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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
15
4,3 von 5 Sternen
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am 28. April 2014
Anfänglich stochert man etwas im trüben und ich habe davor nochmal Mission Walhalla gelesen, welches aus meiner Sicht klar zu den Top Titeln der Serie zählt. Keines kann mit Janusprojekt konkurrieren, welches für mich das Beste ist!

Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass Phil nicht wusste wohin die Reise gehen soll.
Aber so nach etwa 1/5 der Geschichte nimmt es Urplötzlich fahrt auf und dann wird es doch noch zu einem guten Roman.

Daher auch nur 4/5 Sternen für diesen Kerr!

Trotzdem sollte dieses Buch jeder Phil-Fan lesen!
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am 30. Januar 2014
Für Bernie-Gunther-Fans wie mich war der neue Roman natürlich Pflichtlektüre. Allerdings wollte dieses Mal lange Zeit keine rechte Lesefreude aufkommen. Das änderte sich erst gefühlt ab Seite 150. Dann nimmt die Handlung Fahrt auf und man möchte das Buch kaum weglegen.

Ansonsten beeindruckt einmal mehr Kerrs Detailtreue und seine Kenntnisse über die diversen SS-Chargen. Entweder er ist ein Naturtalent oder aber er recherchiert einfach unglaublich fleissig.

Fazit: «Böhmisches Blut» ist nach meiner Auffassung bei weitem nicht das beste Buch der Reihe - das bleibt für mich «Das Janus-Projekt» - aber dennoch bereitet es ab einem gewissen Zeitpunkt Freude, vermittelt quasi im Vorbeigehen die Biografien und Charakterstudien der SS-Oberen und lässt einem am Ende froh sein, dass man nicht in dieser irrsinnigen Zeit leben musste.
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am 5. März 2014
Philip Kerr hat mit seinem Protagonisten Bernie Gunther einen klassischen Antihelden geschaffen, den er in seinen Romanen von der Weimarer Republik bis hin zu den Nachkriegsdiktaturen Südamerikas begleitet. Während er bisher seine Romane chronologisch aufgebaut hat, fügt er nun mit "Böhmisches Blut" eine Handlung dazwischen ein, denn er begibt sich zurück ins Jahr 1941, als der 2. Weltkrieg noch im vollen Gange ist und die Judenvernichtung sich noch in der Planungsphase befindet.
Gunther arbeitet als Krminaler im Morddezernat am Alexanderplatz, traumatisiert von seinem Fronteinsatz im Osten. Im Rahmen der Ermittlungen eines Mordes lernt er die Bardame Ariane Tauber kennen, die ihn von den Schrecken Nazideutschlands ablenkt und in die er sich verliebt. Doch leider ist diesem kleinen Glück keine lange Verweildauer beschert, denn sein Chef Reinhard Heydrich beordert ihn auf ein Schloß nach Tschechien. Heydrich fürchtet um sein Leben und stellt Gunther als Leibwächter in Dienst. Als ein mysteriöser Mord im Schloß geschieht - die Leiche liegt in einem von innen abgeschlossenen Zimmer - muss Gunther alles dran setzen, den Täter zu finden. Denn Heydrich ist nicht für eine ausdauernde Geduld bekannt.

Philip Kerr inszeniert nun eine Tätersuche ganz im Stil der bekannten Hercule Poirot- bzw Miss Marple Romane Agatha Christies. Das er dabei seinem üblichen Stil treu bleibt, historische Tatsachen mit spannender Fiktion zu vermischen, macht dieses Kammerspiel zu etwas ähnlich besonderem, wie all seine anderen Romane. Kerr zeichnet sich dadurch aus, dass er exzellent recherchiert und seine Personen, die realen wie die fiktiven, extrem differenziert und mit viel Tiefgang zeichnet. Vor allem sein tragischer Held Bernie Gunther, der zum Handlanger der Nazis wider Willen wird und immer wieder versucht, seinen Kopf aus der ständig präsenten Schlinge zu ziehen, fasziniert. Man fiebert und leidet mit ihm mit und weiß eigentlich immer, dass das Ende vielleicht erfolgreich, aber niemals gut für Gunther sein wird.

Auch wenn ich manchem Vorrezensenten recht geben möchte, dass "Böhmisches Blut" nicht sein bester Roman mit Bernie Gunther ist, so ist und bleibt es trotzdem ein exzellenter, fesselnder Kriminalroman und ein Meisterwerk in Geschichtsunterícht.
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TOP 500 REZENSENTam 28. Februar 2014
Philip Kerr hat bereits mit „Feuer in Berlin“ bewiesen, dass auch ein gebürtiger Schotte spannende und historisch stimmige Berlin-Noir Thriller schreiben kann. Mittlerweile ist die Reihe um Bernie Gunther auf acht Bände angewachsen, wovon der letzte Teil „Böhmisches Blut“ erst vor kurzem erschienen ist.

Den Handlungsrahmen in allen Bernie Gunther-Romanen bildet zum einen die Zeit rund um den Zweiten Weltkrieg, zum anderen die Auswirkungen des Dritten Reiches, wobei der Autor aber nicht strikt chronologisch vorgeht, sondern die jeweiligen Bücher je nach Thema zeitlich ansiedelt. So spielt „Böhmisches Blut“ im Frühsommer 1941, während beispielsweise in dem Vorgänger „Mission Walhalla“ bereits der Werdegang des Protagonisten viele Jahre nach Kriegsende beschrieben wird.

