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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
53
4,6 von 5 Sternen
Der Seewolf
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:7,95 €+ 3,00 € Versandkosten


am 9. Januar 2016
Diese Version des Buches gefällt mir nicht.
Humphrey wird beispielsweise nicht "Hump" genannt sondern "Döspaddel", es werden merkwürdige Formulierungen verwendet die nicht zu meinem Bild, welches ich von den Charakteren habe passen. Der Seewolf würde für mich nicht zu jemandem sagen, dass er "watscheln" soll, und auch das Wort "ausklamüsern" aus seinem Mund wirkt sehr seltsam.
So ist diese ganze Version mit dieser Sprache verfasst mit welcher ich mich nicht anfreunden kann - die Sätze wirken auf mich sehr hölzern und gestellt, die Charaktere erscheinen mir durch Satzbau und Ausdrucksweise äußerst unsympatisch.

Ich werde weiter nach einer Version ohne "Döspaddel" und mit "Hump" suchen, in der mir die Charaktere weniger unsympatisch erscheinen.

Ich bin enttäuscht.
Ein Stern von mir und der ist auch noch zu viel.
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am 3. März 2015
Die Geschichte kannte ich nur aus dem Fernsehen aus den 80-er Jahren. Die Schreibweise Jack Londons ist - so wie er wohl war - etwas depressiv.Aber ein lesenswertes Buch.
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am 18. Juni 2016
Klasse Buch der Weltliteratur. Hatte bisher eine alte Version vom Verlag "Neues Leben" (DDR). Beide Übersetzungen sind super! Sehr zu empfehlen.
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am 12. Dezember 2015
Es ist gut 30 Jahre her, dass ich Bücher von Jack London gelesen habe. Die Neu-Übersetzungen haben mich animiert, wieder einzusteigen und ich bin nicht enntäuscht. Gute Personenbeschreibungen und gute Spannungsentwicklung.
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am 28. Juli 2010
"Der Seewolf" ist eines der Hauptwerke Jack Londons, das man gelesen haben sollte wenn nicht gar gelesen haben muss. Dabei handelt es sich nicht nur um einen Abenteuerroman, sondern ist darueberhinaus auch ein psychologisches Spiel zwischen Kapitaen Larson und van Weyden, der verweichlicht und besseren Kreisen angehoerend, von der Besatzung des Robbenschoners Ghost als Schiffbruechiger aufgenommen und fuer den Rest der Reise gegen seinen Willen in die Mannschaft integriert wird. Larson ist der Meinung, dass nur der Staerkste ueberlebt und Schwache auf Dauer keine Chance haben. Van Weyden widerlegt ihn und wird im Laufe der Reise einen Wandel durchlaufen, an dessen Ende der Show Down mit Larson stehen wird. Weiteres Konfliktpotential besteht zwischen Larson und seinem Bruder sowie Larson und einer weiteren Schiffsbruechigen, zu der sich sowohl Larson als auch van Weyden hingezogen fuehlen. Jack London hat mit dem Seewolf einen spannenden Abenteuerroman geschaffen, der nicht nur in seiner Handlung ueberzeugt, sondern Charaktere kreiert, deren Handeln und Reaktionen den Leser fesseln und zum Weiterlesen treiben. Darueberhinaus erfaehrt der Leser Wissenswertes ueber Robbenfang und Seefahrt. Highlight des klassischen Abenteuerromans.
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am 17. April 2016
Ich mag Geschichten die auf hoher See spielen. Der unendliche Horizont, das Gefühl absoluter Freiheit aber gleichzeitig die klaustrophobische Enge die auf den Schiffen herrscht. Die niemals in Frage zu stellende Hierarchie und das autarke Zusammenleben der Crew die aus wildfremden Menschen bunt zusammengewürfelt ist. Auf den langen Seereisen mit den vielen exotischen Schauplätzen den Traum von Abenteuer und Freiheit zu Leben ist für viele die Triebfeder auf den Schiffen anzuheuern. Das auf jeder Schifffahrt das latente Risiko von Krankheiten lauert und gar das Vabanquespiel mit dem Tod eingegangen wird wird wohl oder übel in Kauf genommen.

