Jeans Store Hier klicken Jetzt informieren b2s Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16


Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 22. August 2014
Kaum ein Laie und nicht alle Experten wissen, was somatoforme Beschwerden bedeuten. Inzwischen sind allerdings einige Bücher erschienen, die sich an den neuen Leitlinien orientieren und evidenzbasiert sind. Die Kunst, wissenschaftliche Grundlagen gut verständlich darzulegen, damit auch die Betroffenen und ihre Angehörigen Nutzen daraus ziehen, besteht darin, die aktuellen Definitionen und Implikationen der Körperbeschwerden zu verwenden. Denn nichts ist verwirrender als der Begriff "somatoform", der hier schon im Klappentext nicht ganz korrekt definiert ist.

Die steigende Prävalenz der sog. somatoformen Störungen kann nur noch vergrößert werden, wenn sie dem Gesunden auch noch Richtlinien suggeriert, seinen Körperbeschwerden, von denen offenbar niemand ganz frei ist, organischen Krankheitswert beizumessen. Somatoforme pseudopathische Beschwerden spielen sich zwischen frustrierten Patienten und resignierten Therapeuten ab und gewinnen die Oberhand, wenn beide es dabei bewenden lassen, um ihr Bündnis nicht zu gefährden. Der Hinweis auf Krankheitsängste ist wichtig, weil sie in der Tat das Krankeitsverhalten stark beeinflussen. Würde man von psychosomatischen Störungen sprechen, wäre schon viel gewonnen. Die "Als ob"- Diagnosen wie die somatoformen, sind demgegenüber riskant, weil sie unnötige Ängste wecken und eine eher schädliche Medikalisierung fördern.Umgang mit Patienten mit nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden: S3-Leitlinien mit Quellentexten, Praxismaterialien und Patientenleitlinie
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Juli 2010
Das Taschenbuch teilt sich in drei Segmente auf. Zunächst wird erklärt was somatoforme Störungen sind, dann was man dagegen unternehmen kann und im Anhang findet man einige Arbeitsblätter für Selbsttests oder Übungen.

Für Angehörige oder generell Leute, die mit diesem Thema überhaupt nichts anfangen können oder gar für jemanden, der ein Referat dazu schreiben will, kann dieses knappe und nicht besonders in die Tiefe gehende Informationsheft einen gewissen Zweck haben. Man sollte jedoch nicht davon ausgehen, dass Betroffene aus diesem Buch einen größeren Nutzen ziehen können. Insofern ist der Titel "Ratgeber" wie auch der Untertitel "... für Betroffene und Angehörige" kritisch zu sehen.

Die Darlegungen bleiben schlichtweg zu sehr an der Oberfläche, liefern nur wenige tiefergehende Erkenntnisse. Dazu gibt es ein kurzes Fallsbeispiel, bei dem man sich aufgrund der Banalität der Schilderungen schon auf einem recht simplen Niveau bewegt. Des Weiteren werden teilweise Aussagen als Tatsachen verkauft, für die es in der gewählten Einseitigkeit keine Beweise gibt, die also eher in der Kann-Form als in der Ist-Form formuliert hätten sein sollen. Ferner wird man mit einer Art Merk- bzw. Feststellungssätzen, die eine Quintessenz der vorhergehenden Beschreibungen darstellen, torpediert, die man heutzutage auch in der Regenbogenpresse lesen und besprochen sehen kann. Die meisten Kapitel-Überschriften sind in Frageform formuliert, wobei es kaum wirklich weiterhelfende oder nähere Antworten gibt. Die Frage danach, wie eine Behandlung aussieht, wird z. B. damit beantwortet, dass man eine kompetente Diagnostik erhält und der Hausarzt sowie ein Psychotherapeut das Behandlungsteam sind. Das war's.

Das spannende Kapitel zu der Frage, was man gegen somatoforme Störungen tun kann, wird zusammenfassend damit beantwortet, dass man Entspannungstechniken lernen soll (genannt wird ohne ausführliche Erläuterungen, dafür aber mit dem Hinweis, dass diese wissenschaftlich erprobt sei, die Progressive Muskelentspannung). Außerdem bedarf es noch gedanklicher Bewältigungsstrategien (kurze Info und Arbeitsblatt zum ABC" der Gefühle werden angeboten). Dazu sollen Aktivitäten wie Sport aufgebaut werden, man soll am Leben teilnehmen, statt sich zu schonen, und auch "programmierte" Ablenkung wird als gutes Mittel verkauft.

Fazit: Hier handelt es sich nicht um einen Ratgeber, da man kaum einen wirklichen Rat erhält, sondern vielmehr um eine kurze Informationslektüre, für unbefleckte Leser, die einen groben Überblick zum dem Thema Somatoforme Beschwerden wünschen. Dazu werden ein paar Behandlungsoptionen genannt und ein kleiner Auszug aus verhaltenstherapeutischen Methoden angeboten. Für diese eher lieblose Zusammenstellung hätte es zwei bestimmt erfolgreiche und erfahrene Klinik-Therapeuten als Autoren eigentlich nicht gebraucht und letztlich ein Verkaufs-Buch auch nicht unbedingt. Gut, es ist recht günstig, aber Vergleichbares liegt auch schon mal in Arztpraxen aus und es geht thematisch und informativ auch nicht über das hinaus, was man im Internet oder Zeitungsreportagen erhält.
44 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. April 2009
Ein recht gutes kleines Buch zum Thema, wenn du nur etwas über genau diese Störungen lesen möchtest. (Ansonsten würde ich eher zu Morschitzky/Sator raten: "Die zehn Gesichter der Angst".) Der Ratgeber ist auf jeden Fall auf dem aktuellen Stand der Forschung und Therapiepraxis. Im Anhang finden sich diverse Seiten mit Formularen, die du ausfüllen kannst, und die beim therapeutischen Anti-Angsttraining helfen können.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Januar 2013
In diesem Buch sind die Beschwerden sehr gut beschrieben und erläutert. Auch ein Laie versteht da alles gut. Es sind hilfreiche Ratschläge, womit man besser mit der Krankheit umgehen lernt.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Februar 2013
Kann Hilfreich sein wenn man sich darauf einlässt.
Symtombeschreibungen sind so geschrieben, dass man sich wiederfindet. Man muss halt verstehen das man nicht körperlich krank ist.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden