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am 9. Juli 2008
Ich habe dieses Buch inhaltlich vollkommen identisch aber mit dem etwas abweichenden Titel "Der große Gesundheits-Konz: Heilpflanzen - UrMedizin gegen Krebs, Asthma, Rheuma, Fettsucht, Allergie, Multiple Sklerose, Herz- und anderen chronische Leiden.
8. Großauflage völlig neu überarbeitet und wesentlich bereichert" gekauft.

Ich habe mich vom Titel, von den Aussagen auf dem Buchrücken und von einigen positiven Rezensionen bei Amazon zu diesem absoluten Fehlkauf verleiten lassen. Im Grunde fühle ich mich getäuscht und betrogen!
Dieses Buch entspricht absolut nicht meinen Vorstellungen eines Buches über Heilpflanzen und schon gar nicht hat es auch nur ansatzweise etwas mit klassischer Naturheilkunde zu tun! Genau genommen sind sowohl Titel als auch die Aussagen auf dem Buchrücken (mit Absicht?) gründlich am Inhalt des Buches vorbei gewählt, denn hier geht es absolut nicht um Heilpflanzen und schon gar nicht um Naturheilkunde. Wer in diesem Buch Hinweise zur Heilkraft der Heilpflanzen und Wildkräuter sucht, wird bitter enttäuscht, denn Herr Konz lehnt Naturheilkunde (sämtliche teilweise über jahrhunderte bewährte Therapieverfahren der Erfahrungsmedizin sind seiner Meinung nach "esoterischen Hokuspokus") mindestens genauso ab wie Schulmedizin, die er geradezu ketzerisch verteufelt. Das Buch wimmelt nur so von Berichten über Behandlungsfehler und Ärztepfusch...genau genommen besteht es eigentlich zum größten Teil daraus.

Außerdem, was regen wir uns auf? Krankheiten gibt es doch gar nicht! Alles nur Einbildung oder Erfindung der Mediziner und Pharmaindustrie!
Zitat Konz: "'Noch offensichtlicher ist die Hinwendung zum Totalitären bei der angeblich unheilbaren Krankheit AIDS. Hier erfinden Medizinwissenschaftler sogar eine Krankheit, um sich selbst Forschungsgelder und der Pharmaindustrie Umsätze zu verschaffen."'
Ähnliche Aussagen findet man zu Borreliose und auch zu Krebs. Wobei sich hier dann auch schon ernsthafte Widersprüche in diesem Werk auftun, denn immerhin hat sich Herr Konz ja selbst von seiner schweren Krebserkrankung geheilt (nanu???)
Ach stimmt ja, wer an Aids, Krebs oder an Borreliose erkrankt ist selbst schuld, denn , Zitat Konz:" Es gibt kein Leiden, an dem die Menschen nicht selbst schuld sind. Und es gibt keine unheilbaren Krankheiten. Es gibt nicht einmal Krankheiten! Mithin gibt es auch kein unheilbares AIDS".

Mir verschlägt es die Sprache, dass man solche Äußerungen völlig ungestraft überhaupt machen darf. Ist die Würde rrkrankter Menschen denn nicht durch unser Grundgesetz geschützt?

Man quält sich durch 1455 Seiten mit dem stets erhobenen Zeigefinger, einem Sammelsurium an Negativ-Meldungen aus der Schulmedizin und bebilderten Anleitungen zu seiner 'Ur-Bewegungstherapie', auf denen ausschließlich nackte Menschen, bevorzugt Frauen und Kinder, abgelichtet sind'nicht zu vergessen die Abbildungen von Affen (unseren/seinen Vorbildern), meist in Kopulation abgelichtet'
Man mag mir eine blühende, verdorbene Phantasie unterstellen, aber die Fotografien muten schon pornografisch an. Total daneben find ich z.B. die Fotografie eines vollkommen nackten etwa 10 - 12 jährigen Mädchens, posierend vor der Statue einer Venus mit der Bildunterschrift: "Hinten die Schaumgeborene in meinem Garten und davor eine junge Venus unserer Zeit"
Was soll das denn??? Wen will er damit von was überzeugen?
Denn überzeugen will er, und zwar ziemlich radikal und massiv davon, dass man nur gesund wird bzw. bleibt, wenn man konsequent folgende Regeln einhält:
1.) nur noch Rohkost in Form von frischem, exotischem Obst, Gemüse und selbst gepflückten Wildkräutern
2.) viel körperliche Bewegung nach seiner speziell entwickelten Ur-Bewegungstherapie
3.) und nicht zu vergessen seine wichtigste Regel: Es ist besser, bei Krankheit jedwede Behandlung zu unterlassen,als die zur Verfügung stehenden medizinischen Methoden anzuwenden

Während die ersten beiden Punkte durchaus noch gute Ansätze wären, halte ich den letzten Punkt für absolut verantwortungslos.
Wie gut für den Autor, dass Verstorbene keine Rezensionen mehr schreiben können. Mit Sicherheit hätte sein 'Werk' dann hier nicht 4 von 5 Bewertungs-Sternen'

Interessant und lesenswert waren in diesem Buch für mich lediglich die Tabellen zu den bislang bekannten Lebensstoffen der Wildpflanzen und einige durchaus brauchbare Rezepte.
Somit schrumpft dieses 1455 Seiten starke Mammutwerk aber auf 10-12 brauchbare Seiten zusammen.

Übrigens, wer sich mal die Mühe macht und genauer über diesen Autoren recherchiert, wird feststellen, dass er einem zünftigen Schweinsbraten und einem kühlen Bier durchaus nicht abgeneigt ist.

Anregung an die Redaktion: Man sollte hier tatsächlich auch Minus-Punkte vergeben dürfen, denn leider hat dieses Buch nicht einmal einen einzigen Stern verdient...
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am 6. Mai 2011
Franz Konz war mir wie vielen ein Begriff durch seine Steuer-Sachbücher. Wäre er doch dabei geblieben...

Der vorliegende "Gesundheits-Konz" ist ein hochgefährliches Machwerk, daß nicht nur Ausdruck tiefster Menschenverachtung ist, sondern meiner Meinung nach volksverhetzende Züge trägt. Nicht nur, daß die medizinischen Ratschläge selbst für mich als medizinischen Laien als kruder Unfug zu entlarven ist, sieht Konz in Krankheiten auch göttliche Strafen. Sein bevorzugtes Ziel hierfür sind "die Homosexuellen", AIDS-Leugnung inbegriffen. Hier einige Zitate aus den Kapiteln 4.82 und 4.83:

Falls es AIDS überhaupt gäbe, so würde dies nur eine neue Antwort der Natur auf widernatürliche Lebensweisen darstellen.

Merke: Es können nicht nur einige Menschen das Virus mit ihrem Immunsystem besiegen, sondern alle, die ihr Immunsystem wieder in Ordnung bringen. Jeder HIV-Träger kann es. Wenn er es nur fest genug will!

Es sind die schlimmen Lebensgewohnheiten, die dem oft egoistischen, haltlosen, gierigen und nur nach exzessiven, unnatürlichen Höchstgenüssen strebenden ungebildeten Homo oder Fixer eine der mit angeblich als AIDS definierten Vielzahl von Krankheitszeichen bringen ' nicht die Viren.

Und in seiner Zeitschrift "Natürlich Leben" (Ausgabe 4/2001) wird er noch deutlicher:

Der Körper des AIDS-Kranken ist durch Aftersex, Genußmittel, Drogenmißbrauch und Junk-Food kaputtgemacht worden. Die HI-Viren machen sich jetzt in großer Anzahl über ihn her. Sie sind von der Natur dazu bestimmt, dem unwürdigen und gegen die Gesetze am schlimmsten verstoßenden Erdbewohner das Geschenk des Lebens schnellstens wegzunehmen, damit er nicht noch mehr Unheil anzurichten vermag. Was soll aber die gegen die Natur gerichtete, nie bewiesene Verlängerung dieses Abschaums der Menschheit um ein paar Monate auf Kosten von uns, der Allgemeinheit?

Die Viren stellen sich nur bei einem durch Drogen und Genußgifte geschädigten Körper vermehrt ein, um mitzuhelfen, den Abfall zu beseitigen. Wenn es sein muß, vertilgen sie den ganzen noch lebenden Menschen, der sich schuldhaft in einen Abfallkübel verwandelte. Sie haben dazu den Auftrag von Gott erhalten.

Mehr ist dem nicht hinzuzufügen. Durch Aussagen wie die vorgenannten disqualifziert sich der Autor selbst.
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am 23. Januar 2005
Im reißerischen Stil der Zeitung mit den großen Buchstaben wird sehr populistisch die selbsterfundene Ideologie angepriesen, in der die Grenze von vernünftiger Lebensführung und schlichter Quacksalberei für Laien mitunter kaum noch erkennbar ist.
Darunter so tolle Tipps wie das Essen von Gras, welches dummerweise aufgrund des nicht dafür ausgelegten Verdauungstraktes des Menschen zu Recht den Wiederkäuern überlassen werden sollte.
Liebe Nichten und Neffen, wem der amüsante Stil und die Kompetenz des Autors aus seinen "1.000 Steuertips" gefallen haben, wird Selbiges in diesem Buch nicht wiederfinden. Im zynisch-gehässigen Stil wird auf allem herumgedroschen, was auch nur den Geruch von (Schul-)Wissenschaften vermuten läßt.
Zweifellos enthält das Buch eine Menge guter Ansätze, ... wenn man sie denn von den gesundheitsgefährdenden zu unterscheiden vermag.
Aber: Laut Autor stellt sich der Erfolg nur dann (!!!) ein, wenn wirklich alle Bedingungen seiner extremen Ideologie immerwährend eingehalten werden. So würde der Erfolg der gesamten (jahrelangen) Bemühungen bei dem Genuß eines einzigen Stückchens Kuchens oder eines Kaffees komplett hinfällig..., und die Reduzierung auf einfachstes Wohn-/Lebensniveau mit (ohne) allem drum und dran ist selbstverständlich obligat.
Na dann, viel Spaß damit!
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am 12. Mai 2009
Dieses Werk ist bizarr und taugt lediglich als Satire (dafür allerdings sehr gut).

Herr Konz schwadroniert, spukt Gift, Galle und andere Ur-Flüssigkeiten, die sein Geist wohl produziert. Als Belege für seine fade Ur-Suppe führt er Zeitungsausschnitte aus der Boulevard-Presse an oder Gespräche mit Verwandten, die besonderes alt geworden sind.

Das ganze garniert er mit vielen Fotos nackter Ex-Gattinnen, die von ihm ersonnenene sogenannte Ur-Bewegungen ausführen. Bei einem Foto bemerkt er, dass diese - seine dritte oder vierte Gattin - zur "Pummeligkeit neigte". Meine Güte, dieses bizarre Werk kann und darf niemand ernst nehmen. Leider werden einige Menschen doch an die Einlassungen des Herrn Konz glauben und seine giftige Ur-Suppe auslöffeln - zu ihrem eigenen Schaden.
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am 28. Oktober 2006
Dieser "Buchschinken" ist einfach nur grottenschlecht, weil es haufenweise nur Ausschnitte aus der Boulevard-Presse zitiert, die weder aktuell sind noch einem Minimalanspruch an Intellekt genügen, denn wer will schon Bild- oder Bunte-Kommentare in einem Gesundheitsbuch lesen müssen?!

Das Buch ist kein Nachschlagewerk, wo man einfach mal etwas nachlesen kann, weil zu einem Thema oder zu einem Schlagwort die Konz'sche Meinung sich seitenweise mit Boulevard-Zitaten vermischt, was im Endeffekt nur gängiges Geschwätz und Klischees aufkocht, aber nichts Aussagekräftiges, gut Recherchiertes oder Neues an Information zu bieten hat. Der Inhalt ist auch nicht präzise, sondern enthält über das ganze Buch verstreute Informationen, die man sich mühsam zusammen suchen muss. D.h. man ist endlos lange auf furchtbar wirren Seiten mit Suchen und Lesen beschäftigt, doch die Essenz des Ganzen, das Wissen ist einfach nur dürftig und lächerlich.

Dann ist die Schriftgröße nur 8-10 pt, d.h. bei der Masse an Seiten einfach nicht lesbar, weil viel zu kleine Schrift und auch ständig wechselnde Schrifttypen, ein einziges optisches Chaos.

Die reichlich eingestreuten Fotos sind übrigens auch Reste aus seinem Antiquariat, also irgendwo aus den 60ern aufwärts und wirken eher wie ein Auszug aus dem Konz'schen Familienalbum mit betont häufigen Abbildungen von nackten Frauen oder nackten Kindern. Was hat das da zu suchen? Wen will er da womit überzeugen? Mir kommt das eher so vor, als müsse der arg alternde Herr Konz hier noch mal die Highlights aus seinem Leben zum Besten geben, und dabei hat er sich arg im Stil vergriffen, in den Details verloren, thematisch verworren alles nur so zusammen gewürfelt.

Eigentlich ist es bloß eine riesengroße Selbstdarstellungsshow, wo nicht mal der Seitenumfang dieses Preisniveau rechtfertigen kann. Schade um das Geld, dieses Buch gehört in den Müll, damit es nicht noch mehr Verdummung anrichten wird! Was er mit seinen Büchern zum Thema Steuertricks vielleicht geschafft haben mag, hat er beim Thema Gesundheit und Krebs auf jeden Fall weit verfehlt!

Wenn man sich ein gescheites Gesundheitsnachschlagewerk zulegen möchte, dann bitte nicht dieses Unikum hier, denn es gibt reichlich gute Literatur, die auch kritischer Betrachtung stand hält und sich Literatur nennen darf. Und wenn man spezielle Informationen zu alternativen Krebstherapien sucht, gibt es woanders fundierte, detaillierte, aktuelle und sachliche Informationen, die auf wenigen Seiten präzise das wiedergeben, was er auf seinen endlos vielen Selbstdarstellungsschleifen bei massenweise Buchumfang nicht geschafft hat. Das Thema Krebs ist bei Konz nur der Pseudoaufhänger um Trendbewusstsein zu simulieren, wird aber nicht ernsthaft und den neuesten Erkenntnissen entsprechend behandelt. Meine Empfehlung stattdessen ist z.B. das Buch "110 wirksame Behandlungsmöglichkeiten bei Krebs", Autoren sind Dr. György Irmey und Dr. phil. Anna-Luise Jordan, das Buch ist eine Neuauflage und wird auch von der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr empfohlen.

Generell ist es hilfreicher ein 100seitiges Buch zu einem ganz speziellen Thema zu lesen und dabei in die Tiefe zu gehen anstatt sich diesen schwachsinnigen Konz aufzuhalsen, der eher verhindert dass man einen klaren, umfassenden Überblick oder tiefere Einblicke in das Thema Gesundheit oder Krebs bekommt.
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am 7. Februar 2005
Herr Konz präsentiert in seiner aus dem Steuer-Konz bekannten äußerst polemischen und diffamierenden Art ein Mischung aus allgemein Bekanntem, Erwiesenem, Vermutungen, Behauptungen und Unwahrheiten.

Konz greift die negativen Erfahrungen und Vorurteile der Menschen auf, die nicht damit fertig werden, dass Gesundheit und Krankheit nunmal auch den Regeln des Zufalls unterliegen. Das manche Leiden nicht heilbar sind oder Therapien nur mit unterschiedlicher Wahrscheinlichkeit helfen, ist gerade bei etwas so existentiellem wie dem eigenen Leiden oft unerträglich.

Konz bietet hier für jeden Frustrierten etwas, wo er oder sie spontan sagt:
"Genau, das finde ich auch, das habe ich auch erlebt ..."
Dann wird berechtigte Kritik an Wissenschaft und Medizin vereinfacht (à la: Mediziner dienen nur sich selbst) und mit Binsenweisheiten, aus dem Zusammenhang gerissenen Einzelfakten und sonstigen Zutaten, wie fast schon naiven Analogieschlüssen (Affen essen ja auch ...) der Anschein von Plausibiltät erzeugt. Auch Mediziner, die an sonsten ja angeblich alle nur sich selbst dienen oder zu echter Erkenntnis gar nicht fähig sind, werden plötzlich als Zeugen zugelassen, wenn sie denn Herrn Konz' Position irgendwie dienlich sind.
Schließlich wird dann eine Behauptung als scheinbar logische Schlussfolgerung präsentiert und Handlunganweisungen gegeben, die im Einzelfall sogar sinnvoll sein können.

Bedenken sollte man bei all dem auch welche Grundlage all diese Aussagen haben. Die angebliche Weisheit von Jahrtausenden in exklusiver Auswahl. Tatsächlich aber in willkürlicher Auswahl.
Seit Jahrtausenden nehmen Chinesen auch gestoßendes Nashorn-Horn zur Potenzsteigerung ein. Es liegen tausendfache Berichte über den Erfolg dieser Terapie vor. Warum gehört dies also nicht zur Urtherapie?
Ich weiß das ist polemisch, aber warum darf das nur Herr Konz sein?
Positive Berichte werden angeführt von Menschen die dank Konz gesund wurden oder sich besser fühlen. Die Berichte all derer die mit Konz starben oder keine Besserung erfuhren fehlen natürlich. Und selbst wenn es solche Berichte geben sollte, die Urterapie ist so umfassend restriktiv, dass man sie eigentlich gar nicht vollständig umsetzten kann - und damit ist dann auch jedes Scheitern erklärlich: Als Fehler des Anwenders! Ein wasserdichtes System.

Manches was Konz zur Gesundheit sagt ist aber auch gefährlich.
Wenn er zum Beispiel behauptet, es sei immer besser eine Krankheit wie Keuchhusten oder Masern zu durchleiden, als zu impfen; die Krankheiten gingen ja immer folgenlos vorbei, die Impfungen aber seien gefährlich.

Ich empfehle Herrn Konz dann einen Besuch in einer Behinderteneinrichtung. Dort soll er die suchen mit den Folgen eines Impfschadens. Finden wird er die bedauernswerten Menschen, die wegen der Folgen von Masern einen Hirnschaden davon trugen oder wegen einer Schädigung im Mutterleib durch Röteln dort sind usw.
Da will ich lieber annehmen, dass Herr Konz solche Empfehlungen auf Grund von Unwissenheit macht und nicht aus böser Absicht.

Vielleicht ist dies ja nur ein randständiger Irrtum, er nährt aber Zweifel an der Tragfähigkeit seiner Erkenntnisse und es stärkt auch den Eindruck einer ideologisch verengten Sicht bei Herrn Konz.

Wer sein Leben trotzdem nach den Lehren des Herrn Konz ausrichten will, der findet vielleicht den Halt des Glaubens in der sogenannten "Urtherapie" und der Glauben bewirkt bekanntermaßen nicht wenig.
Das ist dieses Buch dann aber auch: Die Textquelle einer Ersatzreligion.
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am 5. April 2012
Noch nie habe ich erlebt, dass mich ein Buch so schnell sprachlos macht. Hier wird derart viel gefährliches Halbwissen, wirre Anschuldigungen gegen Mediziner und schlichter Unfug verbreitet, dass einem fast schlecht wird. (Leider) schützt unser wunderbares Grundgesetz die Meinungsfreiheit als hohes Gut, so dass man auch wohl auch so ein Pamphlet ertragen muss.

Jedermann und -frau mag seine oder ihre eigene, persönliche Meinung im Hinblick auf Naturheilkunde bzw. "moderne" Medizin zugestanden sein. Herr Konz lässt sich jedoch über mehrere hundert Seiten in einer von Überheblichkeit und Hass geprägten Art und Weise über Ärzte aus, die einem den Mund offen stehen lässt. Als "Beweise" werden Schlagzeilen und Ausschnitte von seriösen Qualitätsblättern wie "Bild", "Super Illu" oder "Das goldene Blatt" präsentiert, garniert mit völlig aus dem Zusammenhang gerissenen, teils Ekel erregenden Bildern um vermeintlichen Ärztepfusch zu dokumentieren. So werden auch allen ernstes die Praktiken von KZ-Ärzten als Beweis für die Nutzlosigkeit und Gefährlichkeit moderner Medizin herangezogen. Worte wie "Chemiedreck" kommen gefühlt 20 mal pro Seite vor und bestärken nur das widerwärtige Gefühl, das einem beim Lesen überkommt. Nicht nur die Ärzte sind gefährlich, geldgeil und dumm, auch das Volk (also die Leser) ist per se doof und bekommt jetzt in Oberlehrer-Weise mal "die Wahrheit" erklärt. Krankheiten gibt es seiner Meinung nach gar nicht, an AIDS oder sonstigem sind schließlich die Leute selber schuld. Als Beleg für die Wirksamkeit seiner "Urkost" zieht der Autor gerne sich selbst und sein hohes Alter heran. Altbundeskanzler Schmidt hat Zeit seines Lebens Kette geraucht und ist ebenfalls sehr alt geworden. Ergo müssen wir jetzt alle anfangen zu rauchen oder wie?

Wissenschaftliche Erkenntnisse, Fakten aus Biologie und Erfolge moderner Medizin interessieren den Hobbymediziner, -evolutionsbiologen und -pharmazeutiker Konz natürlich nicht, es wird nur das verwurstet, was in den Kram passt. So verkennt er z.B. völlig, dass auch seine gepriesene "Urkost" sowie er selbst und mit ihm alle Menschen, Tiere und Pflanzen letztlich zu 100% aus chemischen Bestandteilen ("Chemiedreck") zusammengesetzt sind. Auch die Aufrufe zum Impfboykott sind schlicht fahrlässig. Möchte gerne wissen, was Menschen die etwa aufgrund von Polio verkrüppelt sind, Herrn Konz zu sagen hätten. Besonders verwirrend finde ich, dass seine "Urkost" angeblich Krankheiten heilt, deren bloße Existenz er an anderer Stelle im Buch wiederum verneint. Was denn jetzt?

Darüber hinaus wirkt das gesamte Buch wie aus Zeitungsresten zusammengeschnippelt, ständig wechseln Schriftgröße und das Layout, die Bilder sind meist von bescheidener Qualität und haben gerne Affen, nackte Frauen und Kinder(!) als Inhalt. Vermutlich ist dies ein Ausdruck der verworrenen Gedankenwelt von Herrn Konz. Auf den Haß gegen Homosexuelle will ich hier gar nicht weiter eingehen, das haben andere Rezensenten schon getan. Dass dieses Buch trotzdem von vielen so positiv bewertet wird, lässt nur hoffen, dass diese es entweder nicht gelesen oder nicht verstanden haben. Leider kann man bei Amazon keine Minuspunkte vergeben, daher ein Punkt und eine klare Kaufwarnung.
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am 1. Dezember 2000
Ueber die Diskreditierung des gesamten Aerztestandes hat schon ein anderer geschrieben. Ich moechte auf die letzte Umschlagseite eingehen: Warum die Urmethodik dir nicht geholfen hat. Hier ist auf 2 Seiten aufgelistet, warum der Kranke noch schuld an seiner Krankheit hat. Da findet man zum Beispiel folgendes:
- Weist Dein Schlafplatz keine Störungen auf durch die Hauselektrik (niederfrequente elektrische und magnetische Wechselfelder), durch elektrostatische Aufladungen an Metall- oder Kunststoffmobilar, durch hochfrequente Strahlung aufgrund von Fernseh-, Radio-, Mobil-, Satelliten-, Polizei-, Armee-, Taxi-, Flug- oder Amateurfunk? Für Wohn- und Arbeitsräume gilt entsprechendes. Wohnst Du weitgehend lärmfrei während der Nacht?
oder:
- Hast Du keine ärztliche Praxis aufgesucht, keinen Rat von einem Mediziner oder deren Gehilfen angenommen? Und Dir nichts einreden lassen, was gegen die Lehre der Klassischen Naturheilkunde gerichtet war?
So schiebt der Autor die Schuld immer wieder auf den Kranken, der ja sowieso an allem selbst schuld ist.
Zudem beweist der Autor immer wieder ein voellig mangelndes Grundwissen in der Medizin. Diabetiker sind ein solches Thema. Er behauptet, dass man mit der Urmethodik kein Insulin substituieren muesste. Dies ist fuer Diabetiker Typ I das Todesurteil. Aber diesen Typ der Diabetes ignoriert Konz voellig.
Es wird immer wieder von den Anhaengern dieser Theorien betont, dass Herr Konz medizinische Berater haette. Das Buch jedoch strotzt vor medizinischer Unwissenheit.
Zusammengefasst: Dieses Buch zeigt deutlich, welche Auswuechse Ernaehrungskulte in unserer Luxusgesellschaft annehmen koennen.
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am 28. Mai 2012
Bei einer Blinddarmerkrankung empfiehlt der Autor, etwas Erde zu futtern und dann zwei Wochen zu fasten. AIDS ist eine göttliche Strafe für Menschen mit schändlichem Lebenswandel und es existiert eine weltweite Verschwörung der Ärtzeschaft um die Menschen krank zu machen und so ständig weiter abzuzocken.
Wer beim Lesen dieser Zeilen den Kopf schütteln muss, sollte sich von dem Buch fernhalten. Der Autor erklärt Krankheiten für nichtexistent und die Ursache aller gesundheitlichen Probleme darin, dass der Mensch heute nicht mehr lebt wie ein Neandertaler. Schulmedizin wird anhand extrem selektiver Berichterstattung aus Boulevardmedien zum Großen Bösen erklärt, Homöopathie kommt auch nicht besser weg.

Schon alleine der Schreibstil ist widerlich Guru-haft. Alles was der Autor nicht in den Kram passt, wird ohne Ausnahme diffarmiert. Und das ohne jede Differenzierung. AIDS-Kranke und Diabetiker haben den Tod verdient, Homosexuelle sowieso (nebenbei glaubt der Autor noch, selbsige käme bei Tieren nicht vor) und Ärzte sind ja nun wirklich der Gipfel des Bösen. Auf der anderen Seite wird jede Argumentation des Autors als absoluter Fakt dargestellt. Zweifel gibt es nicht, kein "ungefähr" kein "irgendwie", sondern nur die totale Anmaßung vollkommener Allwissenheit. Allein das schon sollte reichen, um geistig gesunde Leser sehr schnell abzuschrecken, auch ohne den inhaltlichen Schwachsinn der da verzapft wird. Das Buch ist KEINE Anleitung zu einer natürlichen Lebensweise oder einer gesunden Ernährung, sondern eher ein Weg zur Selbstfolter.
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am 15. November 2010
Ich habe das Buch nicht gelesen. Aber allein die Bilder sind schon schockierend. Für mich eindeutig Kinderpornografie. Dieses Buch müsste man verbieten.
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