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Kundenrezensionen

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am 22. Februar 2014
Chess arbeitet für die Kirche der Wahrheit als Debunkerin. Sie und ihre Kollegen stellen fest, ob es sich bei den Meldungen die bei der Kirche eingehen, auch wirklich um Geistererscheinungen handelt und sich somit ihr Geld verdient. Leider ist sie, dank ihrer Drogensucht, dauerpleite und häuft somit einen rießen Berg an Schulden bei dem Drogendealer Bump an. Um diese Schulden schlussendlich abzubezahlen, muss sie für Bump einen Auftrag erfüllen: Sie soll auf dem alten Flughafen eine Geisteraustreibung vornehmen. Ihr zur Seite steht Terrible, ein Handlanger von Bump. Der auf sie ein Auge haben soll, damit sie diesen Auftrag erfüllt. Als wäre das noch nicht genug, macht auch ein Traumdieb ihr mächtig zuschaffen und auch in den eigenen Reihen gibt es Verräter.

Bei mir hat es etwas gedauert, bis ich mit Chess und Terrible und auch natürlich den anderen klar gekommen bin. Aber mit der Zeit, und einige Kapitel später, kam ich mit allen irgendwie zurecht. Mir gefiel die Story rund ums Geisteraustreiben richtig gut und Chess macht auf mich einen taffen Eindrück, auch wenn ich etwas verwirrt war, durch ihre Drogentrips und die Sucht danach. Tja nobody is perfect. Aber ich finde, es muss auch mal Anti-Helden/innen geben, in Chess und Terrible habe ich diese gefunden. Beide sind Charakter mit Eckenn und Kanten, die erst druch die Hölle gehen mussten um mit sich selbst klar zu kommen. Es müssen ja nicht immer die netten Mädchen oder der Ritter auf dem weißen Pferd sein.

Stacia Kane hat einen ordentlichen Schreibstil und Geisterflut lässt sich recht gut lesen. Spannung und Action ist reichlich vorhanden.Es gibt nicht sonderlich viel Romantik, aber das tut dem Buch keinen Abbruch, was ich bei diesem Buch auch keines Wegs erwartet hätte. Ich bin jedenfalls positiv gestimmt und werde mit auch recht bald den 2 Band zur Hand nehmen.

FAZIT
Spannend, actionreich und Charakter mit Wiedererkennungswert.
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am 19. Januar 2013
Ich muss sagen, mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, sie ist irgend wie ausgefallen und so ganz anderes als die anderen typischen Phantasie Reihen.
Es geht um die "Geisterjägerin" Chess, di eim Auftrag der Kirche auf Geisterjagd geht und sich so ihr Geld verdient. Leider ist Chess auf Grund ihres Lebensstils und Drogenkonsum chronisch pleite und angelt sich so einen Job, obwohl sie noch gar nicht an der Reihe war, dies und die Geisteraustreibung auf einem alten Flugplatz, den ihr Drogendealer von ihr verlangt, bringen sie in große Schwierigkeiten. Unterstützt wird sie von Terrible, ein Schläger des Drogenbosses, der auf sie aufpassen soll und dafür sorgen soll das sie wirklich das tut was man von ihr verlangt.
Wie schon gesagt, dieses Buch ist so ganz anders, da es keine eigentliche Helden gibt, die Protagonisten sind keine gute aussehnden oder braven Bürger die nur das Gute wollen, sie leben halt mehr oder weniger auf der Strasse und da gilt ein anderes Gesetzt, schon allein um zu Überleben. Eigentlich ist Chess, die typsiche Anti-Heldin und Terrible auch kein Unschuldslamm.
Große Romantik gibt es in diesem ersten Teil nicht, eine kleine Affäre von Chess mit Lex, einem anderen Untergrund Boss der statt aber halt nichts fürs Herz, aber das macht nichts, es würde zu dieser Geschichte auch gar nicht wirklich passen. Sie ist so herrlich unkonventionell und das gefällt einfach. Die Geschichte ist spannend und gut geschrieben, vor allem weiss man nicht, wie oft in anderen Büchern, schon am Anfang wie es ausgeht. Es ist wirklich spannend bis zum Schluß und auch das Ende überrascht.
Was mir halt nicht so gefallen hat, ist das mit den Drogen, fast auf jeder Seite wirft Chess irgend welche Drogen ein und man meint sie müßte eigentlich ständig neben sich stehen, so oft wie sie was nimmt. Hierfür hätte die Autorin irgen etwas anderes wählen können oder den Drogenkonsum ein wenig geringer ausfallen lassen können. Irgend wie passt es aber auch wieder zur Geschichte, nur hat man hier halt das Gefühl, Drogen sind was ganz normales und gehören zum Leben und Überleben einfach dazu. Das gefällt mir jetzt nicht so unbedingt.
Ansonsten ist es einen Geisterjägergeschichte der ganz anderen Art.
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am 9. Februar 2011
Gefällt euch Magie im Blut von Devon Monk, Winterfluch von Seanan McGuire oder Greywalker von Kat Richardson? Dann werdet ihr die Chess Putnam Reihe von Stacia Kane lieben. Die Reihen ähneln sich mit ihrer düsteren Atmosphäre sowie ihren (Anti)Heldinnen und die Autorin versteht ihr Handwerk.

