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Kundenrezensionen

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am 22. September 2012
Selten bin ich mit soviel Skepsis an ein Buch heran gegangen und selten genug wurde ich dann mehr als positiv überrascht. Doch der erste Teil der Highland Pleasures Serie von Jennifer Ashley hat mich voll überzeugt. Die Serie selbst handelt von Mitgliedern des MacKenzie Clans, die man getrost als ziemlich exzentrisch und außergewöhnlich bezeichnen darf.

Der männliche Held Lord Ian MacKenzie ist kein Leichtfuß oder liebenswerter Schurke, wie er in jedem beliebigen Historical vorkommt. Mit ihm hat Jennifer Ashley eine sehr vielschichtige Figur erschaffen, auf die sich der Leser Stück für Stück einlassen muss. Lord Ian ist ein ungewöhnlich kluger Mann, der jedoch völlig unfähig ist Gefühle zu erkennen oder einen Scherz zu durchschauen. Selbst direkter Augenkontakt erscheint unmöglich. Einige Jahre in seiner Kindheit verbrachte er in einem Irrenhaus und auch später im Erwachsenenalter wurde er für einige Jahre in einer Anstalt weg gesperrt. Nur durch die Hilfe seiner Brüder Hart, Cam und Mac ist es ihm möglich ein halbwegs ‘normales’ Leben zu führen.

Ihm zur Seite steht Beth Ackerley – eine nicht mehr ganz so junge Witwe, die die letzten Jahre als Gesellschafterin einer älteren Dame verbracht hat und nach deren Tod zur begehrten Erbin avanciert. Sie ist eben dabei eine neue Ehe einzugehen, doch dieses Vorhaben wird vom verruchten Lord Ian durchkreuzt.

Unfähig zu lügen und weil er sich von der hübschen Frau angezogen fühlt, öffnet Ian Beth auf seine ganz eigene und wenig charmante Art die Augen über ihren Verlobten. Und Beth packt die Gelegenheit am Schopf und verschwindet schnell aus der Stadt und nach Paris. Zuvor lehnt sie jedoch einen sehr ungewöhnlichen Heiratsantrag Ians ab. In Paris trifft sie dann auf weitere MacKenzies und schliesslich auch wieder auf Ian. Doch der hat Probleme, richtige Probleme …. Plötzlich wird Beth damit konfrontiert, dass der Mann, der so anziehend auf sie wirkt, vielleicht ein Mörder ist.

Ian ist wie gesagt ein sehr ungewöhnlicher Held. Und obwohl seine Vergangenheit tragisch ist und man mit seiner Unfähigkeit mit der Welt klar zu kommen mitleidet, wird die Geschichte in keiner Weise pathetisch oder unglaubwürdig. Auch die Figur der Beth ist sehr glaubwürdig und sie ist ein erfrischender Gegenpol zu den MacKenzies, die allesamt auf dem ersten Blick wirken, als hätten sie einen an der Klatsche. Sie ist ein herzensguter Mensch, hat in ihrem Leben viel erlebt und ist doch nicht an gewissen Umständen ihrer Vergangenheit zerbrochen. Hysterie, oder Affektiertheit sind ihr fremd und sie ist für mich eine ganz wunderbare geerdete Frau, die keine Angst vor ihren Gefühlen hat. Und vor allem hat sie den Mut sich Ian und seinen Spleens zu stellen.

Obwohl der Fokus auf Beth und Ian liegt, lernt man alle Familienmitglieder kennen, bekommt einen sehr schönen Einblick in die Familiengeschichte und Vergangenheit der Haupt- und Nebenakteure, ohne dass jedes Geheimnis dabei gelüftet wird. Der Handlungsbogen ist sehr ausgewogen, die Sprache flüssig und das Buch sehr angenehm zu lesen.

2013 bringt Lyx den zweiten Teil der Reihe heraus und dieser wird dann von Mac, Ians Bruder und dessen Frau Isabella handeln. Auch diese Personen lernt man im Laufe der Geschichte bereits kennen und man darf gespannt sein, wie Lord Mac seine Frau zurückerobern möchte.
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am 28. September 2012
Mit Ian hat sich Jennifer Ashley an einen sehr unkonventionellen Liebesromanhelden herangewagt, was einerseits Schwierigkeiten, andererseits aber auch jede Menge Potential für eine interessante Geschichte liefert. Vielleicht hatte ich einfach nur falsche Vorstellungen davon, wie sich die Liebe zwischen dem "verrückten" Ian MacKenzie und der jungen Witwe Beth Ackerly entwickeln könnte.
Es geht mir hier nicht darum, das Buch schlecht zu reden, ich will lediglich eine andere Sichtweise einbringen und denjenigen, die gewisse Dinge vielleicht ähnlich sehen wie ich, zumindest ein Warnschild vor Augen halten. Ich denke aber, dass die Mehrheit der Leser diese Geschichte lieben wird (wenn auch aus Gründen, die sich mir nicht erschließen).

Ian ist der mit Abstand interessanteste Charakter in dieser Geschichte, wobei seine "Verrücktheit" auf eine leichte Form von Autismus zurückzuführen ist. Begriffe wie Autismus oder Asperger-Syndrom werden im Buch allerdings nicht erwähnt, da sie zu der damaligen Zeit auch noch gar nicht bekannt waren.
Weil es Ian am intuitiven Verständnis für zwischenmenschliche Interaktionen (vor allem solche die ein Lesen zwischen den Zeilen erfordern) mangelt und er den Blickkontakt mit anderen Personen meidet, lässt ihn das in den Augen seiner Mitmenschen unhöflich erscheinen, so auch wenn er bestimmte Umgangsformen unwissentlich missachtet. Außerdem fällt es ihm äußerst schwer, Gefühle anderer anhand von Mimik und Körpersprache zu deuten. Seine mitunter obsessive Fixierung auf bestimmte Dinge verleiht ihm zusätzlich einen Ruf als Exzentriker.
Andererseits verfügt er über ein außergewöhnliches Gedächtnis - seinem Bruder Hart dient er gewissermaßen als menschlicher Rekorder, indem er sich den genauen Wortlaut der von Hart abgeschlossenen Verträge einprägt -, spielt Klavier nach Gehör und ist mathematisch hoch begabt. Aber vor allem ist er ausgesprochen aufrichtig und setzt sich dafür ein, andere vor Ungerechtigkeiten zu schützen.

Was ich ein bisschen vermisst habe, ist die Auseinandersetzung mit Ians Autismus in der Liebesbeziehung. Zugegeben kein leichtes Thema, aber die Autorin scheint sich regelrecht darum zu drücken. Abgesehen von der Sache mit dem Augenkontakt, hatte ich das Gefühl, dass Ians besonderer Zustand im Umgang mit Beth manchmal völlig in Vergessenheit gerät. Dann wirkt er eher wie ein Schauspieler, der nur vorgibt, autistisch zu sein. Ich habe auch nicht ganz verstanden, warum ihn etwas, das Beth gesagt hat plötzlich zum Lachen bringt. Und leider verlieren durch solche Dinge Momente wie der, wenn sich Ian überwindet, Beth direkt in die Augen zu sehen, irgendwie ihren Zauber.

Beth ist anfangs noch interessant, wirkt aber im Laufe der Handlung mehr und mehr wie eine Liebesromanheldin, wie es sie schon zu Tausenden gegeben hat und auch nach ihr noch geben wird. Letztendlich war sie mir zu eindimensional und ich hätte mir ein bisschen mehr individuelle Note an ihr gewünscht.

Fellows ist einfach nur wahnsinnig nervig mit seinen ständigen Anschuldigungen und fixen Ideen, die mehr auf Indizien und Vermutungen denn auf handfesten Beweisen beruhen. Dabei ist er dann auch noch dermaßen engstirnig und starrköpfig, dass man sich fragt, wie er es überhaupt geschafft hat, Ermittler zu werden.

Von den restlichen Figuren, inklusive Ians Brüdern und Isabella, mit der sich Beth schnell anfreundet, ist mir eigentlich keiner so richtig in Erinnerung geblieben. Für den Folgeband zwischen Mac und Isabella wird schon fleißig vorbereitet - man erfährt z.B. wie sie sich kennengelernt haben, dass Isabella nach wie vor in Mac verliebt ist und dass die beiden sich allergrößte Mühe geben sich gegenseitig aus dem Weg zu gehen -, mein Interesse hat das aber nicht geweckt.

