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am 7. August 2013
Inhalt:
Clarissa Crambray ist wegen eines Skandals, der sich vor zehn Jahren ereignet hat, und ihrer Tollpatschigkeit in der londoner Gesellschaft als "Chaos-Clarissa" verschrien. Immer wieder passieren der bildhübschen, ledigen Frau Missgeschicke, die potenzielle Heiratskandidaten in die Flucht schlagen. So verwechselt sie zuweilen auch einmal das Knie eines Gentleman mit einem Beistelltisch, auf dem man eine volle Tasse Tee abstellen kann, auf das dem Gentleman die Oberschenkel - oder Schlimmeres - verbrüht werden...
Auf diese Art und Weise hat Clarissa "aus Versehen" auch Reginald Greville vertrieben. Als Reginald nun auf einem Ball von seinem Cousin und bestem Freund Adrian Montfort, Earl of Mowbray, auf Clarissa angesprochen wird, weiß dieser selbstverständlich nur von ihren Missgeschicken zu berichten und rät ihm, sich von ihr fernzuhalten. Er jedoch stellt sich der Herausforderung, war er doch selbst noch vor ein paar Jahren als Frauenheld in aller Munde. Allerdings kehrte er vor zehn Jahren aus dem Krieg zurück und war von einer entstellenden Narbe im Gesicht gezeichnet, bei der zartbesaiteten Ladies der Gesellschaft "die Sinne schwanden". Daraufhin zog er sich für einige Jahre auf sein Landgut zurück. Nur dem guten Zureden seiner Familie zufolge hat er sich erneut den Herausforderungen einer londoner Saison gestellt.
Als Adrian sich Clarissa nun vorstellt, sind die Beiden sich auf Anhieb sympathisch. Ihm gegenüber hat sie auch keine Hemmungen von ihren Missgeschicken zu berichten, die daher rühren, dass ihre Stiefmutter ihr das Tragen ihrer Brille verboten hat. Da sie nicht mehr die Jüngste sei, wäre die Sehhilfe ein zusätzliches Manko - was die Suche nach einem Ehemann erschweren würde. Der Stiefmutter ist es aber ebenfalls nicht recht, dass sich Clarissa mit Adrian unterhält. Dennoch finden die Beiden immer wieder die Möglichkeit, sich heimlich zu treffen...

Meine Meinung:
Lynsay Sands hat hier einen "Romantic-Regency-Roman" verfasst, der inhaltlich ein gutes Potenzial bietet. Einige Vorrezensentinnen sind der Meinung, dass die Hauptprotagonistin Clarissa sehr naiv daher kommt. Dem kann ich mich nur anschließen, habe allerdings auch nichts anderes erwartet. Viele Autorinnen von Regency-Romanen bedienen sich dieser Naivität, da es absolut glaubwürdig erscheint. Man bedenke, dass die Frauen des Adels im 18./ 19. Jahrhundert oftmals bereits mit gerade einmal 15 Jahren verheiratet wurden. Unwissend, wohl bemerkt, denn damals konnte man sich hinsichtlich des Geschlechtsaktes nicht mal eben in einem Schulbuch, Lexikon, Internet, Zeitschrift oder ähnlichem schlau machen und war darauf angewiesen, dass einen die Mutter oder eine andere nahe stehende Verwandte auf die Ereignisse, die in der Hochzeitsnacht stattfinden sollten, vorbereitet. Aus der Sicht einer Leserin, die gern zu Romantic-Regency-Romanen greift, kann ich die Hauptprotagonisten nur als sympathisch bezeichnen. Auch die Geschichte ist interessant und in sich abgerundet.
Einziger aber sehr gravierender Negativfaktor ist der absolut missglückte Sprachgebrauch. Denn wenn innerhalb eines Regency-Romans aus dem 18./ 19. Jahrhundert von einer "A-Karte" die Rede ist, oder mit dem Ausspruch "Verdammte Hacke..." geflucht wird, dann muss irgendwas im Argen liegen. Viele meiner Vorrezensenten sind der gleichen Ansicht wie ich und schieben das Problem der Übersetzerin zu. Da ich das englische Original nicht gelesen habe, wage ich dies nicht zu beurteilen. Ebenso gut könnte das auch am Schreibstil von Lynsay Sands liegen. Da ich bisher keinen ihrer Romane gelesen habe, weil ich mit Vampir-Stories nichts anfangen kann, kann ich nicht beurteilen, ob es nicht an der Autorin selbst gelegen hat. Die Sprachweise ist absolut deplatziert, teils vulgär und passt eher nach 1980/ 1990. Da ich Regency-Romane liebe und bereits einige gelesen habe, freue auch ich mich darüber, wenn Autorinnen einen Sprachgebrauch finden, der nicht allzu verknöchert wirkt. Dies ist z. B. Julia Quinn in ihrer Serie über die Familie Bridgerton außerordentlich gut gelungen. Wer Interesse hat, dem sei der 1. Teil dieser Serie hiermit wärmstens empfohlen: Wie erobert man einen Duke?.