Chess arbeitet für die Kirche und legt Geister zur Ruhe. Von ihrem kleinen Hobby weiß dort niemand. Speed, Marihuana, Schmerztabletten - die junge Frau ist nicht besonders wählerisch.
Als ihr Dealer die Fähigkeiten einer Debunkerin benötigt, erpresst er Chess. Sie muss den stillgelegten Flughafen von Geistern befreien oder sonst ....
Was das "sonst" bedeutet, weiß Chess nur zu gut. Jedoch haben andere Fraktionen auch ein Auge auf den Flughafen geworfen und Chess steckt mitten im Schlamassel.

So gut GEISTERFLUT auch geschrieben sein mag, die (Anti)Heldin hat mir das Leben schwer gemacht. Um ein Buch genießen zu können, ist es für mich nicht notwendig Sympathie für den Hauptcharakter zu empfinden, Faszination und Empathie hingegen schon. Chess ist eine Egoistin, die sich nichts dabei denkt andere für ihre Zwecke zu benutzen, eine reulose Drogenabhängige, die Pillen einwirft wie andere Süßigkeiten. Obwohl sie ihr Leben am liebsten im Drogenrausch verbringen würde, ist sie noch funktional und Chess sieht keinen Grund ihr Leben zu ändern. Sie als Abschaum der Gesellschaft zu bezeichnen, wäre nicht völlig verkehrt. Nur ein einziges Mal verspürte ich ein Fünkchen Empathie, was aber an einem Nebencharakter lag. Chess entdeckt, dass in dem hässlichen Schläger ihres Drogendealers mehr steckt, als sie angenommen hat und verliebt sich gegen ihren Willen in ihn. Eine äußerlich schöne Heldin mit einem hässlichen Love Interest besitzt Seltenheitswert. Allerdings wird ihrer Zusammenarbeit mehr Zeit gewidmet als ihrer beginnenden Liebesbeziehung.

Mir persönlich hat nicht gefallen, was Kane mit ihrer Heldin tut, aber wenigstens tut sie es gut. Sie zieht Chess schwierige Persönlichkeit konsequent durch, geht keine Kompromisse ein und bleibt dabei immer glaubwürdig.
Das liegt auch am dystopischen Setting. Chess Charakter ist das Resultat ihrer Umwelt. Die Welt hat sich nie vollständig von der Geisterapokalypse erholt. Arbeitslosigkeit, Armut und Drogenabhängigkeit bereiten große Probleme. Die ständige Bedrohung durch die Geister und die absolute Kontrolle durch die Kirche kreieren ein Umfeld von Angst und Hoffnungslosigkeit.
Die Handlung wartet mit einigen Überraschungen auf und ich hätte den Drahtzieher nie und nimmer erraten. Weil ich die Hauptfigur nicht mochte, fand ich die Handlung allerdings nur mäßig spannend.

Mit Stacia Kane habe ich eine tolle neue Autorin entdeckt, auf die ich weiterhin ein Auge haben werde und obwohl GEISTERFLUT nicht nach meinem Geschmack war, ist es so gut geschrieben, dass ich ihm nicht weniger als 4 Sterne geben kann.

