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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
18
Geschichte der Niederlande: Von der Seemacht zum Trendland (Kulturgeschichte)
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:26,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 15. März 2018
Ich habe selten ein so gutes, umfassendes und informatives Buch über die Geschichte eines Landes gelesen. Dieses Buch ließt sich nicht wie ein "Geschichtsbuch", sondern mehr wie ein Roman. Ich habe das Buch in wenigen Tagen weggelesen. Ich konnte mich nicht davon befreien. Wer sich für die Geschichte der Niederlande interessiert, muss dieses Buch lesen. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen.
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am 8. Oktober 2013
Christoph Driessen verpackt die Geschichte der Niederlande in ein ansprechend geschriebenes Buch. Natürlich kann nicht jeder Aspekt der niederländischen Geschichte aufgegriffen werden, aber die zentralen Aspekte der Seefahrt, des Seehandels, der Koloniegeschichte und des nationalen Findungsprozesses finden Eingang in das Buch.
Nicht nur die Historie greift Driessen auf, sondern geht gleichermaßen interessant auf die neuesten Entwicklungen in den Niederlanden auf soziale Spannungen, politische und gesellschaftliche Veränderungen ein.
Grundsolide und unbedingt weiterzuempfehlen für den interessierten Einsteiger, der mehr über die Niederlande erfahren möchte!
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am 3. März 2018
Zur Vor- und Nachbereitung meiner Beneluxreise eher zufällig erworben und bisher ohne besonderes historisches Interesse, kann ich sagen: Eines der interessantesten und kurzweiligsten Bücher, die ich bisher gelesen habe!
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am 12. August 2017
Das Buch ist ein Muss! Wer es nicht liest, tut sich unwissentlich Schaden an. Es hat nur einen Makel: es ist irgendwann zu Ende...
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am 5. Juli 2012
Ich kann mich den anderen Rezensenten anschliessen: das Buch liest sich leicht, ist spannend und interessant. Es enthält viele Anekdoten und liefert Geschichte "zum Anfassen". Meine niederländischen Freunde sind immer wieder erstaunt, was ich alles über die niederländische Geschichte und deren Gründe und Zusammenhänge weiss... (was sie selber noch nicht wussten). Eine niederländische Ausgabe wäre sicher eine tolle Ergänzung!
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am 9. Mai 2011
Die Schwerpunkte dieses Buches betreffen:
* Den Aufstand gegen Spanien
* Das Goldene Zeitalter
* Die Jahre am Rande Europas (von der Französischen Revolution bis zu den 30-er Jahren des letzten Jahrhunderts)
* Holland unter Hitler
* Die Niederlande seit 1945

Bemerkenswert ist vor allem, dass Christoph Driessen nicht nur Daten rezitiert. Er erzählt Geschichte anhand von Schicksalen. Ob es historische Persönlichkeiten sind wie Michiel de Ruyter, Hollands Admiral im Seekrieg gegen England, oder die Brüder de Witt, die einem Lynchmord zum Opfer fielen. Oder unbekannte Menschen, wie die jüdische Schülerin Liza Cahn, die im Jahr 1942 als Beste ihres Abiturjahrgangs ausgezeichnet wurde, und wenig später in Auschwitz starb. Mata Hari, Johannes Heesters, Rudi Carell, Pim Furtuyn, Ayaan Hirsi Ali und andere finden sich hier wieder.

Außerdem wird intensiv auf Kunst und Kultur eingegangen. Gleich das erste Kapitel beginnt mit einer Reise von Albrecht Dürer im Jahre 1520 in die Niederlande. Später wird dieser Aspekt natürlich insbesondere während des Goldenen Zeitalters sehr intensiv dargestellt. Maler werden porträtiert, verschiedene Kunstwerke werden in Beziehung gesetzt zum geschichtlichen Geschehen. Auf gesellschaftliche Besonderheiten wird hingewiesen. Ob es das Gemälde Triumph des Todes von Pieter Bruegel dem Älteren oder die Anatomie des Dr. Tulp von Rembrandt ist. Dieser Teil hat mir persönlich sehr geholfen ein tieferes Verständnis zu entwickeln.

Daneben werden z.B. Geschichten von den Geusen (Piraten) erzählt, wie Piet Hein die spanische Silberflotte für Holland kaperte, und wie ein Kolonialbeamter aus Protest ein Buch schrieb, das als bedeutendster Beitrag zur niederländischen Literatur des 19. Jahrhunderts gilt: Max Havelaar oder die Kaffeeversteigerungen der Niederländischen Handels-Gesellschaft.

Und das, was man sonst so im Geschichtsunterricht gehört hat, kommt auch nicht zu kurz. Schlachtengetümmel, wechselnde Bündnisse, der Welthandel, die englische Navigationsakte gegen den niederländischen Zwischenhandel, die Seekriege, das Katastrophenjahr 1672, und so weiter und so fort.

Selbstverständlich findet der Leser am Ende eine Zeittafel, eine Auswahlbibliografie, ein Stichwortverzeichnis.

