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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 15. März 2011
Madison Wade adoptiert Ethan als Teenager und zieht mit ihm aufs Land, damit dieser seine Vergangenheit auf der Straße vergessen und neu anfangen kann.
Als Ethan mit seinem Freund Jordan total verstört von einem Campingausflug zurück kommt und Jordans Stiefvater tot aufgefunden wird, überschlagen sich die Ereignisse.

Die Autorin hat hier eine typische Kleinstadtatmospähre geschaffen, in der Außenseiter, also auch Madison und Ethan nicht unbedingt willkommen sind. Die beiden werden misstrauisch beäugt; auch wegen Madisons kritischen Artikeln über Doping in der Kleinstadt und der Tatsache, dass Ethan adoptiert wurde.

So kommt, was kommen muss: Ethan gerät immer weiter unter Verdacht, Jordans Stiefvater ermordert zu haben. Madison wendet sich in ihrer Verzweiflung an den Sheriff. Hier lässt die Autorin immer wieder tiefe Gefühle von beiden Seiten durchblitzen, die jedoch auf Grund des allgemeinen Misstrauens, auch auf Seiten des Sherrifs, gegenüber Ethan nicht richtig Fuss fassen können.

Nach und nach enthüllt die Autorin interessante Details aus sowohl Jordans als auch Ethans Vergangenheit. Die Liebe zwischen Madison und dem Sheriff steht nicht im Mittelpunkt, fließt aber immer mal wieder ein.

Die Geschichte hat mich sehr gefesselt und ich hatte zwar einen Verdacht bzgl. des Täters, aber trotzdem hat mich die Auflösung überrascht. Der einzige Wehmutstropfen ist wirklich, dass ich mir einen Tick mehr Romantik gewünscht hätte.
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am 19. März 2011
Inhalt --- Madison Wade gibt ihre Karriere als Reporterin in der Großstadt auf, um mit ihrem Adoptivsohn -- dem fünfzehnjährigen Ethan -- aufs Land zu ziehen. Dort will sie seinetwillen ein neues Leben beginnen, denn ihr ist wichtig das Ethan das ganze Leid und die Albträume seiner Vergangenheit auf den Strassen von Philadelphia hinter sich lässt. Jordan ist Ethans Freund und dessen Stiefvater lädt die Teenager auf einen Campingausflug in den Bergen ein. Wo es zu einer schrecklichen Tragödie kommt. Jordans Stiefvater wird tot aufgefunden und nach und nach verhärtet sich der Verdacht, das Ethan der Mörder ist.

Madison muss ihre Fähigkeiten als Reporterin unter Beweis stellen, um ihrem Adoptivsohn zu helfen. Leider ist sie nicht sehr beliebt, weil sie für das Ortsblatt ein paar Artikel verfasst hat, die den Einwohnern nicht zu Gesicht stehen und auch das Wort Adoption wird dort eher misstrauisch beäugt. Keine gute Basis wenn man Hilfe benötigt. Der einzige der tatsächlich hilft, Ethan zu entlasten, ist der attraktive Sherif Gabe Wyatt, von dem sich Madison lieber fern halten würde, weil er ihr viel zu reizvoll erscheint.

Meine Meinung --- Bei Pitch Black: Ohne Ausweg steht ganz klar der Spannungsteil und die Aufklärung des Falles im Vordergrund und das hat der Geschichte ein ganz schönes tempo gegeben. Die Autorin hat durch die Skepsis und dem Misstrauen der Kleinstadtbewohner dafür gesorgt, das einem Madison und Ethan so richtig leid getan haben. Was mir nahe gegangen ist war der Kampf ---Die Mutter für das Kind gegen alle anderen --- denn Madison liebt Ethan über alles, will ihn beschützen und glaubt fest an seine Unschuld.

