flip flip Hier klicken Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle MusicUnlimited Fußball wint17

Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
62
3,7 von 5 Sternen
Erinnerung an einen Mörder
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:16,50 €+ 3,00 € Versandkosten


am 9. Oktober 2017
Ein kleiner Junge überlebt ein blutiges Familiendrama. Seine Erinnerungen an die entscheidenden Minuten sind aufgrund des Schocks ausgelöscht. Jahre später macht er sich auf Spurensuche. Halbverschüttete Erinnerungen, Träume und die Aussagen von Außenstehenden (die aber auch immer nur die halbe Wahrheit erzählen) sind die Puzzlesteine, aus denen er den Tathergang zusammensetzen will. Diese interessante Grundidee wird sehr spannend umgesetzt. Schritt für Schritt wird die Wahrheit immer weiter enthüllt. Leider passieren gegen Ende einige hanebüchene Zufälle. Schade, das wäre eigentlich nicht nötig gewesen. Ich habe es aber trotzdem nicht über's Herz gebracht, deswegen einen Stern abzuziehen. Meinen Lesegenuss hat es nicht wirklich gestört. Also volle Punktzahl.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Januar 2013
Petra Hammesfahr gelingt es immer wieder ihre Leser/innen mit ihrer beeindruckenden Schreibweise in den Bann zu ziehen. Auch hier bleibt das Buch bis zum Ende spannend.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Mai 2012
...aber im Großen und Ganzen wirklich super.

Ich hoffe, ich verrate nicht zu viel in meiner Rezension über das Buch. Aber ich denke ein kleines Wort verrät noch nicht den Ausgang.

Am Anfang des Buches dachte ich, der Schreibstil ist ziemlich mager und zu erzählerisch für einen Psychothriller. Im Laufe der Geschichte hat aber (meiner Meinung nach) genau dieser Schreibstil zum Mitfühlen verholfen. Da die Story von dem inzwischen erwachsenen Jungen erzählt wird, der sich an viele Details gar nicht mehr erinnern kann, sondern vieles aus Erzählungen weiß, trägt es auch zur Glaubwürdigkeit des Ganzen bei.
Der erzählerische Stil hilft außerdem das Geschehen aus einer ähnlichen Distanz wie der Junge selbst zu erleben. Somit kann jeder Leser sein eigenes Empfinden und die Gefühle hinein interpretieren. Genau das ist das an dem Buch, was mich total gefesselt hat. Es war außerdem das erste, bei dem ich schon mit den Tränen gekämpft habe.
Der Plot an sich ist ebenfalls spannend und macht "Erinnerung an einen Mörder" für mich zu einem Page-Turner schlechthin.

Nun zu dem Stern Abzug. Der muss ja auch irgendwie begründet sein. Zwischenzeitlich (also gegen Mitt bis 2/3 des Buches) wirkte die Story kurzzeitig sehr unglaubwürdig, wenn nicht sogar etwas lächerlich. Stichwort: Mafia.
Mit einem Mal (so kam es mir jedenfalls vor) wurde das Wort Mafia ins Spiel gebracht und daraufhin wilde Spekulationen, wie dieses zusammenhängen könnte, ausgetauscht. Inwieweit sich davon etwas Bewahrheitet, oder nicht, möchte ich nicht unbedingt verraten.
Nur so viel sei gesagt: Am Ende hatte alles seinen Sinn und wird zu einem runden Ganzen zusammengefügt.

Ich hatte Spaß daran, das Buch zu lesen und würde es unbedingt weiterempfehlen. "Psychothriller" kann ich hier auch wirklich unterschreiben. Die Beschreibungen, vor allem zu Beginn des Buches, zehren ab und zu doch mal ganz schon an den Nerven.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Oktober 2011
Es ist schwierig, wenn nicht unmöglich, über dieses Buch zu schreiben, ohne den Schluss zu verraten. Denn dieser wirft ein bezeichnendes und erklärendes Licht auf vieles, was vorher passiert ist, wirft aber auch einige neue Fragen auf, die nicht beantwortet werden.
Das Buch zerfällt eigentlich in drei Teile: 1. Kindheit von Felix, 2. Adoleszenz als Adoptivkind Täuber, 3. Leben und Aufklärung des Verbrechens als Erwachsener.
Die drei Teile sind zwar nicht schematisch zu trennen, aber gleichwohl unterschiedlich zu beurteilen. Der erste Teil ist grossartig geschrieben und geht einem wirklich unter die Haut. Die sadistische Grossmutter, die charakter- und emotionslose Lotti und der träge und willensschwache Thorsten. Dazu die drei Kinder, die Tag für Tag unter dieser scheusslichen Situation zu leiden haben. Petra Hammesfahr versteht es, so zu schreiben, dass es einem schaudert und man manchmal meint, die Schmerzen selbst zu spüren.
Der zweite Teil, Felix als gutbehüteter Adoptivsohn von Peter und Birgit, ist weniger überzeugend. Die Welt des konservativen, ja altertümlichen Internats ist zwar gut dargestellt, die skurrilen Mitschüler von Felix doch etwas gar überzeichnet und zu skurril. Hingegen ist die naive, symbiotische Beziehung von Birgit zu Felix gut geschildert.
Mit dem dritten Teil hatte ich mehr Mühe. Da wird es nun etwas gar verschachtelt und kompliziert. Es werden wieder neue Figuren eingeführt (z. B. Leonie), die es nicht leicht machen, sich zurechtzufinden, wie auch der Geisteszustand von Felix, der zu einigen aufsehenerregenden Situationen führt, über die ja nichts verraten werden sollte.
Gesamthaft: Ein guter, beeindruckender Plot, der einen erschauern lässt. Aber das Buch hält nicht ganz bis zum Schluss durch, was es am Anfang versprochen hat.

P.S: Wieso wurde Felx wohl Felix genannt? Das heisst "der Glückliche"! Und das war er ja wirklich nie!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. September 2008
Es handelt sich um eine blutige Familientragödie, wobei auch Kindesmisshandlungen nicht fehlen, trotzdem beginnt der Roman mäßig spannend.

Erzählt wird aus der Ich-Perspektive, aus der Sicht des zu Beginn der Geschichte 8-jährigen Felix.
Alle anderen Familienmitglieder liegen ermordet in der Küche und Felix irrt erinnerungslos durch die Straßen.
Man verfolgt nun den weiteren Lebensweg von Felix bis zu einem Alter von Ende zwanzig. In dieser Zeit kommen immer mehr (vermeintliche) Erinnerungen zu Tage.

Jedem Protagonisten ist ein Kapitel gewidmet und durch diese unterschiedliche Darstellung, reimt sich der Ich-Erzähler die Geschehnisse im Jahr 1978 mehr und mehr zusammen.
Durch die, z.T. auch von außen, herausgezogenen Erinnerungsfetzen, zieht Felix allerdings fatale Fehlschlüsse.

Spannend sind vor allem die letzten 150 Seiten, als nach und nach die Wahrheit ans Licht kommt, wobei dies auch über viele Irrwege führt.
Gestört hat mich dabei, dass die Autorin manche Wendung der Ereignisse schon vorher andeutet, was etwas die Spannung nimmt, auch wenn man nicht weiß, was nun genau passieren wird.
0Kommentar| 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Januar 2013
Das erste Kapitel war nicht schlecht, die häusliche Gewalt glaubwürdig und gut dargestellt..
Danach hätte ich das Buch besser weggelegt, denn was nun folgt, und sich immerhin durch 2/3 des Buches zieht, ist eine fast endlose und langweilige Odyssee von unterschiedlichen Vermutungen des Jungen, was hätte passiert sein können.
Die Krönung der Dummheit ist jedoch die äußerst überfällige Aufklärung des Falls. Völlig an den Haaren herbeigezogen, unschlüssig und völlig wirklichkeitsfremd.
Den einen Stern vergebe ich nur für den ersten Teil des Buches, ansonsten habe noch nie etwas schlechteres gelesen. Völlig phantasielos und hohl!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. August 2009
Gleich mal vorweg: ich habe von Petra Hammesfahr schon Bücher gelesen, die ich wirklich unheimlich spannend und fesselnd fand. "Der Puppengräber" beispielsweise oder "Der stille Herr Genardy" waren für mich absolute Highlights. Wenn man von der Autorin allerdings mehrere Bücher kennt, dann verliert sich irgendwann der Reiz ihres besonderen "volksnahen" Schreibstils und es bleibt das Gefühl, das alles irgendwie schon mal gelesen zu haben. Bei dem vorliegenden Buch überkam mich mehr als einmal das große Gähnen... Die Story wäre sicherlich nicht schlecht, aber nachdem die Geschehnisse im Zusammenhang mit der "blutigen Familientragödie" unermüdlich immer und immer wieder durchgekaut werden um zum Schluss zwar eine überraschende aber doch relativ unglaubwürdige Auflösung zu erhalten, sinkt der Spannungslevel im Laufe der Geschichte beständig nach unten. Ich persönlich brauch jetzt mal eine längere Hammesfahr-Pause...
0Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 23. September 2011
"Erinnerung an einen Mörder" von Petra Hammesfahr ist ein spannender, gut zu lesender Thriller über den jungen Felix, einziger Überlebender einer blutigen Familientragödie auf der Suche nach Antworten.

