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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
14
Gärtnerseelen: Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:24,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 13. Juni 2016
Habe nur die Inhaltsbeschreibung gelesen, da das Buch ein Geschenk war für eine absolute Gartenliebhaberin. Ich habe leider keine Resonanz gehabt.
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am 31. Oktober 2012
Neun Gärten und elf GärtnerInnen beobachtet und begleitet Christiane Büch durch das Gartenjahr. Sie ist laut Titel interessiert an der Frage: Warum macht Gärtnern glücklich? Was hält die Leidenschaft daran am Leben?
Zunächst stellt die Verfasserin die unterschiedlichen Gärten und diejenigen, die sie betreiben, vor. Danach besucht sie die Gärten immer wieder durch das Jahr, aber auch aus ihrem Garten berichtet sie, sucht dazu "Zwischentöne des Gesprächs in Worte zu kleiden". Im Mai gibt sie an jeden Garten eine Nördliche Dreiblattspiere (Gillenia trifoliata). Hierbei stellt sie den GärtnerInnen die Aufgabe, die Pflanze zu fragen, an welcher Stelle im Garten die Gillenia gepflanzt sein möchte. Gillenien seien "Boten von der Venus, um Schönheit unter die Menschen zu bringen". Ab und zu finden Zwiegespräche mit Pflanzen statt. In Antwortbriefen berichten GärtnerInnen wiederum, wie sie ihre Pflanze gefragt haben und ihren Platz gefunden haben.
Immer wieder vermittelt das Buch aufmerksame Spaziergänge durch offene Gärten verschiedener Prägung. Manche der vorgestellten Gartenenthusiasten teilen Gartenpflanzen-Geschichten mit und erinnern sich an die individuelle Herkunft ihrer Pfleglinge. Einer lobt die Körperertüchtigung der Gartenarbeit und die Autorin stimmt bei, das Potenzial des Gärtnerns sei noch nicht richtig wahrgenommen und bringt sehr kurz die Gesundheit und antidepressive Wirkung ins Spiel.
Allerdings kann ich mit knapp angerissenen, unbestimmten Schwingungen à la "Ich spüre eine weibliche Schwingung, eine Blumenfreude und Lust zur Schönheit" nicht viel anfangen. Auch wenn eine Cerinthe major 'Pride of Gibraltar' zur Autorin sagt, sie sei aus Atlantis und habe von dort zu erzählen, trifft das nicht meinen Geschmack. Mit dem "Einfluss der Gestirne", "heiligen Plätzen" und als "urmütterlich" titulierten Betätigungen - in der Weise, wie sie in dem Buch bieder vermischt kurz mal daherkommen - tue ich mich ebenfalls schwer, die anderen - durchaus guten - Ansätze kommen mir wiederum zu kurz. So fiel es mir auch schwer, das Buch trotz der schönen Aufmachung flüssig zu lesen. Das Gesamtergebnis der übrigen sechs Rezensionen, die durchweg sechs Sterne verleihen, kann ich somit nicht nachvollziehen.

Christiane Büch: Gärtnerseelen. Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht. Stuttgart (Verlag Eugen Ulmer) 2012. 192 Seiten, 163 Farbfotos, gebunden mit SU, ISBN 978-3-8001-7750-9.
15 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 2. September 2012
Die Lektüre dieses Buches macht mindestens genauso glücklich, wie der Dreck unter den Fingernägeln aus dem Untertitel… So überaus charmant, feinsinnig und leicht schreibt die Autorin ihre Gedanken und Erfahrungen während eines Gartenjahrs. In diesem Jahr – von März bis November – besucht sie immer wieder neun Gärten völlig unterschiedlicher Art. Unterschiedlichste Gartensituationen und –intentionen beobachtet und begleitet Christiane Büch hier mit Text und Bild. Stets detailliert und sachkundig aber gleichzeitig beschwingt, leicht und überaus unaufdringlich lässt sie uns in ihren Texten die Gärten und die Gärtner/innen so richtig ans Herz wachsen. Die wunderschönen authentischen Bilder und das wirklich gelungene Layout geben dem Buch eine feine Note.

Gerade jetzt wo es draußen so überraschend schnell herbstlich, kalt und klamm geworden ist, lässt sich das Buch in einem Rutsch durchlesen. Und mit Gelassenheit und einem Strahlen in den Augen schaut man dann durchs Fenster. Die Autorin hat sicherlich recht, wenn sie schreibt: „Es ist gar nicht nötig, die Pflanzen zu beherrschen. Es reicht, sie zu bewundern.“
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 21. April 2013
Meine Freundin findet das Buch einfach klasse.
( Jetzt noch dreizehn für diese Kritik er4forderlichen Wörter, bla bla bla , bla.
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am 26. Dezember 2012
Anfangs, das gebe ich unumwunden zu, war ich von der Lektüre dieses nach Art eines Tagebuchs geschriebenen Buchs enttäuscht. Was ich auf den - wunderschön gestalteten - Seiten fand, waren Lobeshymnen auf die Pflanzen und die Menschen, die sich mit ihnen befassen. Statt sachlicher Information stößt man auf Heerscharen von Gefühlsausdrücken, Wörter wie "träumen", "Glückseligkeit", "Aura", "Gefühl" etc. dominieren den sprachlichen Stil. Für meinen Geschmack ist das zuviel des Guten. Nichts dagegen, dass Gärtner mit ihren Pflanzen sprechen. Aber dass die Pflanzen mit dem Gärtner sprechen...? (Jungpflänzchen "sollen dem Gärtner sagen, an welchem Platz sie gerne stehen möchten".) Ich weiß natürlich, was damit gemeint ist, doch es ist schlichtweg nicht mein Stil.
Beim wiederholten Lesen allerdings - vielleicht an einem Tag, an dem ich sprachlich toleranter gestimmt war ("Jeder soll auf seine Fasson seelig werden.") - legte ich mehr Augenmerk auf den INHALT der Texte, und siehe da: Es steht auch eine ganze Menge Informatives drin. Und viele Anregungen zum Nachmachen. Und es macht Lust, im eigenen Garten wieder mal zu experimentieren. Und es regt an, den Pflanzen mit größerer Achtsamkeit zu begegnen. Und, und, und...
Fazit also auf den zweiten Blick: Wer keine der üblichen Anleitungen zum Säen, Einpflanzen, Pflegen, Kombinieren und Vermehren von Gartenpflanzen erwartet, wird ein interessantes, da eigenwilliges Buch finden, das nicht nur schön anzusehen, sondern auch interessant zu lesen ist (trotz einiger Wiederholungen).
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am 15. Februar 2016
9 Gärtenmit ihren neun dazugehörigen Menschen bzw. Familien werden von Chr. Büch durch das Jahr begleitet. Entstanden ist eine Art verwobenes Geflecht aus Begegnungen, kleinen Geschichten, Gesprächen, Fotos, Mails - ein Beziehungsgeflecht ähnlich wie das der Pflanzen und anderen Wesen innerhalb eines Gartens. Kleine „roten Fäden“ wie z. B. die Gillenia, die alle geschenkt bekamen oder „der eine Wildwuchsfleck“ mit seinen natürlichen Heilpflanzen ziehen sich durch das Buch und das Jahr. Durch die wunderbar leichte Sprache und der ganz besonderen Buchkomposition werden die Menschen und ihre ganz unterschiedlichen, aber immer liebevollen Beziehungen zu ihrem Garten langsam sichtbarer, mal taucht hier eine Blüte auf, mal dort…
Ein wunderschönes Buch, das die Seele berührt!
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am 10. Oktober 2012
Ich habe dieses Buch wie einen Roman gelesen. Gärtnerseelen von Christiane Büch ist ein ganz anderes Gartenbuch als ich es bisher kennen gelernt habe. Die Autorin nimmt uns mit auf ihrer Erkundungsreise durch neun Gärten, die sie im Lauf eines Jahres besucht. Wir lernen die Besitzer und Besitzerinnen kennen und allmählich werden sie zu Protagonisten einer Geschichte, die den Leser in ihren Bann zieht.
Geschrieben ist es wie ein Tagebuch mit all den Spielarten, die diese Stilform erlaubt. Die Eintragungen sind durch Auszüge aus Briefen und durch poetische Verse ergänzt, die geschickt platziert, die Aufmerksamkeit des Lesers mal hier mal dorthin abschweifen lassen, so wie es in einem schönen Garten geschieht. Dazwischen stimmungsvolle Fotografien in unterschiedlichsten Formaten wie locker eingeschoben, natürlich, gefällig. Mein Glückwunsch an die Gestalter des Layouts.
Die Story beginnt sachte mit Einblicken, die die Autorin, selbst Gartengestalterin, in ihr Leben gibt. Spürbar wird, dass es eine Berufung ist, der sie folgt und die sie in die Gärten anderer Menschen lenkt. Sie bringt diese Leute, allesamt leidenschaftliche Hobby-Gärtner, an einen Tisch und schickt sie mit einem Auftrag in ihre eigenen Gärten zurück. Dieser Auftrag ist das Leitmotiv, dem nun auch der Leser folgt. Es ist eine Schatzsuche, so viel will ich verraten.
Ganz besonders spricht mich die Sprache an, das Lyrische, der warme, liebevolle Ton, in dem die Geschichte verfasst ist. Es ist eben keine lexikalische Zusammenstellung von Pflanzenarten und Gartentipps, sondern ein Buch wie ein wabernder Garten, aus dem die Seele der Gärtnerin spricht.
Es ist auch ein Buch zum Berühren. Den Titel in einen erhabenen Schriftzug gesetzt, lässt unsere Finger sprichwörtlich daran hängen bleiben, so wie es auch in einem Garten geschieht. Ich gratuliere dem Verlag für die gelungene Gestaltung des Einbands. Wunderbar zum Verschenken, auch an sich selbst.
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am 25. Oktober 2012
Mein erster Eindruck: sehr ungewöhnlich gemacht - die gewählte Tagebuchform und der Austausch der Autorin mit den beteiligten Gartenleuten! Christiane Büch berichtet in ihrem unnachahmlich begeisternden Stil von ihren Besuchen in ihrem eigenen und acht weiteren Gärten und bei deren Besitzern von März bis Oktober.

Briefpassagen und Tagebucheintragungen in Handschriftform sind deutlich abgesetzt und verleihen dem Buch einen sehr persönlichen Stil. Dazwischen immer wieder zauberhafte Farbfotos. Es sind keine gestylten, künstlichen Hochglanzbilder, wie sie die Medien überschwemmen und auf die man schon gar nicht mehr reagiert - nein, der ganz eigene Blickwinkel der Autorin auf die kleinen, eigentlich unscheinbaren Dinge im Garten fasziniert einfach. Die zahlreichen Abbildungen haben gedämpfte aber dennoch klare Farbtöne, die zum intensiven Betrachten anregen.

Auch „haptisch“ ist dieses Gartenbuch so erfrischend anders. Dies betrifft den Umschlag mit den umlaufend erhaben abgedruckten Gräsern, an denen man im wahrsten Sinne des Wortes hängen bleibt und auch das Papier des qualitativ hervorragend gebundenen Buches fühlt sich gut an und riecht angenehm natürlich. So etwas Sinnliches „können“ E-books nun mal nicht leisten......

Die uneingeschränkte Liebe der Autorin zur Natur, die Neugierde auf immer wiederkehrende Lebenszyklen der Pflanzen und auf unterschiedlichste Menschen sprechen aus jeder Zeile. Das macht dieses empathische Buch so fesselnd - man kann einfach nicht aufhören darin zu lesen. Die „Gärtnerseelen“ ziehen einen unweigerlich in ihren Bann. Am Ende ist man begeistert über die bewegende und kompetente Darstellung von so viel Gartenschönheit, zwischenmenschlich spannenden Begegnungen und vielen kleinen wichtigen Bemerkungen am Rande, die dem eigenen Leben Anregung sein können.

Dieses unkonventionell großartige und sehr emotionale Buch ist etwas Neues für Gartenfreunde, die nach etwas Besonderem suchen. Auch Nichtgartenbesitzer kann dieses Buch süchtig machen – deshalb möchte ich es allen interessierten Rezensionslesern unbedingt empfehlen !
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am 15. Oktober 2012
Sowohl das ansprechende Deckblatt als auch der Untertitel haben sofort meine Neugierde geweckt. Beim Aufschlagen des Buches hat mich ein Sog erfasst, der mich nicht mehr losließ. Christiane Büch ist es gelungen, auf eine warmherzige und sehr detaillierte Weise, ihre Erfahrungen während eines Gartenjahres zu beschreiben. Sie begibt sich von März bis November auf eine Reise in neun sehr unterschiedlich gestaltete Gärten. Dabei führt sie fachkundige aber auch leidenschaftliche Gespräche mit den Gartenliebhabern, denn das verbindet diese Menschen - die Liebe zu ihrem Garten. Die ebenfalls sehr gelungene Innengestaltung des Buches mit wunderschönen Fotos, sowie die passenden Gedichte und Briefauszüge der Beteiligten tragen dazu bei, dieses Buch wie einen lebendigen, schön gestalteten aber auch immer wieder neu zu entdeckenden Garten zu betrachten. "Gärtnerseelen" hat mir auf eine ganz besondere Art gezeigt, "Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht". Seit Neuestem nehme ich meine Pflanzen auf eine viel intensivere Weise wahr - ich berühre sie und ich spreche manchmal auch mit ihnen.
Ein Gartenbuch der ganz besonderen Art!
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am 15. Mai 2015
Wenn man die roten Gummistiefel sieht und den Untertitel des Buches liest stellt man sich ein humorvolles Buch einer Frau die mit beiden Beinen auf der Erde steht vor. So ist das aber leider nicht. Für mich gleitet es sogar ins esoterische ab. Trotzdem war es ganz nett zu lesen, weil es einfach so ganz anders ist, als ich denke.
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