Die Liebesgeschichte zwischen dem Sherif Gabe und Madison ist immer zu spüren. Es sind Gefühl da und die Autorin streut das auch sehr schön in die Geschichte ein. Aber Leser die den Spannungsteil nur im Hintergrund haben wollen --- dafür viel Romantik und gar Erotik beim Lesen brauchen, werden vielleicht ein bisschen enttäuscht sein. Ich wollte die beiden immer anstoßen damit ein wenig mehr passiert und hätte selbst gerne mehr Leidenschaft gehabt. Trotzdem werde ich mir den nächsten Teil zulegen der im August 2011 erscheinen soll Dark Red. Ewiges Versprechen Vielleicht dreht es sich darin ein wenig mehr um die Liebe =)
Wem also ein bisschen weniger Romantik ausreicht bekommt eine flüssige, spannende, rasante und gefühlvolle Geschichte.
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am 23. Juni 2011
Nicht schon wieder Klischees! Das war mein erster Gedanke, den ich nach den ersten paar Seiten von Pitch Black. Ohne Ausweg hatte. Maddie ist Journalistin, verhält sich dementsprechend neugierig wie eine und sie und ihr Sohn Ethan müssen mit der Rolle der Außenseiter in einer Kleinstadt zurechtkommen. Dazu kommt noch der Sheriff, der sich davon natürlich nicht beeinflussen lässt, während alle anderen Bewohner nur das Negative in ihnen sehen wollen. So weit so gut. Wenn man dann weiter liest wird man merken, dass es nicht dabei bleiben wird und noch viel mehr hinter diesem ersten Eindruck steckt.

Der Suspense Anteil ist zwar für erfahrene Leser durchschaubar, aber dennoch bleibt die Handlung rasant und fesselnd. Eine Aktion führt zur nächsten, mehrere Handlungsstränge verstricken und überschneiden sich und führen zu einem gemeinsamen Ende. Susan Crandall schafft es dabei einen klaren Kopf zu behalten und die Geschichte ist durchaus stimmig, wenn auch ein oder zwei Details nicht erwähnt hätten werden müssen bzw. in dieser Richtung zu viel angedeutet wurde ohne das es dann umgesetzt wurde. Dennoch führt uns die Autorin immer wieder zu überraschenden Wendungen, neuen Problemen, die man berücksichtigen und einkalkulieren muss und sie hält damit das Interesse der Leser. An einigen Stellen kamen selbst mir Zweifel an der Unschuld Ethans und das zu schaffen, zeigt, dass die Autorin durchaus Potential besitzt.

Wer hier Jedoch auch auf eine schöne Liebesgeschichte hofft, der wird enttäuscht werden, denn diese ist nur zweitrangig und wird hinten angestellt. Gabe ist sich von Beginn an darüber klar, dass er eine Beziehung mit Maddie haben möchte, aber der vorliegende Mordfall macht es ihm nicht leider und Maddie, die sowieso schon daran zweifelt, befindet sich in einem ständigen Hin und Her, zwischen Zuwendung und Abweisung. Während mir Gabe sehr sympathisch war, hatte ich mit Maddie so einige Probleme. Obwohl sie sich in jeder Hinsicht für Ethan einsetzt, ist ihr Verhalten Gabe gegenüber eher merkwürdig und für mich oft unverständlich. In der einen Minute war ihr Verhalten noch warm und offen, im nächsten änderte sich das schlagartig hin zu einer Kälte und Verschlossenheit, die nicht immer nachvollziehbar war. Der wohl interessanteste Charakter aber war Ethan, der eine schwierige Kindheit hatte und jetzt erst lernt, was es heißt ein sorgenfreier Jugendlicher zu sein. Doch so sorgenfrei bleibt es nicht lange und er versucht alles um seinen Freund zu beschützen. Er verfügt über eine Tiefe, die keiner der anderen Protagonisten besitzt und stellt damit den Hauptgrund dar, warum ich das Buch gelesen und genossen habe. Er muss erfahren, was es bedeutet ein Außenseiter in einer neuen Stadt zu sein und obwohl das Verhalten der Bewohner ihm gegenüber extrem war, bleibt er ruhig und lässt sich nicht provozieren. Ethan bleibt sich und seinen moralischen Vorstellungen treu und wirkt damit viel erwachsener und reifer als Gleichaltrige und so mancher Erwachsene.

