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am 3. April 2016
Das Krankheitsbild wird sehr gut erklärt und auch mit Bildern verdeutlicht. Manche Hinweise waren sehr hilfreich um die Diagnose anzunehmen und zu sehen das man doch normal ist. Auch für Angehörige nützlich
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TOP 500 REZENSENTam 17. September 2017
Viele der Überlebenden von Kriegen waren innerlich gebrochen und seelisch zerstört. Sie hatten in Krieg und Gefangenschaft so viele Schrecken erlebt, dass sie zwar körperlich überlebt hatten, innerlich aber wie tot waren. In einer depressiven, apathischen Stimmung funktionierten sie zwar äußerlich, waren aber unfähig, ihre Gefühle zuzulassen und zu Frau und Kindern lebendige Beziehungen zu leben. Für die Kinder fielen sie als Väter aus, die Kinder durften sie nicht fordern, nicht mit ihnen spielen, mussten ständig Rücksicht nehmen auf die Depression des Vaters. Viele Kinder lernten dabei, dass Lebendigkeit und Spontaneität nicht lebbar sind und übernahmen diese apathische Grundhaltung oder auch das negative Selbstbild.
Oft brach der seelische Schmerz dieser Überlebenden erst nach Jahren oder Jahrzehnten aus ihnen hervor. Manchmal in körperlichem Zusammenbruch, psychosomatischen Krankheiten, Krebs, Herzinfarkt und frühem Tod. Nun wissen für, dass der zu frühe Tod eines Elternteils an sich ein großes Trauma für die Kinder darstellt, und über Generationen ein Muster von Tod und Verlust prägen kann. Dieser Tod bricht wie ein Schicksalsschlag über die Familie und die Schuldfrage ist dabei meist obsolet. Nun sehen wir aber gerade bei der Kriegsgeneration, dass der frühe Tod oft die logische Folge der seelischen Verstümmelung durch die Gewalterlebnisse des Krieges ist.
siehe auch Familienmuster: Wie das Herz wächst. Mit Familienstellen den Weg zur eigenen Persönlichkeit finden
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am 6. Oktober 2014
„… man [kann] sich das Gedächtnis wie einen Schrank vorstellen. Alltägliche Erinnerungen werden in diesem Schrank abgelegt, in dem sie zunächst ordentlich gefaltet (d.h. verarbeitet) und dann an den passenden Ort eingeordnet (d.h. mit ähnlichen Erinnerungen und relevanten Informationen verbunden) werden. Daher können diese Erinnerungen bei Bedarf wieder hervorgeholt werden, sie fallen aber nur selten von alleine aus dem Schrank heraus. Die Speicherung der Traumaerinnerung im Gedächtnis kann hingegen mit der Situation verglichen werden, dass viele Dinge ungeordnet ganz schnell in diesen Schrank hineingeworfen werden, so dass man die Tür nicht ganz schließen kann. Die Tür wird daher häufig aufgehen, und die Dinge werden wieder aus dem Schrank herausfallen.“
(S. 28)
Genau das ist es, was Menschen nach einem Trauma immer und immer wieder berichten und erleben. Dass dieser Schrank, der in Momenten des Entsetzens und der Verzweiflung mit unzähligen Wahrnehmungen, Eindrücken, Gedanken und Empfindungen „vollgestopft“ wurde, immer wieder aufplatzt und alles herausfällt. Genauso ungeordnet, wie es „hineingestopft“ wurde. Ohne Zeitplan und oft ohne jede Vorwarnung.
Was bezeichnet man als Trauma? Wie reagieren wir, wenn wir etwas extrem Belastendes erlebt haben? Wie kommt es dazu, dass etwa 8% der Gesamtbevölkerung irgendwann im Laufe ihres Lebens eine Posttraumatische Belastungsstörung haben?
Diese Fragen und mehr beantworten Ehring und Ehlers in ihrem kleinen Ratgeber. Sie richten sich gezielt an Betroffene und erklären auf einfühlsame Weise, wie sich die seelischen Folgen eines Traumas äußern; zu welchen Reaktionen es kommen kann und warum manche von diesen Reaktionen nicht von alleine weggehen. Sie geben hilfreiche Tipps, verwenden viele gute Beispiele und berufen sich auf aktuelle Forschungsergebnisse.
Der Ratgeber ist in vier Kapitel unterteilt und gut strukturiert. Die ersten drei Kapitel beschäftigen sich damit zu erklären, (1) was eine Posttraumatische Belastungsstörung ist, (2) wie sie entsteht und warum sie nicht von alleine weggeht, und (3) was man dagegen tun kann. Das vierte Kapitel richtet sich direkt an Angehörige und gibt hilfreiche Tipps, wie man Freunde oder Familienmitglieder bestmöglich in einer solch schwierigen Zeit unterstützen kann. Auf den letzten Seiten verweisen die Autoren auf hilfreiche Einrichtungen, Informationsmöglichkeiten, Internetseiten und andere empfehlenswerte Bücher.
Besonders gut hat mir gefallen, dass die Beispiele von anderen Trauma-Überlebenden klar vom Fließtext abgegrenzt sind. So kann der Lesende entscheiden, ob er den Abschnitt überspringen möchte, wenn er Gefahr sieht, dass das Beispiel den eigenen „Erinnerungs-Schrank“ wieder aufreißen könnte. Außerdem gibt es immer wieder kurze Zusammenfassungen, die in Stichworten die wichtigsten Informationen zusammenfassen.
Ehring und Ehlers schaffen es, dem Leser immer wieder Mut zu machen und betonen, dass eine Posttraumatische Belastungsstörung gut behandelbar ist. Wie eine Behandlung aussehen kann, ob medikamentös oder psychotherapeutisch, beschreiben sie ausführlich im dritten Kapitel. Die Informationen über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten sind sehr hilfreich, jedoch hätte ich mir gewünscht, dass die Autoren noch näher darauf eingehen, wo und wie man am besten einen geeigneten Therapeuten finden kann (dazu gibt es im hinteren Teil ein paar wenige Hinweise).
Alles in allem vermittelt dieser Ratgeber auf gerade mal 70 Seiten hilfreiche Informationen, praktische Tipps und fundiertes Wissen auf einfühlsame, leicht verständliche Art und Weise. Er bietet Betroffenen, sowie Angehörigen einen guten Überblick über Traumafolgen und mögliche nächste Schritte, ohne dabei zu vergessen, dass jeder Mensch und jedes Trauma verschieden sind. Nicht zuletzt erinnert er Betroffene und Angehörige immer wieder daran, dass es Hoffnung gibt und der „Erinnerungs-Schrank“ auch wieder aufgeräumt werden kann. Dabei darf man sich gerne helfen lassen.
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am 4. November 2017
Das Buch gibt kurz und verständlich einen Überblick über die Posttraumatische Belastungsstörung. Sowohl Betroffenen als auch Angehörigen hilft es dabei, den Alltag zu bewältigen. Der Betroffene bekommt das Gefühl, mit seinen Problemen nicht mehr alleine zu sein. Dies ist bei psychischen Krankheiten von großer Bedeutung. Es werden die Diagnosekriterien, Änderungen von Verhalten und Persönlichkeit sowie die Therapiemöglichkeiten aufgezeigt. Außerdem werden Übungen und Maßnahmen zur Selbsthilfe erklärt. Aufgrund seiner Kürze geht der Ratgeber nicht in die Details, erklärt aber alles Wichtige. Die Beispiele zeigen, wie unterschiedlich traumatische Erlebnisse sein können.
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am 6. Juli 2016
Dieses Buch hat mich dabei unterstützt, einen Menschen besser zu verstehen, der mit den beschriebenen Problemen zu kämpfen hat.
Es ist kurz, bündig und für jeden verständlich geschrieben und nicht unnötig mit zu vielen Information überladen. Es bietet zusätzlich auch Lösungsmöglichkeiten, die man durchaus umsetzen kann.

Für einen Betroffenen ist das Buch allerdings mit Vorsicht zu genießen, da es hier nicht um Heilung geht, sondern um die Beschreibung und Auswirkung einer Posttraumatischen Belastungsstörung.
Die deutlich, klaren Worte, obwohl sie Einfühlsam und mit viel Verständnis geschrieben wurden, können möglicherweise belastend wirken. Das wissen die Autoren auch, und empfehlen den Betroffenen das Buch langsam zu lesen und sich so viel Zeit zu nehmen wie benötigt wird, um die Informationen zu verarbeiten.

Schließe mich somit den positiven Bewertungen an und kann es wirklich jedem empfehlen der in diese Thema einsteigen möchte.
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am 18. Mai 2014
es hilft Traumapatienten es ist leicht aufgebaut,leicht verständlich. Für Einsteige in das Problem oder für Angehörige und Freunde ein guter Ratgeber
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am 3. August 2017
Kurz und knapp wird das Wichtigste zusammengefasst. Für ausführlichere Informationen kann man sich dann in weiteren Büchern belesen. Aber für Angehörige genau richtig.
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am 1. Juni 2014
nachdem ich den empfohlenen Ratgeber nicht gefunden habe bestellte ich mir diesen. Bin auch recht zufrieden damit. Das einzige was ich vermisst habe bei den Krankheitsbildern ist das Thema Mißbrauch. Darauf wurde kaum eingegangen. Ansonsten ist das Buch empfehlenswert.
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am 21. Dezember 2013
ist dieses Buch mehr als empfehlenswert. Es ist auf dem neusten Stand der Dinge und gewiß wird es in ein paar Jahren wieder Bücher über das thema geben, aber die Forschung hört nie auf und ich als Betroffene bin froh, wenn man auf dem neusten Stand der Dinge informiert ist.
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am 14. August 2015
Einfach und verständlich geschrieben (selbst für Laien), gibt dieses Buch einen guten Blick auf die schwere Thematik. Schneller Service, hat meine Empfehlung.
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