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am 26. November 2016
Meine Meinung zum Buch:
Despereaux
Von einem der auszog das Fürchten zu verlernen

Aufmerksamkeit und Erwartung:
Diesen Punkt findet ihr wie immer auf meinem Blog :)

Inhalt in meinen Worten:
Eine kleine Maus, namens Despereaux erblickte das Licht der Welt. Angst hatte er nicht wirklich und nachdem er die Prinzessin Erbse kennen lernen durfte, ist er verliebt. Doch das bringt den Ausschluss aus der Mäusefamilie. Doch er wäre kein Held, wenn er nicht einen Weg finden würde, um ein Held zu sein.
Denn es gibt im Schloss noch ziemlich böse Ratten, die nur eines wollen - Chaos!
Wie der Mäuserich ein Held wird, wie er das Abenteuer besteht und was Suppe im Buch auf sich hat, das erzählt euch dieses Buch.

Wie empfand ich das gelesene?
Ich muss gestehen, das Buch ist recht einfach zu lesen, jedoch musste ich mich wirklich auf diese Geschichte einlassen.

Sprachstil:
Interessant ist an diesem Buch, dass die Autorin den Leser direkt anspricht und mich dadurch im Buch herum führt und die Geschichte dadurch eher wie eine Erzählung als eine Geschichte wirkte.
Auch fand ich es hin und wieder etwas seltsam, dass die Autorin mich ansprach, als wäre ich dumm und wüsste manche Worte und Zusammenhänge nicht, das hat mir dann auch nicht so gut gefallen. Wenn ich mir aber die Altersgrenze des Buches betrachte,wird mir klar, das kleinere Kinder nicht wirklich die Worte die ich kenne auch kennen werden.

Spannung:
Dadurch das die Autorin am Kapitelanfang sehr oft schon mitteilte was passieren wird, war zwar meine Neugierde geweckt, jedoch überrascht und gespannt war ich dann nicht mehr so ganz.

Geschichte:
Ich finde die Idee hinter der Geschichte faszinierend.
Einerseits weil es als Oberflächliche Geschichte wirken mag, und doch viel viel tiefer geht. Und ich vermute das man das Buch nicht auf dem Ersten Blick komplett durchschauen kann, sondern das ich es öfters lesen muss um wirklich jedes angesprochene Thema im Buch erkenne.
Denn das Buch ist gewürzt mit Themen und ist dadurch irgendwie sogar Zeitlos.

Charaktere im Buch:
1) Prinzessin Erbse, die mit dem Mäuserich sprechen kann, und sehr vorsichtig und zart mit ihm umgeht.
2) Mig die eine Behinderung hat, und verkauft wurde. Ein Mädchen, dass doch nur eines sich wünscht - das seine Mutter bei ihm wäre.
3) Die Ratten, die nicht wirklich positiv eingestellt sind und auch wirklich das Gegenteil der Mäuseriche ist. Es kann nichts helles ohne dunkles und nichts dunkles ohne helles bestehen, und das kommt durch die Ratten sowie durch Mäuse vor.
4) Mäuse - hier ist vor allem der Despereaux der Held und die Geschichte handelt auch irgendwie mehr um ihn als um alles andere und doch ist er versteckt. Obwohl er als Schwäche zählt, ist er der Starke. Er schafft etwas, was alle anderen nicht schaffen. Auch dank ihm kommen sehr viele Themen im Buch vor, die zu viele sind, um sie wirklich alle hier zu erzählen.

Die Mischung an den Figuren im Buch fand ich sehr gelungen und ich konnte mir jede Figur gut vorstellen und die ein oder andere Figur wuchs an mein Herz.

Fazit:
Ein Buch das nicht unbedingt einfach in der Handhabung war, aber dafür so viele Themen anspricht, die es wert sind näher betrachtet und erkannt zu werden.
Das Thema wie bekämpfe ich Furch/Angst kam mir jedoch etwas zu kurz, weswegen ich mich wundere das es genau zu diesem Buchtitel gekommen ist.
Ein modernes Märchen, das zeigt, Liebe ist stärker als Hass und Gewalt.

Sterne:
Dem Buch gebe ich 3 Sterne.
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am 4. März 2012
Despereaux ist anders als andere Mäuse, schon von Geburt an. Bereits mit offenen Augen geboren und nicht daran interessiert pausenlos an Futter zu denken, scheint er sich nicht wie eine normale Maus verhalten zu können. Er sieht auch nicht aus wie eine normale Maus. Despereaux hat riesige Ohren ist aber ansonsten viel zu klein. Er hat nicht vor allem Angst, huscht nicht hin und her und versteckt sich auch nicht immerzu. Weder seine Eltern noch seine Geschwister können dies ändern. Als seine Schwester ihn dann mit in die Bibliothek nimmt um das leckere Papier zu kosten, findet Despereaux die Buchstaben und die Geschichte, die diese erzählen, wesentlich spannender.

Eines Tages nimmt er einen wunderbaren Klang war, dem er folgt, wodurch er schließlich bei der Prinzessin Erbse und dem König landet, der ihr ein Lied vorspielt. Auf Anhieb verliebt er sich in die Prinzessin und auch sie findet ihn putzig. Doch ihr Vater jagt Despereaux davon und hätte ihn vielleicht sogar getötet, denn Mäuse sind Nagetiere. Das macht sie leider zu Verwandten der Ratte und die sind im Schloss und im restlichen Königreich streng verboten. Schließlich war es damals eine Ratte, die den Tod seiner geliebten Königin verursacht hat.

Leider wird Despereaux bei seinem Besuch bei der Prinzessin gesehen und von seinem eigenen Bruder an den Mäuserat verraten. Dieser beschließt, dass Despereaux ins Verlies geschickt wird, weil er angeblich eine Gefahr für alle Mäuse im Schloss darstellt und offensichtlich nicht in der Lage ist, sein Verhalten anzupassen.

Eigentlich hätte Despereaux im Verlies von Ratten gefressen werden sollen, doch er hatte Glück und wird gerettet. So erfährt er von dem furchtbaren Plan der Ratte Roscuro, die sich an der Prinzessin rächen will. Nun macht Despereaux es sich zur Aufgabe seine geliebte Erbse zu retten, was für einen so kleinen Mäuserich aber alles andere als einfach ist.

Despereaux ist ein wunderschönes Kinderbuch, das sich mit Sicherheit wunderbar zum Vorlesen eignet, vor allem auch wegen der eher kurzen Kapitel.

Der Schreibstil liest sich schon, wobei Kate DiCamillo immer wieder den Leser persönlich anspricht und dabei auch Fremdwörter einfließen lässt, die sie dem Leser dann meistens auch an einem Beispiel erklärt.

Ingesamt ist das Buch noch einmal in vier Bücher aufgeteilt. Die ersten drei erzählen die Geschichte je eines Charakters, die dann in dem vierten Buch wunderbar von der Autorin miteinander verbunden werden um so alles auf einen Nenner zu bringen.

Despereaux selbst ist ein sehr charmanter und sympathischer Charakter, den man einfach lieb gewinnen muss. Er ist nicht nur mutig, sondern hat auch noch ein sehr gutes Herz.

Insgesamt ist die Geschichte von Kate DiCamillo ein wundervolles Kinderbuch, aus dem man auch noch etwas lernen kann.
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Despereaux ist klein. Er hat viel zu große Ohren, kränkelt und verhält sich nicht richtig. Er liest in einem Buch, anstatt die Seiten zu fressen. Er huscht nicht davon, wenn er im Schloss gesehen werden könnte und er denkt nicht permanent ans Fressen.
Antoinette, seine französische Mutter und sein Vater, respektables Mitglied des zwölfköpfigen Rates, schütteln ein ums andere Mal den Kopf, wenn sie von Despereaux? Brüdern und Schwestern erfahren, was ihr kleinster und letzter Sohn falsch macht. Doch heute geht der Kleine zu weit. Nicht nur, das sein Bruder ihn beobachtet, wie er vor der Prinzessin sitzt und der Stimme des Königs lauscht, er lässt sich sogar anfassen. Er scheint zu genießen, dass die kleine Prinzessin ihn bemerkt, mit ihm redet und ihm den Kopf streichelt.
Der Rat wird einberufen und Despereaux muss vor ihm erscheinen, um seine Sünden einzugestehen und zu bereuen. Doch Despereaux steigert das Unbehagen des Rates noch, indem er seine Liebe zur Prinzessin eingesteht und sein Verhalten als richtig bezeichnet. Der Mäuse-Rat beschließt, den kleinen Despereaux auf der Stelle ins Verließ zu bringen und dem Tod durch die dort herrschenden Ratten zu überantworten.

Szenenwechsel

Chiaroscuro will eine gute Ratte sein. Das heißt er will böse, niederträchtig und gemein sein. Doch als die Tür des Kerkers sich öffnet, um einen weiteren Unglücklichen ins dunkle Reich des Kerkermeisters zu bringen, sieht er starr vor Staunen den Lichtspalt der Tür. Nie in seinem kurzen Leben war es Chiaroscuro vergönnt, Licht zu sehen. Er starrt in die Strahlen und eine ungeahnte Sehnsucht steigt in ihm auf. Er muss ins Licht, muss die Welt dort oben erkunden.

Szenenwechsel

Miggery Sow ist traurig als ihre Mutter stirbt. Noch trauriger, als ihr Vater sie an einen Fremden verkauft und ohne sich umzudrehen davon geht. Ihr Leben besteht danach nur noch aus Arbeit und Ohrfeigen. Erst als der König Soldaten durchs Land schickt, um seine neuen Gesetzte zu verkünden, kommt sie frei. Sklaverei ist nicht erlaubt und der Soldat nimmt sie mit auf das Schloss. Dort kann sie zum ersten Mal in ihrem Leben essen und schlafen ohne geschlagen zu werden.

Despereaux findet sich im Kerker wieder, Chiaroscuro sehnt sich nach Licht und Miggery Sow träumt davon, eine Prinzessin zu sein. Keiner der Drei ahnt, wie eng ihr Schicksal verwoben ist und welch großes Abenteuer ihnen noch bevor steht bis - ja, bis im Königreich wieder Suppe gegessen werden kann. Die ist nämlich aus gutem Grund verboten.

Was für eine abenteuerliche, einmalige Geschichte. Kein Klischee passt, keine Wendung kommt dem Leser bekannt vor, kein Einfall wirkt aus anderen Abenteuern entlehnt.
Kate DiCamillo ist ein Märchen für Kinder und Erwachsene gelungen, das die seltene Qualität auszeichnet, einzigartig zu sein.
Idee, Verlauf und Schluss sind so märchenhaft, so zauberhaft, so lieb und süß, dass das Buch zu Recht mit Preisen bedacht wurde.
Die klaren, einfachen Sätze, die metaphernreiche Sprache der Autorin fügt sich zu einer schlichten und doch komplexen Geschichte zusammen. Schlicht, weil der Fortgang der Ereignisse ähnlich einem griechischen Epos etwas zwangsläufiges, schicksalhaftes hat und komplex, weil drei Handlungsstränge erzählt werden, die erst im vierten Teil des Buches zusammengefügt werden.
Dabei macht die Autorin nicht den Fehler, allzu schlicht zu sein. Schwierigere Wörter erklärt sie entweder oder sie ergeben sich aus dem Zusammenhang. Des weiteren spricht sie am Ende jedes Kapitels den Leser direkt an und gibt Ratschläge, sinnt über das Geschehene nach oder macht dem (kleinen) Leser Mut, weiter zu lesen. Denn spannend, teils grausam geht es zu in diesem Märchen. Das aber kennt jedes Kind aus zahlreichen Märchen zur Genüge und überschreitet nie ein erträgliches Mass. Zwar ist das Schicksal Despereaux? traurig, das der Ratte Chiaroscuro hart und das des Mädchens Miggery deprimierend, aber der Sinn hinter den Ereignissen, die Moral der Geschichte ist nie zu dick aufgetragen, nie übertrieben oder schulmeisterlich. Mit sehr viel Gefühl umschifft DiCamillo diese Klippen und erweist sich als glänzende Erzählerin. Vor allem, wenn sie gefühlvoll über Sehnsüchte spricht, ob die der Maus, der Ratte oder des Kindes, erreicht sie beim Leser große Empathie für ihre Charaktere.

Die Illustrationen sind sehr realistisch, wirken wie aus einem uralten Buch entnommen und tragen zu dem besonderen Flair der Geschichte bei. Die Bilder von Timothy Basil Ering wirken zeitlos, klassisch und tragen mit Sicherheit dazu bei, dass der Käufer dieses Buch als eines der besten Kinder- und Jugendbücher der letzten Jahre empfindet.

Fazit: "Despereaux - Von einem der auszog das Fürchten zu verlernen" ist ein wundervolles Buch. Es eignet sich für Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Die direkte Ansprache des Lesers am Ende jedes Kapitels ist zwar anfangs befremdlich, man gewöhnt sich aber schnell daran und lernt es später gar zu schätzen. Der Leser fühlt sich durch diesen Kniff in die Geschichte involviert und für Wert erachtet, an den Gefühlen und Fragen der Autorin teil zu haben.
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am 2. Februar 2010
Ich erwartete einen modernen Kinderbuchklassiker und wurde bitter enttäuscht. Stattdessen fand ich mich in einer Geschichte wieder, die für kleine Kinder mehr als ungeeignet ist.
Sie handelt von verkauften und misshandelten Kindern, von Leiden und Tod, und sogar der Titelheld wird zwischenzeitlich mit einem Messer verstümmelt. Nun könnte man argumentieren, dass auch klassische Märchen einer gewissen Grausamkeit nicht entbehren, aber dieses hier wird zudem noch gekrönt durch eine sprachliche Ausdrucksweise, die sehr einfallslos ist (auf nahezu jeder Seite wird der Leser ein paar Mal mit "Lieber Leser" angesprochen, wobei der übermäßige Gebrauch dieses Stilmittels irgendwann ermüdend und monoton wirkt) und zum Teil eher der Fäkalsprache zugeordnet werden muss (Despereaux's Bruder flucht ständig "Schöne Sch***").
Insgesamt ein Buch, das durch den sympathischen Mäusehelden ein wunderschöner Klassiker für Kinder hätte werden können. Leider hat Kate DiCamillo eine grausige Horrorstory daraus gemacht.
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am 28. Juli 2004
Ursprünglich war das Buch ein Geschenk für meine 10 jährige Tochter, weil es mich jedoch sehr interssierte und vom Cover schon alleine ansprach, habe ich zuerst damit angefangen und ihr die Geschichte parallel dazu vorgelesen.
Es ist eigentlich ein Kinderbuch, aber es ist auch ein Buch für " kindgebliebene Erwachsene".
Liebevoll, ins Detail gehend, den Leser ansprechend, fesselnd und zum Nachdenken anregend.
Ein wunderschönes Buch zum Verschenken für Menschen die einem lieb sind und ein " errlisches Buch für Mama's, Papa's und die Kinder. Wahrlisch es ist übeaupt keine Enttäuschung" würde Despereaux'Mama Antoinette in ihrem süßen frazösichen Akzent jetzt sagen :-)
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am 6. November 2006
die ich beim Lesen deises Buches verbringen konnte. Was soll ich sagen, es ging mir an Herz, es hat mich verzaubert. Natürlich ist die Geschichte auch dunkel und düster, aber auch die Welt in der wir leben ist an manchen Stellen dunkel und düster. Selbst wenn unsere Kinder glauben, sie seien die Prinzessin in einem Palast, so liegt darunter doch der Kerker. Vielleicht mag einer sagen, das Buch ist für Kinder nicht geeignet, ich finde aber schon. Die Kinder lernen, dass die Welt nicht nur voll Licht ist, es gibt auch die dunkle Seite vor der man sich in acht nehmen muss und dann muss man ausziehen, um das Fürchten zu verlernen. Wunderbar! Volle Punktzahl.
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am 17. Dezember 2004
Ab und zu sollten auch Erwachsene mal zu Kinderbüchern greifen- „Despereaux" gehört unbedingt zu einer solchen Auswahl.
Despereaux ist ein - zu klein geratenes - Mäuschen mit großen Ohren. Der Mäuserat schickt Despereaux wegen seines einer Maus nicht würdigen Verhaltens (er mag keinen Käse und will ständig ans Licht) zur Strafe ins dunkle Verließ eines Schlosses zu den Ratten - quasi eine Todesstrafe. Doch keine Angst, in einem Kinderbuch gibt es keine blutigen Gemetzel. So kann Despereaux entkommen und gleichzeitig für seine große Liebe, Prinzessin Erbse, kämpfen.
Wie ein verliebtes und zu klein geratenes Mäuschen eine richtige Prinzessin vor der bösen Ratte Roscuro und der plumpen Kammerzofe Miggery retten kann, das sei allerdings hier nicht verraten.
Diese fesselnde Geschichte ist übrigens auch sehr schön illustriert und vor allem das Titelbild mit Despereaux macht schon große Lust aufs Lesen.
Wenn man als Erwachsener das Buch gelesen hat und wenn alle anderen Erwachsenen aus dem Freundeskreis das Werk kennen, dann - aber wirklich erst dann - dürfen vielleicht auch mal die Kinder erfahren, warum in der Heimat von Prinzessin Erbse Suppe verboten war und warum der böse Roscuro immer mit einem Löffel auf dem Kopf herumläuft.
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am 2. November 2006
Es gibt diese Bücher, zu denen sowohl Kinder als auch Erwachsene Zugang finden, und dieses ist eines davon.

Das, was in anderen Rezensionen eher als negativ beschrieben wird, hat auch eine positive Komponente: Das Leben der Protagonisten ist beileibe kein Zuckerschlecken, und doch gibt es keine Figur in der Geschichte, die nur schlecht oder böse wäre und auch die "Guten" haben ihre Charakterschwächen.

Eigentlich handelt das Buch davon, wie mutig Sehnsucht machen kann, und sei man auch nur ein lächerlich kleiner Mäuserich mit viel zu großen Ohren, eine häßliche Ratte mit einem zerbrochenen und schief zusammengewachsenen Herzen oder ein blumenkohl-ohriges Mädchen, das von seinem Vater verkauft wurde. Und wie auch im richtigen Leben gehen die Träume dieser drei im Besonderen nicht einfach so und uneingeschränkt in Erfüllung, aber am Schluß der Geschichte findet jeder zumindest einen Teil seiner Sehnsüchte erfüllt.

Dieses Buch macht Mut.

Das erste Mal kam ich damit in Berührung, als mir in der Bibliothek das Hörbuch mit Rosemarie Fendel in die Hände fiel. Es vereinfacht das Verstehen der Einschübe ungemein (sie gibt dem Ganzen einen leicht ironischen Unterton, der den erhobenen Zeigefinger überhaupt nicht aufkommen läßt), und auch das Problem des französischen Akzentes von Despereaux' Mutter wird hier auf eine wunderbare Art gelöst. Ich habe selten ein Buch so fantastisch vorgelesen gehört wie dieses von Frau Fendel.

Für Kinder ist die Hörbuchvariante meines Erachtens besser geeignet als das Selbstlesen. Aber ich bin auch ein Verfechter des Vorlesens, und dafür ist dieses Buch einfach prädestiniert, weil der Erwachsene mit seinen Erfahrungen die Nuancen der Geschichte besser hervorheben kann.

Ein zauberhaftes Buch!
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am 8. Oktober 2014
Meine Meinung [Kurzrezension]

Cover & Gestaltung: Der Zeichenstil des Illustrators gefällt mir zwar sehr gut, aber von den Motiven konnte er mich nicht überzeugen. Gerade für ein Kinderbuch finde ich sie von der Atmosphäre her zu düster und nicht kindgerecht genug.
Schreibstil: Kate DiCamillo hat für ein Kinderbuch doch eher einen Schreibstil, der nicht unbedingt zur Zielgruppe passt. Auch hier war dieser nicht kindgerecht genug, wobei er mir gefallen hat. Durch die sehr kurzen Kapitel kommt man auch schnell voran.
Charaktere: Dadurch, dass das Buch in Abschnitte unterteilt ist, welche aus verschiedenen Sichtweisen erzählt werden, bekommt man sehr viel von den einzelnen Charakteren mit und kann ihr Handeln sehr gut nachvollziehen. Selbst die unsympathische Ratte Roscuro kann man teilweise verstehen, wobei mich Miggery Sow einfach nur aufgeregt hat. Natürlich hatte sie es nicht leicht, allerdings ist sie auch nicht gerade die Klügste.
Handlung: Der Verlauf der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, gerade die Abschnitte mit Despereaux. Die Aussage, die hinter dem Buch steht, wird wunderbar rübergebracht – Jeder kann ein Held sein, wenn man nur mutig ist.

Fazit

Ein außergewöhnliches Kinderbuch, wobei ich es nicht jedem Kind empfehlen kann. Teilweise ist die Geschichte (inkl. Zeichnungen) einfach zu düster und der Schreibstil ist nicht unbedingt kindgerecht.
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am 19. August 2005
Es ist ein herrliches Fantasy-Märchen mit einem sehr sympathischen Helden. Despereaux ist eine Maus, die es von Geburt an schon nicht leicht hatte. Trotzdem gab er niemals auf. So ein kleines Mäuseherz - und soviel Liebe und Mut darin. Einfach toll. Despereaux verliebt sich nämlich in die Prinzessin des Schlosses in dem die Mäuse hausen. Und das ist nach alten Mäuseregeln ein Verbrechen, auf das Kerker steht. Man setzt die arme Maus dem Tode aus. Doch Despereaux wäre nicht Despereaux, wenn er so einfach aufgeben würde. Und seiner großen Liebe zu entsagen fällt ihm schon gar nicht ein. Er kämpft dafür, was sein Herz ihm sagt.
Vor allem ist dieses Buch eine Geschichte über die man nachher auch ein wenig reden muß.
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