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Wassermanns Zorn
Format: Broschiert|Ändern
Preis:14,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


TOP 1000 REZENSENTam 16. Juli 2016
Mit dem Thriller "Die Zucht" wurde ich auf den Schriftsteller Andreas Winkelmann aufmerksam und ich habe mir umgehend diesen Krimi auf meinen Kindle geladen. Nach der Lektüre bin ich in meiner Beurteilung nicht sicher und unschlüssig was ich von dieser Geschichte halten soll. Die Grundidee die Passagen mit dem "Wassermann", der augenscheinlich das Böse verkörpert und sich nur im Wasser quicklebendig fühlt, sprachlich ausdrucksvoll, leicht lyrisch angehaucht zu schildern find ich gut. Auch das Basisgerüst der Handlung find ich okay wobei ich es dann sprachlich bestenfalls als solide geschrieben bezeichnen würde. Nix für Sprachästheten aber es ist ein Thriller und der soll für ein paar Stunden unterhalten und nix anderes.

Mir scheint die Gestaltung des Hauptkommissars Eric Stiffler gründlich misslungen zu sein, nicht nur des störenden Namens wegen weil er mich penetrant an den Darsteller aus dem Film "American Pie" erinnert, sondern weil ein solch problembeladener, höchst umsympathischer Mensch schlicht und einfach nicht dazu geeignet ist die Gunst der Leser zu gewinnen und die Geschichte über etwas mehr als 400 Seiten zu schultern ohne das wir Leser das Buch am liebsten gegen die Wand pfeffern möchten. (Okay, bei einem E-Book ist das schlecht möglich ... ;-) ) Allerdings anerkenne ich den Mut des Autors, mal einen durch und durch unausstehlichen Protagonisten zu erschaffen und diese Figurenzeichnung bis zum Schluss konsequent durchzuziehen. In fast allen Krimis haben solch ekelhafte Typen ja immer irgendwo einen liebenswürdigen Charakterzug, hier nicht. Für dieses literarische Experiment zolle ich dem Autor und Lektorat meinen Respekt. Mit den kontroversen Reaktionen den dieser Versuch bei der Leserschaft provoziert werden sie glaub ich Leben können.

Ist der Hauptkommissar ein unkollegialer Miesepeter müssen halt andere Hauptfiguren in die Bresche springen denen wir Leser unsere Zuwendung schenken können. Manuela Sperling zum Beispiel die sich als junge Frau in der alteingesessenen Männerwelt der Ermittlungsbehörden behaupten und wegen ihres vorlauten Mundwerks dauernd versuchen muss bereitstehende Fettnäpfchen zu umgehen oder die Ex-Prostituierte und Kleiderverkäuferin Lavinia und der an einer Schlafkrankheit leidende Taxifahrer Frank. Die beiden Letztgenannten in einem gesonderten Handlungsstrang bei dem man aber sehr früh ahnt, dass er sich mit dem Ermittlungsstrang der Polizeibehörden irgendwann kreuzt und sich verbindet. Die dritte Erzählebene ist aus der Sicht des Bösen in Form eines menschlichen Wassergeistes geschrieben der sich nur im und unter Wasser wirklich wohl und geborgen fühlt und seine Triebe ausleben kann.

Da ich inhaltlich nicht mehr verraten will als das was in der Kurzbeschreibung steht, ziehe ich mein Fazit das ich "Die Zucht" von Andreas Winkelmann in mehreren Belangen eine Klasse besser fand als dieses Buch hier das ich mit grundsoliden drei Amazon-Sternen bewerte.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 28. August 2012
Erstmal vorweg: Die Bücher von Andreas Winkelmann zählen für mich als absolutes Highlight. Ich lese wirklich viele Thriller, Krimis und auch Horrorbücher, aber ich kann wirklich sagen, das mich seine Bücher beim lesen stets entführen, entführen in seine meist bösen, mordenden, psychopathischen Geschichten.
Andreas Winkelmann hat einfach das Talent einen mitzureißen, so das man denkt, man sei dabei. Das er auch gerne mit den Urängsten der Menschen spielt, macht dies noch spannender. An so manchen Stellen ist man froh, das man doch "nur" liest und nicht selbst erlebt! :o)

Damit kommen wir auch zu "Wassermanns Zorn". Ertrinken, eine Urangst schlechthin.
Schon bei dem Prolog bekommt der Leser einen Vorgeschmack davon, was es heißt im Wasser gefangen zu sein. Atmen zu wollen, aber zu wissen, das ist dein Todesurteil.
Hände drücken dich unter Wasser und du weißt, es ist vorbei, du musst atmen und möchtest auch nichts anderes...und dann ist es wirklich vorbei.....!

Doch der Wassermann möchte mit seinen Opfern "Tanzen". Möchte sie spüren, ihnen tief in die Augen sehen.
Wie und warum sage ich natürlich nicht, aber die Geschichte um den Wassermann ist einfach nur spannend und mehr als empfehlenswert!

Auch die Figuren wie z.b. die junge frischgebackene Kommissarin Manuela Sperling, der einfach "entzückend" fiese Oberkommissar Eric Stiffler, die ehemalige Prostituierte Lavinia Wolff
oder der liebenswerte an Narkolepsie leidende Taxifahrer Frank Engler sind wieder lebendig beschrieben und bei einigen würde man sich freuen, in späteren Büchern mal wieder von ihnen zu lesen.
Gut fand ich auch das Thema Korruption bei der Polizei, denn ich vermute mal, das kommt öfter vor, als man denkt. Nur weiß man natürlich davon nichts, woher denn auch.

Zum Ende hin war sehr erschreckend, zu was Menschen, oder Soziopathen doch fähig sein können.
Aber was Menschen, anderen Menschen antun können, ist doch eigentlich immer das schlimmste...
Davor sollte man stets Angst haben.

Fazit:
Alles in allem, wer Thriller liebt, gerne in Geschichten eintauchen möchte (passt ja gut zum Wassermann) und sich auch mal gruseln möchte, der sollte bei "Wassermanns Zorn"
unbedingt zugreifen!

Meine persönliche Anmerkung:
Ich hoffe, das wenn ich mal auf die Hilfe der Polizei angewiesen sein sollte, das mir so ein Ekelpaket wie der Beamte Stiffler, bitte erspart bleibt!
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 29. Dezember 2012
aber kein Krimi und leider hat es auch keine so richtig sympathische Figur zum Mitihrmitfiebern gegeben.

Deshalb ein Stern Abzug, weil die Beschreibung ja doch nach Krimihandlung mit Ermittlungen etc. klingt.

Ansonsten wird in Einschüben mit der Geschichte des Wassermanns sehr gut und mitreissend die Geschichte des Täters erzählt. Fast habe ich diesen ins Herz geschlossen, weil die "Helden" mir so unsympathisch waren. ;-)

Der Taxifahrer war noch am nettesten, aber leider war seine Geschiche so unglaubwürdig, dass ich das letztlich noch am wenigstens gern gelesen habe. Über die Kommissare brauche ich gar nicht erst zu reden. Korrupte Kotzbrocken mit Hang zu Prostituierten trifft es haarscharf! Manuela Sperling war nicht schlecht aufgebaut, aber fast wünsche ich mir da die beiden lesbischen Kommissarinnen aus dem ersten und dem letzten Band des Autors zurück, obwohl ich die auch nicht uneingeschränkt mochte.

Es ist aber natürlich so, dass hier keine Krimireihe a la Nele Neuhaus o.ä. beabsichtigt ist, sondern die Bücher sind eine Mischung aus Krimi und Horrorthriller und als letzterer ist dieses Buch klasse. Krimifans wie ich werden aber einiges an Ermittlungen vermissen und mögen ggf. auch eine solche Geschichte mit einem Cliffhanger am Ende nicht wirklich.

Das Buch ist aber allerbeste Spannungsliteratur und als solche unterhält es bestens. Deshalb an alle Thrillerfans eine klare Leseempfehlung.
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am 19. November 2012
"Wassermanns Zorn" von Andreas Winkelmann hat mich leider nicht so gefangen, wie die anderen Bücher, die ich bereits von dem Autor gelesen habe. Es hat ca. 100-150 Seiten gebraucht, um mich halbwegs zu fesseln. Wirklich mitgefiebert habe ich lediglich mit Lavinia Wolff und Frank Engler, die anderen Personen gingen mir, weder positiv, noch negativ, wirklich nah. Für mich blieben auch Fragen offen, Andreas Bader z.B. (möchte nicht zu viel verraten). Ich konnte zwar das Motiv des Täters nachvollziehen, aber das Schicksal welches im widerfahren ist, ging mir nicht nah, keine Ahnung warum. Von allem mal abgesehen, halte ich es auch für absolut unwahrscheinlich (und vermutlich auch verboten?), daß ein Taxifahrer mit Narkolepsie wirklich Taxi fahren dürfte, aber ob ich da richtig liege, weiß ich nicht. Innerhalb der Geschichte war das jedoch okay, ich konnte den Gedanken - mehr oder weniger - verdrängen, da Frank Engler mir sehr symphatisch war. Alles in allem, kann man lesen, muß man aber nicht. Die vielen 5 Sterne Bewertungen kann ich nicht ganz nachvollziehen...ich würde trotzdem noch im See baden gehen :-) P.S.: Das Cover ist allerdings wirklich 5 Sterne wert und super auf den Inhalt des Buches abgestimmt, dafür ein großes Kompliment!!! (Regt auch absolut zum Kauf an!)
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TOP 1000 REZENSENTam 16. August 2012
Meidet dunkle Gewässer!". Mit diesem Statement richtet der Autor sich auf den letzten Seiten des Buches an seine noch im Banne dieses Thrillers stehende Leserschaft. Nach Lektüre des Buches kann ich Andreas Winkelmann nur beipflichten. Er beschreibt mit durchgehend hohem Spannungsfaktor und einer exzellent konstruierten Geschichte die Entführung und Ermordung von Frauen, die der Wassermann", wie die Polizei den Mörder nennt, an abgelegenen Stellen verschiedener Gewässer ertränkt. Die psychopathische Leidenschaft des Killers, mit seinen Opfern einen letzten Tanz" unter der Wasseroberfläche zu tanzen, wirkt nahezu grotesk hinsichtlich des qualvollen Todeskampfes dieser bedauernswerten Frauen. Sie alle müssen letztendlich die Ausweglosigkeit ihrer Situation erkennen und erahnen in grauenvollem Bewusstsein den nahenden Tod. Andreas Winkelmann liefert einen Thriller der Spitzenklasse. Der hohe Spannungsaufbau, die akribischen Ermittlungen und die wunderbar gezeichneten Charaktere machen aus diesem Buch einen Bestseller. Die Arbeit der Polizei wird dem Leser vortrefflich nahe gebracht. Korruption in den eigenen Reihen, wo Ermittler versuchen, ihre Recherchen zu blockieren und Informationen zurück gehalten werden, stellen jedoch die Schattenseite des Rechtssystems dar. In Manuela Sperling findet Winkelmann eine ausgezeichnete und sehr engagierte junge Polizistin, deren Gerechtigkeitssinn ihrem Scharfsinn in nichts nachsteht. Sperlings Ermittlungen sind fundiert, ihre Logik und ihr Spürsinn viel versprechend. Der Autor geht auf die fachlichen Fähigkeiten wie auch auf die Charakterzüge seiner Protagonisten ein und erschafft auf diese Weise glaubwürdige Figuren, mit denen man sich identifizieren kann. Sowohl die Hauptpersonen als auch die Nebenfiguren werden so lebendig dargestellt, dass der Leser auf eine Fortsetzung hofft. Gut und Böse ist in diesem Thriller keine Schwarz-Weiß-Zeichnung, der Graubereich mit dem schleichenden Übergang zu Korruption und Vertuschung wird in Kombination mit Machtgier präsentiert. Vom Autor gelegte Fährten und falsche Schlussfolgerungen der Ermittler führen den Leser des Öfteren in die Irre. Das Buch beinhaltet 43 Kapitel, die jeweils aus der Sicht eines der Protagonisten erzählt werden. Die Vergangenheit des Wassermanns wird durch kursive Schrift verdeutlicht, was viel zum Verständnis beiträgt. Mit jedem Kapitel kommt man dem Kern der Sache näher - und jedes Kapitel wird auf eine Art und Weise beendet, die es schier unmöglich macht, das Buch aus der Hand zu legen. Ich habe selten einen dermaßen fesselnden Thriller gelesen und vergebe dafür gerne die volle Punktezahl: 5 Sterne für Wassermanns Zorn" und eine unbedingte Leseempfehlung!
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am 20. Januar 2016
Der Kernpunkt des Buches ist spannend, aber..... Leider rissen mich die viel zu vielen Nebenschauplätze immer wieder aus der Spannung und erzeugten eine gewisse Langeweile. Wer solche Krimis mag kommt hier voll auf seine Kosten. Ich bevorzuge jedoch Krimis die die Spannung halten und mich zum Mitdenken / Ermitteln anregen. Die letzten 50 Seiten waren so spannend geschrieben wie ich es mir für das ganze Buch gewünscht hätte.
Ein guter "Einschlaf Krimi".
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am 3. Januar 2013
Für mich ein guter, spannender, solider Thriller. Ich war von Anfang an gefesselt und neugierig und fand die Geschichte an sich auch interessant. Mal was anderes.
Das Buch hält auch einige falsche Fährten und Wendungen parat, was immer gut kommt.
Einen Punkt Abzug gebe ich für den "narkoleptischen Taxifahrer", denn ich denke, dass das unrealistisch ist, wenn nicht sogar verboten. Eventuell liege ich da falsch, aber ich kann es mir nicht wirklich vorstellen, dass jemand mit so einer Krankheit Taxi fährt.
Mein 1. Buch von diesem Autor, aber ich kaufe mir definitv weitere!
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am 12. März 2017
Das Buch hat mich gut unterhalten, auch wenn es nicht so spannend geschrieben ist, wie "Die Zucht" von Andreas Winkelmann. Dennoch wird es nicht mein letzte Roman des Schriftstellers gewesen sein.
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am 5. Dezember 2013
Ich habe noch nie zuvor eine Rezension geschrieben, aber zu diesem Buch muss das einfach sein.

Durch die guten Kritiken beeinflusst habe ich mich dazu entschieden das Buch zu kaufen. Mein erster Psychothriller eines deutschen Autors.
Die Spannung steigert sich am Anfang Schritt für Schritt. Die Morde werden aus der Sicht des Killers beschrieben, man hat wirklich Mitleid mit den Opfern, wie Sie um Ihr Leben schwimmen und trotzdem keine Chance haben.

Die Hauptperson Manuela Sperling war mir wirklich unsymphatisch, ich konnte mich einfach nicht recht mit Ihr identifizieren und ich fand sie blieb auch einfach zu blass. Die einzigst wirklich symphatische Person war meiner Meinung nach Lavinia.

Die Spannung ebbt zur Mitte des Buches wirklich ab und ich musste mich wirklich zeitweise durch quälen.
Von dem Ende war ich wirklich komplett enttäuscht! Die Wendungen fand ich einfach nur schwachsinnig und haben garnichts mit dem wirklichen Fall zu tun gehabt.
Ganz besonders unangebracht fand ich den Tod einer bestimmten Person. Der Fall um den Wassermann selbst wird dann einfach so nebenbei sehr unspektakulär und langweilig abgeschlossen.

Fazit:
Mein erster Ausflug in die Welt der deutschen Autoren war für mich persönlich enttäuschend. Angesichts der guten Kritiken und auch des interessant klingenden Klappentextes hatte ich wirklich mehr erwartet!
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am 1. Mai 2016
Für alle, die es spannend mögen, genau das richtige Buch. Vielleicht nicht gerade wenn man zum Badeurlaub fährt........ Ich bin restlos begeistert und habe Gänsehaut.
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