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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
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Prof. Dr. Martin Hautzinger arbeitet als Universitätsprofessor und Leiter der Abteilung für Klinische Psychologie und Entwicklungspsychologie an der Uni Tübingen.
Er ist ausgewiesener Experte im Thema Depression und hat vielfältige Forschungsarbeiten und Praxiskompetenz aufzuweisen.
Dabei ist es erfreulich, dass ein kurzes und kleines Buch zum Thema Depression herausgekommen ist, dass zum einen alle wichtigen Infos zu diesem komplexen Thema erhält, und dennoch tatsächlich als kurze und umfassende Information für Betroffene und Angehörige gut geeignet ist.
Ein so komplexes Thema wie Depression auch noch allgemeinverständlich auf 70 Seiten einzudampfen ist eine große Herausforderung, die hier gut gelungen ist. Auch ein bisher mit dem Thema unbeleckter Leser findet allgemeinverständlich die wirklich wichtigen Infos zum Thema Depression.
Auf 12 Seiten findet der Leser eine Einführung zur Frage "Depression - Was ist das?"
Die nächsten 12 Seiten stehen unter der Frage "Wie entstehen Depressionen und warum gehen sie von alleine weg?"
Die folgenden 26 Seiten Seiten stehen unter der Fragestellung: "Was kann man gegen Depressionen tun? -Behandlungsmöglichkeiten von Depressionen.
Am Ende findet sich eine Seite mit Literaturempfehlungen sowie fünf Seiten mit Arbeitsblättern, die bei der Einschätzung und beim Umgang mit Depressionen helfen.
Selbst eine Differenzierung zwischen der "depressiven Episode", der Dysthymie (fachsprachlich Dysthymia genannt) und der "manischen Episode" findet sich. Damit erfährt der Leser, dass es wichtige Differenzierungen bei der Depression gibt.
Insgesamt ist dieses Büchlein außerordentlich hilfreich, besseres in so kurzer Form ist mir nicht bekannt. allerdings wünschte ich mir ein differenzierteres Bild bei der Frage möglicher sinnvoller Therapien. Hautzinger beschreibt hier allein die kognitive Verhaltenstherapie die interpersonale Psychotherapie und die psychodynamische Psychotherapie. Aus der Perspektive des Universitätsprofessors mag dies absolut nachvollziehbar sein. Aus den Niederungen realer Wirklichkeit mit Menschen mit akuten Depressionen gibt es sehr wohl andere therapeutische Ansätze aus dem Bereich systemischer Therapie, Transaktionsanalyse oder Gestalttherapie die nicht einmal erwähnt werden. Das ist schade, vom wissenschaftlichen Standpunkt aus betrachtet aber verständlich. Doch Herr Hautzinger, es gibt mehr, was hier hilft, als denn von Ihnen beschrieben!
Doch ist diese Frage zwar wichtig, letztlich aber akademisch, bei einer Überarbeitung wäre es aber hilfreich, auch neuere Alternativen der Behandlung zu berücksichtigen!
Auf 70 Seiten finde ich bis heute kein Büchlein, das in Verständlichkeit, Prägnanz und Übersichtlichkeit mit diesem Buche mithalten kann. Deshalb gibt es von mir selbstredend fünf Sterne! Absolut empfehlenswert!
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am 13. November 2009
Dieses Buch erklärt den Verlauf und die Symptome. Wenn man selbst betroffen ist, kennt man dies. Es ist mir schwer gefallen, meinem Umfeld zu erklären wie ich mich fühle. Weil man weiß selbst nicht warum es so ist.
Dieses Buch gibt den Personen um einen herum ein paar Tipps und vielleicht auch Erklärungen, warum man sich manchmal so "komisch" verhält.
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am 28. Juni 2013
Das 2006 geschriebene Buch stammt von einem ausgewiesenen Fachmann auf dem Gebiet der Depression. Es ist mit 70 Seiten kurz und knapp, auf dem aktuellen Stand und sehr informativ. Eine kurze Selbstdiagnose ermöglicht eine Einschätzung des eigenen Zustands. Forschungsergebnisse zu Entstehung und Aufrechterhaltung einer Depression und verhaltenstherapeutischer Ansatz der Behandlung stehen im Mittelpunkt. Ansätze für Selbsthilfe und grundlegende Techniken der Verhaltenstherapie werden erklärt. Auf weitere Informationsmöglichkeiten wird verwiesen. Als begleitendes „Wissensbuch“ zu einer Verhaltenstherapie eignet es sich hervorragend. Die Inhalte des Buches bilden exakt das ab, was im psychoedukativen Teil einer klassischen Verhaltenstherapie besprochen und erarbeitet wird.

Das Wichtigste, was Angehörige tun können: Freundlich und zugewandt bleiben. Immer wieder versichern und zeigen, dass sie zu dem betroffenen Menschen stehen. Gelassen, sicher und optimistisch bleiben, sich nicht emotional anstecken lassen. Klar machen, dass Depression eine gut behandelbare Erkrankung ist. Depressive sehen das in der Regel anders – sie empfinden ihren Zustand als Versagen, Schuld, unentrinnbares Schicksal etc.

Was das Buch (bewusst?) nicht leistet: Emotionale Ansprache. Es holt Angehörige und Betroffene nicht ab und nimmt sie mit. Die ausgezeichnete Darstellung von Fakten und Techniken erfolgt – freundlich formuliert - recht nüchtern. Unfreundlicher ausgedrückt: Das Buch ist kalt und knochentrocken, ohne Wärme und Gefühl. Die Form einer knappen Informationsbroschüre mag dafür der begründende Sachzwang gewesen sein. Oder aber die Verwurzelung in einer akademisch orientierten kognitiven Verhaltenstherapie alter Schule, die beim Primat der Emotion noch nicht angekommen ist. Als Therapeut empfinde ich das als nicht mehr zeitgemäß, ärgere mich über diese verkopfte Art der Ansprache von Betroffenen und würde mir eine Haltung wünschen, die zuerst ein Beziehungsangebot macht und auf die emotionale Not eingeht.

Um nicht ungerecht zu werden: Hautzinger leistet ausgezeichnete Arbeit in dem, was er sich vorgenommen hat – informativ sein, Depression und kognitive Verhaltenstherapie erklären. Die sogenannte „dritte Welle der Verhaltenstherapie“ mit den zentralen Themen Emotion und Achtsamkeit kommt in Deutschland erst allmählich in den Köpfen der Kollegen an. Um eine Idee zu bekommen, wie ein emotional ansprechender Stil aussehen könnte: Roediger beginnt sein Patientenbuch zur Schematherapie (Raus aus den Lebensfallen! Das Schematherapie-Patientenbuch) mit „Kennen Sie das: …“ und gibt in dem ansonsten ebenfalls recht technischen Buch begleitende Beispiele. Das ist natürlich der Tatsache geschuldet, dass die Schematherapie eine (erhebliche) Erweiterung des verhaltenstherapeutischen Repertoires vornimmt und wesentliche, mittlerweile gut fundierte Aspekte der vormals angefeindeten psychodynamischen Schulen und Techniken der Gestalttherapie integriert.

Fazit: Ausgezeichnetes informatives Buch, um für ein kleines Geld umfassende Hintergrundinformationen zum Thema „Depression“ zu erhalten und sich als Laie mit der Arbeitsweise klassischer kognitiver Verhaltenstherapie vertraut zu machen.
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am 22. Juli 2009
Auch wenn der Ratgeber nur etwas über 70 Seiten umfasst - gerade wenn man sich orientieren will, ob man selbst oder ein Angehöriger an Depressionen leidet, ist das Buch sehr hilfreich. Neben einer Erläuterung des Krankenheitsbilds und möglichen auslösenden Faktoren, bietet das Buch erste Tipps zur Hilfe und Selbsthilfe. Besonders hervozuheben ist, dass der Autor Martin Hautzinger es versteht, in einer klaren und auch mutmachenden Sprache die Krankheit "Depression" verständlich zu machen und Wege der Behandlung aufzuzeigen.
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am 16. März 2017
Ich selbst habe das Buch noch nicht ganz gelesen, aber das was ich gelesen haben, war super. Einfach geschrieben gut verständlich.
Auch für Angehörige ist es absolut zu empfehlen. Meine Mutter hat es auch gelesen und konnte mich so besser verstehen, wie es
mir geht. Kann das Buch sowohl für Angehörige als auch erkrankte nur empfehlen.
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am 20. November 2008
Das Thema Depression ist komplex und für Betroffene sowie Angehörige oft schwer nachvollziehbar. Dieser Ratgeber erklärt mit simplen Worten (ein Medizinstudium ist also nicht nötig) nicht nur die Krankheit, sondern auch die Behandlungsmöglichkeiten durch Fachpersonen und/oder den Betroffenen selbst. Eingefügte Schaubilder, kurze Sätze und der strukturierte Aufbau machen das Lesen und Verstehen einfach.
Im Anhang befinden sich zudem Arbeitshilfen, wie z.B. Kopiervorlagen für ein Tagesprotokoll, das die Stimmungen dokumentiert.
Dieser Ratgeber kann als Einstieg in das Thema, eine Zusammenfassung, eine (Therapie begleitende) Arbeitshilfe sehr gut genutzt werden.
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am 22. Februar 2010
Diese Broschüre gibt jedem Leser einen recht simplen Überblick über die doch recht umfangreiche Thematik der Depression. Sie ist sicher nicht als alleiniges Werk zur Selbstdiagnose oder gar Therapie geeignet (das sollte tatsächlich immer ein Experte machen, denn als Betroffener neigt man dazu, alles auf sich zu beziehen und in jeder Zeile sich selbst wieder zu finden), aber wenn man sich nicht auskennt oder plötzlich mit diesem Thema konfrontiert wird, kann sie ein guter Ratgeber zu Therapieformen, Selbsthilfe und Krankheitsbild sein.
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am 7. September 2016
Wirklich gut für Angehörige. Wenn du selbst Betroffener bist wird man dich nicht verstehen warum du so merkwürdig reagierst oder weil sich dein Typ ändert. Gib dieses Buch an deine Angehörigen sie werden dich besser verstehen.
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am 17. November 2013
Das Buch ist für Angehörige sehr hilfreich, die leider bei diesem Thema immer zu kurz kommen. Kann das Buch jedem empfehlen dessen Angehörige eine depression hat.
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am 31. Mai 2012
Ich bin sehr zufrieden mit dem Buch, es hilft den Hintergrund und die Gründe zu verstehen wie eine Depression entsteht und was man machen kann sie zu überstehen.
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