Alles in allem habe ich das Buch sehr genossen, konnte es aber trotzdem ohne Probleme aus der Hand legen um Pausen zu machen. Und genau das ist es, was ein fantastisches Buch ausmacht und bei Pitch Black. Ohne Ausweg fehlte dieser wichtige Part. Bis auf Ethan ist die Charakterbeschreibung eher schwach ausgefallen, Reaktionen und Handlungen sind nicht immer nachvollziehbar und ein besser ausgearbeiteter Hintergrund hätte hier viel ändern können. Wenn nämlich Charaktere einfach so auf der Bildfläche erscheinen, ohne Vergangenheit und ohne Persönlichkeit, ist es schwierig sich mit ihnen zu identifizieren. Ich hoffe, dass sich diese Schwäche im nächsten Band der Reihe verbessert hat. Wenn es sich ergibt, möchte ich diesen zweiten Band noch lesen und hoffe, dass sich die Autorin darin weiterentwickelt hat und das Lesevergnügen dadurch zunimmt.
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am 26. Januar 2016
Im Roman "Pitch Black" von Susan Crandall geht es um die Journalistin Madison, die mit ihrem Adoptivsohn Ethan in eine kleine Stadt im Süden der USA zieht. Dort fühlt sie sich recht vom Sheriff Gabe angezogen. Als dann eine Tragödie passiert, weist alles auf Ethan als Täter hin.

Die Entwicklung der Kriminalgeschichte ist interessant zu lesen, aber eigentlich überhaupt nicht überraschend. Es wird ziemlich schnell klar, wer hinter der Sache steckt. Leider. Auch in der Liebesgeschichte knistert es zu wenig für mich. Am interessantesten ist eigentlich, wie die anderen Stadtbewohner darauf reagieren, welche Gerüchte entstehen und welche Vorurteile Ethan sowie Madison entgegenschlagen.

Die Charaktere waren mir insgesamt zu schablonenhaft. Die spannendste Figur war eigentlich Ethan. Er hat schon soviel durchgemacht und musste auch jetzt mit den ganzen Beschuldigungen klar kommen.

Der Schreibstil ist flüssig und anschaulich, Die Story wird aus verschiedenen Erzählperspektiven geschildert. Dadurch erhält man unterschiedliche Eindrücke, aber die Spannung wird auch damit rausgenommen.
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Madison zieht mit ihrem Adoptivsohn Ethan in eine ruhige Kleinstadt, damit der Jugendliche behütet aufwachsen kann. Obwohl sie Bedenken hat, darf der Junge zu einem Campingausflug mit. Und auf diesem passiert das Unglück: der Leiter des Ausflugs stirbt und sein Sohn, der mit dabei war, spricht kein Wort mehr. Was ist wirklich geschehen?

"Pitch Black: Ohne Ausweg" war mein erstes Buch von Susan Crandall und es hat mir gut gefallen. Laut eigener Aussage der Autorin ist dies ihr erster romantic-thrill-Roman und dafür ist er ihr sehr gut gelungen.

Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive berichtet. Dabei begleitet man im Wesentlichen zwei Figuren: Maddie, die als Journalistin arbeitet und Sheriff Gabe, der die Ermittlungen in dem Todesfall übernommen hat. Es ist von Beginn an klar, dass die beiden sich näher stehen als nur Bekannte. Jedoch bleibt die Entwicklung ihrer Beziehung eher im Hintergrund. Das fand ich toll, denn die Untersuchungen zu dem Todesfall waren sehr spannend und da hätten eventuell unpassende romantische "Einbrüche" nur gestört. Susan Crandall findet aber genau die richtige Mischung.

Der Stil der Autorin ist sehr gut und flüssig zu lesen. Ihre Beschreibungen sind bildhaft, jedoch nicht zu detailiert. In passenden Situationen schwingt ein heiterer Unterton mit. Das fand ich sehr gut.

Fazit: ein schöner Roman für verregnete Tage. Ich freue mich schon auf mehr von der Autorin.
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TOP 1000 REZENSENTam 7. April 2011
Um ihrem 15-jährigen Adoptivsohn Ethan, der sich in den letzten Jahren nach dem Drogentod seiner Mutter in den Straßen von Philadelphia durchgeschlagen hat, ein ruhiges und geborgenes Leben bieten zu können, zieht die Reporterin Madison Wade mit ihm in die ruhige und beschauliche Idylle der Kleinstadt Buckeye, Tennessee. Von den Einwohnern kritisch und misstrauisch beäugt, gelingt ihr dort ein Neuanfang bei der ortsansässigen Zeitung und schon bald hat sie in Sheriff Gabriel 'Gabe' Wyatt einen Verehrer, der zwar zurückhaltend, aber dennoch beharrlich sein Interesse an ihr bekundet, während Ethan in seinem ruhigen Mitschüler Jordan bald einen Freund findet, den er schützend unter seine Fittiche nimmt.

Doch lange hält das friedliche Leben für die beiden nicht an. Bald darauf kommt es während eines Campingausfluges, welche Jordan's Stiefvater mit schöner Regelmäßigkeit ab und an mit einigen Jungen des Ortes durchführt, zu einem tragischen Vorfall. Jordan's Stiefvater stirbt und was zuerst wie ein Unfall aussah, stellt sich kurze Zeit später als Mord heraus. Während Jordan völlig unter Schock steht und seit diesem Vorfall kein Wort spricht, verhält sich Ethan ziemlich merkwürdig. Dies und das Wissen, dass er aus dem Großstadtdschungel kommt, adoptiert wurde und einige Indizien darauf hindeuten, dass er zum Tathergang etwas verschweigt, machen ihn in den Augen der Ortsansässigen zum perfekten Verdächtigen.

Wenig hilfreich ist dazu die Tatsache, dass Madison gerade in einem Artikel über die Umstände berichtet hat, die zum plötzlichen Herztod eines Jugendlichen beim Training führten, was eindeutig auf den Missbrauch von Doping-Mitteln zurückzuführen ist. Damit gerät auch sie in die Anfeindungen der Ansässigen, welche ihre bisherige heile Welt durch die Eindringlinge bedroht sehen. Nur Gabriel steht ihnen hilfreich bei seinen Ermittlungen zur Seite, wobei er sich gleichzeitig an zwei Fronten kämpfen sieht. Fühlt er sich doch hin- und hergerissen zwischen seinen Gefühlen Maddie gegenüber, die sich schützend wie eine Löwin vor Ethan stellt und von Gabriel's mangelndem Vertrauen in Ethan enttäuscht ist, und seiner Aufgabe als Sheriff, die erdrückenden Beweise gegen ihren Sohn nicht einfach so ignorieren zu können. Doch da geschieht ein weiterer Mord und aufgrund der zusätzlichen Indizien, die wieder einmal auf ihn als Verdächtigen hindeuten, zieht sich die Schlinge um Ethan's Hals immer mehr zusammen ...

Mit "Pitch Black: Ohne Ausweg" hat Susan Crandall einen spannenden Roman geschaffen, dessen Handlung einen von der ersten bis zur letzten Seite gekonnt in seinen Bann zieht. Sei es das Verhalten der Einwohner den Neuen in ihrer Mitte gegenüber, das Verhältnis zwischen Maddie und Ethan, welches ebenfalls auf eine harte Probe gestellt wird und natürlich die aufkeimende Liebe zwischen Gabriel und Maddie, deren Start unter diesen Voraussetzungen selbstverständlich unter keinem guten Stern steht. Dass der Romantik-Anteil aus diesem Grund nicht sehr hoch ist, versteht sich von selbst, denn alles andere wäre einfach nur unglaubwürdig. Doch so konzentriert sich die Autorin voll und ganz auf die Spannung und die jeweiligen zwischenmenschlichen Beziehungen, wobei sie geschickt versteht, die Fäden der Handlung so zu legen, dass man zwar immer wieder einen Verdacht hat, dies aber alles irgendwie nicht so richtig ins Schema passen will, bin hin zum überraschenden Schluss, wo alle Handlungen des Täters einen schockierenden Sinn ergeben.

Susan Crandall ist für mich im Romantic-Thrill-Bereich eine interessante Neuentdeckung, auf deren weitere Werke ich mich schon sehr freue und wieder einmal nur dem Lyx-Verlag danke, dass er diese Sparte in sein Programm mit aufgenommen hat.
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Mit Maddie - Journalistin - konnte ich nicht richtig warm werden, aber ich hab eh immer per se Probleme mit den Journalisten. Wobei sie zwar einige typische Eigenschaften hatte, aber doch noch gemäßigt dabei blieb. Gabe war toll - aber oft viel zu geduldig. Einzig Ethan war klasse, ein Teenager, der schon viel durchgemacht hat und langsam wieder Vertrauen fasst, dabei aber nicht überreagiert und erstaunlich feste auf dem Boden bleibt. Die Liebesgeschichte war wirklich angenehm im Hintergrund, wobei mich allerdings Maddie mächtig genervt hat, die Gabe ständig heiß macht und ihn dann wie eine Kartoffel fallen lässt, weil ihr ja klar wird, dass sie einen Teenager hat und eine Beziehung ihr Leben nur unnötig verkomplizieren würde. Trotzdem will sie aber seinen Beistand - irgendwie will sie alles, ohne auf seine Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen. Ihr Verhalten nach dem Unfall fand ich allerdings klasse, ruhig, beherrscht und leicht ironisch - so mag ich die Protas.

