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Winfried Berner ist ein erfahrener Berater, der bereits seit über 25 Jahren mit dem Thema Change Management und Unternehmenskultur vertraut ist. Diese Praxiserfahrung merkt man dem Werk auf jeder Seite an. Seine Grundthese: Soft Facts sind die Hard Facts von morgen und wie mit diesen Soft Facts auf eine gute Art und Weise umgegangen werden kann, illustriert er auf knapp 400 Seiten.

Nach der kurzen und prägnanten Einführung: "Weshalb Unternehmenskultur einen Unterschied macht" widmet er sich im ersten Teil auf gut 50 Seiten Fragestellungen wie:
- Was ist überhaupt Unternehmenskultur?
- Wie entsteht sie?
- Wie kann Unternehmenskultur diagnostiziert werden?

Im zweiten Teil entfaltet er auf gut 200 Seiten die das gesamte Portofolie der Kulturveränderungsarbeit:
- Können Unternehmenskulturen überhaupt verändert werden?
- Was funktioniert in solche Veränderungsprozessen und was nicht.
- Warum sind die Veränderungsziele so entscheidend?
- Wie gehe ich konkret vor?
- Welche Rolle spielen dabei die Führungskräfte?
- Welche Aufgabe kann hier dem HR-Bereich zuwachsen?

Berner macht dabei auch von der Beantwortung detaillierter Fragestellungen nicht halt. Mir hat z.B. gut gefallen, wie er mit der Frage und in manchen Firmen auch dem Hype um gedruckte Leitbilder umgeht (vgl. S. 80-81) – was in der provokant formulierten Überschrift kumuliert "Die Druckmaschine ist der Tod der Kulturveränderung". Ein anderes Beispiel für seine sehr konkreten Schilderungen ist auch die Beschreibung, welchen Beitrag eine SWOT-Analyse zur Zielklärung leisten kann (vgl. S. 127-128).

Im dritten Teil geht Berner auf spezielle Themen der Kulturveränderungsarbeit ein. Diese reichen von kultureller Integration bei Fusionen und Übernahmen über Unternehmensethik und Kundenorientierung bis hin zur Fehlerkultur. Am Beispiel von Toyota legt er aus be-triebswirtschaftlicher Perspektive (also ohne eine Argumentation über "Gutmenschentum") das Vertuschen von Fehler als so kostenintensiv dar, dass ein sofortiges Offenlegen von Fehlern eigentlich selbstverständlich wird (vgl. 343-354).

Was sicherlich auch eine besondere Qualität des Buches darstellt: Berner illustriert seine Ausführungen sehr passend mit kurzen Praxisbeispielen, denen die Beratungspraxis des Autors sehr deutlich anzumerken ist.

Für mich ist Winfried Berners Buch gelungen, welches es lohnt, von vorne bis hinten durchzulesen – der Leser wird von ihm gut hindurchgeführt. Ich glaube aber auch, dass die Leser, die eher kursorisch in das eine oder andere Kapitel hineinspringen wollen, das Buch für sich gut nutzen können.
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TOP 1000 REZENSENTam 27. November 2013
Wer den Begriff “Unternehmenskultur” auf die weichen Faktoren “Betriebsklima” oder “Stimmung innerhalb der Belegschaft” reduziert, verpasst die immense Chance, sein Unternehmen voranzubringen. Daran lässt Autor Winfried Berner in “Culture Change” keinen Zweifel. Seine Grundaussage lautet: “In vielen Branchen hat Kultur einen unmittelbaren Einfluss auf den geschäftlichen Erfolg”. Unternehmenskultur wird damit zum Wettbewerbsfaktor – die “notwendige Ergänzung für gute Produkte oder Leistungen”.

Für Berner ist Unternehmenskultur die “Menge der Gewohnheiten, in denen sich ein Unternehmen von seiner Umgebung unterscheidet”. Wie Sie dieses “Image” beschreiben, messen (“Kulturdiagnose durch Workshops und Interviews”) und bewerten können, erläutert er ausführlich und vor allem auch für Einsteiger verständlich. Die dabei zwangsläufig festgestellten Spannungen zwischen Mitarbeitern oder auch Abteilungen können durchaus leistungsfördernd sein. Verkrustete Lagerbildungen im Unternehmen bergen demgegenüber ein enormes destruktives Potenzial.

