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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
9
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am 31. Mai 2009
Endlich ist 'Romanze mit einem Dreibeiner' auf Deutsch erschienen und
damit dem deutschsprachigen Publikum zugänglich. Als ich im letzten
Jahr das Buch von Katie Hafner auf Englisch begann zu lesen, war ich
von Anfang an in seinen Bann gezogen. Katie Hafner's Schreibstil
vermittelt die Begeisterung und auch ihre Liebe zu dem Thema. Ihre
umfassende und genaue Recherche nimmt den/die LeserIn mit auf eine
variationsreiche Reise, durch Flügelbau, Klavierstimmen, die
Geschichte von Steinway & Sons und Aufnahmetechniken. Spannend wie ein
Krimi liest sich Glenn Goulds Suche nach dem perfekten Klavier.
Gefiebert habe ich, bis er CD318 fand und fast laut aufgeschrieen, als
es den Transporteuren aus den Händen glitt, denn in dem Buch wurde
auch CD318 zu einer liebenswerten Person. Denn Katie Hafner versteht
es meisterlich und auf unterhaltsamen Weise, ein Portrait eines
Musiker, eines Instrumentes und ihrer engen Verbindung zu zeichnen.
Dieses Buch ist nicht nur interessant für MusikerInnen, sondern für
alle Menschen, die etwas über Begeisterungsfähigkeit und Hingabe
erfahren wollen.
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am 10. Februar 2013
Glenn Gould ist für mich persönlich noch immer einer (wenn nicht gar der) der faszinierendsten Pianisten überhaupt. Dies nicht nur wegen seines aussergewöhnlichen Klavierspiels, sondern vor allem wegen seiner unglaublich präsenten Persönlichkeit mit all ihren Liebenswetigkeiten und Macken. Dieses Buch gewährt tolle Einblicke "hinter die Kulissen" rund um das Schaffen und Wirken dieses genialen Musikers. Als Leser erfährt man nicht nur viele Details über Glenn Gould, sondern auch über die Faszination des Klaviers an sich, insbesondere über die Firma Steinway & Sons. Glenn Gould schaffte es, durch sein Dauernörgeln die Firma nahezu in den Wahnsinn zu treiben... bis er ihn endlich fand, den legendären CD 318. Den Flügel, der ihn über viele Jahre begleiten sollte.

Das Buch erläutert auf unterhaltsame Art und Weise die besondere "Romanze" zwischen dem egozentrischen Musiker und Instrument und den Menschen, die diese Romanze am Leben erhielten.

Aus meiner Sicht für jeden (Klavier-)Musikfreund uneingeschränkt empfehlenswert, ein tolles Buch!
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am 14. November 2012
Ein Muss für Gould-Fans, welche die üblichen Biogafien schon gelesen haben!

Das Buch ist sehr stimmungsvoll, lebendig und kenntnisreich geschrieben, man merkt, daß die Autorin Journalistin ist und entsprechend mitreißend schreiben kann und aufwendig recherchiert hat. Einfach eine Lesegenuß!

Zu Gould werden einem nicht nur neue unbekannte Fakten dargeboten, die so in keiner Biografie zu finden sind, sondern auch neue Einsichten in den Menschen Gould als exzentrische, widersprüchliche aber doch höchst sensible Natur (zumindest was die Musik angeht!).

Aber auch die Liebhaber von Klaviermusik kommen auf Ihres Kosten: denn neben der "Suche Goulds nach dem perfekten Klavier" erhält man in eigenen Kapiteln einen spannenden Abriß über die Firmengeschichte von Steinway und Sons und dem Klavierbau allgemein sowie anhand der bewegenden Geschichte von Goulds ergebenstem Klavierstimmer Verne Edquist Einblick in die Welt der Klavierstimmer und ihr kunstvolles Handwerk. Das ganze gewürzt mit Anekdoten zu bekannten Pianisten des 19. und 20. Jahrhunderts und interessanten Informationen zum Konzertbetrieb der damaligen Zeit.

Das Buch möchte ich in eine Reihe stellen mit einem weiteren 5-Sterne-Buch, das vom langjährigen Plattenproduzenten Goulds geschrieben wurde und ebenfalls tiefere Einblicke in die Arbeitsweise und den Menschen Glenn Gould gibt: Andrew Kazdin - "Ein Portrait".
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am 27. Februar 2015
The book is well written and well documented. It is a must for all Gould's admirers as it conveys aspects of his complex personality that just cannot be appreciated by listening to his wonderful as well as sometimes very unorthodox interpretations of Bach. If you are planning to buy a Grandpiano this book can make your decisions more difficult as it describes how Gould judged identically produced Grands very differently from one another. I am quite sure he gave a hard time to Steinway & Sons. A good read.
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am 24. Mai 2016
Nein, das ist nicht nur ein Buch für Glenn Gould Liebhaber. Es ist einfach wunderbar und man kommt ihm so nahe, dem lange Verblichenen. Da wird die Romanze mit einem Dreibeiner verständlich, lebensnah. Es ist eins von diesen Büchern... Francoise Gilot (Die Frau, die Nein sagt), Marcel Proust (Prousts Mantel)... Ein Blick in eine andere Welt. Verzaubert. Herrlich. Ergreifend. Lustig. Anrührend. Kurzweilig. Es könnte immer so weiter gehen, ohne Ende!
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am 11. Februar 2017
O.K., ich kann es nicht besser, aber die Übersetzung finde ich sehr schlecht, daher auch nur 3 Sterne. Man merkt dauernd, daß es sich um eine
Übersetzung handelt. Inhaltlich ist das Buch sehr interessant, und gewährt Einblicke in das Leben des genialen Musikers. Für Nicht-Klavierspieler sind weite Bereiche des Buches aber vermutlich nicht nachvollziehbar.
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am 17. Dezember 2015
Umschlag für ein Hardcover-Buch zu dünn, war sehr eingerissen....

Das Buch hat den Transport aber gut überstanden.

Also alles gut,
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am 16. Mai 2011
ein absolutes Muss für jeden ,der Klaviere liebt und jeden Freund (oder Feind) des genialen aber umstrittenen kanadischen Pianisten.

Der Autorin gelingt es meisterhaft, einen Blick in das Leben des psychisch labilen (um nicht zu sagen kranken) Einzelgängers Glenn Gould zu werfen,die bedingungslose und kompromisslose Suche nach dem "perfekten Flügel" wird spannend wie ein Kriminalroman beschrieben.

Die Tragödie beider geliebten Steinways ist durchaus als berührend zu bezeichnen,beide Traum-Flügel Goulds wurden durch unachtsame Möbelträger zerstört.Der CD 318 blieb auch nach dem katastrophalen Sturz aus 2m Höhe von einer Laderampe mit vierfachem Bruch der Gußeisenplatte,des Resonanzbodens,Deckels,des Rims,der Mechanik und des Stimmstocks Goulds Aufnahme-Instrument der 70er Jahre,Steinway tat offenbar sein bestes, um den geliebten Flügel Goulds wieder zu restaurieren,heutige Pianisten beschreiben ihn auch als nach wie vor herrlichen Flügel,aber Gould selbst hatte nach der Reparatur keine rechte Freude mehr damit,zu sehr veränderte der Totalschaden die Charakterisitk des Instruments.

Waren die 30er Jahre wirklich das "goldene Zeitalter" Steinways??
Gould behauptete oder glaubte sein CD 318 D-Flügel wäre aus dieser Zeit,tatsächlich stammte er aber aus 1945.

Ist es Zufall,dass ein Konzertflügel ein Meisterwerk ist,ein anderer mittelmäßig,ein dritter fast unbrauchbar??

Jeder,der einmal ein Klavier ausgesucht hat,kennt das Problem:10 baugleiche Instrumente aber jedes klingt und spielt sich völlig anders.

Goulds Erwartungen waren aber so hoch und vor allem so spezifisch,dass auch der renommierteste Flügelhersteller der Welt,Steinway & Sons,seine Wünsche trotz unendlicher Geduld jahrelang nicht befriedigen konnte,bis dann endlich ein Stück nach seinen Vorstellungen gefunden war.Denn nicht den romantisch tragenden Steinway Klang suchte er,sondern den zarten Klang eines Cembalos in einem 274er Konzertflügel(!),sehr zur Verzweiflung von Steinway & Sons,und das gemeinsam mit einer federleichten Mechanik, wie sie auch Horowitz brauchte.Dass beide raren Flügel(vom ersten existiert die erste,alte Einspielung der Goldberg Variationen) dann das gleiche Schicksal erlitten und beim Transport zerstört wurden,war tatsächlich eine Tragödie für Gould.

Zu Glenn Gould als Person erfährt man über dem Umweg seiner Klaviere mehr als in jeder Biographie.

Die umsorgte Kindheit,Eltern,die dem vergötterten genialen Jungen ständig neue Klaviere kauften,unter anderem den ersten Steinway,die Obsession des zunehmend zwangsneurotisch werdenden Künstlers mit Dingen aus der Jugend,so der Klappsessel,den ihm sein Vater bastelte,der Chickering Stutzflügel,den er seiner ersten Verlobten abkaufte und den er allen ernstes höher schätzte als die besten Steinway Konzertflügel(ausgenommen des geliebten CD 318).

Ob er tatsächlich an Asperger Autismus litt wird dankenswerterweise nicht diskutiert,doch Gould als Mensch wird dem Leser bei der Lektüre vielleicht nicht wirklich sympathischer.

Geradezu abstoßend das Verhalten Goulds gegenüber dem ahnungslosen,gutmütigen Klavierstimmer von Steinway,der die Flügel von Horowitz,Rubinstein und co zu deren Zufriedenheit bearbeitet hatte und Gould wegen dessen Aversion gegen Händedruck kameradschaftlich auf die Schulter klopfte (vermutlich mit einem liebenswürdigen "Hi Glenn").
Dass Gould diesem naiven Angestellten einen Rechtsanwaltsbrief mit 300 000 $ Schmerzensgeld und Schadenersatz-Anspruch zustellte, da er sich wegen Schulterklopfens verletzt und gekränkt fühlte ,kann man nur als menschliche Gemeinheit werten.

Henry Steinway bewies hier echte Größe,dem verhätschelten Künstler diese Frechheit als "nicht bös gemeint" zu verzeihen und glücklich 10000 $ Schmerzensgeld zu überweisen.

Warum Gould für die letzte Aufnahme der Goldberg Variationen einen 274 er Yamaha wählte, bleibt nicht restlos geklärt,da er bereits während der Aufnahmen mit dem Instrument unzufrieden war.Der Tribut gebührt scheinbar einem Japanischen Klavierstimmer,der die Mechanik genauso zu reguliert hatte ,wie Gould es erwartete.

Das Rätses des rapiden Alterungsprozesses,Gould sah mit 50 wie ein alter Mann aus,und des frühen Todes an einem Schlaganfall infolge zweier Blutgerinnsel wird wohl immer ungeklärt bleiben müssen,denn Goulds Raubbau an seiner Gesundheit mit Schlaflosigkeit,Medikamenten Mißbrauch einerseits und Hypochondrie und Aberglaube andererseits taugen nicht wirklich als medizinische Erklärungen.

Ein faszinierendes Buch über die Welt der Klaviermusik.
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am 6. August 2010
Ein tolles, gut geschriebenes Buch - macht Lust darauf, mehr über Glenn Gould zu erfahren. Interessant auch für Leute, die mit Klavierspielen nichts am Hut haben.
Sehr empfehlenswert!
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