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Prächtige Zier- und Nutzgärten sind für mich immer wieder ein Anlass innezuhalten und die Pracht wirken zu lassen. Mittlerweile geht's mir nicht nur in der freien Natur so, sondern ich kann auch auf eine ansehnliche Bibliothek in Sachen "Gartenparadiese" zurückgreifen. DAS PARADIES AUF ERDEN - DIE GÄRTEN DER ZISTERZIENSER gehört zu den Büchern, die ich immer wieder zur Hand nehme um auf diese Art nach und nach auf Erkundungsgang zu gehen. So bietet dieses quadratische Buch nicht nur trockene Geschichte über Zisterzienser - alleine der Einstieg, ein über 800 Jahre alter "Brief aus Clairvaux" lässt den Leser verinnerlichen, was für eine "paradiesische Kraft" dieser unbekannte Mönch den Gärten seiner Abtei zugetraut hat: "Es sitzt der Kranke auf grünem Rasen ... und zum Trost in seinem Schmerzduften seiner Nase die Kräuterarten entgegen." (S.7)
Gespickt mit Benediktiner-Regeln und wunderbaren Bildern von Gärten, Kreuzgängen, Weinbergen und alte Klosterplänen oder Pflanzenillustrationen bietet dieses Buch eine herrliche Abwechslung. Sogar einige kleine Auswahl von Rezepten aus dem 14. und 15. Jahrhundert geben einen kleinen Einblick über die schlichten Zutaten mit denen in Zisterzienserklostern gekocht wurde.
Mit unseren heutigen Vorstellungen von Müßiggang oder Seelenausgleich darf man die Gartenarbeit der Mönche allerdings nicht vergleichen. "Müßiggang ist der Feind der Seele. Deshalb sollen die Brüder sich beschäftigen: zu bestimmten Zeiten mit Handarbeit, zu bestimmten anderen Stunden mit heiliger Lesung." (48. Kapitel der Benediktinerregel) - So stand der Garten vor allen Dingen als Gemeinschaftsarbeit und für die Nahrungsversorgung an oberer Stelle der Tagesaufgaben der Mönche!

Wie gesagt: Zum Immerwiedernachlesen und -blättern schön und lehrreich ... und zudem eine Empfehlung für Garten-Freunde!
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am 5. September 2009
Wer Gärten liebt und dabei auch schon mal an das verlorene Paradies, den Garten Eden denkt, wer dabei das Schöne im Nützlichen und das Nützliche im Schönen zu sehen vermag, wer weiß, dass labora (=arbeiten) ora (=beten) einschließen kann, wem Pflanzen und Kräuter heil-ig sind und Wissen über all die Dinge, sei es aus Aufzeichnungen der Nonnen und Mönche von einst oder von sach- und fachkundigen Autoren aus heutiger Zeit, Vergnügen bereitet, der liegt mit diesem Buch richtig.

Entstanden ist kein trockenes Fachbuch, sondern ein Buch, das mit großem Fachwissen und Sachverstand, und wunderbaren Illustrationen die ganzen Reichtum klösterlicher Gartenkunst, den wir erbten unterhaltsam vor uns ausbreitet.
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am 3. August 2009
Dokumentarisch, eine hervorragende Quelle zur Geschichte und der Pionierarbeit der Zisterzienser. Ein wesentliches Merkmal dieses Ordens ist er stetige Bezug zum Wasser(Bendictus montes, Berhardus Valles amat ...) Clairvaux, Citeau, Fontenay, ...
Pionierorden der urbarmachung von Sumpfland zu Kulturlandschaft. Hohe technologische Vorleistung im Mühlenbau nicht nur zur Lebensmitteltechnologie sondern z. B. Walkmühlen zur Veredelung ihres Hauptproduktes "Schafwolle" (die ja auch die Farbe der Ordenstracht ausmacht -- Weiße Mönche.
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