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Kundenrezensionen

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am 9. August 2005
"Mit dem Rückgang des Verständnisses für die Wirkungsweise der Marktwirtschaft ging auch die Erkenntnis dessen, was von ihrer Existenz abhing, immer mehr verloren." In kaum einem anderen Werk ist der Zusammenhang zwischen Marktwirtschaft, Demokratie und individueller Freiheit so klar dargestellt wie in von Hayeks Klassiker aus dem Jahr 1943. 62 Jahre danach hat von Hayek nichts von seiner Aktualität verloren. Dies mag einerseits erschrecken, andererseits zeigt es eindrucksvoll, wie demokratische und freiheitliche Grundrechte von jeder Generation neu erarbeitet werden müssen.
Umso eindringlicher sind von Hayeks Mahnungen angesichts der treffenden Analyse der Wirtschaftsstruktur in den 1920er Jahren in Teilen Europas, insbesondere Deutschlands, zu bewerten. Wer die Parallelen und ähnliche Tendenzen der heutigen Zeit sieht, dem wird deutlich, dass unsere ökonomischen Probleme nicht in einem zu starken Kapitalismus, sondern in einer durch staatliche Regelungen und Subventionsmechanismen geschwächten Marktwirtschaft begründet liegen.
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TOP 1000 REZENSENTam 22. August 2012
F. A. v. Hayek widmete sein Buch den "Sozialisten in allen Parteien"; und dies nicht ohne Grund.

An vielen Beispielen, Details und vor allem anhand der - schon damaligen Unzahl - Publikationen von intellektueller Seite zeigt F. A. v. Hayek, dass die Freiheit des Einzelnen in den 1940er Jahren auch und gerade in "England", dem Mutterland der liberalen Ideen, ungeheuer bedroht war.

Als Gentleman gestand F. A. v. Hayek seinem Gegenpart - ob praktischem Politiker oder publizistisch tätigem Geistesarbeiter - immer den intellektuellen Irrtum zu. Dass diese Personen es "gut meinten", war - so glaube ich - für F. A. v. Hayek keine Frage.

Hayek zeigt in diesem Buch, wie sich die Geisteslage damals auch in England langsam, sozusagen scheibchenweise, insbesondere in den Jahren zwischen den Weltkriegen, änderte, dass auch in England der 1930er und 1940er Jahre Positionen - praktisch wie theoretisch - hoffähig wurden, die auf dem Kontinent (Deutschland und Russland) zu den verheerenden totalitären Revolutionen geführt hatten und unbeschreibliches Leid über Millionen von Menschen brachten.

F. A. v. Hayek zeigt dies z. B. an der langsamen Aushöhlung der sog. Gewaltenteilung, der langsamen, aber stetigen Aushöhlung der materiellen Rechtstitel durch Gesetze (Recht ist älter als Gesetzgebung) usf. Diese Prozesse hatten in allen politischen und gesellschaftlichen Gruppierungen ihre einflussreichen Befürworter und durch die Einschränkungen der Freiheitsgrade als Folge des Kampfes gegen die braunen Sozialisten waren die Briten inzwischen an Mehr-Staat gewöhnt. Hayek warnte fundamental vor den Gefahren solcher Mechanismen, welche die Umsetzung weiterer Beschneidungen individueller Freiheitsgrade bringen musste.

Das Buch hatte damals enormen Erfolg, wahrscheinlich auch durch die Kurzfassung im Readers Digest, so dass das Buch doch sehr viele Menschen aufrüttelte und sensibilisierte. So wurde damals die Gefahr eines sozialistischen Europas abgewendet - ich denke, dass man hier das Verdienst F. A. v. Hayek nicht hoch genug ansetzen kann.

F. A. v. Hayeks Bestseller heute NEU GELESEN und ins HEUTE transformiert - was sagt mir dann Hayeks Buch?
Mein Empfinden ist, dass heutzutage die Gefahr, dass Europa zu neuen totalitären Experimenten tendiert, größer ist als je zuvor, denn wie F. A. v. Hayek anmerkte, werden Notfälle und Krisen immer als Vorwand genutzt, um die individuelle Freiheit einzuschränken.

So geschieht dies auch heutzutage! Politiker wie Herr Dr. Schäuble plädieren mehr oder weniger offen für eine Abschaffung der Gewaltenteilung, und damit auch der Liberal-Demokratie, wie wir diese seit Ende des 2. Weltkrieges kennen.

Solche Politiker wie Schäuble und Konsorten möchten die jetzigen Krisen (Euro-Krise, Finanzkrise, Schuldenkrise) nutzen, um auf europäischer Ebene Institutionen durchzusetzen, die von keinem Parlament, von keinem Gericht und von keinem Wähler zu kontrollieren sind. Dies sind Institutionen wie der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) oder der sog. Fiskalpakt.
Über die Aktivitäten des ESM's entscheidet schließlich und ausschließlich ein vollkommen unter Immunität stehender Gouverneursrat (= die Finanzminister), das Herzstück des Parlamentarismus - das Budget- und Haushaltsrecht - existiert dann nicht mehr. Und beim Fiskalpakt entscheidet die Europäische Kommission.

Damit dies alles noch den Deckmantel "Demokratie" beibehält, ist es z. B. dem EU-Parlament wenigstens noch gestattet beim Fiskalpakt zu diskutieren - zu diskutieren, irgendwelche Entscheidungen kann dieses Parlament nicht treffen. Die Formulierungen aus Politik und aus den EU-Gremien, die durch die Massenmedien bereitwillig übernommen und verbreitet werden, kann ich nur als orwellsches Neusprech verorten.

Es gibt noch eine Vielzahl anderer Gefahrenmomente, wo an Beispielen (z. B. der EU-Energiepolitik) gezeigt werden kann, dass die EU schon sehr weit fortgeschritten ist auf dem Weg in eine neue Diktatur.

Fazit: F. A. v. Hayeks Buch "Der Weg zur Knechtschaft" ist - in das Heute übertragen - so aktuell und brisant wie 1944!
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Als 1944 Hayeks Der Weg zur Knechtschaft erschien, war in Großbritannien, wie auch in anderen westlichen Ländern, die Theorie einer staatlich gelenkten Volkswirtschaft sehr populär. Angesichts der Kriegsschäden und der bedrückenden wirtschaftlichen Situation wurden dem Staat zunehmend ökonomische Kompetenzen zugesprochen. Für Hayek, einen Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, war das inakzeptabel: Staatliche Eingriffe in die Wirtschaft, selbst wenn sie in bester Absicht geschahen, fürchtete er als den ersten Schritt zur sozialistischen Planwirtschaft und letztlich zur Diktatur. Mit seinem Appell in Buchform hoffte der Professor der London School of Economics die Intellektuellen in Großbritannien umzustimmen und auf den Weg der angelsächsischen, liberalen Tradition zurückzuführen. Klar und anschaulich legt Hayek dar, warum Marktwirtschaft und Demokratie, wirtschaftliche, politische und persönliche Freiheit seiner Meinung nach unlösbar verbunden sind. Ob man diese Ansicht teilt oder nicht: Hayeks Argumentation muss man kennen, um kompetent über Liberalismus diskutieren zu können.
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am 12. Juli 2004
Dieses Buch ist schon von seiner Widmung an („Den Sozialisten in allen Parteien") kämpferisch und (Erstauflage 1943) prophetisch. Es zeigt das langsame Abgleiten eines freien Staates in ein Wirtschaftssystem der Knechtschaft auf. Hayek, der erste deutschsprachige Nobelpreisträger der Wirtschaftswissenschaften, zieht damit gegen den schleichenden Allmachtsanspruch des Staates zu Felde, der mit immer mehr Auflagen und Umverteilung die Bürger in die Knechtschaft führt. Seine prophetische Analyse liefert im Umkehrschluss damit auch die Wegmarken für den Weg aus der Knechtschaft. Mut gehört allerdings dazu.
Weitere Literaturempfehlungen: Eucken, Walter „Grundsätze der Wirtschaftspolitik", Popper, Karl "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde" Vaubel, Roland "Sozialpolitik für den mündigen Bürger"
55 Kommentare| 77 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Januar 2012
Obwohl schon kurz vor Ende des WK II verfasst - 1971 gab es eine kaum veränderte Neuauflage - ist dieses Buch ein unbedingtes MUSS für all' diejenigen Leser, die verstehen wollen, was derzeit in der EU und mit dem Euro geschieht.
Es ist genau das, was Hayek sagt: Der Weg zur Knechtschaft.

Besonders interessant sind seine Visionen von einem (West-)Europa nach dem Ende des Kriegs, die er im 15. (letzten) Kapitel beschreibt.
Es ist ein wahres Drama, dass eben dieses Europa ganz genau den umgekehrten Weg gegangen ist, als der, den Hayek aus sehr guten Gründen angeraten und sich erhofft hatte.

Bezeichnenderweise widmet er sein Werk "Den Sozialisten in allen Parteien".

Eben diese handelten von Anfang an nach dem Motto: "Der erste Großversuch ist fehl geschlagen, lasst es uns mit doppelter Anstrengung, in noch größerem Umfang und mit sehr viel mehr Geld eben noch einmal in Angriff nehmen!"

Ein großer Teil des Weges ist bereits gegangen - der in die EUdSSR nämlich.
Diese (aus meiner Sicht inszenierte) Euro-Krise dürfte die Krönung und der letzte große Schritt zur Vollendung des Plans sein.

Unsere Nachfahren werden eine Diktatur erleben, gegenüber der die UdSSR das wahre Freiheitsparadies war.
22 Kommentare| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Juli 2005
Hayek zeigt in diesem Buch auf, dass der Sozialismus (wozu er z. T. auch den modernen Wohlfahrtsstaat zählt) die Freiheiten der Bürger immer mehr aushöhlt bzw. diese durch andere "Freiheiten" ersetzt. Diese werden dann "neue Freiheiten" genannt, damit man das Verschwinden der "alten Freiheiten" nicht bemerkt. Das Ganze geht am Ende nur noch durch Zwang und führt dann zum Toatalitarismus.
Ein passendes Beispiel für eine "neue Freiheit" ist das Recht auf Arbeit, welches nur funktioniert, wenn man u. a. die "alte Freihei" des Rechts der freien Berufswahl aufgibt. Ein Recht auf Arbeit zieht immer eine Pflicht zur Arbeit nach sich, wie man in der Sowjetunion gesehen hat (siehe dazu das "Schwarzbuch des Kommunismus").
Der Autor zeigt die Historie des Sozialismus am Beispiel Deutschlands und wie das zweite Stadium des Sozialismus statt in der Theorie der Kommunismus in der Praxis immer der nationale Sozialismus ist (auch das belegt das "Schwarzbuch des Kommunismus")
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am 26. April 2015
Man kennt die Geschichte vom Frosch, der das immer heißer werdende Wasser nicht verlässt, weil er die bedrohlich werdende Situation nicht erkennt. Irgendwann ist es dann zu spät, um noch zu reagieren. Ähnlich argumentiert Friedrich Hayek, wenn er davor warnt, dass die Kräfte, die die Freiheit in Deutschland vernichtet und seinen Weg in eine totalitäre politische Herrschaft geebnet haben, auch in den westlichen Demokratien am Werke sind. Die Tendenz, individuelle Freiheiten zu beschneiden, um von der Obrigkeit bestimmte kollektivistische Ziele zu verfolgen, ist hier genauso vorhanden, wie in Deutschland Anfang des 19. Jahrhunderts. Da jeder staatliche Eingriff, auch wenn er gut gemeint war, zu Fehlanreizen und Verschiebungen führt, deren Korrektur weitere Eingriffe erfordern, entwickelt sich eine Interventionsspirale, für die es praktisch erst dann ein Ende gibt, wenn die gesamte Gesellschaft unter staatlicher Kontrolle ist. Wenn man es daher zulässt, dass die errungene freiheitliche Ordnung mit ihren liberalen Grundsätzen nach und nach über Bord geworfen wird, beginnt der Weg zur Knechtschaft.

Das Buch von Friedrich Hayek hat auch nach über siebzig Jahren nichts von seiner Aktualität verloren. Es gibt einen gut lesbaren und leicht verständlichen Einblick in die Prinzipien der Gesellschaftsordnung, die sich allen Illusionen zum Trotz nicht geändert haben. Letztlich haben wir nur die Wahl zwischen einem freiheitlichen Individualismus oder kollektivistischer Gleichschaltung, gleich ob 'linker' oder 'rechter' Provenienz. Einen dritten, wie auch immer definierten Weg gibt es nicht, auch dieser würde längerfristig in die Knechtschaft führen, es braucht nur etwas mehr Zeit.
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am 29. Januar 2001
Ich hätte nicht gedacht, daß ein 1944 geschriebenes Buchen derart brandaktuell sein könnte. Ich hatte ja viel erwartet, aber das nicht enden wollende Feuerwerk an brillanten Argumenten hat mich wirklich überwältigt. Ein Pflichtbuch für jeden an Politik/Gesellschaft Interessierten, ob Sozialist (denen ist es gewidmet) oder Liberaler.
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am 16. Januar 2016
Ein Klassiker. Die Kernaussagen sollten in keinem Wirtschaftsbuch fehlen. Wahrscheinlich das Buch, das alle Linken fürchten wie der Teufel das Weihwasser.
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am 17. Mai 2016
Das Buch ist jedem, der die Wirkkräfte einer Wirtschaft auf die Demokratie und ihre Gefahren verstehen will. Besonders schön die tatsächlich nachvollziehbare Erklärung über Hitlers Machtergreifung eines Zeitzeugen.
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