Fazit:
Die Geschichte ist absolut zu empfehlen und in meinen Augen eine Bewertung von 5 Sternen wert. Verdorben wird diese Zensur durch den unmöglichen Sprachgebrauch, der mir leider nicht einmal 1 Stern wert ist. Fans von "Romantic-Regency-Romanen" könnte leicht die Lust am Lesen vergehen. Daher sollten diese nur mit Vorsicht an diese Lektüre gehen.
Ein Kompliment möchte ich dem Verlag jedoch für die Covergestaltung aussprechen. Sowohl Schriftart als auch die Bebilderung ist absolut ansprechend. Passend zum Buchinhalt und dennoch erfrischend modern gestaltet.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 11. November 2013
Was? War? Das?

Schniedelwutz? Freudenstab? Hirni? Der Knüppel zermatscht das Törtchen?? "Hast du jetzt mein Törtchen zermatscht?" Und das bezieht sich nicht auf die Teestunde... Da wurde es mir zu bunt.

Die Leseprobe war noch ganz nett und lustig, aber nachher wurde es mir doch zu blöde. Die Geschichte vom armen Mädchen, das kaum was sieht und vom vernarbten Mann, der hilft war ja noch ganz nett. Aber die Schreibweise und die Ausdrücke waren furchtbar. Hätte mir besser die anderen Rezensionen durchgelesen, BEVOR ich mir das Buch holte.
Wie es scheint, liegt es wohl eher an der Üersetzung, aber dann sollte man den Übersetzer feuern.

Auch Clarissa kam mir eher wie eine 15jährige vor, als wie eine 24jährige, die sie wohl sein soll..

Nein, danke!!
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 23. Januar 2013
Clarissa Crambray ist so gut wie blind, denn ihre Stiefmutter hat ihr die Brille weggenommen, aus Angst, dass die junge Frau keinen Mann findet. Die Strategie geht gehörig daneben, denn Clarissa verschreckt durch ihre Ungeschicktheit alle möglichen Hochzeitskandidaten. Nur Adrian Monfort lässt sich nicht abschrecken. Im Gegenteil, da er sich seit einer Verwundung für sehr hässlich handelt, ist er ganz froh, dass seine Auserwählte ihn nicht klar sehen kann. Die Beiden kommen sich näher und schließlich wird geheiratet. Nebenbei kämpfen beide mit ihren eingebildeten Makeln und gegen jemanden, der es auf Clarissa abgesehen hat.

Die Geschichte ist ganz gut, teilweise wirklich witzig und es wäre ein wirklich schönes Buch, wenn nicht diese Übersetzung wäre. Tut mir leid, aber ich habe alle in Deutschland irgendwie erhältlichen Bücher auf Deutsch und auch auf English von Lynsay Sands gelesen und keines des ins Deutsche übersetzte Bücher war vom Ton her so modern und unpassend. Sätze wie "Wie kommst du denn auf dieses Brett..." passen ja wohl überhaupt nicht in einen historischen Roman. So gibt es viele unfreiwillig kommischen Übersetzungen. Der Verlag sollte sich überlegen, ob er mit dieser Übersetzerin so weiter arbeiten möchte. Schrecklich, dabei mag ich die im Lyx-Verlag erschienenen Bücher sehr. Die Cover sind wirklich immer wunderschön, so auch bei diesem Buch.