Handlungsmäßig konzentriert sich die Geschichte natürlich in erster Linie auf die Beziehung zwischen Ian und Beth. (Leider liege ich mit der Autorin, was die Umsetzung dieses Aspekts angeht, nicht auf einer Wellenlänge.) Die Kriminalhandlung, die im Hintergrund noch nebenher läuft, um die Spannung zu steigern war in Ordnung aber nicht herausragend, allerdings mitunter interessanter als die eigentliche Liebesgeschichte. Dass Ian unter Verdacht steht, liefert zusätzlich noch ein bisschen Zündstoff für Konflikte zwischen ihm und Beth. Darüber hinaus erfährt man ein bisschen was über Ians Vergangenheit und die Vorwürfe gegen die MacKenzies im Allgemeinen wegen ihrer (oftmals unschönen) Frauengeschichten.

Und nun zu dem Punkt, der mich am meisten gestört hat: Die Erotik.

Problem Nr. 1: Ich habe keine Chemie gespürt.
... und damit geht die Erotik gar nicht zu reden von der Romantik komplett an mir vorbei. Dass die beiden tatsächlich verliebt sind, werde ich der Autorin einfach glauben müssen, denn gemerkt habe ich davon nichts (es sei denn man nimmt die sexuellen Interaktionen als Indikator) und auch das wie oder besser gesagt warum eben genau diese beiden zueinander gefunden haben, konnte ich nicht wirklich nachvollziehen.

Problem Nr. 2: Die Libido läuft Amok.
Selbst wenn man mal ignoriert, dass sich die Beziehung der beiden in Rekordtempo entwickelt - langsames Herantasten Fehlanzeige, es wird direkt in die Offensive gegangen -, scheinen sie aber auch nicht viel mehr als Sex und erotische Spielereien miteinander anfangen zu können. Genau genommen kann ich mich an kaum eine Begegnung zwischen den beiden erinnern, die gänzlich ohne Intimitäten dieser Art auskommen. Selbst die erste Begegnung geht nicht ohne Kuss über die Bühne. Mir ist klar, dass insbesondere Frischverliebte nur schwer die Finger voneinander lassen können, wenn man aber kaum etwas anderes zu hören bzw. zu lesen bekommt - ein Teil davon wird auch eher nebenbei erwähnt -, wird es ziemlich schnell sehr eintönig und auch sehr vorhersehbar, was den Reiz an der Sache zusätzlich mindert. Dazu zähle ich z.B. eine Szene, bei der sich Beth und Ian in einer Pension einquartieren, nachdem sie vom Regen durchnässt wurden. Was folgt, dürfte niemanden überraschen (und unter Vorfreude verstehe ich etwas anderes) ... ein warmes Bad ... beide nackt ... er mal wieder hart und sie natürlich auch erregt ... etc. und bla bla bla.

Problem Nr. 3: Die Art der Erotik
Ich habe nicht grundsätzlich etwas gegen häufige erotische Darstellungen, wenn die entsprechenden Szenen ansprechend geschrieben sind. Aber wie schon gesagt, spricht Jennifer Ashley ganz eindeutig nicht meine Sprache.
So gehe ich nicht gerade vor Begeisterung über, wenn das Vorspiel aus küssen (auf den Mund) und ausziehen besteht. Wenn Frau Glück hat noch kurz ein wenig Stimulation mit dem Finger oder - wenn sie ganz großes Glück hat - dem Mund. Für Beth ist das allerdings kein Problem, weil sie ohnehin schon feucht und bereit und im Grunde bereits kurz davor ist ... (Wenn es doch immer so einfach wäre.)
Und wenn dann auch noch meine Ohren vergewaltigt werden, mit Worten wie Möse - ich HASSE dieses Wort, und gleich nochmal doppelt so sehr, wenn es wie hier völlig deplatziert in den Raum geworfen wird -, dann ist das für mich in etwa die textliche Entsprechung einer abrutschenden Plattennadel. (Soviel zum Thema Dirty Talk.)
Eher irritierend als sinnlich fand ich auch eine Szene zwischen den beiden während einer Kutschfahrt durch den Park. Dabei macht Ian Beth das Angebot, dass sie sich ein Körperteil von ihm aussuchen dürfe zum Auspacken und Begutachten. Zu erwähnen, worauf die Auswahl fällt, erspar ich mir ... Es ist tatsächlich so einfallslos und wenn man mal die Zeit (19. Jahrhundert) und den Ort (Öffentlichkeit) berücksichtigt auch ziemlich fragwürdig. Bei der anschließenden Fellatio wirkt Beth dann so souverän und kein bisschen zögerlich, dass man es ihr nicht wirklich abkauft, wenn sie behauptet, sie hätte das zuvor noch nie getan. Und sie lässt ihn natürlich auch direkt in ihrem Mund kommen. Bon appétit.