Fazit: “Culture Change” ist ein umfassender Ratgeber für Personalverantwortliche, Trainer und Top-Manager, die sich an das Thema “Change Management” bislang noch nicht herangetraut haben, weil es an Mut oder Wissen fehlt. Verständlich geschrieben und dank vieler Fallstudien sind Berners Erklärungen und Tipps problemlos auf den Alltag mittelständischer Unternehmen übertragbar.
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am 28. August 2015
Die Rückseite des Buches beschreibt es am treffendsten: Warum Soft Facts die Hard Facts von morgen sind. Die Rede ist von Culture Change – Unternehmenskultur als Wettbewerbsvorteil. Das Buch ist im Schäffer-Poeschel Verlag in der Reihe „Systemisches Management“ erschienen, ist aber keines der typischen Systemikerbücher. Gott sei Dank möchte man fast sagen, ist die Auswahl in diesem Bereich doch schon sehr groß. Systemische Ansätze finden sich zwar darin, der Schreiberling kommt jedoch eindeutig aus der Praxis. Er möchte weniger ein spezifisches (systemisches) OE-Konzept vermitteln, vielmehr nützliche Perspektiven für erfahrene Personal- und Organisationsentwickler/innen bieten. Das Buch eignet sich damit also für ein Fachpublikum, wenn gleich es absolut hilfreich auch für Führungskräfte aus der Linie wäre, sollte bei ihnen gerade ein Kulturveränderungsprojekt anstehen.

Gegliedert ist das Werk in drei Teile: Der erste setzt sich mit Unternehmenskultur an sich auseinander, wie sie entsteht und was diese ausmacht. Im zweiten Teil entfaltet der Autor die spezifische Logik von Kulturveränderungsprojekten, welche Aspekte es zu beachten gilt, weshalb sie scheitern können und wie ein erfolgreicher Veränderungsprozess aufgesetzt werden kann. Im dritten Teil werden Spezifika der Kulturveränderung angesprochen, bspw. der Aufbau einer neuen Unternehmenskultur, die kulturelle Integration bei Fusionen und Übernahmen oder auch die Verankerung unternehmensethischer Aspekte in die Kultur, ein Thema, das gerade für Finanzinstitute besonders aktuell ist.

Vergessen werden sollte auch die Einführung nicht, in welcher der Autor überzeugend deutlich macht, weshalb Unternehmenskultur einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil darstellt, sehr passend im übrigen zu unserer Argumentation der Vorteile strategischer Personalentwicklung.

Fazit: Zu Loben gibt es viel: Flüssig und verständlich geschrieben, eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema, kluge und machbare Vorgehensweisen, hilfreiche Ideen zur Umsetzung. Zu Kritisieren dagegen wenig. Einzige Anregung: Manchmal wären visuelle Darstellungen als Verdichtung des geschriebenen Wortes förderlich gewesen.
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am 11. Juli 2013
Dieses Buch ist zusammen mit dem anderen Buch von Winfried Berner mit Cases ein Grundlagenwerk für jeden der sich mit Organisationsentwicklung, Change Management und Kulturarbeit in Unternehmen befassen muss. Es ist schnell durchzuarbeiten und deshalb sollte man es unbedingt vorher lesen und einbeziehen in die Strategien und Massnahmen die man mit seinem Management als Grundlagen und Committments vereinbart.

Preis/Leistung stimmt absolut, insbesondere, wenn man es mit der Unzahl reisserisch aufgemachter Change Literatur vergleicht, die zum grossen Teil nur Teilaspekte abdeckt und scheinbar neue Produkte und Lösungen verkaufen will.

Glückwunsch zu diesem Buch...
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am 15. August 2013
How is this perfect? - Frei übersetzt: Wie ist das, was ist, genau richtig so, wie es ist?

Mit dieser erkundenden Haltung geht Winfried Berner in seinem Buch „Culture Change“ an eines der anspruchsvollsten Kapitel des Change Managements heran: die Entwicklung der Unternehmenskultur. Die Unternehmenskultur versteht er als Ausdruck davon, was sich in einer Organisation als typisches Verhaltens- oder Reaktionsmuster, als „Gewohnheiten einer Organisation“ herausgebildet hat - und nicht das, was im Leitbild oder in den Führungsgrundsätzen steht. Darin ist er sich mit Ed Schein, dem unbestrittenen Doyen in diesem Gebiet, einig. Diese beobachtbaren Gewohnheiten sind manchmal skurril oder gar dysfunktional sie sind aber grundsätzlich immer sinnvoll. Mitarbeitende und Führungskräfte, die sich entlang dieser Muster verhalten, verhalten sich vernünftig - auch wenn sie nicht den Unternehmenszielen dienen. Und genau das macht die scheinbar „softe“ Unternehmenskultur auch für den Betriebswirt interessant: Wenn die gelebte Kultur die Unternehmensziele schwächt, wird sie zum Kostenfaktor. Eine lebendige in sich stimmige Kultur aber, welche die Unternehmensziele unterstützt, wird zum Wettbewerbsvorteil - so der Untertitel von Berners neuem Buch.

Die Unternehmenskultur will erkundet werden. Sie liegt nicht offen da. Sie zeigt sich in unscheinbaren Handlungen. Beispielsweise ist sie in Belohnungs- und Bestrafungsmustern versteckt. Wer sich also anschickt einen Kulturwandel einzuleiten oder diesen zu begleiten, tut gut daran auf die Suche nach diesen Grundannahmen zu gehen. Das kann man auch. Anderes als bei Ed Schein, erscheinen diese Muster bei Winfried Berner nämlich wenig rätselhaft und können mit Geduld und Fragen erschlossen werden.

Einfache Fragen, welche helfen die Kultur zu ergründen, lauten zum Beispiel:

- Was muss man in diesem Unternehmen tun, wie muss man denken, auftreten, sich verhalten um dazuzugehören?
- Was darf man in dieser Kultur auf keinen Fall sagen oder tun - was führt zu Sanktionen, zu Ausgrenzung oder gar zu Ausschluss?
- Wodurch kann man sich in dieser Organisation hervortun, um sich Reputation zu erwerben, Karriere zu machen und möglicherweise zu einem internen „Helden“ zu werden?

Berner liest aus den Antworten, was für diese Organisation und seine Mitglieder ganz offensichtlich Sinn macht. „How is this perfect?“ eben.

Anhand des Kapitels zur „Kulturellen Integration bei Fusionen und Übernahmen“ lässt sich das gut zeigen. Bei Fusionen ist die Bedrohung gross, dass es zu einem Personalabbau kommt. Es macht daher Sinn, wenn die Führungskräfte beider Seiten vorerst ihre jeweiligen Stärken akzentuieren, sich abgrenzen und sogar das je eigene Wir-Gefühl stärken, statt sich wie gewünscht auf die Integration und die gemeinsamen Ziele zu fokussieren - obwohl sie die entsprechenden Workshops besuchen und dort auch aktiv mitmachen. „Solange wesentliche strukturelle Konflikte (…) nicht geklärt sind, können Workshops und Teamentwicklungsmassnahmen keine dauerhafte Entlastung bringen“, so Berners lapidare Bemerkung dazu (S.284). Wenn solche Dynamiken akzeptiert werden, wenn sie bei der Planung der Kulturentwicklung berücksichtigt werden, wenn sie offengelegt und diskutiert werden können, können sie auch entwickelt werden.

Es ist eine der ganz grossen Stärken von Winfried Berner, dass er dieses Erkunden, das sorgfältige Beobachten in den Vordergrund stellt, dass er uns Entstehung, Entwicklung und Wirkung von Kultur so gut vor Augen führen kann. Berner verfügt über das fachliche Rüstzeug um zu verstehen, was er da sieht. Dieses Rüstzeug stammt zu gleichen Teilen aus seiner fünfundzwanzigjährige Praxis und seinem riesigen Wissen in Psychologie, Sozialpsychologie, Soziologie und Betriebswirtschaft, welches er zum Nutzen des Themas einbringen und mit dem er vieles erklären kann.

Nach dem ersten Teil seines Buches („Was Unternehmenskultur ist, wie sie entsteht und wie sie sich auswirkt“) entfaltet er im zweiten Teil die „Logik und Methodik der Kulturveränderung“ in diesem gleichen Mix aus Praxis und grossem Wissen.

In nachvollziehbaren Schritten führt er uns durch den Veränderungsprozess:

- Veränderungsbedarf und Veränderungsziele
- die Eckpfeiler des Vorgehens festlegen
- Kulturprojekte richtig aufsetzen
- ein Veränderungskonzept entwickeln

Mit den Kapiteln „Schlüsselfaktor Führungskultur“ und „Der Personalbereich - Koordinator der Kulturveränderung“ zeigt er zum Abschluss des Methoden-Teils die Rolle auf die den beiden Schlüsselgruppen in diesen Veränderungsprozessen zufällt.

Berner bleibt auch in diesen methodischen Kapiteln ganz nahe an den Besonderheiten der Kulturveränderungsprozesse. Etwa dann, wenn er aufzeigt, dass Kulturveränderungsprozesse, anders als sonstige Projekte, weniger ein rigides Projektcontrolling als vielmehr einen ständigen, intensiven Austausch mit dem Vorstand bzw. der Geschäftsführung brauchen, dass ganz grundsätzlich das Narrative, der Dialog eine zentrale Rolle in diesen Prozessen spielen. Eine Besonderheit ist auch, dass das Risiko eines Rückfalls in alte Muster erheblich ist und dass Kulturentwicklung entsprechend eine viel längere Aufmerksamkeit braucht, dass sie Ausdauer braucht.

Im dritten Teil widmet sich Berner „Speziellen Themen der Kulturentwicklung“. Mit den Themen Fusion, interkulturelles Management, Unternehmensethik, Kundenorientierung, Streitkultur und Fehlerkultur greift er Themen auf, die in der Praxis am häufigsten zu Anfragen im Bereich der Kulturentwicklung führen. In diesem Teil zeigt Berner sehr schön auf, welche Fallgruben sich hinter den Begriffen verstecken und wie sie überwunden werden können.

Das neue Buch von Winfried Berner ist lesenswert, ausserordentlich praktisch und und intellektuell gehaltvoll. Ein klares „Muss“ für alle Changemanager und Changemanagerinnen.
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am 30. Januar 2013
Die Webseite des Autors ist schon extrem informativ und dementsprechend war meine Erwartung an das Buch. Gebündelte Kompetenz und gut geschrieben.
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am 13. Februar 2013
Ein namhaftes Universitätsklinikum stand in dem Ruf, auf medizinischem Gebiet exzellent zu sein, aber das Klima eines Kühlhauses zu haben. Ob das der Wahrheit entsprach oder eine maßlose Übertreibung war, ist in diesem Zusammenhang gar nicht entscheidend – so oder so hatte dieser zwiespältige Ruf Folgen.“ So die Einleitungssätze von Winfried Berner zu seinem eben erschienenen Buch „Cultural Change. Unternehmenskultur als Wettbewerbsvorteil.“

Je vergleichbarer Produkte und Dienstleistungen werden, desto mehr entscheidet die Unternehmenskultur über den Markterfolg. Kultur – also die Art, wie Mitarbeiter miteinander und mit den Kunden umgehen – beeinflusst unmittelbar Erträge und Profitabilität von Unternehmen. Gleichzeitig zählen Veränderungen von Unternehmenskulturen zu den schwierigsten Change-Vorhaben überhaupt …

Culture Change – ManagementRadio sprach mit dem exzellenten Berater und Autor Winfried Berner, Umsetzungsberatung.
[...]
Ulrich Hinsen
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