1941, Bernie Gunther arbeitet wieder als Polizist in Berlin. Die Bewohner der Stadt kämpfen mit dem Mangel und sehen sich täglich der Willkür des nationalsozialistischen Terrorregimes ausgesetzt. Gunther ist wegen seiner Beteiligung an Kriegsverbrechen stark traumatisiert, die er im Zuge einer Disziplinierungsmaßnahme als zwangsweise rekrutiertes SS-Mitglied an der Ostfront begangen hat. Als ausgerechnet SS-General Reinhard Heydrich, Gunthers Nemesis, eine Einladung auf sein Landgut in der Nähe von Prag ausspricht und seine Unterstützung einfordert, folgt dieser dem Ruf nur widerwillig. Vor Ort muss Gunther schnell feststellen, dass ihn seine Vorahnungen nicht getrogen haben, denn urplötzlich sieht er sich mit einer Situation konfrontiert, die ihn, wenn es schlecht läuft, den Kopf kosten kann.

Kerr recherchiert sehr gründlich und ist ein Meister darin, wenn es gilt, Fakten und Fiktion zu verbinden. Seien es nun historische Personen oder aber entsprechende verbürgte Ereignisse, um die er seine spannenden Romane webt, die in jeder Zeile von dem jeweiligen Zeitgeist durchtränkt sind. Aber offenbar kennt er auch seine englischen Kriminalromane sehr genau, denn in „Böhmisches Blut“ arbeitet er mit dem Mysterium des „locked room“, in dem das Opfer einen gewaltsamen Tod stirbt – eine Hommage an Agatha Christie.

Hochspannung bis zum Schlusspunkt – und der nächste Thriller mit Bernie Gunther wird schon sehnlichst erwartet!
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am 23. August 2015
Wie alle Bernhard-Günther-Romane brillant - wenn nur die miese Übersetzung von Juliane Pahnke nicht wäre. Sie schafft es permanent, Wehrmachtssoldaten, SS- und Nazischergen Anglizismen wie "OK", "Level", "Job", etc. in den Mund zu legen und hat auch sonst keine Ahnung von der Diktion im Dritten Reich. Kein Deutscher hat damals so gesprochen, entsprechend ist jede Glaubwürdigkeit dahin. Frühere Kerr-Übersetzungen waren deutlich besser. Frau Pahnke hat nun schon zwei Romane von Kerr ruiniert...
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am 29. September 2015
Ich habe bisher alle Bücher von Philip Kerr gelesen und für mein Empfinden werden diese mit jedem neuem Buch immer besser, ähnliche Freude empfinde ich beim Lesen sonst nur bei Andrea Camillieri, ich kann Sie nur empfehlen, allerdings sollte man wirklich mit dem ersten Band anfangen.
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am 19. November 2016
Ganz einfach für mich mit der Bewertung :Sehr spannend geschrieben,der Autor hat die Atmosphäre sehr gut und realistisch beschrieben.
Wo hat Kerr bloß die Kenntnisse her ? Wie dem auch sei,ich werde mir nach und nach die Bände zu "Bernhard Gunther " kaufen.
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am 10. September 2014
Keine Ahnung, ob Philip Kerr erst nach dem Erfolg seiner Berni Gunther-Trilogie angefangen hat die Zwischenzeiten zu füllen. Auf jeden Fall sollten "Erstleser" nach der Chronologie lesen.
Was mir gefällt, ist die schnodderige Art der Hauprperson, die sehr an Privatdetektive wie Philip Marlow oder Sam Spade erinnern. Typen mit großen Herzen und noch größerer Klappe, denen es immer um die Wahrheit geht!
Und das Verschmelzen von historischen Personen und Handlungen in seine Stories. So in diesem Buch die Vita von Reinhard Heydrich.
Ein Lesetipp für Alle, denen Volker Kutschers Gereon Rath zu viel Probleme für ein Buch hat!
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am 16. Februar 2014
geht dieses Buch. Seit 25 Jahren schreibt Kerr an diesem Zyklus um den Polizist/Detektiv Bernie Gunther in der Nazi-Zeit und danach. Als ich das erste Mal von diesem Thema las, dachte ich nicht an viel Tiefgang und Spannung. Weit getäuscht! Seitdem habe ich jedes Buch gelesen und es gab keine Durchhänger und alle sind empfehlenswert.

Dieses ganz besonders. Es hat mich an meinen Vater erinnert, der damals an der Ostfront war. Obwohl ein offener, warmherziger Mensch hat er niemals von dieser Zeit gesprochen. Nun glaube ich zu wissen, warum.
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am 4. April 2014
Auch wenn ich mich - angesichts der Vielzahl hervorragender Bewertungen und auch gut geschriebener Rezensionen - unbeliebt machen werde: für mich war dieser Band einer der schwächsten und etwas enttäuschend. Ich hatte gehofft eine Klammer zu den letzten Bänden zu finden, leider trat dies nicht ein. Vielmehr ist es ein - gut geschriebener, inhaltsvoller und kurzweiliger aber - normaler Kriminalroman. Von den Volten die "Bernie's" Leben schlug - leider Fehlanzeige - die Sprünge in die Endvierziger und Anfang der Fünfziger Jahre fehlen. Diese hatten für mich immer ein Alleinstellungsmerkmal. Die bisherigen Gunther-Romane waren für mich immer eine Mischung aus Geschichts- und Krimiroman. Das fehlt mir hier. Das Ganze mutet eher wie ein Sherlock-Holmes-Plot an (was per se nicht schlecht ist, aber für meine Begriffe eine Verschwendung der Bernie-Gunther-Schiene darstellt), der ist zwar spannend erzählt, aber nicht so gut wie er hätte sein können.

Gut ist allerdings die Darstellung der Verhältnisse im Generalgouvernemt, der besetzten Tschechoslowakei. Insbesondere die Rassenideologie die hier zum Tragen kam im Umgang mit den Tschechen und den Tschechen jüdischen Glaubens.

Ich bin auf den nächsten Band gespannt.
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