flip flip flip Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedFamily AmazonMusicUnlimited BundesligaLive



am 7. März 2014
Ich habe das Buch als Geschenk gekauft und natürlich auch selber reingeschaut.
Es hat sehr veile Abbildungen und die Texte sind sehr verständlich geschriebene. Man kann auch die Kunstgeschichte dadurch lernen und sich mit den Aspekten vieler Künstler Beschäftigen. Daumen Hoch!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 28. April 2013
Vom Surrealismus über Hyperrealismus bis hin zu optischen Illusionen: Kunstwerke, die den Verstand des Betrachters herausfordern und seine Wahrnehmung pointiert in Frage stellen, zählen durch alle Epochen mit zu den populärsten ihrer Zeit. Wie mannigfaltig und stilistisch unterschiedlich dieser Aspekt tatsächlich ist, und dass er sich nicht ausschließlich auf Malerei begrenzt, das verdeutlicht Céline Devalaux in diesem qualitativ gefertigten Bildband eindrucksvoll. Die insgesamt 192 hochwertigen Seiten bieten einen sehr ausgewogenen und stellenweise auch überraschenden Rundumblick. Untergliedert in die Kapitel "Das Auge Täuschen" (von Michelangelo über Jan van Eyck, Jeff Koons, Gerhard Richter bis Banksy etc.), "Doppeldeutige Kunst" (mit Holbein, Dalí, Erhard Schön, Tony Cragg u.a.), "Formspiele" (z.B. Arcimboldo, Bernard Pras, Emma Hack, Evan Penny, etc.), "Die Anatomie des Sehens" (Seurat, Vasarely, Chuck Close, Bridget Riley usw.), und "Jenseits der Wirklichkeit" (Magritte, Escher, Jeff Wall, Ron Mueck, u.a.). Insgesamt über 60 Künstler und Werke, die unterschiedlicher kaum sein könnten und zusammen einen herausragenden, spannenden und auch Kunstsparten-übergreifenden Einblick in die Welt der optisch-tiefgründigen Täuschungen fernab von simplen Effekthaschereien bieten. Von der Klassik bis in die Post-Moderne, von Malerei über Skulptur bis Installation und Fotografie wird die enorme Bandbreite jeweils exemplarisch präsentiert, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, jeweils gut mit erläuternden Textpassage und Einführungen ergänzt.

Fazit:
Ein sehr kurzweiliger Bildband mit gut selektierten Werken. Für allgemeine Kunstinteressierte ebenso interessant und unterhaltsam wie für angehende Künstler mit Faible für Illusionen, die mittels dieser kompakten Gesamt-Darstellung einen exzellenten Überblick über die verschiedensten Methoden, Ideen und Ansätze bekommen.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 19. Mai 2013
Schon beim ersten Blättern bleibt der Blick an etlichen Kunstwerken hängen, von denen einige mehr, andere weniger bekannt sind. So treten natürlich etliche Surrealisten im Buch auf, unter anderem Magritte und Dalí. Auch M. C. Eschers "Wasserfall" darf nicht fehlen, ebenso wie zahlreiche Werke noch lebender Künstler wie Gerhard Richter, Jeff Koons, Edgar Müller - ein Autodidakt, der gewaltige 3-D-Pflastermalereien kreiert -, Maurizio Cattelan, Michael Kalish und viele andere.

Dem Trompe-l'oeuil in der Antike sind mehrere Seiten gewidmet, und im Kapitel zur doppeldeutigen Kunst trifft der Leser erstaunt auf eine jungpaläolithische Statuette, die "Venus von Milandes": Je nachdem, von welcher Seite man sie betrachtet, stellt sie eine Frau oder einen Phallus dar.
Arcimboldo, van Eyck, Michelangelo, Hans Holbein der Jüngere, die Mogulschule des 17. Jahrhunderts und Utagawa Kuniyoshi, um nur einige weitere Beispiele zu nennen, sind Zeugen dafür, dass das Spiel mit der Wahrnehmung des Betrachters und die damit verbundenen Möglichkeiten, die offensichtliche Bildaussage infrage zu stellen, sie ad absurdum zu führen oder mehrdeutig beziehungsweise komplex zu gestalten, zu allen Zeiten und in den unterschiedlichsten Kulturen eingesetzt wurde, vor allem in der Malerei und später in der Fotografie.

Im Allgemeinen gesteht das Buch jedem Künstler eine Doppelseite zu; eine Seite erläutert die jeweilige Vita und das Schaffen des Künstlers im Kontext der Illusion sowie das auf der zweiten Seite präsentierte Werk. Nicht selten werden mehrere Werke eines Künstlers vorgestellt, auch diese großformatig und folglich auf mehreren Seiten. Der Verlag hat weder an der Seitenanzahl noch am Format gespart und ermöglicht es somit dem Betrachter und Leser, die Abbildungen in einer Größe anzusehen, die den einzelnen Illusionen gerecht wird. Sowohl die Druck- und Papierqualität als auch die gesamte Aufmachung überzeugen, obwohl der Preis für einen Bildband mit diesem Umfang und Anspruch durchaus moderat ist.

Viele Bilder mögen für sich sprechen, die Texte bieten allerdings eine solche Fülle an interessanten, wissenswerten und in angenehm lesbarem Stil angebotenen Informationen, dass es sich unbedingt lohnt, das Buch auch aufmerksam durchzulesen; doch auch rein um der Freude an den außergewöhnlichen Bildern willen, wird der Kunstfreund das Buch immer wieder einmal gern in die Hand nehmen. Eine so umfassende und abwechslungsreiche Zusammenstellung von Kunstwerken, die auf Illusionen beruhen, dürfte es bislang nicht gegeben haben.
Eine aufschlussreiche und faszinierende Lektüre für jeden Kunstfreund und sicher auch ein spannender Einstieg für Menschen, die gerade beginnen, sich mit der Kunst zu befassen!
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 14. September 2013
Es gibt eine ganze Reihe von Büchern, die sich mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung mit optischen Täuschungen und Illusionen auseinandersetzen. Dieser sehr repräsentative Kunstband konzentriert sich darauf, was die großen Namen der Kunstgeschichte und der zeitgenössischen Kunst aus dem Thema gemacht haben.

In dem Buch Optische Illusionen: Schauen, erkennen, staunen, das eine interessante Ergänzung zum vorliegenden darstellt, geht es eher um die Vollständigkeit der Phänomene, wobei auch unbekanntere Künstler zum Zuge kommen. Perspektivische Illusionen à la Escher nehmen dort einen größeren Raum ein, ohne daß auf ein einziges Escher-Bild zurückgegriffen werden mußte. Insofern ist das von Céline Delavaux in ihrem Buch gezeigte bekannteste aller Escherbilder eine enttäuschend langweilige Auswahl. Aber das ist auch schon die einzige nennenswerte Fehlentscheidung der Autorin. Ihre Texte sind erfrischend prägnant und vermeiden die Schwatzhaftigkeit, mit der manche Kunstkritiker und Kommentatoren so gerne ihre Leser zutexten.

Dieser Prestel-Band ist ein großer Kunstgenuß und eignet sich auch als Geschenk für unbedarfte Kunstmuffel, die über einen solchen themengebundene Einstieg in die Kunst, möglicherweise zu neuen Einsichten gelangen.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 20. Oktober 2013
Jedem Künstler sind ca 3 bis 4 Seiten gewidmet, jeweils mit Kurzbiografie (1 Seite) und ein, zwei Abbildungen seiner/ihrer Kunst.

Das ist ein guter Überblick über das Thema "optische Täuschungen in der Kunst" (besonders für Einsteiger, aber auch zum wieder und neu Entdecken) - nicht mehr und nicht weniger.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 16. Juli 2013
Vielleicht hatte ich falsche Erwartungen - das ist ein kunstgeschichtlicher Führer mit bedeutungsschwangeren Texten, die erklären, was Betrachter sehen sollen. Allerdings: Die Bilder sind gut ausgewählt.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken