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am 6. Mai 2011
Der Schädeltypograph von Lossau/Schumacher ist der Auftakt einer kleinen Reihe um die beiden skurrilen BKA-Sonderkommissare Passfeller und Grosch. Die Folgebände sind in Reihenfolge: Der Luzifer-Plan, Die Menschenscheuche und Der Rebenwolf.

Bereits der vorliegende Auftaktband strotz vor schwarzem Humor, skurrilen Gestalten und rasanten Wendungen. Aus dem Museum werden Original-Drucktypen von Gutenberg gestohlen. Kurz darauf werden Leichen aufgefunden, denen eben jene Drucktypen in den Schädel getrieben wurden. Hier schalten sich die beiden Kommissare Passfeller und Grosch des "SK 66" des BKA ein, die sich mit übernatürlichen Fällen in Deutschland beschäftigt. Quasi eine sehr eigenwillige Interpretation des Akte-X-Duos Mulder/Scully, von denen sie zweifellso inspiriert sind, die sie allerdings gnadenlos ins groteske verkehren. Schnell kommt man in den Dunstkreis der Mainzer Universität, aus dem auch einige der Opfer entstammen.

Der Thriller kommt zwar am Anfang als behäbiger Regionalkrimi daher, fasziniert den Leser aber bald durch eine gelungene Mischung von Krimihandlung, Skurrilität und Slapstic. Natürlich ist diese gewagte Mischung nichts für jeden Leser, man muß schon einen Hang zum schwarzen Humor haben und nicht alles so bierernst nehmen, um Freude an diesem Buch zu haben.

Mir hat es sehr gut gefallen und ich hoffe, daß die Reihe bald weitergeführt wird!
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am 7. Mai 2017
In diesem Thriller treffen wir auf ein wirklich schräges Ermittlerduo. Grosch schießt den Vogel ab. Mit seinem Mantel, dessen Taschen aus der Tiefe alle möglichen Nahrungsmittel zaubern können. Ob Pommes oder Schokoriegel, er hat alles dabei. Bildlich habe ich immer eine Art von Hagrid vor mir gesehen. Seine Sätze sind manchmal leicht verwirrend, z.B. die Geschichte mit seinem Bernhardiner. Sein Partner Passfeller wirkt da schon etwas "normaler". Er ist ein Schürzenjäger, aber durchaus sympathisch.
Die Beiden gehören dem Sonderkommando 666 an. In ihrem ersten Fall geht es um einen Mörder, der mit Drucktypen aus dem original Typenalphabet von Johannes Gutenberg tötet. Mir fiel der Einstieg in das Buch über die ersten Seiten etwas schwer, aber dann flogen die Seiten nur so dahin. Die beiden Ermittler haben erfrischende Ermittlungsmethoden und ihr Umgang mit Verdächtigen und Zeugen ist doch teilweise sehr ungewöhnlich. Was mir aufgefallen ist, die beiden Autoren verwenden doch recht ungewöhnliche Namen für ihre Protagonisten, das hat mir gut gefallen, so prägen sich die Namen schnell ein. Dieser Thriller enthält auch einen sehr speziellen Humor, hat mir extrem gut gefallen. Manche Beschreibungen waren echt zum totlachen, z.B. : "Da schob Blutschnabelweber plötzlich wie im Krampf die pferdeartigen Zähne vor. Mit einem Mal ähnelte er auf erschreckende Weise einem Hamster, der gleichzeitig einen Orgasmus und einen Herzstillstand hatte." Herrlich.
Das Ende hätte aus meiner Sicht noch etwas spektakulärer verlaufen können, Grosch wirkte mir einfach zu unbeholfen für jemanden aus einem Soko.
Ich werde auf jeden Fall an diesem Team dranbleiben und die nächsten Fälle verfolgen.
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am 23. Dezember 2012
Huch - wo bin ich denn da reingeraten. Was für schräge Boccia-spielende Ermittler. Ich muss gestehen, dass ich die Assoziation Bud Spencer + Hagrid aus Harry Potter für Grosch habe und sein Partner Passfeller ist Terence Hill. Mist, das hat sich so festgesetzt.

Ich glaube, man muss die Art von Humor mögen oder verstehen. Manchmal fand ich es gut, dann wieder war ich genervt. Ich bin da hin- und hergerissen. Sehr amüsiert habe ich mich über die Abschnitte mit Frau Luftschmied mit Zwei und Drei und dem Huhu-Jungen sowie Herrn Nord/Süd. Nicht vergessen darf ich die Nilpferde! Eigentlich nicht zum lachen, aber es hatte sowas tragisch-komisches.

Grosch ist wirklich ein merkwürdiger und gefrässiger Vogel... immer die Sätze von ihm, die völlig aus dem Zusammenhang gerissen von ihm eingeworfen wurden. Baldrian ist weggegangen und mein Name sei Gantenbein häh ???

Zu klären haben die zwei von der SK 66 natürlich auch einen sehr mysteriösen Fall - den ortsansässigen Beamten Evers gefällt dies gar nicht. In Mainz werden 23jährige Leichen mit Abdrücken von Buchlettern auf dem Schädel entdeckt. Die Totenruhe wird gestört... in der Stadt des berühmten Buchdruckers Gutenberg geschieht Unheimliches...
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am 10. November 2004
Warum dieser manchmal nicht gerade zimperliche Thriller unter Krimi veröffentlicht wurde, bleibt mir ebenso schleierhaft, wie ein großer, fettleibiger Sonderkommissar der zwei Drittel des Buches am Kriminalfall ziemlich desinteressiert wirkt und seine Späßchen treibt, die von mir teilweise nicht als witzig, sondern einfach nur blöd empfunden wurden. Naja ... vielleicht trifft das einfach nicht meine Art von Humor - was solls.
Absolut begeistert war ich beim Lesen des "Schädeltypographen" vom erfrischend anderen Schreibstil, dem sich eine gute Portion Sarkasmus untermengt. Wirklich erstaunlich wie voll sich Sätze lesen können - ganz im Gegensatz zu anderen Schriftstellern welche teilweise nur leeres, einfach gestricktes Gebrabbel von sich geben. Der Fremdwortgebrauch ist zwar stets vorhanden, nimmt aber nie überhand. Seltsam hingegen erschienen mir manche Namen der beteiligten Personen; irgendwie ausgefallen, aber gerade deswegen ganz amüsant. Ausserdem frage ich mich, warum fast 90% der vorkommenden Leute im Buch Gewichtsprobleme zu haben scheinen, also als dick wenn nicht sogar fett beschrieben werden. Absicht? Die Meinung des letzten Rezensenten über den Schluß teile ich ausnahmslos. Dafür, dass der Thriller durchgehend spannend geschrieben ist, schließt er sehr unspektakulär, wenn nicht sogar enttäuschend ab. Hieraus wäre wirklich mehr zu machen gewesen und der Showdown - wenn man das Ende so nennen will - schrammt nur haarscharf an einem billigen Klischee vorbei, so, als wären da wem die Ideen ausgegangen. Vielleicht ist diese Beurteilung nicht ganz fair, aber es war mein erster Eindruck.
Da mir der Rest des Buches aber uneingeschränkten Lesespass breitet hat und ich vom Autorenduo aufgrund dieser erstklassig recherchierten und schnell erzählten Geschichte begeistert bin, lese ich schon den Nachfolgethriller "Der Luzifer-Plan", in der Hoffnung vertrautes und neues in derselben Qualität wieder erleben zu dürfen.
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am 24. September 2002
Manchmal hat Mundpropaganda auch etwas Gutes: Ohne die Empfehlung eines Freundes hätte ich mir nie einen deutschen Thriller von zwei eher unbekannten Jungautoren gekauft. Ein Glück, daß ich's gemacht habe!!
Das Feuerwerk, das Lossau und Schumacher hier mit einem atemberaubenden Tempo abbrennen, braucht internationalen Vergleichen nicht zu scheuen. Stilistisch und inhaltlich irgendwo zwischen Minette Walthers, Pulp fiction und Kai Meyer, sorgt der "Schädeltypograph" für schlaflose (Lese-)Nächte.
Allein die Idee, endlich mal einen Krimi auf Basis der Gutenberggeschichte vorzulegen, hat mich begeistert; dazu noch die mehr als unterhaltsame Frische, mit der alles erzählt wird - ein Hammer!
Fazit: Bitte mehr davon!!!
Bald!!!!!
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am 25. September 2002
Wenn die Tage kürzer werden, will man desabends auch gerne in einem guten Buch schmöckern. Doch allein manchmal liegt am Bette nichts parat was zur Lektüre lohnt. Doch unlängst wurde mir ein Ehrentag gefeiert und an selbigem bekam ich dieses Buch dieses fürwahr solitären Autorendoppels: Dank an Sie von hier aus: selten so vergnügsam die Lesnacht verbracht wie mit dem "Typographen". Da juckt einem fast der Wanderschuh und man möchte ins trefflich und herzlich beschriebene Mainz, die Stadt Gutenbergs, reisen und sich an den Orginalschauplätzen umtun (und vielleicht gar hoffen, daselbst auf die beiden kongenialen Jense zu stoßen)! Heureka, kurz ein großer Wurf.
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am 3. April 2003
Das Cover macht aufmerksam, der Inhalt fesselt, gerade dann wenn man Mainz kennt unter Umständen sogar studiert hat und im geistigen Auge die verschiedenen Örtlichkeiten aufbauen. Gerade das macht den Krimi noch einmal so gut. Es war eine Freude das Buch zu lesen.
Ein Sternchen Abzug gibt es für die Frau mit den Bernhardinern, die sich mir einfach nicht erschlossen hat, aber ansonsten freue ich mich schon auf den "Luziferplan", der, wie ich gesehen habe, bald veröffentlicht werden soll.
Ich freu mich schon auf das eigenwillige Paar der SK 66...
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am 18. Januar 2003
Ich glaubte es kaum, das Buch macht wirklich totalen Spaß, es sind wahnsinnig sympathische Kommissare dargestellt, die einen in ihren Bann ziehen und an das Buch fesseln!
Ich muss ganz ehrlich gestehen, das ich weder Krimi noch Thriller Leser bin, doch das Buch ist gut aufgebaut, geschichtliche Fakten stimmen und es ist sogar lustig! Wenn man noch hier aus der Gegend stammt und sich ein bisschen dafür interessiert, wie die Römersteine in Mainz zum Beispiel, sollte man es sich unbedingt kaufen!!!!!!
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am 15. Mai 2002
Eigentlich ein ärgerliches Buch - denn es gibt nichts zu bemängeln; bietet es doch Spannung bis zur letzten Seite mit einem furiosen Finale sowie detailgetreue, atmosphärisch-dichte Beschreibungen und witzige Dialoge.
Dem Autoren-Duo ist eine völlig neue Qualität des Genres "Regional-Krimi" gelungen; dieser Mainz-Thriller verdient das Prädikat HOECHST LESENSWERT!
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am 10. Oktober 2002
Jetzt muss ich doch auch mal meine Meinung vom Stapel lassen. Also die Grundidee dieses Krimis ist ja grundsolide und durchaus spannend, aber die Umsetzung zeigt doch deutliche Mängel.
Stilistisch bewegt sich das Buch irgendwo zwischen amerikanischen TV-Krimis und Jerry Cotton Romanen. Die Charaktere bleiben oberflächlich und plakativ. Ich war froh als die 247 Seiten endlich vorbei waren. Die 2 Sterne gibt es für die durchaus interessant Idee.
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