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Kundenrezensionen

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am 13. Mai 2011
Larry ist ein typischer Junggeselle. er hat einen anstrengenden Job, eine Junggesellenbude und geht abends gern mit seinen Freunden und Arbeitskollegen ein paar Bierchen kippen. Der nette Mann ist im großen und ganzen eigentlich zufrieden mit seinem Leben. Mit Frauen hat er außer einigen Affären auch nicht viel am Hut. Das ändert sich schlagartig, als er sich von seinen Kumpels in ein Striplokal schleppen lässt und die schöne Tänzerin Sondra die Bühne betritt. Er ist ihr sofort und ohne wenn und aber verfallen. Was er zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Die Liebe zu Sondra wird ihm noch teuer zu stehen kommen, denn als sie ihn verzweifelt um Hilfe bittet, ist ihm Whitey auf den Fersen...

Das Buch beginnt sofort spannend und rasant. Der Leser wird in eine Geschichte geworfen, die stark an einen schnellen Actionfilm erinnert. Dabei besteht permanent ein steiler Spannungsbogen. Der Schreibstil selbst ist sehr flüssig. Das macht es leicht das Buch in einem Rutsch durchzulesen.

Positiv zu erwähnen ist auch, dass der Autor kein Blatt vor den Mund nimmt. Er bedient sich einem trockenem Humor und beschreibt so auch die grausamen Szenen bis ins kleinste Detail. Die Protagonisten des Buches unterhalten sich auch gerne mal in einer derben Sprache. Das macht die Story noch authentischer.

Für mich war "Kill Whitey" ein absolutes Hightlight aus dem Horrorbereich. Es war für mich unmöglich das Buch aus der Hand zu legen und ich bin förmlich über die Seiten geflogen. Das lag vor allem an dem rasanten Verlauf der Geschichte.
Ich muss aber auch sagen, dass die Geschichte nichts für schwache Nerven oder Menschen mit niedrigem Ekelfaktor ist, da es schon recht brutal zugeht und die blutigen Szenen bis ins kleinste Detail beschrieben werden.
Für Horror- und Thrillerfans der ersten Klasse, aber ein absolutes Musthave im Buchregal!
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am 28. Mai 2016
Worum geht's?
Larry Gibson ist ein durchschnittlicher Typ mit einem ebensolchen Leben. Obwohl er relativ viel liest, hat er es nicht weiter als bis zum Lagerarbeiter gebracht und der Einzige, der nach Feierabend auf ihn wartet, ist sein dicker Kater Webster. Aufregung im Leben ist ihm fremd, doch das ändert sich schlagartig als seine Kumpels Jesse und Darryl ihn mit in ein Striplokal schleppen und er die verführerische Sondra tanzen sieht. Sofort verfällt er ihr und entwickelt eine regelrechte Besessenheit. Weder der zwielichtige Besitzer des Lokals Zakhar "Whitey" Putin, noch die russische Mafia, mit der er in Zusammenhang steht, halten Larry davon ab, fortan jede freie Minute im "Odessa" zu verbringen. Doch eines Abends bittet Sondra ihn um einen außergewöhnlichen Gefallen, der Larrys Leben gehörig auf den Kopf stellt: Töte Whitey.
... Und das Sterben beginnt.

Leseeindruck:
"Kill Whitey" ist nach "Das Reich der Siqqusim" das zweite Buch von Keene, das ich gelesen habe - einmal mehr konnte der Autor mich absolut überzeugen. Bereits das Vorwort von Christian Endres ist einnehmend (wer bisher noch nicht so recht wusste, ob dieses oder andere Bücher des Autors gefallen könnten, der dürfte spätestens jetzt Lust auf eine Kostprobe haben), die eigentliche Story schlichtweg rasant und fesselnd.

Wie auch in "Das Reich der Siqqusim" versteht es Keene, den Leser sofort mit seinem sympathischen Protagonist Larry und den stellenweise witzigen Passagen in seinen Bann zu ziehen. Nachdem der Autor sich zunächst kurz Zeit nimmt, seine Figuren angemessen einzuführen und zu positionieren, zieht er das Tempo anschließend stark an und gönnt dem Leser keine Verschnaufpausen mehr. So bleibt es spannend bis zur letzten Seite. Dabei bedient er sich eines flüssigen, schnörkellosen und direkten Schreibstils, der hier und da eine erfrischende humoristische Note aufweist.

"Brüllend verließ Leon seinen Freund, machte auf dem Absatz kehrt und flüchtete über den Hof. So viel zu Solidarität. Vielleicht war es kein Gewerkschaftsbetrieb."

Die Charaktere sind einfache Typen (mit Ausnahme unserer Stripperin und natürlich dem unheimlichen Whitey), die aus eben diesem Grund so sympathisch sind. Larry ist liebenswert trottelig, hat das Herz am rechten Fleck und wächst im Handlungsverlauf über sich hinaus. Darryl, Jesse und Yul, seine Kollegen und Freunde, sind zuverlässig und stehen füreinander ein. Und die Bösewichte, allen voran Whitey? Nun, sie entsprechen ganz den Erwartungen - oder eben auch nicht. Lest selbst!

Was "Kill Whitey" von einem 08/15-Thriller unterscheidet ist die (nennen wir es) "übersinnliche" Komponente, auf die ich nicht näher eingehen kann ohne etwas vorwegzunehmen. Nur so viel: Whitey scheint mehr als neun Leben zu haben und erweist sich als hartnäckiger Gegner, der einfach nicht totzukriegen ist. Und so bleibt der Hinweis für alle zartbesaiteten Leser: Es geht blutig und durchaus eklig zur Sache, das Cover hält hier, was es verspricht.

Abschließend sei noch erwähnt, dass Keene keineswegs flach schreibt: Neben aller Unterhaltung und Witz, liest man hier und da auch ernste und kritische Töne heraus. Zwischen den Zeilen bringt er so auch seine Liebe zu Pennsylvania zum Ausdruck, kritisiert gleichermaßen aber auch die wirtschaftliche Entwicklung.

"Mittlerweile glich unser Staat einem Monument der zerschmetterten Träume Hunderttausender Helden der Arbeiterklasse. (...)
Vielleicht ist es in ganz Amerika so. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich es als verdammt deprimierend empfinde."

Fazit:
Mit "Kill Whitey" hat Brian Keene einmal mehr bewiesen wie vielseitig er schreiben kann, sich dabei treu bleibt und Spannung auf hohem Niveau abliefert. Auch ohne Apokalypse und Zombies weiß er hervorragend zu unterhalten und schickt den Leser auf einen rasanten und blutigen Tripp mit einem gewissen Extra - einem Hauch Übersinnlichkeit.
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am 3. Mai 2013
Wie weit wird ein Mann gehen, wenn er unsterblich verliebt ist? Wenn die große Liebe eine Stripperin und Prostituierte ist, die auf der Flucht vor der russischen Mafia und noch etwas viel Schlimmeren ist. Sein Name ist Whitey. Niemand legt sich mit ihm an, Niemand kann ihn töten. Er ist zu Allem fähig und seine Rache ist unerbittlich.....die Jagd beginnt.....
Der Autor hat einen ansprechenden und angenehmen Schreibstil, durch welchen die Charaktere sympathisch und witzig beschrieben wurden. Die Story klingt vielversprechend und wurde anfangs auch gut umgesetzt. Aber irgendwann war bei mir die Luft raus, da die endlose Verfolgungsjagd und letzten Endes das unaufhörliche Kämpfen und Gerangel der Hauptpersonen zu viel war. Die Spannung verblasste auf jeder Seite und den Schluss fand ich auch nicht wirklich zufriedenstellend.....ganz zu schweigen von dem stolzen Preis, für diesen dünnen Roman....
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am 13. Dezember 2010
Brian Keene, mittlerweile kommerziell erfolgreich, ist dafür bekannt, Endzeitszenarien zu erschaffen, die nachhaltig beschäftigen. Diese Form von Literatur wird in unserer defätistischen Gesellschaft nach wie vor gut angenommen (auch wenn man immer noch von einem Vampirhype sprechen mag: Die Endzeit ist überall wo man hinschaut!), aber schafft es Keene auch, sich mit einem Thriller zu etablieren?

Die Story ist doch recht originell: Lagerarbeiter Larry hat bei verfrühtem Feierabend nichts besseres zu tun, als mit seinen Kollegen in einer Stripbar ordentlich einen zu heben. Aus dem lustigen Abend wird schnell ernste Sache, denn Larry verliebt sich in die Stripperin Sondra. Er verknallt sich nicht, nein, er begehrt sie. Und tatsächlich kriegt er sie - unter verrückten Umständen - ins Bett. Nur dumm, dass Sondra an der Leine der russischen Mafia hängt, und ihr Zuhälter Whitey es gar nicht genehm findet, dass seine "Angestellte" ihr Leben frei gestalten möchte.

Es entsteht - nach feucht-fröhlichem Vorgeplänkel - eine wahre Hetzjagd, die den Leser zu unterhalten weiß. Keene ist sich bewusst, dass er mal eben in der Klischeekiste versinkt, aber das macht nichts, denn wenn ein Roman gut geschrieben ist, kauft man ihm alles ab. Oder?

Fazit: Hier darf man keinen Bestsellerthriller erwarten, sondern einen actiongeladenen Pageturner für zwischendurch. Gegner von Sexismus und schmutzigem Humor sollten die Finger hiervon lassen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Dezember 2010
Larry's Leben ist recht eintönig. Als Lagerarbeiter verdient er sein Brot und nach der Schicht hängt er gerne mal mit seinen Kumpels ab, während zu Hause nur sein dicker Kater auf ihn wartet. Sein Leben ändert sich erst, als Larry eine gewisse Sucht für eine russische Stripperin entwickelt. Tagtäglich zieht es ihn fortan in diese "Kneipe", mal mit seinen Kumpels, mal allein, nur um Sondra tanzen zu sehen. Eines Abends jedoch tritt sie nicht auf und auch in dem Schuppen selber, scheint die Stimmung nicht richtig zu laufen - vielleicht liegt das ja an Sondra, die sich unter Larry's Auto versteckt, in der Hoffnung, dass er ihr helfen kann: Whitey zu töten...

An sich klingt die Geschichte simpel: eine "unschuldige" Stripperin / Prostituierte, gezwungen von einem bösen Zuhälter anschaffen zu gehen, trifft auf den trotteligen Anti - Helden. Beide verlieben sich und werden am Ende glücklich. Nö - das wäre für dieses Buch dann doch zu plump.

Larry selber ist ein absoluter Normalo, nicht gaz dumm, aber auch nicht wirklich der hellste, wird er in diese Geschichte hineingezogen - und das nur aus Edelmut. Die russische Prostituierte, die natürlich nie in diesem Milleu arbeiten wollte, träumt eigentlich von dem Leben als Jeniffer Aniston. Dennoch, diese Frau ist ein ausgekochtes Ding.

Die Geschichte selber spielt sich in kürzester Zeit ab. Der Leser kommt kaum zu Luft, schon geht die Jagd weiter. Dabei weiß man eigentlich nicht wirklich manchmal, wer hier gejagt wird und wer hier flüchtet... Das bringt ungeheuren Spaß beim Lesen und macht diesen Thriller zu etwas Besonderem.

Whitey, der sein ganz eigenes mystisches Geheimnis hat (nein, er ist kein Vampir), weiß, wie man seine Feinde besiegt. Mit schnellem Tempo mordet und meuchelt er und ist oft ganz nah dran auch Larry ans Leder zu gehen. (Hilfreich ist auch das Personenregister, man würde sonst zu oft neigen,die vielen Leichen zu vergessen und fragt sich am Ende, wer noch Otar war, oder Alexander...) Wer also kein Blut mag und auch vor einem schönen Gemetzel zurückschreckt, der ist bei diesem Buch vielleicht nicht der glückliche Leser. Wer aber Gefallen daran hat, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen. Die Verfolgungsjagd und besonders die Tatsache das Whitey wie aus dem Nichts immer und immer und immer wieder auftaucht, fast schon wie ein Videospiel-Gegner, bringt einem gerne zum Lachen, führt aber auch zu immer weiteren schön geschilderten Blutvergießen. Diesen Kerl kriegt man einfach nicht tot...

Whiteys jugendliches Geheimnis selber und sein Antrieb, Sondra überhaupt haben zu wollen, fand ich als einziges ein wenig eklig, führte aber nicht dazu, dass Buch nicht mehr zu mögen. Das Buch ist knackig geschrieben, "nur" 274 Seiten lassen den Leser zumindest für eine kurze Zeit nicht mehr aus seinem Bann. Ich war selber völlig gefesselt und konnte erst aufhören zu lesen als "es" dann endlich passiert ist.

Irgendwie putzig - ja putzig - fand ich Sondra. Nicht nur, dass man ihren Dialekt gut herauslesen konnte, führte auch ihr ewiges Njet und Da dazu, sie nicht zu mögen. Während ich für Larry wirklich Sympathien empfunden habe, war ich dann doch froh, dass es mit Sondra so ausgeht, wie es ausgeht. Ein wenig kindlich kam sie einen schon daher, etwas unschuldig und natürlich absolut hilflos. Jetzt aber nach der Lektüre denke ich, sie war ein ganz schön ausgekochtes Ding...

Zum Grübeln brachte mich der letzte Satz, wäre die Geschichte nicht irgendwie abgeschlossen, würde ich ja fast an eine Fortsetzung glauben, schließlich bleiben ja noch Fragen offen. Und da ich beim Lesen sowieso immer das Gefühl in einem verrückten Videospiel zu stecken , würde ich sehr gerne eine weitere Runde "Kill Whitey" spielen.

Es ist ein unterhaltsames, spannendes Buch, mit viel Witz und blutigem Horror. Ich hab Stephen King schon gelesen und nun kann auch ich zustimmen: Brian Keene ist besser... Unbedingt Lesen!
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Larry führt bisher ein ziemlich eintöniges Leben als Lagerarbeiter in Pennsylvania, USA. Das ändert sich aber, als er mit seinen drei Freunden in ein Strip-Lokal geht und dort die Russin Sondra sieht. Sie fasziniert ihn sofort und so wird er Stammgast in diesem Etablissement. Sein Leben ändert sich schlagartig, als sich Sondra eines Tages unter seinem Auto versteckt und ihn um Hilfe bittet. Larry kann kaum klar denken, denn schon beginnt eine wilde Verfolgungsjagd mit Mitgliedern der Russen-Mafia, die etliche Menschenleben fordern wird.

Das Buch wird aus der Sicht des Ich-Erzählers Larry präsentiert, den Brian Keene sehr sympathisch erscheinen lässt. Da der Leser zunächst Eindrücke aus Larrys Leben und seinem Umfeld erhält, vermittelt der Autor glaubhaft, dass Larry ein unbescholtener Bürger ist, der lediglich der Stripperin Sondra helfen wollte und somit in diesen Schlamassel hineingerutscht ist.

"Ich hatte nur versucht ihr zu helfen. Aber wie hieß das alte Sprichwort? Keine gute Tat bleibt ungestraft." (Seite 190)

Der Roman Kill Whitey besteht zum größten Teil aus einer rasanten Verfolgungsjagd, die actiongeladener kaum sein könnte. Selbst der Leser kommt nicht zum Atmen, geschweige denn die Protagonisten. Die Handlungen zeigen ein hohes Maß an Gewalt auf und viele Szenen erinnern an ein Gemetzel. Der Leser sollte nicht zu zart besaitet sein, da die Verletzungen ziemlich detailliert und anschaulich geschildert werden. Trotz aller blutigen Geschehnisse schafft es der Autor immer wieder auch Humorvolles einzubauen, sei es durch Situationskomik oder Sarkasmus.

"Ein weiterer kleiner Tod an einem Tag voller Tode" (Seite 177)

Das Buch gefiel mir gut, bis nach knapp 200 Seiten eine Wendung eintrat, die nicht zu erahnen war. Auf einmal tauchten Science-Fiction Elemente auf und es scheint unmöglich zu sein eine Person zu töten. Wie Keene es in seinem Buch selbst schreibt "niemand [...] konnte eine derartige Verletzung überleben" (Seite 179) und trotzdem schafft es eine Person. Der Autor liefert dazu auch eine Erklärung ab, die mich aber nicht überzeugen konnte. War die Story vorher noch relativ realistisch, so bekam sie nun einen unerwarteten Hauch Science-Fiction, den ich einfach unpassend fand und der mein Lesevergnügen getrübt hat, da ich einfach kein Freund solcher Handlungen bin. Der Roman ist in sich abgeschlossen und trotzdem würde er noch Raum für eine Fortsetzung bieten.

Zur Covergestaltung muss ich dem Otherworld Verlag ein Kompliment aussprechend. Entsprechend der blutigen Geschichte passt das Cover sich hervorragend an. Der Titel ist besonders geprägt, so dass man diesen erfühlen kann, und die Blutspuren sind auch besonders gedruckt, so dass es sich an fühlt, als ob man den Finger durch zähes Blut ziehen würde. Es handelt sich bei dem Roman als um eine schöne Hardcover-Ausgabe.

Fazit: Das Buch ist sehr für Leser geeignet, die eine rasante, blutige Verfolgsjagd mit Science-Fiction Elementen zu schätzen wissen.
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am 16. Oktober 2010
Zur Handlung gibt es nicht mehr viel zu sagen, als schon in der Kurzbeschreibung angegeben ist. Denn soooviel mehr passiert garnicht. Jetzt mögen vielleicht manche schon abwinken, dass es ihnen zu wenig ist. Auch wenn die Story nicht mehr viel hergibt und an sich recht simpel ist, hat mir das Buch dennoch gefallen.

Die ganze Geschichte ist sehr actionslastig. Verschnaufpausen gibt es kaum und wenn, dann sind sie sehr kurzweilig. Aber gerade dadurch empfand ich das Buch als eine intensive Leseerfahrung. Auch die Dialoge zwischen den 4 Freunden, die zu Beginn durch die Clubs ziehen, haben mich oft zum Lachen gebracht. Sie sind sarkastisch, ja sogar zynisch. Und genau auf diesen Humor stehe ich. Da hat der Autor bei mir ins Schwarze getroffen.
Aber Keene bedient sich auch teilweise grotesker Elemente, die eine brutale Situation wieder entschärfen und auch einen Grinsen aufs Gesicht zaubern.

Allerdings sind mir auch ein paar Sachen sauer aufgestoßen. So wurden wieder etliche Klischees bedient. Die Russin, die als kleines Kind misshandelt wurde und (unter anderem) mit Prostitution ihr Geld verdient. So hat es mich auch gestört, dass die Russin kein richtiges Deutsch/Englisch beherrscht und dann Sätze wie "Ich habe fertig" rauskommen. Sprich: Falscher Satzbau, falsche Konjugation, falsche Deklination.

Aber was solls, trotz der Mängel hat mir das Buch gut gefallen und ich vergebe 4* . Es ist ideal um Abends zu entspannen und abzuschalten. Und noch eine kleine Warnung. Es geht nicht immer zimperlich zu.
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am 25. Januar 2012
Larry Gibson sehnt sich nach Abwechslung in seinem eintönigen Alltag als Lagerarbeiter. Als er Sondra kennenlernt, eine Stripperin, wird sein Leben schlagartig aufregend ... zu aufregend. Von einem Tag auf den anderen sterben seine Freunde, und er ist auf der Flucht vor der Polizei, der russischen Mafia und einem scheinbar unbesiegbaren Wahnsinnigen. Will Larry überleben, muss er einen Weg finden, Whitey zu töten....

Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive aus der Nachschau erzählt. Normalerweise eine interessante Perspektive, hier aber ein Problem. Die Spannung leidet nämlich darunter. Was wäre, wenn die Geschichte von David und Goliath auf diese Weise erzählt worden wäre? Wo bliebe da die Überraschung? Klar ist also von Anfang an, wie das ganze ausgehen wird. Also wartet man beim Lesen auf eine Wendung, auf einen Clou, der dem Geschehen zumindest einen überraschenden Ausgang verleiht. Aber leider fehlt der Clou. Es werden zwar mystische Andeutungen gemacht, auch ist das Schicksal einzelner Personen bleibt ungeklärt, aber mehr erfährt man leider nicht. Ein interessanter Dreh, das wäre es gewesen, denkt man sich.

Zweifellos ist der Autor einer der Besseren. Seine Variationen über das Zombie-Thema sind den Fans schon lange als Leckerbissen bekannt. Aber vorliegend scheint das alles nicht so geklappt zu haben. Man kann sich vorstellen, dass es sich bei dem Buch inhaltlich mehr um ein Gedankenspiel des Autors (wie wäre es, wenn man mal einen nur äußerst schwer zu tötenden Wahnsinnigen auf die Menschheit loslässt...") als um einen ausreichenden Romanstoff handelt. Als Kurzgeschichte ist es wohl zu lang und als Roman etwas zu kurz (s.o.). Das scheint den im Verlag Verantwortlichen aber such schon aufgefallen zu sein. Denn aus welchem Grunde muss dem Roman ein Vorwort vorangesetzt werden, in dem der Romanautor über den grünen Klee gelobt wird? Im Übrigen wäre das gar nicht nötig gewesen, denn Keene ist ja einer der besten seines Faches. Wohingegen ein Roman zunächst erst mal für sich selbst sprechen sollte.

Wenn man aber auf viel Blut und Gemetzel steht und sich weiter keine Gedanken machen will, dann ist der Roman sicher als gut zu bezeichnen. Tut man das nicht, oder will zumindest daneben noch etwas Handlung, dann bleiben nur noch übrig zwei Sterne zu vergeben.
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am 20. November 2010
Viel zur Handlung lässt sich wirklich nicht sagen. Mann trifft Stripperin, verliebt sich, hilft ihr und hat die Mafia und sonstige üble Zeitgenossen auf den Fersen. Doch auch wenn diese Handlung kurz zusammenzufassen ist, bedeutet das nicht, dass das Buch langweilig wäre. Davon ist es weit entfernt. Kurzweilig und brutal wird geschildert, wie Larrys Leben sich durch Sondra schlagartig wandelt.
Da stören auch die vielen Stereotype nicht, zum Beispiel, dass Larry sich natürlich sofort Hals über Kopf verliebt, dass Sondra wunderschön, Russin und unfreiwillig Prostituierte ist, dass ihr Zuhälter brutal und herzlos ist. Das alles ist klar, wenn man die Seiten umschlägt, dennoch langweilt das Buch nicht. Dafür überschlagen sich die Ereignisse. Durch gewisse übersinnliche Elemente verliert der Roman an Glaubhaftigkeit, allerdings sorgen dafür auch schon die Klischees.

Für allzu zart besaitete Leser ist "Kill Whitey" freilich nichts, es geht durchaus heftig zur Sache, vor allem, was Gewalt angeht. Auch sprachlich nimmt der Autor kein Blatt vor den Mund beziehungsweise vor die Feder, es wird geflucht und deutlich ausgesprochen, was die Figur denkt. Diese Geradlinigkeit findet sich auch in der Handlung - lieber erst zuschlagen, dann nachfragen wird sehr schnell zur Devise. Die Sprache ist gut zu lesen, mit herrlichen Dialogen und einem gewissen Zynismus, so dass Freunde des schwarzen Humors hier so einiges zu lachen haben werden.

"Kill Whitey" ist nicht die großartigste Entdeckung des Jahres, in eine Reihe mit Stephen King passt der Autor allein vom Stil seiner Geschichte nicht unbedingt, aber er ist originell und erfindet etwas ganz Eigenes, was eine größere Leistung ist, als einfach nur dem Stil eines bekannten Autors nachzueifern und diesen gut zu imitieren.
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am 28. Mai 2011
Larry Gibson lebt zusammen mit seinem Kater in einer kleinen Jungesellenbude. Sein Alltag verläuft sehr geradlinig, oder doch eher langweilig. Er geht zur Arbeit und unternimmt etwas mit seinen Kollegen, die gleichzeitig seine besten Freunde sind. Er hat noch nie eine echte Beziehung gehabt und lebt sein Leben so vor sich hin. Zumindest bis er eines Abends zufällig Sondra auf der Bühne entdeckt. Sondra ist Tänzerin in einem Stripclub und ist bei den Männern sehr beliebt. Als Larry eines Abend erneut in den Club geht und Sondra ganz überraschend gar nicht Auftritt, nimmt das Schicksal seinen lauf. Denn Larry ahnt nicht wer gleich unter seinem Auto auf Hilfe wartet und worum er kurz danach gebeten wird. Eine spannende und Nervenaufreibende Hetzerei durch die Stadt beginnt.

Der Klappentext hält, was er verspricht. Brian Keene hat hier einen äusserst spannenden Thriller geschrieben, der Actionreicher kaum sein könnte. Ein Ereignis jagd das nächste und man wartet nur darauf, was hinter der nächsten Hausecke lauert. Der Leser kommt kaum zu Atem, da passiert schon das nächste. Ein Buch, welches man einfach nicht aus der Hand legen kann.

Es gibt eine Kleinigkeit die mir nicht so huntertprozentig zugesagt hat. Da es auf 273 Seiten, ein recht kurzes Lesevergnügen ist, lernt man die Charaktere nicht so gut kennen, wie ich es mir gewünscht hätte. Denn gerade das macht meiner Meinung nach sehr viel aus. Daher konnte ich nicht so mit den Figuren mitfiebern, wie ich es mir gewünscht hätte. Allerdings tut es dem Lesevergnügen keinen Abbruch, es ist nur ein kleines Detail das mir gefehlt hat.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich zügig lesen. Ich denke es spricht nur für sich, dass ich nur einen Tag gebraucht habe, um diesen Thriller zu beenden. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Alllerdings ist es schon recht Blutig und Brutal, was vielleicht nicht für jeden geeignet ist. Mir hat das aber sehr gut gefallen. Also alle die brutale und spannende Thriller mögen, sollten es lesen.
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