Wem das gefällt, Bitteschön. In Punkto Liebesroman hat sich Jennifer Ashley für mich allerdings gleich beim ersten Versuch ins Aus katapultiert.
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am 9. Oktober 2012
Kein Lord wie jeder andere" könnte auch Kein Buch, wie jedes andere" heißen, denn die Autorin hat sich wirklich viel Mühe dabei gegeben, mal einen etwas anderen historischen Liebesroman zu schreiben.
Besonders Lord Ian Mackenzie trägt viel dazu bei, dass sich diese Geschichte von anderen abhebt. Sein Verhalten ist nicht unbedingt das typische Gehabe eines Liebesromanhelden. Er ist in sich gekehrt, wohnte eine ganze Weile in einer psychologischen Einrichtung, handelt impulsiv und denkt, er ist zu großen Gefühlen nicht in der Lage. Es heißt, sein ganzes Benehmen, sei dem Asperger-Syndrom sehr ähnlich. Auch seine Familie besticht mit außergewöhnlichen Figuren und Hintergründen, die mich sehr neugierig auf die weiteren Bücher der Reihe gemacht haben.
Beth ist eine wunderbare und starke Frau. Sie wurde in Armut groß und nur durch Zufall ist sie nun eine reiche Erbin. Sie vergisst allerdings nie, woher sie kommt und ihr Verhalten zeigt deutlich, dass sie nichts mit den üblichen Neureichen gemein hat. Sie war bereits einmal glücklich verheiratet mit einem Pfarrer, der leider sehr früh verstarb und vermisst die körperliche Liebe. Genau diese körperliche Liebe ist es, die sie davon überzeugt sich auf Lord Ian einzulassen. Dieser würde sie zwar sofort heiraten, aber ihr steht nicht der Sinn danach, zumal er ihr gegenüber behauptet, sie leider niemals lieben zu können.
Die beiden ergeben ein traumhaft harmonisches Paar, welches alle Widrigkeiten übersteht und sich perfekt ergänzt.
Der kleine Krimiplot der Autorin bringt Spannung in die Geschichte und Beth kann damit beweisen, dass sie einen klugen Kopf besitzt.

Insgesamt ein wirklich zauberhaftes Buch, welches durch einen perfekten Schreibstil, einem gut durchdachten Plot und interessanten, liebenswerten Protagonisten besticht und definitiv Lust auf MEHR macht!
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am 10. April 2014
......mit zwei prägnanten Hauptprotagonisten, die man sofort ins Herz schließt.

Inhalt:

Als Ian MacKenzie in Erfahrung bringt wen genau da Lyndon Mather zu heiraten gedenkt, musste er diese Frau unbedingt warnen, denn Mather war nicht unbedingt der Mann den man sich als ehrbare Dame zum heiraten aussuchte. Als er Beth Ackerley dann in der Oper trifft, steckt er ihr einen Zettel zu, auf dem genau steht was ihr Verlobter für ein Mann ist. Als er ihr kurz darauf noch anbietet sie zu heiraten, aber nicht zu lieben, weil er das angeblich nicht kann und sie nur heiraten würde weil er das Bett mit ihr teilen möchte, bleibt ihr doch glatt das Lachen im Hals stecken. Beth löst die Verlobung, und macht sich auf den Weg nach Paris, nur weg von diesen ganzen Irren. Doch kaum in Paris angekommen läuft ihr auch schon wieder Ian über den Weg, und im Schlepptau hat er einen Inspektor der ihm des Mordes an zwei leichten Mädchen bezichtigt. Als würde das nicht alles schon reichen, versucht dieser besagte Inspektor auch noch, sie mit ihrer Vergangenheit zu erpressen um dadurch an Ian heranzukommen. Spätesten jetzt sollte sie die Beine in die Hand nehmen, und flüchten, nur irgendwie fühlt sie sich seltsamer Weise von dem ungehobelten Ian MacKenzie wie magisch angezogen, wenn er doch nur das selbe empfinden könnte wie sie......

Mein Eindruck:

Bin ja so gar nicht der Historien-Roman Leser, ich habe es lieber aktueller, aber die Geschichte hier gefiel mir wirklich gut. Die Geschichte ist eine gute Mischung aus Crime, Drama und Lovestory und besitzt noch einen auffallend guten Sinn für Humor. Die beiden Hauptprotagonisten sind eine Wucht, besonders Ian ist zum schreien komisch. Er kann nicht lügen und sagt immer genau das, was er in dem Moment denkt. Das Resultat einer solchen Unterhaltung, kann man sich an 5 Finger abzählen. Auch Beth ist erfrischend offen und hat einen unglaublich witzigen Humor. Auch die Nebenprotagonisten, fand ich äußerst ansprechend. Der Schreibstil von Jennifer Ashley ist hier sehr erfrischend und erheiternd und wunderbar zu lesen. Ich kenne die Autorin schon von ihrer Immortal Reihe, die sie mit mehreren Autorinnen zusammen geschrieben hat, und auch da fand ich ihren Schreibstil schon sehr gut. Von mir gibt es hier wohl verdiente 4,8/5 Sterne und ich freue mich jetzt auf den nächsten Teil.

Hier die chronologische Reihenfolge der Highland Pleasures Reihe:

01. Kein Lord wie jeder andere
02. Das Werben des Lord MacKenzie
03. Lord Camerons Versuchung
04. Der dunkle Herzog
05. Die Verführung des Elliot McBride
06. The Life and Love of Daniel MacKenzie
07. A Mackenzie Family Christmas - The Perfect Gift
08. The Untamed Mackenzie
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TOP 1000 REZENSENTam 23. September 2012
Als der als verrückt geltende Lord Ian MacKenzie erfährt, das sein Geschäftspartner beabsichtigt die junge Witwe Beth Ackerley zu ehelichen, zögert er nicht lange und erzählt der jungen Frau von dem Doppelleben ihres Verlobten. Ohne ihr natürlich ebenfalls einen Heiratsantrag zu machen. Beth ist zwar Ian sehr dankbar dafür das er sie vor einem großen Fehler bewahrt hat, doch lehnt sie seinen Heiratsantrag ab. Stattdessen macht sie sich auf nach Paris um dort ein neues Leben zu beginnen. Ganz unverhofft trifft sie dort auf Isabella der Schwägerin von Ian, die seit der Trennung von ihrem Mann Mac vor drei Jahren in der Stadt lebt. Sie freunden sich sehr schnell an und bald treffen auch Beth und Ian wieder auf einander. Da Beth, den vermutlich am Asberger Syndrom leidenden, Ian nicht heiraten möchte, ihn aber sehr sympatisch und attraktiv findet beginnen sie eine Affäre. Als die Vergangenheit das Glück der MacKenzie zu zerstören droht zögert Beth nicht eine Sekunde um ihnen zu helfen.

Auch ich war zunächst skeptisch was diese Geschichte anging, so schien mir doch sehr Schreibstil zu modern. Das legte sich allerdings sehr schnell wieder als sich die Protagonisten in Paris wieder sehen. Die Geschichte entwickelt sich sehr langsam aber stetig. Wirkten die Handlung stränge zu Anfang auf mich noch etwas lose zusammen gewürfelt, so fügte sich doch im laufe des Lesens alles zu einem Komplexen und Logischen Gebilde zusammen. Manche der Geheimnisse und Hintergründe waren vorhersehbar, manche nicht. So was wünscht man sich doch als Leser oder nicht?

Die Charaktere fand ich alle sehr gelungen, sei es Ian der durch seine schrecklichen Erlebnisse in seine Kindheit und Jugend zu Wutausbrüchen neigt oder zusätzlich durch seine vermutlich wegen dem Asperger-Syndrom verursachten Verhaltensweisen, wie die Direktheit, jemanden nicht in die Augen schauen zu können oder die Liebe zur Perfektion. Dabei ist er seinen Lieben stets loyal gegenüber. Beth ist eine junge Frau der nach dem Tod ihres Mannes, ein kleines Erbe zugefallen ist. Sie hat Angst sich neu zu binden, zumal ihre erste Ehe sehr glücklich war. Dennoch hat sie einen freundlichen Charakter und fühlt sich schnell in Gegenwart von Ian sehr wohl und hat überhaupt keine Vorurteile sei es Ians Wesen gegenüber oder seiner Familie. Dann natürlich Ians Brüder, sie sind stets besorgt um ihren kleinen Bruder und würden alles für einander tun, obwohl sie alle mit ganz eigenen Problemen. Obwohl sie in der Gesellschaft gemieden werden, würde ich sie eher als moderne Gemeinschaf von Junggesellen halten, die sehr gerne Lachen und auch in Gegenwart von Damen ihre Meinung sagen. Zum Guten Schluss noch die tollen Nebencharaktere, allen voran Inspektor Fellows, der es ganz besonders auf die Familie abgesehen hat, er wirkt ein wenig steif aber spätestens zum Schluss ist er einem ein wenig sympatischer.

Wie bei "Historical Romances" üblich liegt der Fokus zum größten Teil auf der Romantik und zu weilen auch auf der Erotik. So auch bei diesem Buch. Es gibt sehr schön beschriebene Szenen die durch Ian unverblümter und direkter Art, sowie seinen geistigen Fähigkeiten noch mehr an Intimität und Verbundenheit vermitteln. Was ich sehr romantisch fand.

Ich freue mich schon darauf den 2 Band "Das Werben des Lord MacKenzie" zu lesen. Bin echt gespannt wie es Mac anstellen wird seine Frau zurück zu erobern. Empfehlen würde ich dieses Buch vorwiegend allen, die gerne modern geschriebene "Historical Romances" mit einem ungewöhnlichen Plot lesen. Alle andern sollten es einfach mal ausprobieren.

Reihenfolge der Highland Pleasures Reihe:
1.Kein Lord wie jeder andere (Ian MacKenzie & Beth Ackerley)
2.Das Werben des Lord MacKenzie (Mac MacKenzie & Isabella MacKenzie)
3.Lord Camerons Versuchung (Cameron MacKenzie & Ainsley Douglas)
4.Der dunkle Herzog (Hart MacKanzie & Eleanor Ramsay)
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am 7. November 2015
"Kein Lord wie jeder andere" ist der 1. Teil der MacKenzie Serie, der beste Teil der Reihe und überhaupt das Buch ist einer der besten historischen Liebesromanen die ich gelesen habe.
Ich mag unvollkommene Helden. Ian MacKenzie ist ein Autist und Beth ist die Lady seines Herzens. Ians und Beths Beziehung beginnt sehr romantisch. Von vorne an, bei der ersten Treffen als Ian die Hand von Beth hält, merk man schon die Chemie zwischen den beiden. Die Autorin hat sehr gut den Charakter von Ian, seine Kindheit und die Familie MacKenzie beschrieben. Die Kriminalhandlung ist sehr spannend. Die Nebencharaktere haben ihre interessante Geschichte. Das Buch ist flüssig und fesselnd geschrieben, mit Emotion, Romantik und Humor.

Zusammenfassung :
- Ein unvollkommen faszinierender Held
- Ein origineller historischer Liebesroman mit sehr spannender Kriminalhandlung
- Eine wunderschöne und emotionale Liebesbeziehung
- Eine starke zusammenhaltende Familie
- Ein Kompliment an die Autorin, die diese Geschichte gut verpackt hat

5 Sterne

1. Kein Lord wie jeder andere
2. Das Werben des Lord MacKenzie
3. Lord Camerons Versuchung
4. Der dunkle Herzog
5. Die Verführung des Elliot McBride
6. Das Schönste Geschenk Von Allen: Eine Mackenzie-Weihnachtsgeschichte
7. Das verruchte Spiel des Daniel MacKenzie
8. The Untamed Mackenzie
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am 31. Oktober 2015
Beth hat gerade geerbt und sich verlobt, als Lord Ian MacKenzie sie vor ihrem Verlobten warnt. Daraufhin löst sie die Verlobung und verschwindet nach Paris. Ian aber fühlt sich in ihrer so wohl, und möchte sie außerdem in seinem Bett, dass er beschließt sie zu heiraten und reist ihr hinterher. Aber auch Inspektor Fellows macht sich auf den Weg nach Paris, denn er hasst die MacKenzies und will Ian unbedingt für einen Mord drankriegen...

Beth ist ein offener und freundlicher Mensch. Sie hatte eine schwierige Kindheit und wurde erst mit ihrem Mann glücklich. Als dieser vor neun Jahren starb kümmerte sie sich um eine alte Frau, von der sie ein beträchtliches Vermögen erbte. Da sie auch die Freuden im Bett vermisst, lässt sie sich auf eine Affäre mit Ian ein.
Ian ist Autist, was auch sein verhalten schnell deutlich werden lässt. Für dieses verhalten wurde er als Kind immer wieder bestraft und musste lange in einer Anstalt leben. Durch das grausame Verhalten seines Vaters und das Martyrium in der Anstalt ist er geprägt und meidet die Menschen meistens. Beth aber beruhigt ihn und er verliebt sich in sie, oihne eigentlich zu wissen, was Liebe überhaupt ist. Auch wenn Beth sich auf eine Affäre eingelassen hat, will er sie heiraten und gibt nicht auf...

es ist ein wirklich gelungener Serienauftakt um die MacKenzies.
Man fiebert mit den beiden Protagonisten mit und besonders Ian ist mir ans Herz gewachsen. Er hatte ein so grausames Leben und ist dennoch zu einem wunderbaren Menschen geworden, der die , die er liebt mit allem beschützt.
Neben der Liebesgeschichte um die beiden ist auch der Krimianteil hier sehr gut gelungen. Darin sind auch Teile von Ians Familie verstrickt, so dass man die restlichen MacKenzies schon kennenlernt und sich auf die Teile mit ihnen freut.

Eine absolute Kaufempfehlung von mir....
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VINE-PRODUKTTESTERam 4. Mai 2013
Die junge Witwe Beth Ackerley ist durch Erbschaft zu viel Geld gekommen obwohl sie selbst im Armenhaus groß wurde. Nun ist sie mit einem - wie es scheint - ehrenwerten Gentleman, doch bei einem Opernbesuch lernt sie Lord Ian MacKenzie kennen, der ihr in einem unbemerkten Moment einen Brief zuschiebt. In diesem teilt er ihr ungeheuerliche Geheimnisse über ihren Verlobten mit. Die MacKenzies sind mächtig aber auch umgeben von Skandalen und erst nachdem Beth die Anschuldigungen selbst geprüft hat, löst sie die Verlobung und reist nach Paris. Dort trifft sie bald wieder auf Ian MacKenzie, dem nachgesagt wird, verrückt zu sein und auch ein Mord vor wenigen Jahren rankt sich um seinen und den Namen seiner Brüder. Doch Ian übt eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Beth aus und sie kann ihm einfach nicht fernbleiben. Doch ein neuerlicher Mord, kurz vor Ians Abreise nach Paris, sorgt über erneutes Aufsehen und bald heftet sich ein Inspektor aus London an Beth' und Ians Fersen. Ist Ian ein verrückter Mörder? Beth fängt bald an auf eigene Faust Erkundigungen einzuziehen und bringt damit sich selbst bald in Gefahr..

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Ich habe das Buch in wenigen Stunden quasi verschlungen. Zum großen Teil liegt es an dem hervorragenden Schreibstil von Jennifer Ashley aber auch an der Handlung selbst. Es war faszinierend, wie sie Ians Wahnsinn in Worte gefasst hat. Teils bekam man als Leser Einblick in Ians Gedankengänge und seine eigene für andere verrückt wirkende Welt. Teils bekam man die Handlung aus Beth' Sicht geschildert. Nach und nach entblättert sich Ians Vergangenheit und ich war erschüttert, was ein Vater seinem eigenen Sohn fähig ist anzutun. Auch die drei Brüder von Ian haben großen Anteil am Geschehen und wie sie versuchen ihn zu beschützen und helfen war einfach nur ganz toll geschrieben ohne kitschig oder überzogen zu wirken. Die Art wie Jennifer Ashley diese Geschichte erzählt hat mir unglaublich gut gefallen und weicht meiner Meinung deutlich von anderen Büchern in diesem Genre ab.

Ab der Mitte des Buches war ich verliebt in den MacKenzie Clan und ich werde definitiv auch die anderen Bücher aus der Reihe lesen. Ich bin gespannt, was JA sich für Mac und seine Frau Isabella im zweiten Buch ausgedacht hat. Auf jeden Fall hoffe ich, dass wieder alle MacKenzies an Bord sind und kann es kaum abwarten, weiterzulesen.

Ein bisschen haben mich die MacKenzies an die Mallorys von Johanna Lindsay erinnert, eine Reihe die ich als Teenager regelrecht verschlungen und geliebt habe.