Chess Putnam: Geisterflut, Seelenzorn, ...
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am 25. Februar 2015
Eine Drogenabhängig Hexe, die für die einzig wahre Kirche als Exorzist arbeitet.
Dazu ist diese Hexe der Unterwelt was schuldig und will auch noch ihr eigenes Ding machen.

Das alles in einer Zeit nach eine großen Katastrophe ( die Nacht der Toten) in einer neu gestalteten Gesellschaft.

Da hat sich die Autorin was richtig finsteres ausgedacht und es ist ihr gut gelungen.

Richtig finstere Stimmung, Geheimnisse, Magie der anderen Art und das ganze als eine Art Fantasy Thriller verpackt.
Das ist gut, richtig gut !

Romantik und ähnliches sucht man allerdings vergebens.Die Hauptfigur ist alles andere als perfekt und hat mehr Problem als alles andere. Sie muss mit Ihrer Sucht, ihrer Nymphomanie und ihrer Sozialen Unfähigkeit zurecht kommen und trotzdem am Leben bleiben.
Eine nette Abwechslung zu den allzu perfekten Personen i vielen aktuellen Büchern.

Zudem auch ein Urban Fantasy ohne Vampire, Werwölfe und ohne Romantik !!!
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am 21. Dezember 2014
Tja, also ich mir das Buch geholt weil mir die Inhaltsangabe zugesagt hat. Es geht mal nicht um Vampire, Werwölfe und Co. sondern um Geister. Vielmehr positives finde ich nicht.

Es stand zwar schon hinten drauf, dass Chess für einen Drogenboss einen Job zu erledigen hat aber ich hab echt zu viel bekommen als ständig die Drogen erwähnt werden. Chess ist abhängig und braucht sie auch wohl sehr oft. Es wird ständig erwähnt, dass Sie ohne Sie nicht auskommt und dadurch Ihre Arbeit so gut macht, dass sie mehr braucht und sich besorgt - egal von wem etc. Ich hab deswegen sehr lange gebraucht um es zu lesen und war froh, als ich es endlich durch hatte.
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am 15. Oktober 2011
Da ich sehr gerne Romane über Geister und Co. lese, sprach mich dieses Buch direkt an. Und seit ich das Genre Urban Fantasy für mich entdeckt habe, ist sowieso kein Buch aus diesem Bereich mehr vor mir sicher. Dafür, dass "Geisterflut" zu den ersten Büchern, welche ich aus diesem Genre gelesen habe, gehört, hat es mir so gut gefallen, dass ich mir gleich auch den 2. Teil bestellt habe. Die Reihe will ich nämlich unbedingt weiter lesen.

Zuerst: Titel wie Cover passen total gut zum Inhalt. Besonders Chess ist "gut getroffen", wie ich finde, denn während des Lesens hatte ich ständig das Gefühl, dass Chess genauso aussieht, wie die Frau auf dem Cover. Das habe ich nicht oft und somit war dies wirklich ein toller Nebeneffekt beim Lesen. Sehr coole Sache!

Chess Putnam selber ist Geisterjägerin von Beruf. Sie lebt im Jahre 2020 und hat mit vielen Geisterbannungen zutun, seitdem die Geister vor über 20 Jahren auf die Erde zurückgekehrt sind. Sie arbeitet für eine Kirche, welche sich zur Aufgabe gemacht hat, die Erde wieder friedlicher zu gestalten. Und so kommt es, dass Chess einiges zutun hat, denn von überall gibt es Aufträge von Menschen, welche behaupten, bei ihnen zuhause spukt es. Somit ist es Chess Aufgabe, herauszufinden, ob dies wirklich stimmt und wenn ja, ihnen eine Entschädigungssumme zu zahlen.
Eines Tages erhält sie allerdings einen Auftrag, der ihr gar nicht so sauber vorkommt und so durchkämpft sie sich zusammen mit zwei mehr oder weniger attraktiven Männern durch die Geisterwelt.

Der Schreibstil hat mir von Anfang an gut gefallen, das Buch lässt sich schnell und locker lesen. Anfangs habe ich immer Zweifel, ob es mir leicht fallen wird, mich in der neuen und unbekannten Fantasywelt zurechtzufinden. Diese Bedenken hatte ich hier in keinem Fall, denn der Autorin ist es gelungen, mich sehr gut in die Welt von Chess einzuführen. Ich hatte keinerlei Verständnisprobleme und habe mich auch nie verirrt beim Lesen.
Chess war mir von Anfang an ein sympathischer Charakter. Man weiß ja vorher nie so genau, wie die Charaktere sein werden, und besonders bei Urban Fantasy Romanen hat man oft viel Kitsch dabei. Dies war hier nicht der Fall. Chess ist tough und stark, mit Schwächen und Macken. Sie wirkt echt und nahbar und ist kein kleines quengeliges Mädchen. Das hat mir sehr gut gefallen, denn ich habe bei dieser Beschreibung des Buches auch nichts anderes erwartet.
Auch die zwei Erotikszenen haben mich keinesfalls gestört. Ich weiß, dass Erotik in diesem Fantasygenre eine große Rolle spielt und es war absolut nicht störend. Es hat gepasst und es war weder schnulzig noch zu penetrant.

Ich kann "Geisterflut" nur jedem Urban Fantasy Fan ans Leserherz legen und auch allen, die einmal das Genre ausprobieren wollen.
In meinem Buchregal wartet schon der 2. Teil namens "Seelenzorn" auf mich. Ich freu mich drauf!
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am 9. April 2011
Geisterflut war nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Ich ging davon aus, dass der Hauptcharakter Chess eine recht abgerissen durchs Leben gehende junge Frau ist, die sich mit Drogen vollpumpt. Ich hatte befürchtet, sie könnte mir dadurch allzu unsympathisch sein. Ich wurde zum Glück eines Besseren belehrt.

Chess schiebt sich zwar in der Tat jede Menge Pillen und Lines rein, hat ihr Leben aber durchaus gut im Griff, vergleicht man es mit dem Leben der anderen Figuren. Sie ist eine Debunkerin, die ihr Handwerk versteht, sie treibt Geister aus. Nicht immer laufen die Geisteraustreibungen glatt, Chess schafft es aber stets, die Situation zu retten. Sie ist keineswegs so abgebrüht, wie sie sein könnte. Als Kind wurde sie - elternlos - von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht und dabei wohl auch missbraucht. Ein wenig hat mir die Autorin an dieser Stelle des Lebenslaufs übertrieben. Denn Chess müsste dann eigentlich viel größere seelische Probleme haben, als sie sie meiner Ansicht nach tatsächlich hat.

Das Bild, das andere von ihr haben - abgebrüht, hart, ein Profi durch und durch - verwundert Chess immer wieder, das wird in ihren Gedanken deutlich. Sie ist durchaus hilfsbereit, ihr geht es nahe, wenn schlimme Dinge passieren. Gleichwohl ist sie in der Lage, Gefühle für den Schlägertyp Terrible zu entwickeln. Das geschieht auf eine rührende Art und Weise, und es könnte im nächsten Band noch recht interessant mit den beiden werden.

Geisterflut hat mir gefallen. Ich mag solche erdachten Welten, das Spiel "Was wäre wenn..." und die sich daraus ableitenden Konsequenzen. Was wäre, wenn die Geister sich plötzlich erheben und 2/3 der Menschheit auslöschen? Welche Folgen hätte das für alle bis dahin existierenden Religionen? Das hat die Autorin ganz gut hinbekommen, auch wenn ich mir noch mehr Infos über die so genannte "Kirche" wünsche. Ich dachte zunächst an die katholische Kirche, wegen der Geisteraustreibung. Die Kirche ist jedoch anderen Ursprungs. Vor jedem Kapitel finden sich übrigens kleine Auszüge aus dem "Buch der Wahrheit", das zur Kirche gehört. Das fand ich recht originell, denn es verleiht der Geschichte eine gewisse Würze und zeigt, wie viel Mühe sich die Autorin damit macht, ihre erdachte Welt auszuschmücken.

Von der Stimmung her hat mich Geisterflut an die Kate-Daniels-Reihe erinnert. Der Chess-Charakter hat mich an eine sehr junge Rachel Morgan denken lassen. Chess ist bislang weder eine Super-Figur, die Dinge kann, die andere nicht können, noch ist sie völlig unfähig. Sie arbeitet mit dem, was sie hat und erzielt gute Ergebnisse. Dabei kommen ihr ihre Kontakte zur Unterwelt zur Hilfe.

Ich werde mir auf jeden Fall den Folgeband besorgen. Denn auch wenn die Geschichte an ein, zwei Stellen meiner Ansicht nach nicht ganz schlüssig war, hat mir das Ganze jedoch sehr gefallen.
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am 28. Juni 2011
In Amerika existiert nur noch die "Kirche der Wahrheit", es ist keine andere Religion mehr erlaubt und diese steht für Magie, nicht für einen Gott. Diese Kirche bekommt immer mehr Macht und will auch die restlichen Rituale und Religionen in anderen Kontinenten und Ländern von der Landkarte tilgen.
Für diese Institution arbeitet Chess Putnam. Sie ist Geisterjägerin und soll diesen den Übergang ins Jenseits erleichtern bzw. sie von der Erde verbannen. Dabei geht es allerdings nicht immer schmerzfrei zu, wenn der Geist nicht gehen möchte und das wollen sie fast nie freiwillig. Die Geisterjäger bearbeiten oft Kriminalfälle mit dem Hintergrund der Hexerei, in denen Praktiken mit Geistererscheinungen vorkommen.

Da Chess drogenabhängig ist und bei ihrem Dealer immense Schulden hat, muss sie für ihn einen Auftrag auf einem ausgedienten Flughafengelände erledigen. Doch dieser Aufforderung nachzukommen, entpuppt sich mit der Zeit immer schwieriger als gedacht.
Plötzlich handelt es sich nicht nur um "harmlose" Geister, die gebannt werden müssen. Auf einmal hat sie es mit einem mächtigen Gegner zu tun, der mit Schwarzer Magie arbeitet und immer mehr an Macht gewinnt.
Um ihn aufzuhalten, muss sie an ihre Grenzen gehen und weit darüber hinaus. Gleichzeitig geschehen merkwürdige Vorkommnisse bei Chess' Arbeitskollegen, denen sie auch nachgehen muss.
Interessanterweise bekommt sie bei beiden 'Fällen' ausgerechnet Unterstützung von Mitgliedern zweier konkurrierender Dealer, was eine Menge geballter Spannung verspricht!

Dramatik gab es daher wirklich mehr als genug.
Chess geriet von einer Schwierigkeit in die nächste, begleitet von Terrible, dem Schläger ihres Dealers. Dieser ist ihr während der ganzen Zeit ihres Auftrages ein hilfreicher Partner. Gemeinsam erlebten sie die unterschiedlichsten Arten von Magie, durchlebten Albträume und hielten sich gegenseitig den Rücken frei.
Terrible wurde mir im Lauf der Geschichte immer sympathischer. Auch wenn er "nur" der Handlanger von Dealer Bump war, so hatte er unter seiner harten Schale doch einen weichen Kern, der bei Tätigkeiten mit Chess öfter hervorblitzte.
Mit Chess selbst wurde ich erst langsam warm. Dass sie drogenabhängig ist, war für mich anfangs ziemlich schockierend. Vor allem fand ich es heftig, dass sie nur mit Speed und anderen Pillen einen klaren Kopf hatte. Dementsprechend wurden gewisse Rauschmittel auch oft zur Sprache gebracht ...
Nachdem ich das allerdings akzeptiert hatte, kam ich besser mit ihr klar. Doch trotzdem gibt es dafür einen kleinen Abzug.

Die Spannung zog sich durch den ganzen Roman. Es gab eigentlich kein Kapitel, in dem es nicht etwas Dramatisches gab, und wenn es nur eine Kleinigkeit war.
Gerade Chess und Terrible wurden während der Handlung immer ausführlicher vorgestellt. Ebenso wie Chess' Tätigkeit für die Kirche und ihre Stellung dort.
Die Machtworte, die die Geisterjägerin gebrauchte, wurden kursiv dargestellt.
Jedes Kapitel begann mit einem Zitat von Büchern, die mit der "Kirche der Wahrheit" zu tun hatten. Die las ich allerdings meist erst dann, wenn ich den Cliffhanger, der durch den Kapitelwechsel entstand, gelesen hatte und sich die Situation wieder entschärfte.

Fazit:
Mit "Chess Putnam" hat Stacia Kane einen äußerst interessanten und etwas abgedrehten Charakter erschaffen. Bitte mehr davon!
Somit vergebe ich diesem Roman vier von fünf Sternen.
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am 6. November 2012
Chess Putnam ist eine Hexe der Kirche und hat den Auftrag Geister zu bannen oder im besten Fall diejenigen zu entlarven, die ohne Grund behaupten bei ihnen wurde es spuken nur um die Prämie der Kirche einzuheimsen. Denn die Kirche ist das wohin die Leute sich wenden. Keiner glaubt mehr an Götter, denn vor 27 Jahren überrannte ein Heerschaar an Geistern die Erde und vernichtete 2/3 der Menschheit. Die Kirchen und ihren Glauben wie man sie einst kannte, wurden gestürzt und die Kirche der Wahrheit übernahm.
Chess, klar durch ihre Tattoos der Kirche geschützt vor den Menschen, geht auf einen Deal ihres Drogendealers ein. Bumb verlangt von ihr den ehemaligen Flugplatz unter die Lupe zu nehmen und dort die Geister zu vertreiben, damit seine Waren problemlos über den Luftverkehr vertrieben werden können – Chess hingegen wäre bei Erfüllung bei ihm schuldenfrei. Doch auch der zweite Drogenboss Slobag will seine Geschäfte dadurch nicht vermiesen, bietet ihr Drogen für lau - und beide geben ihr keine Chance den Auftrag nicht anzunehmen. Zudem gibt ihr jeder einen Beauftragten mit auf den Weg. Und als wäre das nicht schön schlimm genug, fängt sie mit dem einen was an und der andere wird in ihren Augen plötzlich zum anderen Menschen und ebenfalls begehrenswert.
Chess tut alles, um die Aufträge zu erfüllen, doch es scheint eine Verschwörung im Gange und nicht nur die Kirche scheint sie plötzlich zu hindern den Auftrag zu erfüllen, sondern auch die Lamaru und der Traumdieb wollen sie tot sehen. Während Lex, der Scherge von Slobag, sich zurückhält, ist Bumps Scherge Terrible immer da und jeder Zeit bereit sich für Chess in die Schusslinie zu begeben…

Fazit:
Die ersten Kapitel war ich so verwirrt von dieser „neuen Welt“, das ich echt Schwierigkeiten hatte durchzusteigen. Erklärungen folgten im Laufe des Buches und plötzlich war alles vollkommen logisch. Chess Charakter hat mich am Anfang abgestoßen, denn dieses Junkiegehabe war schon echt heftig aber mit der Zeit wurde es erträglicher und vor allem verständlicher. Die Art zu Schreiben war ehrlich und real und das hat mich wirklich gefesselt. Die Anzahl der Figuren blieb übersichtlich und Stacia Kane schafft es problemlos, das einem alle im Kopf bleiben. Keine Beschönigungen oder Liebesschnulzen haben die Geschichte verfälscht und das erinnerte mich stark an Autoren wie Kim Harrison, Patricia Briggs oder Jocelynn Drake. Ich hab das Buch dann in einem durchgelesen und werde mir auch gleich Teil 2 schnappen – und mich auch sicherlich da begeistern lassen.
Für euch gilt…fangt lieber auch bei Buch 1 an, denn die Geschichten drehen sich hauptsächlich um Chess und da ist dann schon die Vorgeschichte von Nöten. Lasst euch unterhalten, denn es lohnt sich wirklich!
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am 9. März 2011
Hier schafft es die Autorin doch wirklich eine an sich gute Geschichte wirklich in den Sumpf zu ziehen Bei ihren Bemühungen die Heldin auch wirklich abgebrüht und desillusioniert wirken zu lassen, zieht sie wirklich alle Register. Die Selbstzweifel der Heldin wirken derartig unrealistisch und sind von wesentlich besseren Werken abgekupfert.
Was aber wirklich nervt, ist die Tatsache wie sich Chess ständig hier ein Pillchen reinwirft und da eine Line zieht. Ohne Drogen läuft hier gar nichts. Es stellt sich wirklich die Frage, was die Autorin hier auszuleben versucht.
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