für diese besondere Pflege Reperaturen an den heruntergekommenen Gebäuden verrichten. Der Herr des Hofs ist ein kontrollsüchtiger Kerl, die beiden Frauen des Hofes werden sehr sexy dargestellt. Und dann sind da noch ein paar Schweine, Lulu der Hund und Michel, das Hofbaby.

Von Anfang an hat mich die Art und Weise wie Beckett uns durch das Buch führt gefallen, immer wieder werden wir mit Seans (das lyrische Ich) Vergangenheit konfrontiert, was die Geschichte für uns immer klarer werden lässt. Er hat Bockmist gebaut, aber was nur? Lest selbst... Und das ist auch schon mein kleines Problem an dem Roman, das Lyrische-Ich, diese erzählweise lässt mich natürlich wirklich nah ans Geschehen herantreten und verspricht einen interessanten Blickwinkel, leider führt dies zu Ergüssen der Landschaft und allerlei (für mich schon zu detailiert dargestellten Szenen) Wust. Meiner Meinung nach hätte Beckett lieber ein kürzeres aber dafür knackigeres Buch herausgebracht. Es war stellenweise sehr anstrengend durch die Seiten zu gehen, gegen Ende so ab etwa 3/4 des Buchs gelingt Beckett aber ein kleines Wunder, denn diese Schlussphase ging ihm wohl gut von der Hand, ich war gepackt.

Warum 2 Sterne? Weil ich nicht glaube, dieses Buch jemals wieder zu lesen. Es bleibt nicht viel haften und das direkte Ende hätte ich mir anders gewünscht, auch hätte etwas Erotik hier wohl nicht geschadet, trotzdem merkt man, dass hier ein Meister vom Fach am Werke war und ich dieses Buch daher nicht als Rohrkrepierer direkt in die Tonne treten konnte. Ich bin stolz mich hier durchgequält zu haben und hoffe in Zukunft auf einen würdigeren Thriller von S.B.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. März 2015
Der Start ist packend: Ein Mann auf Flucht gerät verletzt auf einen Hof, bei dem alle Bewohner irgendwie einen an der Klatsche haben. Die erste Rückblende offenbart, dass sich etwas Gravierendes in den letzten Monaten des Mannes getan hat.
Man will mehr wissen! Und was liefert einem Beckett?
Nichts, gar nichts. Immer, wenn die Handlung sich auf etwas zuspitzt, verpufft alles im Nichts. Es gibt keine Überraschung, keine Dramatik. Es gibt dafür jede Menge Wiederholungen: Auf jeder dritten Seite wird die Wahnsinns-Hitze erwähnt (die übrigens keine sonstige Rolle in dem Buch spielt) und etwa 20mal darf man lesen, dass sich Mathilde eine Strähne hinter's Ohr schiebt (was - wen überrascht es? - völlig belanglos ist).
Insofern besteht der einzige Thrill des Romans darin, dass es eine Erwartungshaltung bei den Lesenden gibt, die nicht erfüllt wird. Selbst das Finale - die Auflösung aller Geheimnisse - beschreibt nur das, was man sich zuvor schon ausgemalt hat und enthält keinerlei Wendungen. Dass Beckett dann auch noch den Roman in einem Epilog 'alles wurde dann gut' enden lässt, ist der Gipfel der Langeweile.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 12. Februar 2014
"Da erst dämmerte es mir. Er hatte keine Ahnung, dass ich weg gewesen war. Die Leute führen ihr eigenes Leben, und es war eitel zu glauben, dass ich im Leben von irgendwem eine größere Rolle spielte." (S.445) Als begeisterter Leser von Simon Beckett habe ich seine relativ lange Abwesenheit von der literarischen Bühne mehr als nur bemerkt. Und es hat eine Rolle gespielt...

...und so ist es auch zu verstehen, dass ich diesem eher durchschnittlichen Werk trotzdem vier Sterne verleihe. Leider fehlt diesem Thriller das Wissenschaftliche, was die Geschichten um den forensischen Anthropologen David Hunter auszeichnet. Die sonst charakteristisch konstant linear steigende Spannungskurve findet sich in "Der Hof" leider auch nicht wieder. Bis kurz vor Schluss fühlt es sich eher wie eine stetige Sinuskurve an. Mal hoch, mal runter. Zwar gibt es immer wieder diese beklemmenden Situationen, die man schon aus "Kalte Asche" oder auch "Verwesung" kennt, insgesamt aber weniger nachdrücklich. Diese Momente lösen sich leider zu schnell auf. Beispiel?

"Ein schreckliches Gefühl breitet sich in meiner Magengrube aus. Das ist dumm, denke ich. Wenn ich schon paranoid werden will, sollte ich damit warten, bis es dunkel wird. Aber ich kann nicht anders. Ich schaue rasch über die Schulter, um mich zu vergewissern, dass niemand im Tor steht. Dann hocke ich mich neben das Betonfeld. Ich entdecke sofort den Fetzen von was auch immer, der aus dem Riss ragt. Das könnte alles sein. Ein Bonbonpapier oder ein Lappen oder irgendwas." (S.353) Drei Sätze weiter ist der Moment leider schon vorbei.

Unschlagbar ist aber erneut die Bühne. Dieses Mal ein recht abgeschotteter Hof in der französischen Einöde. Hier bleibt sich Simon Beckett treu. Auch dies macht den speziellen Charme seiner Werke aus.

Null Sterne gibt es dieses Mal für amazon.de! Ich habe das Buch etwa Mitte Dezember vorbestellt und ging davon aus, dass ich es am Tag der Veröffentlichung, den 1. Februar 2014 erhalten werde. Leider wurde es aber erst am 8. Februar verschickt und war so erst zwölf Tage nach dem Erscheinen in meinem Briefkasten. Wenn ich das gewusst hätte... nächstes Mal dann wieder Bahnhofsbuchaltung am Tag der Veröffentlichung. Shame on you amazon!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

8,00 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken