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am 28. August 2015
Wer die Zeitschrift „OrganisationsEntwicklung - Zeitschrift für Unternehmensentwicklung“ regelmäßig im seinem/ihrem Leserepertoire hat, der kennt die sog. Werkzeugkiste vermutlich nur allzu gut. Das Buch enthält 30 ausgewählte „Werkzeuge“ aus dieser Rubrik.
Das Buch ist für all diejenigen geeignet, die sich mit Wandel in Organisationen beschäftigen und die eigenen Instrumente auffrischen und erweitern möchte. Inhaltlich ist es in drei Bereiche gegliedert: Der erste Bereich gibt Ordnung im Werkzeugkasten, hier werden die Werkzeuge im Überblick dargestellt. Für all diejenigen, die gerne Struktur mögen, gibt es unterschiedliche Gestaltungsvorschläge zur Verortung der Instrumente, die auch gut für die eigenen Werkzeuge genutzt und angepasst werden können.
Die folgenden Kapitel widmen sich den Instrumenten aufgeteilt nach klassischem Beratungsprozess „den Wandel vorbereiten“, „Kontexte verstehen“, „Zukünfte erleben“, „Lernen gestalten“, „Organisation bewegen“, „Wandel vermitteln“ und „Veränderung bewerten“. Die Instrumente selbst sind weitgehend nachvollziehbar dargestellt. Natürlich steckt der Teufel im Detail, die konkreten Fragen kommen dann bei der praktischen Umsetzung. Teilweise werden die vorgestellten Instrumente durch Checklisten und Diagramme unterstützt, die sich gut in die Praxis integrieren lassen. Besonders aufschlussreich sind die Anmerkungen der Autoren, die auf mögliche Fallstricke und Stolpersteine in der Umsetzung hinweisen. Hier spürt man, dass überwiegend Praktiker/innen am Schreiben waren und keine reinen Schreibtischtäter, die den Wandel nur aus dem Elfenbeinturm kennen. Gut gelungen sind ebenfalls Hinweise auf die Entstehung der Methode inkl. der Angabe der entsprechenden Originalliteratur. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, in Zeiten von „copy and paste“ jedoch eine Bemerkung wert. Die vorgestellten Methoden changieren zw. bewährten Ansätzen wie Auftragsklärung, Kraftfeldanalyse oder „Action Learning“ und relativ neuen Herangehensweisen wie der „Methode Film“ oder „Blogging“.
Ein werkzeugkritischer Epilog, der sich mit der Sinnlosigkeit und „Übermethodisierung“ mancher Publikationen und gängiger Beratergruppen auseinandersetzt, rundet das Buch ab.
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am 5. Juni 2012
Die zukunftsorientierte Gestaltung von Veränderung wird zur überlebenswichtigen Kompetenz der Organisation.", so die Herausgeber in ihrem Vorwort. Und sie haben natürlich Recht, wie jeder weiß, der sich mit Organisationen und Change Management beschäftigt. Doch wie geht das, zukunftsorientierte Gestaltung von Veränderung? Eine Antwort auf diese Frage liefern Instrumente, gerne auch neudeutsch Tools genannt, oder eben: Werkzeuge des Wandels. Dabei präsentiert das Buch, herausgegeben vom Redaktionsteam der Zeitschrift für Organisationsentwicklung (ZOE), nicht nur 30 wichtige Tools für professionelles Change Management, sondern es ist selbst genau das: Ein Werkzeug des Wandels im Dschungel der Bücher zu Change und Tools. Denn im Werkzeugkasten eines Zukunftgestalters braucht es nicht nur Werkzeuge, sondern bei komplizierteren Werkzeugen auch eine Hilfestellung für deren Auswahl und Anwendung. Das Buch überzeugt dabei aus verschiedenen Gründen:
1. Die Auswahl: Ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, haben die Herausgeber doch eine feine Mischung von Werkzeugen ausgewählt, die sich für verschiedene Herausforderungen in der Organisation anbieten, die in den verschiedenen Phasen im Change Prozess eingesetzt werden können und die sich in der Praxis bewährt haben.
2. Die übersichtliche Darstellung: Die 30 Werkzeuge des Wandels werden nach sieben Phasen der Veränderung (von "Den Wandel vorbereiten" bis zu Die Veränderung bewerten") in eben sieben übergeordneten Kapiteln dargestellt. Jedes Kapitel gibt seinerseits einen Überblick über die Phase der Veränderung und die darin verorteten Werkzeuge. Und jedes Werkzeug ist mit einem methodischem Fingerabdruck versehen, durch den es in punkto Aufwand, Gruppengröße, Freiheitsgrad und Gemeinschaftserlebnis eingeordnet wird. Doch damit nicht genug: Die Herausgeber schlagen zu der selbst verwendeten Ordnung alternative Ordnungen im Werkzeugkasten vor und regen den Leser erfolgreich zur eigenen Strukturierung seiner Werkzeuge an. Geordnet ist weiterhin auch die Darstellung der einzelnen Werkzeuge nach dem Schema Einführung; Vorgehen/Methode; Besonderheiten in der Anwendungspraxis; weiterführende Literatur", was das Lesen erleichtert.
3. Die Sprache: Gibt es eine schönere Umschreibung für die Soziale Netzwerkanalyse als Die unheimliche Macht der heimlichen Strukturen"? Den Autoren und Herausgebern gelingt, was vielen nicht gelingt: Eine verständliche, aber dennoch anspruchsvolle Sprache mit Wort-Virtuosität zu kombinieren und balancieren. Ein Genuss!
4. Die Haltung: Von der Einleitung über die Werkzeug-Kapitel bis zum Epilog ("Gegen die ,Vertoolisierung` der Beratungsarbeit") macht die Publikation deutlich, dass kein Werkzeug dieser Welt zukunftsorientierte Gestaltung von Organisationen automatisch möglich macht. Vielmehr geht es um eine angemessene Haltung derjenigen, die die Werkzeuge anwenden. Es geht darum, das Problem in der Organisation zu sehen, den Kontext zu beachten, daraufhin ein Werkzeug passend auszuwählen, sich neben Möglichkeiten auch zu Grenzen des Werkzeugs Gedanken zu machen, das Werkzeug im Prozess anzupassen und überhaupt den Veränderungsprozess im Blick zu behalten - statt nur auf das Werkzeug fokussiert alles andere um sich herum beim Zukunftgestalten zu vergessen.
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am 4. Dezember 2013
Wie die Unternehmen die Segel setzen müssen, damit der “Wind of Change” sie in eine erfolgreiche Zukunft trägt, haben die Herausgeber der “Zeitschrift für Organisationsentwicklung” um Heiko Röhl jetzt in einem lesenswerten Buch komprimiert zusammengestellt. Mit Hilfe hochrangiger Professoren und Berater, darunter auch Change-Urgestein Klaus Doppler, stellen sie die wichtigsten Methoden beziehungsweise “Werkzeuge” vor, mit denen Change-Prozesse vorangebracht werden können. Wobei der Begriff Werkzeug nicht allzu eng gesehen werden sollte. Denn es geht dabei nicht um eine Trickkiste, die beliebig Lösungen ausspuckt. Sondern um Methoden und Anleitungen, die dabei helfen, bislang verstecke (Aus)-wege zu erkennen.

Das Buch “Werkzeuge des Wandels” ist vorbildlich aufgebaut und strukturiert. Jedes Kapitel zeigt anhand einer einfachen Grafik schnell, für welche Einsatzgebiete sich die Methoden eignen. Die Autoren stellen neben den Chancen auch die Schwierigkeiten dar, die im Prozess entstehen können. Und sie fassen die wesentlichen Merkmale jeder Methode übersichtlich zusammen. Roter-Reiter.de – Fazit: “Werkzeuge des Wandels” ist ein ideales Arbeitsbuch für alle, die Change-Prozesse einführen und betreuen.
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am 4. Mai 2014
Als Methoden Nachschlagewerk geeignet und praktisch. Leider fehlen Methoden der Arbeitsanalyse praktisch gänzlich. Insgesamt wenig Neues und zu wenig Gewicht auf fundierte psychologische Mechanismen des Change-Managements. Fallstricke für Anwendung sind dafür positiv zu bewerten.
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