Wer gerne historische Liebesromane liest, der sollte auf jeden Fall dieses Buch hier lesen. Ich hatte nichts Besonderes erwartet und wurde positiv überrascht. Toller Schreibstil und großartige Hauptpersonen - lesen!!
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am 31. Januar 2015
Ich verschlinge im Moment die Bücher in denen der Held etwas abseits der normalen Welt ist. Also nicht ganz so perfekt. Meinetwegen blind, lahm usw. Ich mag das einfach, das die nicht ganz so perfekten auch eine Chance bekommen, ihren Mann zu stehen und ihre Liebe zu finden. Ja aus diesem Grund habe ich auch mal auf einen "historischen Liebesroman" gegriffen der ja nun wirklich nichts mit Fantasy zu tun hat. ... Obwohl bei einigen Szenen könnte man doch seine Fantasy ihren Lauf lassen.
"Kein Lord wie jeder andere" ist eigentlich ein Buch wie kein anderes! Normaler Weise schrecke ich ja extrem von historischen Liebesromanen zurück. Da ja die Frauen dieser Zeit sowas von zugeknöpft waren, und ein Kuss ja schon fast einer Vergew... gleich kam, aber in diesem Buch hat die Autorin sich wirklich super viel Mühe dabei gegeben, mal einen etwas anderen historischen Liebesroman zu schreiben. Die beiden Hauptpersonen sind einfach mal besonders.
Lord Ian Mackenzie hat es mir angetan. Er ist nicht der typische Romanheld, wie ihr ihn alle kennt.
Er ist in sich gekehrt, sagt nur die Wahrheit, er kann nicht lügen, gerät schnell in Wut, kann keinen Blickkontakt mit anderen Personen halten, war auch bereits in einer psychologischen Anstalt, die zu dieser Zeit gar keine menschenwürdige Unterkunft war. Ja und er handelt impulsiv und er denkt, er ist zu großen Gefühlen nicht in der Lage. Dafür ist er aber wiederum sehr aufnahmefähig, wenn es um Fakten geht. Er prägt sich jeder Wort beim Gespräch ein, ob er es verstanden hat oder nicht. Er lernt sehr schnell auswendig. Beherrscht die höhere Mathematik usw. Wie ihr seht, alles Symptome, die auf Asperger - Syndrom hindeuten. Doch das wird mit keinem Wort erwähnt, da es das damals noch nicht gab. Es heißt einfach er ist verrückt. Aber auch seine Brüder Hart, Cam und Mac sind sehr interessant und nicht so ganz normal.

Lady Beth Ackerley ist eine ungewöhnlich starke, taffe Frau und ihrer Zeit weit voraus
Sie wuchs in Armut auf, war sogar einige Jahre im Waisenhaus und nur durch Zufall wurde sie nun eine reiche Erbin.
Aber sie hat hat ihre Herkunft nie vergessen. Auch ihr Verhalten ist sehr aufgeschlossen und herzlich und hat absolut gar nichts gemein mit den damaligen Neureichen.
Einmal war sie kurz aber glücklich mit einem Pfarrer verheiratet, der leider sehr früh verstarb und nun vermisst die körperliche Liebe.Und diese Lust und Gefühle erfährt sie durch Ian. Natürlich tauchen doch sehr schnell arge Probleme aus der Vergangenheit auf. Und diese haben der Geschichte die richtige Würzung gegeben. Die Spannung ist nicht zu verachten.

Fazit: Ein wirklich ganz tolles zauberhaftes Buch, was einen wunderbaren Schreibstil auf weist und durch seine interessanten Charaktere besticht.
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am 5. September 2013
Ian der verrückte Lord trifft Beth die ältlich, reiche Erbin und rettet sie vor einem Mitgiftjäger. Müsste eigentlich alles in Anführungszeichen setzen, den Ian ist nicht wirklich verrückt und Beth ist auch nicht ältlich (für die heutige Zeit).

Die Geschichte handelt von Ian's Kindheit mit einem grausamen Vater und einer leidvollen Zeit in der Nervenheilanstalt, Beth hat auch schon einiges mitgemacht, einem ungelösten Mordfall, und anderen Familientragödien.

Beth und Ian sind Protagonisten, die man so nicht erwartet und das macht den Charme der Geschichte aus. Habe mich beim Lesen sehr gut unterhalten!

Bevor ich mir ein Buch kaufe lese ich natürlich auch die Bewertungen (Danke an Lady Heather :)) und mir ist besonders eine negative aufgefallen, die ich nach dem Lesen des Buches überhaupt nicht nachvollziehen kann. Nachdem da besonders das Wort mit M... (b)öse, böse :) erwähnt wurde, habe ich darauf geachtet und es ist, wenn ich micht nicht verzählt habe, tatsächlich einmal vorgekommen... Auch die restlichen Sexszenen waren eher harmlos. Habe "Schlimmeres" erwartet. Die Kritik hat mich erst richtig neugierig gemacht.
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