Kurz und gut:

Sicherlich ist das vorliegende Buch in dem einen oder anderen Detail verbesserungsfähig (wie ein anderer Rezensent in Bezug auf Quellenangaben schon bemerkt hat). Alles in Allem ist es für mich dennoch das perfekte Buch über die Geschichte der Niederlande. Informativ, spannend und lebendig erzählt. Was will man mehr?

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Noch ein Lesetipp: Die Deutschen und ihre Nachbarn: Niederlande. Meistens oberflächlicher als das vorliegende Buch von Christoph Driessen. Es gibt jedoch Ausnahmen, wo man weiterführende Informationen erhält: zum Beispiel über den Aufstieg des Maastrichter Töpferwarenhändlers Petrus Regout im 19. Jahrhundert oder die kurze Zeit der Wiedervereinigung mit den südlichen Provinzen, dem heutigen Belgien.
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am 23. Juni 2012
Ich lese das Buch zur Einstimmung auf einen Urlaub in den Niederlanden. Den anderen Rezensenten kann ich nur zustimmen: das Buch ist sehr gut geschrieben, liest sich flüssig, durchaus unterhaltsam, keineswegs so trocken wie man es bei einem Geschichtsbuch befürchten könnte. Man bekommt einen facettenreichen Überblick über die niederländische Geschichte. Auch kritische Aspekte (z.B. Sklavenhandel) sind keineswegs ausgespart. Aber man merkt dem Buch die Liebe des Autors zu seinem Gegenstand an und wird beim Lesen selbst angesteckt.
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am 8. Mai 2017
ich habe keine Lust eine Reszension zu schreiben. Jeder an den Niederlanden Interessierte sollte diese Buch lesen. Tip Top basta
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TOP 500 REZENSENTam 26. August 2017
Vor 400 Jahren schafften die Niederländer die erfolgreichste Revolution aller Zeiten. In einem erbitterten Freiheitskampf warfen sie die Spanier, damals mächtigste Nation Europas, aus dem Land, knöpften ihnen auch gleich ihre wichtigsten Kolonien und die weltweite Seeherrschaft ab. Brasilien, die kleinen Antillen, New York, Südafrika, Ceylon, Indonesien, Taiwan, Macao - all diese für den Handel wichtigen Länder gehörten nach wenigen Jahrzehnten zum Holländischen Kolonialreich. Seine Kaufleute erwirtschafteten so viel Geld, dass Hollands Börse den ersten Börsencrash produzierte - wegen holländischer Tulpen!
Das Glück war auf ihrer Seite. Die Engländer machten Spanien das Leben schwer, die Portugiesen fühlten sich von letzteren unterdrückt und verteidigten Portugiesisch-, jetzt Spanisch-Indien nur halbherzig. So taten sich im Weltreich der spanischen Könige jede Menge Lücken auf, in die die Holländer beherzt vorstießen.
Der Abstieg kam nach dem größten Erfolg: der holländische König wurde König von England, nahm die holländischen Experten mit nach London und kurze Zeit später machten die Engländer mit den Holländern das, was die mit den Spaniern gemacht hatten: Sie nahmen ihnen die Seeherrschaft und die wichtigsten Kolonien weg. So endete nach 100 Jahren der großen Traum einer holländischen Handelswelt.
Siehe auch: Die Legionen des Varus: Das andere Mittelalter. Wenn die Römer gewonnen hätten.
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am 7. Juni 2010
Am vorliegenden Buch fällt zunächst sein moderner Stil wohltuhend auf. Zahlreiche in sich abgeschlossene Textboxen greifen Persönlichkeiten, Ereignisse und Beobachtungen auf, die prägend für die Niederlande wirken.

Der Autor kann als niederländischer Staatsbürger mit einiger Autorität schreiben. Gleichzeitig ist er in Deutschland aufgewachsen und daher mit einer (selbst-)kritischen Geschichtsaufarbeitung vertraut. So erklärt sich, dass auch die insb. in niederländischen Quellen oft unterbelichteten Aspekte thematisiert werden, wie z.B. die Rolle des Landes im zweiten Weltkrieg und der anschließende Kolonialkrieg in Indonesien. Letzterer wurde nach der Interpretation dieses Buches nach hohen Verlusten der Zivilbevölkerung erst aufgrund der Drohung der USA, die Marshall-Hilfe einzustellen, beendet. Zu dieser interessanten These hätte man sich einen besseren Quellenverweis gewünscht. Daher gilt als größtes "even better if": Das Buch hätte davon profitiert, wenn die Aussagen mit Quellen belegt worden wären. Es reicht nicht, nur Auswahlliteratur auf den letzten Seiten zu nennen. Wenn Fußnoten in der zweiten Auflage nachgereicht werden und vielleicht noch eine Erklärung für den überdurchschnittlichen Wachstumsschub in den 1990er Jahren angefügt würde, hätte das Buch das Potenzial, zu einem Standard-Einstiegswerk zu werden. Eine niederländische und eine englischsprachige Ausgabe ist dem Buch in jedem Fall zu wünschen.
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