Dieser Klassiker der Seefahrtsliteratur von Jack London stand lange auf meiner Wunschliste. Die Neuübersetzung von 2014, die im DTV Verlag erschienen ist, war die Gelegenheit mich endlich auf die "Ghost" zu begeben. Während ich das freiwillig tat verschlägt es die eine Hauptfigur der Geschichte, Humphrey van Weyden, unverhofft auf die "Ghost". Als Schiffbrüchiger kann er froh sein, dass er vom vorbeifahrenden Robbenjäger-Schiff gerettet wird und am Leben bleibt. Der Gelehrte und Kunstliebhaber, von körperlich schmächtiger Gestalt, wird von Kapitän Wolf Larsen dazu verdonnert die Reise nach Japan mitzumachen und er wird der neue Kajütenjunge. Sein Überlebenswille glimmt immer stärker und sein innerer Kampf gegen die Widrigkeiten setzt einen Reifeprozess in Gang. Immerhin scheint "Hump", wie er von allen genannt wird, der einzige auf dem Schiff zu sein, der dem tyrannischen Kapitän Wolf Larsen intellektuell Paroli bieten kann. Wolf Larsen ist nicht nur ein grobschlächtiger Hüne mit schier übermenschlicher Körperkraft der ein unbarmherziges Regime führt sondern auch ein belesener Mann. Mit Hump hat er endlich einen Gegenpart gefunden mit dem über das Leben philosophieren kann.

Dieser Roman gehört unter anderem in die Kategorie der Entwicklungsromane. Aus dem zerbrechlichen Humphrey van Weyden wird erst der Kochgehilfe Hump und dann arbeitet er sich dann in der Hackordnung innerhalb der Mannschaft bis zum Maat nach oben. Die harte Umgebung formt ihn vom Jüngling zum Mann. Aber auch der gefürchtete Alleinherrscher Wolf Larsen macht in der zweiten Hälfte eine tiefgreifende Veränderung durch. Seine heftigen Kopfschmerzattacken haben ihren Ursprung in einem tückischen Gehirntumor ... und enden in einem Schlaganfall. Generell verändert sich die die Grundstimmung im zweiten Teil des Romans recht stark. Das hat auch mit Maud Brewster und der aufkommen Liebesgeschichte zu tun die mich jedoch nicht besonders angesprochen hat. Mir persönlich hat die erste Hälfte des Romans besser gefallen aber das ist Geschmackssache.

Ein Abenteuerroman der mit der teilweisen verklärten Darstellung der Seefahrt in der Literatur aufräumt. Knallhart wird der entbehrungsreiche Schiffsalltag der Crew beschrieben wie er anno dazumal war. Mitleidslos. Unmenschlich. Brutal. Die Figurenzeichnungen sind markant ausgefallen und die Protagonisten bleiben im Gedächtnis haften. Hie und da hätten sie etwas nuancierter, etwas feiner sein können. Zudem schimmern die moralische Absichten von Jack London insgesamt zu deutlich durch die Zeilen. Nichtsdestotrotz ein grosser Roman und zurecht ein Klassiker der Seefahrtsliteratur den man irgendwann in seinem Leben gelesen haben sollte.
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am 24. August 2011
...deren Handlung bekannt erscheint und die man dennoch nicht wirklich kennt. Der Roman "Der Seewolf" von Jack London wurde mehrfach verfilmt und war zu seiner Zeit ein riesiger Erfolg. Ein Erfolg der jedoch bald schon in Vergessenheit geriet.

Traut man sich an dieses Buch heran, so wird man nicht nur ein klassisches Muster der Verstrickung von Liebe, Hass und den Zwiestreit von Gut und Böse vorfinden, sondern darüber hinaus eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der menschlichen Seele.
Der junge van Weyen spielt hierbei zunächst die Rolle des unerfahrenen Naivlings aus der Oberschicht, welcher in die harte Realität der Ghost, dem Schiff des Seewolfs gestoßen wird. Hier lernt er langsam sich zu beweisen, wobei dem Leser trotz aller Grausamkeit kein schnelles Urteil über Kapitän Wolf Larssen erlaubt wird.
Vielmehr wird der Krieg des Kapitäns gegen die Moralvorstellungen von van Weyden und später von Maud Brewster eine Auseinandersetzung mit dem Wertesystem der zivilisierten Welt. Larssen ist in seinem Wesen ein freier Geist, der seine Stärke ausspielt und gleichzeitig die Sehnsucht verspürt sich dabei zu erklären. Das Resultat ist ein spannender Lernprozess an dem der Leser durch die Ich-Erzählung van Weydens teilhaben darf.
Zuweilen war der Spannungsbogen nicht ganz so gelungen, doch mag es sein, dass weibliche Leser die Passage über die Mühsalinsel mehr schätzen und sich über das "Versteckspiel" der Gestrandeten amüsieren können, die sich ihre Gefühle nicht eingestehen können. Das Festhalten an den Moralvorstellungen von "getrenntem Wohnen" in einer nasskalten Umgebung mit nächtlichen Stürmen erschien mir allzu galant und der Protagonist dadurch doch künstlicher als nötig. Weiterhin konnte ich nicht lesen woraus van Weyden die Tür baute an die er bei Mrs. Brewster immer klopfte (will nicht kleinlich wirken, aber es sprang mir sehr ins Auge).
Mir schien dieser Teil gar zu klischeehaft inszeniert, während die Seefahrergeschichte dem Autor meines Erachtens besser gelang. Ich will aber nicht zuviel verraten, denn trotz der genannten Punkte war der Lesespaß war bis zur letzten Seite ungebrochen. Doch eines sei kurz erwähnt: Jack London führt dem Leser keine einfachen Charaktere vor. Ich grüble heute noch über das Ende des Buches: wer möchte der schreibe mir einen Kommentar zum Schicksal des Kapitäns. Ob in diesem letzten Teil der Handlung ein Urteil über den Seewolf oder über die Welt in ihrer Unberechenbarkeit gefällt wird, regt mich noch immer zum Nachdenken an...

Fazit: Ein gutes Buch, das auch ein paar verzeihliche Schwächen zeigt. Langweilig ist es nicht, nicht unter- oder überfordernd, aber auf jeden Fall sehr, sehr nachdenklich...
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. Dezember 2009
Die faszinierende Seefahrtsgeschichte des denkbar ungeeigneten Mannes, den man sich für eine wilde Reise durchs raue Meer vorstellen kann, sucht noch heute seinesgleichen. Zu Recht wird dieses Werk von Jack London zu den geehrten Klassikern gezählt, auch wenn die Bezeichnung Abenteuerroman dem tiefsinnigen Spektakel nicht ganz gerecht wird. Die Geschichte lebt von dem knisternden Kampf des Schöngeistes Humphrey van Weyden, der sich in Ich-Form direkt an den Leser wendet, mit dem Freigeist Wolf Larsen, dem grausamen Kapitän des Robbenkutters "Ghost", der den Erzähler auf seinem Schiff gefangen hält, um einen richtigen Mann aus ihm zu machen. Jack London bezeichnete sein Werk einmal als Angriff auf die Übermensch-Philosophie von Nietzsche und sieht man seinen Roman in diesem Lichte, kommen erstaunliche Erkenntnisse zum Vorschein.

Als der Schiffbrüchige von der Mannschaft der Ghost an Bord gezogen wird, ahnt der Gentleman nicht, dass er direkt in der menschlichen Hölle gelandet ist. Vom angesehenen Mitglied der Gesellschaft wird er zum Schiffsjungen degradiert. Der seltsame Kapitän, Wolf Larsen, scheint sich seine eigene Philosophie über das Leben zu Recht gelegt zu haben und wenn diese auch bar aller Moral ist, scheint es sein edles Bestreben zu sein, den weichlichen, jungen Mann durch eine besondere Behandlung auf "eigenen Füßen stehen zu lassen". Bei der schweren Arbeit nützen dem armen Hump, wie er vom Kapitän genannt wird, die stets so reichlich gepflegten Studien der Literatur nur wenig. Vielmehr wird er sich der fehlenden Muskelkraft bewusst, da ihm bis jetzt das Training des Geistes erstrebenswerter erschien, wie körperliche Ertüchtigung. Die Tyrannei des Küchenchefs Mugridge kommt ihm da besonders bitter an, den er bald von Herzen hasst. Wolf Larsen beobachtet die Entwicklung seines neuen Schiffsmitglieds interessiert, wie alle Vorgänge auf seinem Kutter und geht sogleich zum Angriff auf das Weltbild von Weydens über. Hatte Humphrey es bisher für eine unumstößliche Tatsache gehalten, dass das Leben eines jeden Menschen einen besonderen Wert hat, wird er nun durch die gnadenlosen Theorien Larsens erschüttert. Für die Allgemeinheit hat das Leben des Einzelnen kaum einen Wert, so Larsen, vielmehr ist es der Mensch selbst, der seinen Wert bestimmt. Dabei würde dieses Leben des starken Menschen bis aufs Blut verteidigt und selbst sogenannte moralische Grundsätze, besonders das Mitleid einem anderen Wesen gegenüber, seien dabei hinderlich und daher zu vernachlässigen. Dem Entsetzen Weydens folgt die Erkenntnis, dass ihm die bisherige Welt, die er vor allem aus Büchern kannte, eine Sicht-weise verschloss, die er nun als schreckliche Wirklichkeit zu entdecken scheint. Auch wenn er von dem amoralischen Handeln seines Gegners immer noch abgestoßen ist und seine Mordgedanken durch die praktischen Beispiele der Philosophie des Kapitäns gefördert werden, beginnt sich nicht nur der durch die harte Arbeit gestählte Körper Humps zu verändern. Im rauen Meer vor Japan spitzen sich die Ereignisse zu, als Wolf einen Angriff auf das Schiff seines Bruders Tod Larsen plant. Doch dann kommt unvermittelt ein weibliches Element in die schwierige Gleichung, als die schiffbrüchige Schriftstellerin, Maud Brewster, aufgelesen wird. Die zarte Dame scheint nicht nur die Gefühle von Humphrey zu bewegen, auch Wolf Larsen scheint nicht unberührt zu sein. Es kommt zu spannenden Entwicklungen.

Wer sich mit der Person und Philosophie Nietzsches auseinandersetzt, wird tatsächlich einige Auffälligkeiten an dem Kapitän Wolf Larsen entdecken. Wie der große Philosoph wird auch Larsen von heftigen Kopfschmerzattacken geplagt und auch das unrühmliche Hinsiechen mit Blindheit und Lähmungserscheinungen scheint beiden beschieden. Auch in der Denkweise gleichen sie sich. Die Gattung Mensch wird als eine Art Grundmasse gesehen, in der es dem Übermenschen gelingt, aus sich selbst ein Kunstwerk zu schaffen, indem er mit sich und anderen hart und mitleidlos verfährt. Ziel ist jedoch nicht die Herrschaft über andere, sondern die höchsteigene Überlegenheit, der "Wille zur Macht". Dem gegenüber steht der schwache Mensch, der durch seine empfundene Unterlegenheit Zuflucht zu einer imaginären Welt sucht. Ein Beispiel hierzu scheint im Roman der Schiffskoch zu sein, der stets betont, dass er eigentlich aus guter Familie stammt und ein besseres Los im Leben verdient hätte. Wolf Larsen zählt auch die Vorstellung einer unsterblichen Seele zu den Fluchten des Erdenmenschen, der sich in der Wirklichkeit nicht zu behaupten weiß.
Am Ende wird der Kapitän von seiner eigenen Philosophie geschlagen. Die Tugenden dagegen, die der Seewolf stets verachtete, wie Liebe und Mitgefühl, triumphieren am Schluss und bedeuten denjenigen, die sie bis zum Schluss bewahrten, ein glückliches Leben.
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am 3. Mai 2007
Was bleibt in der Erinnerung? Ist es der Wolf Larsen, der am Ende nur noch ein Schatten seiner selbst ist? Nein. Es ist der Wolf Larsen, der mit seiner Hand eine rohe Kartoffel zudrückt. Ist es der Humphrey van Weyden, der am Ende den Kampf aufnimmt? Nein. Es ist der, der zu Beginn völlig eingeschüchtert an Bord der Ghost kommt.

Der Konflikt dieser Männer, den Jack London sehr beeindruckend schildert, ist der Kern der Geschichte. Ein ungleicher Kampf zwischen dem starken und brutalen "Seewolf" und dem intelligenten schöngeistigen Gegenüber. Ein Kampf, den London im Laufe der Zeit zu immer neuen Höhepunkten treibt.

Einen sehr großen Eindruck haben auch Londons Beschreibungen des Meeres und der Robbenjagd, sowie seine detaillierten Kenntnisse über Segelschiffe und Nautik. Und so wie van Weyden lernt auch der Leser sehr viel.

Ein wirklich beeindruckendes Buch.
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am 5. Januar 2007
Jack London eroberte 1904 mit seinem Roman Der Seewolf nicht nur die Herzen der Amerikaner, das Buch wurde auch weltweit in rund 70 Sprachen übersetzt und mehrmals verfilmt. Kein Wunder, lädt die Story doch geradezu dazu ein, auf großer Leinwand zum Leben erweckt zu werden. Die Geschichte handelt vom Facettenreichtum der menschlichen Seele, vom Kampf ums nackte Überleben und von der Überlegenheit des gebildeten Geistes gegenüber der rohen Gewalt. Der Roman ist eine spannende, teilweise fast gruselige Seeabenteuergeschichte, gleichzeitig aber auch eine hellwache Darstellung zweier psychologisch völlig unterschiedlicher Persönlichkeiten und nicht zuletzt eine zarte Liebesgeschichte. Mit dem skrupellosen und brutalen Kapitän Wolf Larsen (dem Seewolf) und Humphrey van Weyden, einem feinfühligen Ästheten, der als Schiffbrüchiger auf die "Ghost" und damit in die Pranken des Kapitäns gerät, hat der Autor zwei Hauptfiguren gewählt, die sich diametral gegenüberstehen. Doch trotz ihrer Unterschiedlichkeit kommen sich beide im Lauf der Geschichte erstaunlich nahe, und jeder profitiert von den Stärken des anderen im Kampf gegen die Naturgewalten auf hoher See. Bis sie am Ende - natürlich wegen einer Frau - doch auf Leben und Tod aneinander geraten und einer von ihnen auf der Strecke bleibt ...
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