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am 12. Januar 2000
Dieses Buch spielt in Senj, einer Stadt an der kroatischen Adriaküste. Dort lebt Branko, der Sohn des fahrenden Geigers Milan, der nur selten und für kurze Zeit bei Frau und Kind vorbeischaut, und der kränklichen Tabakarbeiterin Anka. Die Geschichte beginnt zu dem Zeitpunkt, wo Anka stirbt und Branko sein Zuhause verliert. Er hat zwar die alte Kata, seine Großmutter, aber die will ihn nicht, Als er zum ersten mal stiehlt, um überleben zu können, wird er eingesperrt. Doch dann kommt Zora, das Mädchen mit den feuerroten Haaren. Sie nimmt ihn mit auf die alte Burg von Senj, in der sie mit ihrer Bande, den „jungen Uskoken" heimlich haust. Die Bande, das sind Pavle, ein schwerfälliger aber grundguter Bauernjunge, Nicola, ein zartes aber geschicktes Kerlchen, Duro, ein verschlagener und etwas brutaler Junge, mit dem Branko gar nicht zurecht kommt, und natürlich Zora, das Teufelsmädchen, die Anführerin der Bande. Und jetzt gehört - nach einigen Anfangsschwierigkeiten - auch Branko dazu. Gemeinsam erleben die Kinder bei dem Versuch frei, satt und gesund durchs Leben zu kommen viele gefährliche aber auch lustige Abenteuer. Besonders, als die Bande die Burg verlassen muß, weil sie entdeckt wurden... Doch natürlich findet zum Schluß doch alles noch ein gutes Ende. Kurz gesagt: Ich habe dieses Buch heiß und innig geliebt. Vielleicht fahre ich deshalb heute so gerne an die Küste Kroatiens? Die wilde Landschaft dort läßt die Geschichte der fünf Kinder immer wieder lebendig werden (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 3. Februar 2008
Kurt Helds "Die rote Zora" und ihre Bande gehört zu den Klassikern der Jugendliteratur. Es wurde bereits 1941 geschrieben und behandelt das Schicksal von Straßenkindern im Kroatien der 1930-ger Jahre. Nach dem Tod von Brankos Mutter kümmert sich in dem Städtchen Senj niemand um den Jungen Branko, der überall verstoßen wird. Als er einen Fisch vom Boden aufhebt, wird er auf Betreiben des reichen Kaufmanns Kahraman verhaftet. Doch die "rote Zora" befreit ihn aus seinem Gefängnis und nimmt ihn in ihre Bande auf. Gemeinsam erleben sie zahlreiche Abenteuer, wobei der Fischer Gorian auf ihrer Seite steht.

Ein sehr warmherziges und sozialkritisches Buch, welches meines Wissens zum ersten Mal eine starke Mädchenfigur in der deutschen Jugendliteratur - vor Pippi Langstrumpf - eingeführt hat. Mario Adorf, der im Film den Fischer Gorian spielt, schreibt in dieser Buchausgabel über die Botschaft, die in der Geschichte steckt: "Die Kinder werden in der Gesellschaft erst wahrgenommen, wenn sie auffällig werden, also aus der Not heraus kleine Diebstähle begehen. Sie sind keine Verbrecher, werden von der Gesellschaft aber gerne so gesehen. Man will sie loswerden, verfolgt sie und sperrt sie ein. Und der Fischer Gorian fordert: "Wir müssen die Kinder integrieren. Das sind zum großen Teil Waisenkinder. wir müssen ihnen die Möglichkeit geben, ein würdiges Leben führen zu können."

Dazu trägt in der Geschichte der Fischer Gorian am Ende ja auch bei. In der Tat ist dies die - unvermittelt wieder sehr aktuell gewordene - Botschaft dieses Klassikers, die niemand vergessen sollte.

Die vorliegende Ausgabe enthält auch Bilder des Kinofilms und besticht durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Unbedingte Leseempfehlung!
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am 26. Januar 2006
Eins meiner absoluten Lieblingsbücher für Kinder - ich habe es geliebt!
Die frühere Ausgabe ist noch schöner, mit wunderbaren Illustrationen im Einband; aber der Geschichte tut die neuere Aufmachung natürlich keinen Abbruch. Die Charaktere sind einzigartig und die Darstellung hebt sich wohltuend von anderen Abenteuererzählungen ab.
Unbedingt empfehlenswert!
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am 24. Oktober 2011
Das Buch von Kurt Held war in meiner Jugend eines meiner liebsten Bücher. Nun habe ich Enkelinnen und Enkel im Lesealter. Ich habe Die rote Zora vor kurzem noch einmal gelesen, um festzustellen, ob sich
die Geschichte und Kurt Held's Art zu schreiben auch für Kinder von heute noch eignet. Keine Frage!
Spannend, gute Identifikationspersonen für grössere, auch lebenserfahrene Schulkinder. Die schriftstellerische Qualität von Kurt Held hält der heutigen Zeit absolut und auf hohem Niveau stand. Die Beschreibungen sind dicht, anschaulich, lassen eine Welt erstehen, welche die Kinder in ihr Leben mitnehmen werden. Dass in der recht feindlichen Welt der Kinder im Buch (im armen kroatischen Dalmatien der 30er Jahre) durch Solidarität von Menschen Geborgenheit entstehen kann, ist eine idealistische Botschaft. Auch heute ist sie es wert - fast mehr als noch vor wenigen Jahrzehnten - an junge Menschen weitergegeben zu werden. Dass ein Jugendbuchautor in den 40er Jahren seine jungen Leser derart deutlich, für heutige Begriffe manchmal vielleicht etwas gar schwarz-weiss, auf soziale Misstände und auf die Ungerechtigkeit der Welt hinweist, sehe ich Kurt Held nach. Er war mit seiner Frau Lisa Tetzner einer der erstem, der jugendlichen Lesern überhaupt zutraute, Probleme aushalten zu können und zu überdenken, in einer schlimmen Zeit, in der man gerade in der Schweiz, Kinder vor allen Informationenen über tatsächliche Elend schützen zu müssen glaubte.
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TOP 1000 REZENSENTam 16. April 2009
In einer Welt, in der Erwachsene und das Geld regieren, da lässt es sich als Kind nicht leicht leben! Trotzdem und auch gerade deshalb halten Zora und ihre Freunde Pavle, Nicola, Duro und Branco fest zusammen, verteidigen ihre Freunde wie den Marktjungen Stjepan gegen Gemeinheiten und Ungerechtigkeiten und bestehen jede Menge Abenteuer.

Das Buch beginnt mit einer sehr traurigen Begebenheit. Die Mutter des 12 Jahre alten Branco - eine Tabakarbeiterin - stirbt. Noch bevor seine Mutter beerdigt wurde, ist die kleine Wohnung schon an eine andere Arbeiterin vermietet und der kleine Jungen ist nun auch noch obdachlos. Niemand möchte ihn aufnehmen, auch seine Großmutter verstößt ihn und sein Vater, ein berühmter Geiger der durch die Welt reist, ist nicht auffindbar.

Hungrig und einsam streift der Junge durch sein Heimatdorf Senj in Kroatien. Beim Aufheben eines Fisches wird er von dem ziemlich reichen und genauso unsympathischen Kaufmann Karaman des Diebstahls bezichtigt. Ein Mädchen mit roten Haaren und barfuß, das Branco schon die ganze Zeit auf dem Markt aufgefallen war, verteidigt ihn. Dennoch wird Branco verhaftet und kommt ins Gefängnis.

Von nun an überschlagen sich die Ereignisse... das Mädchen mit den roten Haaren ist natürlich "die rote Zora". Sie befreit den verzweifelten und unglücklichen Branco, flieht mit ihm durch die ganze Stadt vor den nacheilenden Polizisten und nimmt ihn mit in das geheime Versteck ihrer Bande.
Branco wird in die Bande aufgenommen und lebt von nun mit Zora und den Freunden in der Burg der Uskoken... die Kinder halten fest zusammen, auch als sie die Burg verlassen müssen, weil ihr Versteck entdeckt worden ist.

Das Buch ist unglaublich berührend. Es hat traurige und absolut lustige Momente. Durchweg ist es aber spannend. Die Beschreibungen Kurt Helds von der Landschaft, den Blumen, dem Meer und der einzelnen Menschen sind so intensiv, dass vor meinem inneren Auge eine richtige Welt entstanden ist. Bei der Beschreibung wie Zora und Branco auf dem Felsen liegen und nach den Fischen Ausschau halten, konnte ich richtiggehend das Meer riechen, die Sonne und den Wind auf den Wangen spüren...

Es ist aber nicht nur ein brillant geschriebenes Abenteuerbuch für Kinder, sondern auch ein sehr sozialkritisches Buch. Kurt Held zeigt eine Gesellschaft auf, in der das Geld regiert. Geld entscheidet darüber, wer Einfluss und Macht hat, das Geld der Eltern entscheidet darüber, ob die Kinder zur Schule (Gymnasium) gehen können oder nicht.

Während die Gymnasiasten alle sehr reiche Eltern haben (Bürgermeister, Kaufmann usw.) und im Luxus leben, muß die Bande der Uskoken um ihr Überleben und das tägliche Brot kämpfen. In einer ungerechten Welt, kämpft die rote Zora mit ihrer Bande für ein bißchen mehr Gerechtigkeit. In dieser rauhen Welt finden sie aber auch Freunde und Vertraute, die ihnen helfen, wie z.B. den Bäcker, der ihnen altes und manchmal frisches Brot in den Kamin stellt oder Gorian, den alten Fischer, dem sie bei dem Fischfang helfen können...

Ein ganz, ganz besonders schönes und berührendes Kinderbuch... für große und kleine Kinder... und natürlich auch und gerade für Erwachsene.
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„Die rote Zora und ihre Bande“ wurde erstmals 1941 veröffentlicht und hat sich schnell zu einem Jugendbuch-Klassiker für viele Generationen von jungen Lesern gemausert. Autor ist der deutscher Schriftsteller Kurt Kläber (1897-1959), der 1933 in die Schweiz emigrierte und unter dem Pseudonym Kurt Held seine Bücher veröffentlichte.

Der Untertitel „Eine Erzählung aus Dalmatien“ verrät schon den Handlungsort. Der Halbwaise Branko wird wegen eines angeblichen Diebstahls auf dem Markt verhaftet. Der roten Zora gelingt es, ihn zu befreien und so schließt sich Branko nach einer Mutprobe ihrer Bande an. Sie nennen sich die „jungen Uskoken“ und ihr Zuhause ist eine alte Burgruine. Mit Diebstählen und kleinen Gaunereien meistern sie ihren Alltag, doch die Bevölkerung sieht in ihnen nur Kriminelle und Asoziale, die eigentlich ins Gefängnis gehören.

Zu ihnen hält nur der alte Fischer Gorian, der selbst in großen Schwierigkeiten steckt, denn die Fischergesellschaft will seine Fische nicht abkaufen, weil er nicht Mitglied ist. Zora und ihre Bandenmitglieder helfen ihm bei dem ungleichen Kampf. Gorian dagegen setzt sich dafür ein, dass in der Stadt langsam ein Umdenken beginnt und dass Verfolgung und Bestrafung der Jugendlichen keine Lösung ist. Sie sollen z.B. auch einer geregelten Arbeit nachgehen. So wird die Uskoken-Band schließlich aufgelöst, aber man trifft sich weiterhin heimlich.

Kurt Kläber, der sich vor dem Zweiten Weltkrieg mit seiner Frau auf einer Balkan-Reise befand, hatte dort selbst die „rote Zora und ihre Bande“ kennengelernt. Die Zeit und die Erlebnisse, die er mit ihnen verbrachte, hat er dann in seinem Buch verarbeitet. Bis heute ist es eines der beliebtesten Jugendbücher - und das in Ost und West.
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am 16. März 2005
Dieses Buch spielt in Senj, einer Stadt an der kroatischen Adriaküste. Dort lebt Branko, der Sohn des fahrenden Geigers Milan, der nur selten und für kurze Zeit bei Frau und Kind vorbeischaut, und der kränklichen Tabakarbeiterin Anka. Die Geschichte beginnt zu dem Zeitpunkt, wo Anka stirbt und Branko sein Zuhause verliert. Er hat zwar die alte Kata, seine Großmutter, aber die will ihn nicht, Als er zum ersten mal stiehlt, um überleben zu können, wird er eingesperrt. Doch dann kommt Zora, das Mädchen mit den feuerroten Haaren. Sie nimmt ihn mit auf die alte Burg von Senj, in der sie mit ihrer Bande, den „jungen Uskoken" heimlich haust. Die Bande, das sind Pavle, ein schwerfälliger aber grundguter Bauernjunge, Nicola, ein zartes aber geschicktes Kerlchen, Duro, ein verschlagener und etwas brutaler Junge, mit dem Branko gar nicht zurecht kommt, und natürlich Zora, das Teufelsmädchen, die Anführerin der Bande. Und jetzt gehört - nach einigen Anfangsschwierigkeiten - auch Branko dazu. Gemeinsam erleben die Kinder bei dem Versuch frei, satt und gesund durchs Leben zu kommen viele gefährliche aber auch lustige Abenteuer. Besonders, als die Bande die Burg verlassen muß, weil sie entdeckt wurden... Doch natürlich findet zum Schluß doch alles noch ein gutes Ende. Kurz gesagt: Ich habe dieses Buch heiß und innig geliebt. Vielleicht fahre ich deshalb heute so gerne an die Küste Kroatiens? Die wilde Landschaft dort läßt die Geschichte der fünf Kinder immer wieder lebendig werden
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am 21. März 2007
Die Rote Zora ist ein herrliches Banden- und Abenteuerbuch fuer Kinder ab ca. 7 Jahren bis mindestens 16.

Der zwoelfjaehrige Branko verliert seine Mutter und sein zu Hause. Muehsam muss er sich selbst durchschlagen und wird beim Klauen eines Fisches erwischt. Die Bande der roten Zora hilft ihm aus dem Gefaengnis. Angefuehrt wird diese Bande von einem wilden Maedchen mit roten Haaren, die sich um die Kinder kuemmert. Gemeinsam beziehen sie ihr Lager auf der Burg der Uskoken, von wo aus sie in die Stadt und das Umland ziehen, um nach Essen zu suchen und es sich notfalls zu beschaffen.

Der Fischer Gorian wird den Kindern helfen.

Eine wunderbare Geschichte von Mut und Freiheit, von Staerke und Angst und vom Leben in einer Gruppe Gleichgesinnter. Ich habe die rote Zora als Kind sehr bewundert und kann das Buch nur von Herzen empfehlen.
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am 4. Mai 2001
Die Rote Zora als TB nun mit neuer Rechtschreibung. Damit bleibt ein alter Klassiker so frisch und frech, wie er schon immer war. Unbedingt lesenswert für alle Generationen, es ist spannende und auch wertvolle Jugendliteratur, mit Blick auf die wahren Werte und auch in die Geschichte. Fünf Sterne, keine Frage!
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am 22. April 2007
Es ist wirklich ein wunderbares Buch!
Mit Spannung und Herz, regt die Phantasie an, ein Abenteuer das seinesgleichen sucht. Obwohl diese Geschichte vor langer Zeit geschrieben wurde, kommt ihr nicht so schnell ein Neues nach. Man versinkt in die Geschichte der Zora und ihrer Bande und ist traurig dass es einmal zu Ende ist. Sie könnte noch länger gehen. Nicht nur ich finde diese Kroatiengeschichte wunderbar, sondern ich hab sie schon oft verschenkt und enormes Echo bekommen.
Sogar Erwachsenen hab ihre Freude daran!
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