Ansonsten zieht sich die Geschichte wie Kaugummi und ist herrlich vorhersehbar, Susan Crandall packt so einige bekannte Motive aus Romantic Thrillern aus. Nichts wirklich Neues oder Überraschendes, alles schon einmal dagewesen. Ich habe mich oft dabei ertappt, dass ich manche Sätze zwei oder dreimal gelesen habe, weil ständig meine Gedanken abgedriftet sind. Alle hacken auf Ethan herum, nur weil er aus der Großstadt kommt und auf der Straße war, und Maddie ignoriert das Offensichtliche. Klar glaubt sie an seine Unschuld, aber sie kann die Meinung der Einheimischen nun mal nicht ändern, da sie ja auch nicht wirklich dazugehört. Von Gabe verlangt sie unverbrüchliches Vertrauen in Ethan, wird aber sofort zickig, wenn er mal andere Theorien als sie aufstellt. Der Funke ist bei mir einfach nicht übergesprungen - wahrscheinlich, weil ich auch recht früh wusste, wer der Täter war und man sich ungefähr denken konnte, was wirklich passiert ist.
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am 26. März 2011
Die Reporterin Madison Wade will mit ihrem Adoptivsohn Ethan in der Kleinstadt Buckeye neu anfangen. Als Ethan mit seinen Freund Jordan und zwei anderen Jungs in der Begleitung von Jordans Vater eine Bergwanderung macht, ahnt Maddie nicht, dass nun ein Albtraum beginnen wird: Jordans Vater stirbt und zuerst deutet alles auf einen Unfall hin, doch die Ermittlungen des Sheriffs des Ortes, Gabe Wyatt, ergeben das es sich um Mord handelt.

Als Madison neu nach Buckeye kam fühlte sich gleich zu Beginn romantische Gefühle für Gabe und auch er scheint Gefallen an Maddie gefunden zu haben. Doch die laufenden Ermittlungen deuten darauf hin, dass Ethan in den Mordfall verwickelt ist. Nun kollidieren Gefühle gegen Verstand, denn Maddie glaubt fest an die Unschuld von Ethan, wohingegen Gabe nun vor der Frage steht, nur den Beweisen oder auch auf seine Gefühle zu achten?

Als dann auch ein Jugendlicher an einer Überdosis Medikamente stirbt und Madison als Reporterin zu ermitteln beginnt, sticht sie scheinbar in ein Wespennest und zieht den Unmut der Gemeinde auf sich und auch ihr Sohn Ethan wird von den meisten als schuldiger Mörder abgestempelt....

Susan Crandall erzählt einen spannenden Roman, bei dem der Leser kaum zum Luft holen kommt und legt den Fokus dieses Buch klar auf die spannenden Elemente. Die Liebesgeschichte in diesem Buch bekommt nur wenig Platz eingeräumt, was Leser, die besonderen Wert auf die Liebesgesichte legen, stören kann. Aber für Fans von einer spannenden Suche nach einem brutalen Mörder und einigen dunklen Geheimnissen wird dieses Buch ein voller Hit sein. Besonders Fans von Karen Rose oder Karin Slaughter sollten dieses packende Werk nicht verpassen! Geschickt lenkt die Autorin die Leser immer wieder auf falsche Fährten und überzeugt durch ihren mitreißenden Schreibstil und ihren gut ausgearbeiteten Figuren. Ich kann es kaum erwarten das nächste Buch dieser Autorin zu lesen!
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am 12. Dezember 2013
Ich fand es sehr gut, dass der Klappentext bei diesem Buch kurz und knackig gehalten wurde. Denn so hatte ich vorab weder detaillierte Informationen über das Leben und die Beziehung zwischen Maddie und Ethan, noch einen Hinweis auf den mutmaßlichen Täter, der den Mord begangen haben soll.

Mir tat Ethan in der Geschichte sehr leid. Der Junge musste vieles durchstehen, von Mobbing und Gerüchten, dass er der Mörder sei, bis hin zu Todesangst kam alles vor. Manchmal fragte ich mich, wie viel ein Junge wie er aushalten kann, auch wenn sein Leben bisher alles andere als einfach war. Aber Ethan war es auch, der dem Buch das gewisse Etwas gegeben hat. Neu in der Stadt und mit allen möglichen Klischees behaftet, kämpft er für sich und seine Vorstellung eines glücklichen Lebens ohne dabei egoistisch oder arrogant zu sein.

Leider habe ich es im Laufe der Geschichte nicht geschafft eine Bindung zu Maddie aufzubauen, wie ich sie zu Ethan hatte. Fast in jeder Situation war sie für mich schwer einzuschätzen und ihr Verhalten gegenüber Gabe habe ich nicht immer nachvollziehen können.Trotzdem muss ich sagen, dass sie sich jeder Zeit mit Hingabe für ihren Sohn eingesetzt und gekämpft hat, auch wenn ich selbst zwischenzeitlich hoffte das sie nicht enttäuscht wird.

Mich hat das Buch leider nur halb überzeugt, da ich nicht zu allen Hauptprotagonisten eine Bindung aufbauen konnte und in der Mitte hat sich alles auch ein wenig gezogen, bis es dann zum Ende hin wieder sichtlich spannender wurde. Daher vergebe ich hier 3 von 5 Sterne.

Copyright © 2013 by Rebecca H.
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am 13. Juli 2012
Pitch Black stellt ganz klar den Thrill Anteil in den Vordergrund und beinhaltet trotz der Eingruppierung, der Verlags, in die Kathegorie Romantic Thrill eher weniger Romantischen Szenen. Zwar ist schnell klar, dass Sheriff Gabe Wyatt & die zugezogenene Maddie aufeinander stehen und sich mehr als nur sympatisch sind, doch haben die beiden von Anfang an eher einen distanzieren Umgang miteinander. Das liegt vor allem daran, dass nach dem Mord Maddies Adoptivsohn Ethan verdächtig wird - was vor allem an seiner Vergangenheit als Straßenkind liegt - und Gabe nun eben in besagtem Fall ermitteln muss und kann sich einfach nicht leisten wegen persönlicher Gegebenheiten die Fakten aus den Augen zu verlieren.

Die Ermittlungen und der Verlauf dessen waren zwar interessant gestaltet und die Gedankengänge wirklich nachvollziehbar, doch hatte ich irgendwann das Gefühl die Handlungen würden sich wiederholen und das Buch käme einfach nicht ganz voran. Wobei ich in Gabes Überlegung nicht nachvollziehen konnte, wieso er einfach eine bestimmte Person nicht verdächtigt hat, ich fand das einfach als Fehler seinerseits einfach jemanden zu vergessen, obwohl er ja so angestrengt jede kleinste Kleinigkeit beachtet hat. Ohne zu spoilern kann ich hier leider nicht mehr verraten.

Ethan tat mir die meiste Zeit vor allem leid: Sein bester Freund ist nach dem Mord an seinem Stiefvater in psychatrischer Behandlung, er selbst ist Hauptverdächtiger in diesem Mord und hat eine komplette Kleinstadt im Nacken sitzen die scheinbar von seiner Schuld überzeugt sind. Das Gefühl eine Last für Maddie zu sein verstärkt sich in ihm immer mehr und ich konnte gut mitfühlen wie er zu diesem Schluss kam. Dabei hatte er es als Kind auf der Straße schon nicht leicht.

Alles in allem handelt es sich hierbei um einen durchaus interesanten Thriller in dessen Vordergrund die Aufklärung eines Mordes steht. Auch wenn das ganze für die Protagonisten Maddie und Gabe nicht immer ganz ungefährlich bleibt sind sie am Ende doch froh wenigstens einander Halt geben zu können, auch wenn es nicht zu großen Gefühlsduseleien kommt.

Den nächsten Band der Autorin, Dark Red, werde ich wohl erstmal nicht lesen, denn mir fehlten schon hier einfach ein bisschen die Gefühle. Das liegt aber einfach daran, dass ich persönlich nicht auf fast pure Thriller stehe. Ich brauche einfach eine etwas impulsivere Liebesgeschichte!
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