Ich hätte das Buch, wenn es in Deutschland erhältlich wäre, vermutlich lieber auf Englisch gelesen.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 2. März 2013
Ich hatte dies Buch vor einiger Zeit auf englisch gelesen und wollte es jetzt auch auf deutsch haben. Aber nach dem ersten Kapitel habe ich resigniert! Für mich ist es grausig. Die Übersetzerin hat sich ganz offensichtlich nicht mit (englischer) Geschichte beschäftigt. Solche eine Sprache, wie sie sie verwendet, ist völlig indiskutabel. Diese Ausdrucksweise paßt weder zu den Personen noch in die Zeit. So sprach man nicht! Vielleicht sollte die Übersetzerin mal die Bücher von Jane Austen lesen. Auch die Autorin Georgette Heyer hatte ein überaus profundes Geschichtswissen, da simmt jedes Detail.
Wenn man sich, wie ich, ein wenig in englischer Geschichte auskennt,ist dies ein Beispiel, wie eine lieblose Überseztung einem Buch schaden kann.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 17. Januar 2013
Ich glaube zum Inhalt der Geschichte ist schon viel gesagt worden weshalb ich hier darauf verzichte. Ich muss auch gestehen das mich die Übersetzung zu Anfang sehr gestört hat, die Ausdrücke welche nicht in die Zeit passen in der die Story spielt waren zu modern und hätten in einen Roman der heutigen Zeit besser platz gefunden. Dennoch habe ich weiter gelesen und irgendwann konnte ich damit gut leben. Vielmehr hat es die Handlung lebendiger gemacht, mehr ins hier und jetzt gebracht. Vielleicht konnte ich aber auch darüber hinwegsehen weil mir die Geschichte an sich so gut gefiel. Die Protagonisten der Story waren einfach herrlich in ihren Tollpatschigen Versuchen sich gegenseitig zu gefallen bzw. vermeintliche Makel dem anderen zu verheimlichen. Deshalb kann ich dem Buch aus vollem Herzen 4 Sterne geben. Gäbe es die Möglichkeit nur 1/2 Sterne zu vergeben so hätte ich dies für die unpassende Übersetzung auch gemacht aber da die Regeln anders lauten wird halt ein ganzer Stern abgezogen. Persönlich finde ich es viel schlimmer wenn die Geschichte furchtbar gewesen wäre aber, oder zum Glück, war sie das ganz und gar nicht. Ich habe köstliche und amüsierte Stunden mit diesem Buch verbracht und würde es empfehlen.
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am 24. Februar 2013
Also ich muss gleich vorneweg sagen das ich eigentlich keine historischen Romane lese weil das eigentlich nicht so mein Ding ist. Aber hier habe selbst ich gemerkt das die Sprache teilweise nicht Zeitgemäß ist. Hinzu kamen einige komische Ausdrücke für die männlichen und weiblichen Geschlechtsteile welche das Buch unbeabsichtigt komisch machten. ;) ich weiß nicht ob es an der Übersetzung oder der Autorin lag aber die Sprache passt wirklich einfach nicht zum Buch und schmälert auch den Spaß am lesen.

Hinzu kam das ich teilweise auch fand das die Handlung nicht ganz zeitgemäß war. Und mir persönlich war zwischen den beiden Hauptdarstellern auch ein wenig zuviel Friede, Freude, Eierkuchen aber auch das die Böse nicht bestraft wurde fand ich sehr komisch für diese Zeit und sehr ungewöhnlich.

Normalerweise mag ich die bücher von Lynsay Sands - ich liebe die Vampirreihe ;) Aber dieses Buch war wirklich eine Enttäuschung. Einmal lesen hat mir gereicht. Das Buch ist okay. Aber haut mich nicht vom Hocker.

Wer mal herzlich lachen will über die Bezeichnungen und andere sprachliche Aussetzer ist hier sicher gut bedient ansonsten lasst bebsser die Finger davon ;)
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am 31. Januar 2017
Ich habe noch nie eine so lieblose Übersetzungeines Romans gelesen.

Die Bücher der Autorin sind sehr gut. Auch in diesem Roman verbirgt sich eine spannende Handlung.
Aber auch die lustige Seite der Autorin ist wieder zu ahnen.
Sehr Schade.
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am 24. Januar 2013
Ich hatte dieses Buch vorbestellt und mich auch eigentlich darauf gefreut. Und dann dieser Quatsch. Was hätten Georgette Heyer oder Sophia Farago daraus gemacht: Einen tollen Regency-Klassiker.
Doch in "Liebe auf den zweiten Blick" wimmelt es vor Albernheiten,totalen Stilbrüchen. Z.B. beginnt hier ein Gespräch unter Männern des damaligen Hochadels mit "Na du alter Sack", oder der Vater der Braut wartet freudig lächelnd im Zimmer, bis seine Tochter und der angehende Schwiedersohn aus dem Schrank steigen, in dem sie herumgemacht haben usw. usw. Auf den meisten Seiten wird detailliert beschrieben, wie das Paar sich miteinander vergnügt - ich hatte auf einmal das Gefühl in einem Softporno gelandet zu sein. Also viele, viele Seiten ohne Romaninhalt. Die Heldin kann angeblich ohne Brille nichts sehen, das Geschlechtsteil und die tollen Muskeln ihres Verehrers sieht sie allerdings in aller Deutlichkeit, so ein Blödsinn. Entweder wollte die Autorin die Leserschaft richtig vereimern oder die Übersetzerin, ich bin mir da nicht so sicher. Schade fürs Geld. Der Buchumschlag war allderding sehr schön.
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am 19. März 2014
Toller Titel und tolle Inhaltsangabe. Schade nur, dass das Buch wie jeder Liebesroman ablaufen muss. Im Endeffekt hat mir das Buch doch ganz gut gefallen. Spannender und nicht so ersehbar hätte es sein können. Trotzdem tolle Autorin, die wahnsinnig gut schreiben kann und ihren Witz wohl nie verliert.
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am 25. August 2013
Buch wie beschrieben, in beschriebenen Zustand.
Das Buch macht süchtig . . .
Schnelle Lieferung.
Immer wieder gerne, ich bin sehr zufrieden. ; -)

Mit freundlichen Grüßen
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