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am 17. Dezember 2009
Wenn jemand in den letzten Jahren wirklich Akzente gesetzt hat in der Gartengestaltung, dann war es Piet Oudolf. Vor allem seine überraschenden Kombinationen aus Blütenstauden und Ziergräsern finde ich immer wieder faszinierend.
Das Buch geht sehr anschaulich, umfangreich und reich bebildert auf die Kapitel Pflanzen-Palette, Kompositionen, Stimmungen und die Pflanzung im Jahresverlauf ein. Ergänzt durch ein ausführliches Pflanzenlexikon der aufgeführten Arten und Sorten.
Man findet neben Oudolfs klassischer Gartengestaltung auch viel Spontaneität und, dass seine Anlagen einen sehr natürlichen Charakter behalten. Wie sucht er Pflanzen aus, welche Rolle spielen besonders auch die Formen der einzelnen Blütenstände? Haben sie z.B. Ähren und Trauben oder Quirle, Rispen oder Dolden? Wie passen sie zu anderen Pflanzen, welche Formen und Farben sollen hervorgehoben werden?
Ergänzend dazu legt Oudolf Wert auf Muster und Struktur von Blättern und Stängeln, die ein Netz mit den anderen Pflanzen bilden. Struktur- und Füllpflanzen, Gräsern und Doldenblütlern werden jeweils eigene Kapitel gewidmet. Was erreicht man mit Wiederholung und Rhythmus, naturnaher Bepflanzung und mit der gezielten Planung eines Gartens?
Umfassend geht das Buch auch auf die unterschiedlichen Stimmungen und Wirkungen von Staudenpflanzungen ein, die sie im Garten bzw. im Verlauf eines Jahres erzielen. Die enge Beziehung zwischen Natur und Garten wird dargestellt. Seine Gärten enthalten immer Bekanntes, das man gerne in jedem Garten sieht und Unbekanntes, so dass man Lust hat auf Entdeckungsreise zu gehen. Oudolf hat gezeigt, dass viele Pflanzen auch im Winter noch gut aussehen können, vereist durch Rauhreif und Frost.
Alles in Allem: dieses Buch ist sehr zu empfehlen.
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am 27. September 2016
Die Abbildungen im Buch sind farblich so unglaublich schlecht, dass ich das Buch umgehend zurück geschickt habe. Ich habe bereits ein sehr schönes Buch in hervorragender Druckqualtität über Piet Oudolf, umso größer jetzt war die Enttäuschung.
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. November 2012
Wer die Gärten von Piet Oudolf kennt, wird dieses Buch lieben. Reich bebildert, schöne Pflanzbeispiele und reichlich Tipps zur Pflege und Gestaltung eigener Beete. Leider gibt es einen Wermutstropfen: Jede einzelne Seite ist grafisch durchgestylt - leider zu Lasten der Lesbarkeit. Eine größere Schriftgröße wäre wünschenswert! Weite Teile des Buches sind in Schriftgröße 8-9 gesetzt, obwohl ausreichend Platz wäre. Daher gebe ich nur 3 Sterne, denn durch die winzige Schrift macht das Lesen wenig Freude. Ein Bilderbuch zum Genießen, wer so will...
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am 14. Dezember 2014
gute Anregungen, aber nur, wenn genügend Platz vorhanden ist.Diese Art Design ist nicht wirklich für jeden etwas, es ist schon sehr eigen.Durchblättern : ja ! Gestaltung übernehmen: nein
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Die Gärten von Piet Oudolf stehen für einen fast schon genialen Eindruck von Natürlichkeit, der aber immer das Resultat einer präzisen Planung ist. Der Einfluss des "New German Style" ist unverkennbar, aber Oudolf entwickelte ihn weiter. Er beschränkt sich nicht selbst durch eine Staudenverwendung ausschließlich entsprechend der natürlichen Lebensbereiche, sondern nutzt die gesamte ökologische Breite einer Pflanze. So kommen ungewöhnliche, ja unerwartete Kombinationen zustande, die man in der Form vorher noch nie gesehen hat. Mut zum Experiment paart sich da mit einer tiefen Kenntnis der Botanik.

In "Neues Gartendesign" stellt Oudolf seinen Garten in einer geradezu verschwenderischen Fülle vor. Die Fotos fangen zu allen Jahreszeiten die wechselnden Stimmungen und Strukturen ein, fast schon intime Bilder, die den Leser verführen, ähnliches zu gestalten. Auch wenn Oudolf die große Geste liebt (nicht umsonst haben ihn die weitläufigen Präriegärten à la Weihenstephan geprägt), so gibt es doch jede Menge Hinweise, wie man das Prinzip Oudolf auch im kleinen Raum verwirklicht. Überhaupt ist die praktische Umsetzung des Gesehenen ein wichtiger Aspekt des Buches. Viele Tabellen mit Pflanzen bestimmter Eigenschaften oder geeigneten Kombinationen machen aus dem wunderschönen Bildband gleichzeitig ein Praxisbuch, aus dem sich jede Menge Anregung ziehen lässt. Besonderen Wert legen die Autoren auf eine sortengenaue Beschreibung der Pflanzen in den Musterbeeten, was man gar nicht genug loben kann, denn gerade hier "versagen" viele andere Gartenbücher. Die Breite heutiger Zuchtvarianten macht eben nicht jede Aster, Helenium oder Echinacea gleich. Und auf die feinen Unterschiede kommt es Oudolf gerade an: Farbwirkung, Blühzeitpunkt, Wuchshöhe, Blattschmuck, Winteraspekt - all das bezieht er in seine Überlegungen ein und der Gang durch die Jahreszeiten, im Buch teilweise anhand gleicher Blickperspektiven nachgestellt, ist atemberaubend. Nie langweilig, immer frisch und überraschend. Die überbordende Blumenrabatte, die in einem fulminanten Feuerwerk innerhalb von wenigen Wochen "abbrennt", die sucht man bei Oudolf vergebens. Sein Garten lodert das ganze Jahr und ist ein Spiegel der Jahreszeiten. Ein wenig wie bei Karl Foersters berühmtem "Es wird durchgeblüht".

Oudolf liebt ungewöhnliche Strukturpflanzen und neben Gräsern und Farnen, die für mich unverständlicherweise in den meisten Gärten immer noch ein Schattendasein führen, setzt er gerne auch Doldenblüter ein (die ich allerdings für kleinere Gärten meistens eher ungünstig finde). Dafür bin ich seit Kurzem auch ein großer Freund der Sterndolde (Astrantia), die Oudlof sehr propagiert. Nicht umsonst widmen sich immer mehr Züchter diesem attraktiven Dauerblüher.

Berühmt ist Oudolf übrigens auch für die Verknüpfung von streng formalen Aspekten, wie z. B. akkurat geschnittene Buchshecken, mit naturnahen Konzepten. Mir persönlich gefallen diese Gärten zwar weniger gut, aber ich muss zugeben, dass sie ihren Reiz haben.

Dem Gartenfreund in Deutschland noch ein Hinweis: Die Niederlande verfügen über ein sehr mildes, atlantisches Klima, das man bei uns annähernd noch im Rheinland und im äußersten Westen findet. Einige von Oudolf verwendete Pflanzen sind aber in weiten Teilen Deutschlands ohne Hilfsmittel nicht dauerhaft anzusiedeln. Damit hier kein falscher Eindruck entsteht: Die allermeisten vorgestellten Arten und Sorten gedeihen auch hier wunderbar, aber man sollte vor eigenen Experimenten auf jeden Fall die Winterhärte prüfen.

"Neues Gartendesign" ist ein echter Impulsgeber und regt auch den Hobbygärtner zum Experimentieren und Nachbauen an. Und diese preiswerte Sonderausgabe sollte schon aus dem Grund in keiner Gartenbibliothek fehlen!
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am 23. September 2010
Ein Buch mit wunderschönen, stimmungsvollen Bildern, das man gerne auch mehrmals in die Hand nimmt, aber kein Buch, dass echte Tipps für die Praxis des normalen Hobbygärtners bereit hält.
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am 19. Januar 2015
Das Buch mit 276 Fotos versuchte in der Erstauflage eindringlich die neue Idee der Verwendung von Gräsern, Strukturen und Texturen von Stauden rund ums Jahr zu vermitteln - vor, während und nach der Blüte. Stehenlassen und weiter kombinieren in den Herbst und Winter hinein.
Piet Oudolf ist einer der Vorreiter der Präriestaudenverwendung und Noel Kingsburry ein Fotograf, der das Auge für die Schönheiten der Rabatten in der Blüte wie Vergänglichkeit hat. Er fängt bezaubernde Momente im Licht wie Morgentau auf. Planung wie Fotografien vermitteln den besonderen und inzwischen modernen Ansatz der Gestaltung mit Stauden. Dem Inhalt sind orginelle moderne Pflanzkombinationen, interessante Staudenvorschläge und ein Pflanzen-Lexikon mit Kurzvorstellungen von Stauden sowie Ziergräsern zu entnehmen.

Für mich als Landschaftsarchitektin ist dieses Buch aus dem Bücherregal nicht wegzudenken.

Diese Neuauflage zu erwerben lohnt sich, aber auch einen Blick in das neue Werk 'Design trifft Natur: Die modernen Gärten des Piet Oudolf' zu werfen, in welchem die Fotoqualität deutlich besser ist.

Ein Klassiker für Gartenplaner und Pflanzenverwender sowie ein Ideen gebendes Buch für anspruchsvolle Hobbygärtner.
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am 5. Mai 2010
Bei Piet Oudolf spielen nicht nur Farben eine Rolle bei Pflanzenkombinationen. Er betrachtet auch die Formen, Texturen von Blüten und Blättern, Wuchsformen etc. und sieht das Zusammenspiel und vor allem die Struktur von Pflanzen als die wichtigsten Aspekte für eine gelungene Pflanzenkombination an.

Dieser sehr schöne Bildband stellt verschiedene Kombinationen mit Stauden vor und zeigt mit ansprechenden Beispielen, wie Stimmungen im Garten geschaffen werden können. Im ersten Teil wird die 'Pflanzen-Palette' vorgestellt, die sich um die verschiedene Blütenstände, Blattformen und -texturen und Farben dreht. Der anschließende Teil widmet sich den Kompositionen, wie u.a. Farben und Formen von Stauden kombiniert werden können, wie Pflanzungen für die verschiedenen Jahreszeiten zu planen sind. Dabei werden neben naturnahen Bepflanzungen auch 'architektonische' Pflanzungen betrachtet. Wie und welche Stimmungen (z.B. Harmonie, Mystik, Monotonie) mit Pflanzungen geschaffen werden können und wie sich Pflanzen während der Jahreszeiten verändern, wird ausführlich mit vielen schönen Fotos in jeweils einem Kapitel beschrieben. Abschließend gibt es ein kleines Pflanzen-Lexikon zu den wichtigsten Stauden und Gräsern.

Diese Buch ist beeindruckend und äußerst inspirierend. Es bereitet viel Freude, es anzuschauen und vor allem Vorfreude aufs Pflanzen und Zusammenstellen neuer Staudenkombinationen.
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am 17. Juli 2014
Wer seinen Garten gestalten möchte, findet hier tolle Tipps und Anregungen. Piet Odulf ist für den "New German Style" bekannt. Er achtet darauf, dass die Stauden/Pflanzen nicht nur in der Blüte schön aussehen, sondern auch nach der Blüte noch ein tolles Bild für den Herbst- und Wintergarten abgeben. Es werden diverse Pflanzen vorgestellt, Pflanzen, die zueinander passen, Standorte, verschiedene Gartenstile werden gezeigt und tolle Tipps wie man ein schönes Beet bekommt mit natürlichem Charakter. Da ich gerade meinen Garten umgestalte auf "pflegeleicht, aber schön", konnte ich mir hier viele nützliche Tipps und geeignete Pflanzen abgucken. Ich bin begeistert und von mir bekommt das Buch daher volle 5 Sterne!
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am 19. August 2010
Wenn man in den gemäßigten Breiten unseres Planeten spazieren geht, dann können einem Gärten und Pflanzungen von Piet Oudolf häufiger mal begegnen. So international die Projekte des Gartendesigners auch sind der Ursprung liegt in der Tausend-Seelen-Gemeinde Hummelo, in der Nähe von Arnheim, 2o km von der deutschen Grenze entfernt. Das Buch Neues Gartendesign mit Stauden und Gräsern von Piet Oudolf und Noel Kingsbury, nimmt den Leser genau dorthin mit nach Hummelo, in die Gärtnerei von Piet Oudolf. Es geht nicht um eine Werkschau. Wie pflanzt Piet Oudolf eigentlich Stauden und was kann man davon lernen? Diese Frage treibt das Buch über 160 reich bebilderte Seiten vor sich her.
Das Buch geht dieser Frage nach, wie ein Malkurs für Gärtner. Die Pflanzenpalette zeigt dem Leser, mit welchen Farben Piet Oudolf malt. Es geht um Form und Farbe der Blüten und Blätter. Ähren und Trauben, Köpfchen und Quirle, Netze und Gitter, so heißen die einzelnen Kapitel, die den oudolfschen Malkasten füllen.
Unter Kompositionen bringt Oudolf dann die Einzelteile zusammen und erklärt dem Leser wie er Pflanzungen arrangiert. Wie bringt man Struktur ins Beet? Welchen Rhythmus braucht eine Pflanzung? Welche Formen kann man kombinieren? Wenn Pflanzungen gut komponiert sind, dann erzeugen sie Emotionen. Der dritte Teil des Malkurses dreht sich um das Thema Stimmungen. Oudolf zeigt, wie Licht, Bewegung und Erhabenheit die Pinselführung des Gärtners beeinflussen und die Wirkung des Gartenbildes verändern.
Damit enden dann auch die Gemeinsamkeiten mit der Malerei. Denn wo van Goghs Sonnenblumen seit gut 130 Jahren in Blüte stehen, verändert sich ein Garten mit der Zeit. Oudolf zeigt diese Veränderungen im Jahresverlauf und erklärt dem Leser, dass der Herbst für einen Gärtner drei Jahreszeiten hat. Abgerundet wird das Buch durch ein Register der Pflanzen, die dem Leser bereits während der Lektüre immer wieder begegnet sind.
Das Buch macht dem Leser verständlich, wie Piet Oudolf Pflanzungen arrangiert. Es zeigt, dass es im Garten mehr gibt, als grelle Blütenfarben. Es zeigt wie wichtig die Betrachtung von Blatttexturen und Blütenformen ist, um ein ganzjährig (auch im Winter) wirkenden Garten zu entwickeln. Letztlich transportieren die exzellenten Aufnahmen aus Piet Oudolfs Gärtnerei die Stimmungen, die Veränderungen, die einen Garten ausmachen.
'Neues Gartendesign mit Stauden und Gräsern ist ein gelungenes Buch. Es wendet sich sowohl an den versierten Pflanzenkenner, als auch an den ambitionierten Gartenbesitzer.
Wie pflanzt Piet Oudolf eigentlich Stauden? Diese Frage kann man nach der Lektüre des Buches beantworten. Was kann man davon lernen? Das mag jeder für sich selbst beurteilen. Ich meine: Viel!
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