Inhaltsangabe (Klappentext):
Eine blutige Familientragödie nannten es die Zeitungen. Der achtjährige Felix überlebt, doch er erinnert sich an nichts. Nicht, welchen Anblick seine Schwestern und seine Mutter boten, nicht, was aus seinem Vater geworden ist.
Als er sechzehn ist, beschwört ein tragisches Ereignis Bilder herauf. Felix glaubt plötzlich zu wissen, was damals passiert ist. Doch er irrt sich...

Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Es ist spannend geschrieben, es war unterhaltsam, kurzweilig, mit interessanten, vielschichtigen, sehr unterschiedlichen Charakteren.
Der Roman ist als Ich-Erzählung aus der Sicht von Felix verfasst. So fühlt man sich als Leser mittendrin im Geschehen, es geht einem wie Felix: Man möchte so gerne wissen, was passiert ist, doch man weiß es einfach nicht (mehr). Die klare Sprache ist sehr angenehm zu lesen.

Dies war mein erstes Buch von Petra Hammesfahr und es hat mir sowohl inhaltlich als auch stilistisch sehr gut gefallen. Ich kann mir gut vorstellen, in Zukunft weitere Bücher der Autorin zu lesen, und kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.
Vier Sterne von mir!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Januar 2009
Ich war doch recht enttäuscht von diesem Buch. Die Story ist ohne Zweifel gut. Aber was die Autorin daraus gemacht hat, gefällt mir gar nicht. Es wird vieles aus der Vergangenheit viel zu oft wiederholt und man verliert beim lesen einfach die Lust, weil die ganze Handlung in einer unerträglichen Länge erzählt wird. Ich denke, wenn man genau dieses Buch in maximal 300 Seiten gefasst hätte, wäre es sicher nicht schlecht gewesen. Aber so: Also ich musste mich stellenweise wirklich weiter durchquälen und war öfter versucht, das Buch "unfertig" in den Schrank zu stellen.

Fazit: Gute Story aber aufgrund der Länge reißt es einen überhaupt nicht mit. Keine Glanzleistung der ansonsten doch sehr guten Autorin. Daher leider nur 2 Sterne.
11 Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. September 2009
Ein sehr spannendes, nervenaufreibendes Buch, bei dem man selbst zum Mörder werden könnte, weil der "Giftzahn" einem echt auf die Nerven gehen kann mit seinem Gemeckere. Ich hatte eigentlich gehofft, die Alte würde ihr Fett auch noch weg kriegen...

Obwohl manche Dinge mehrmals erzählt werden, wird das Buch nicht langweilig. Felix auf der Suche nach seinen Erinnerungen kann einem manchmal echt leid tun. Dann wird man in die Irre geführt und der Schluss ist zwar nicht überraschend (konnte eigentlich nur noch die Person sein), aber trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

Die Schuldlosen
9,99 €
Die Sünderin
9,99 €
Hörig
9,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken